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Informationselektroniker/in

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Ausbildungsart und Abschluss

Beim Ausbildungsberuf Informationselektroniker/in handelt es sich um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Der Beruf wird im Handwerk ausgebildet. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Vertiefung in einem der Schwerpunkte Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik.

Ausbildungsordnung für diesen Beruf

Für Menschen mit Behinderung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder einer sonstigen Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation zu absolvieren. Für weitere Informationen steht das Reha/SB-Team der zuständigen Agentur für Arbeit zur Verfügung.

Nähere Angaben zu Ausbildungen zur beruflichen Rehabilitation enthält die Datenbank KURSNET.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Sie planen informations- bzw. kommunikationstechnische Systeme und installieren Geräte der Unterhaltungselektronik in Betrieben sowie bei Privatkunden. Informationselektroniker/innen reparieren und warten aber auch TV-Geräte, CD- oder DVD-Player, Digitalkameras, Computer, Monitore oder Telekommunikations- und Satellitenanlagen. Sie richten Programme, Zubehör und Netzwerke ein. Weiterhin stimmen sie Hardware und Software auf die Wünsche der Kunden ab. Sie beraten und informieren Kunden oder schulen Benutzer im Umgang mit neuen Systemen.

Worum geht es?

Informationselektroniker/innen installieren und warten informationstechnische Systeme. Sie verkaufen und reparieren z.B. Geräte der Bild- und Tontechnik oder richten Geräte der Datentechnik ein. Daneben beraten und schulen sie Kunden.

Kundenbetreuung und Fehlersuche

 

Informationselektroniker/innen sind in den Werkstätten von Service-Unternehmen Ansprechpartner bei technischen Problemen. Im telefonischen Gespräch mit den Kunden versuchen sie durch gezielte Fragen zu klären, warum das jeweilige Gerät nicht mehr funktioniert. Ggf. können sie das Problem mit diesen Informationen bereits beheben. Ist das nicht möglich, werden die defekten Geräte in die Werkstatt gebracht. Hier begeben sich Informationselektroniker/innen auf Fehlersuche. Beispielsweise öffnen sie die Rückwand eines Fernsehers, um Temperaturfehler, die das Fernsehbild beeinflussen, festzustellen. Mithilfe einer Wärmequelle, z.B. eines Föhns, simulieren sie dazu eine längere Betriebszeit. Währenddessen überprüfen sie verschiedene Bauteile auf der Leiterplatte und stellen so z.B. Wackelkontakte fest.

Wenn Defekte schwer ausfindig zu machen sind, ziehen sie die oft in englischer Sprache geschriebenen technischen Anleitungen der Hersteller zurate.

Anfällige Bürotechnik

Auch reparieren und warten Informationselektroniker/innen Geräte der Bürosystemtechnik, beispielsweise PCs oder Faxgeräte, Scanner, Kopierer oder Beamer. Da die Geräte meist so schnell wie möglich wieder instand gesetzt werden sollen, kann Zeitdruck entstehen. Bei der Fehleranalyse gehen Informationselektroniker/innen systematisch vor, beispielsweise messen sie die Spannung an verschiedenen Lötpunkten oder tauschen gezielt Teile aus. Kann der Schaden nicht sofort repariert werden, stellen sie dem Kunden ggf. ein Ersatzgerät zur Verfügung. Sie beraten auch über die Vorteile, Eigenschaften und Kosten eines Neugeräts und leiten eine Bestellung an ihre Vertriebsabteilung weiter.

Hard- und Software-Knowhow

 

Zudem sind Informationselektroniker/innen Fachleute für Computer. Beispielsweise kennen sie sich vom Bus über die Programmiersprache bis zur geeigneten Treibersoftware für die Installation von Hardware mit den verschiedensten Komponenten und Funktionen aus. Sie statten vollständige Computerarbeitsplätze mit Hardware, System- und Anwendersoftware aus. Außerdem planen sie Netzwerke und richten sie ein, d.h., sie vernetzen mehrere Rechner und die dazugehörigen Anwenderprogramme miteinander. Schließlich montieren sie die Geräte und sichern deren Stromversorgung. Dabei beachten sie die Sicherheitsbestimmungen. Informationselektroniker/innen arbeiten stets serviceorientiert. Dazu gehört z.B., dass sie Kunden in die neuen Geräte bzw. Programme einweisen und ihnen genau erklären, wie sie diese bedienen müssen. Hierfür bieten sie auch Schulungen an.

Die neuesten Techniktrends kennen

 

Immer häufiger installieren und warten Informationselektroniker/innen auch sogenannte Smart-Home-Systeme, bei denen z.B. Systeme der Haustechnik (v.a. Heizung, Klima, Licht), Sicherheitstechnik (Alarm- u. Überwachungsanlagen, Zutrittskontrolle u.Ä.) und Kommunikationstechnik (Internet, Telefonie, Sprechanlagen etc.) zu einer integrierten Haussteuerung vernetzt werden. Alle Funktionen sind dann z.B. über berührungsempfindliche Monitore, sogenannte Touchpanels, einfach und intuitiv zu bedienen. Solche Systeme können sowohl für mehr Komfort im Haushalt sorgen als auch den Alltag von alten oder pflegebedürftigen Menschen erleichtern.

Informationselektroniker/innen haben folgende Aufgaben:

- Geräte, Systeme und Anlagen der Büroinformations- und -kommunikationstechnik aufstellen

- Stromversorgung installieren

- Geräte, Systeme und Anlagen der Büroinformations- und -kommunikationstechnik verbinden und vernetzen

- Software installieren und anpassen

- Fehler und Störungen an Geräten, Systemen und Anlagen der Büroinformations- und -kommunikationstechnik feststellen, beheben und die Reparatur protokollieren

- Beratungs- und Verkaufsgespräche führen

- Geräte und Anlagen der Radio-, Fernsehtechnik und Unterhaltungselektronik anschließen und instand halten

- Antennenanlagen bauen, installieren und justieren

- Anlagen der Breitbandkommunikations- und Satellitentechnik installieren und in Betrieb nehmen

- elektronische Baugruppen sowie elektrische und elektronische Mess- und Zusatzgeräte bauen, anschließen und instand setzen

- Fehler mithilfe von Schaltplänen und Messgeräten suchen und beheben, defekte Teile austauschen

- Entstörungsmaßnahmen an elektrischen Geräten durchführen

- Kunden beraten

- (kleinere) Computerprogramme entwerfen, testen und nutzen.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET

Ausbildungsstätten

Die theoretische Ausbildung findet unter anderem an aufgelisteten Berufsschulen, Berufsfachschulen und außerbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen statt.

Arbeitgeber für die praktische Ausbildung sind auch hier zu finden.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Informationselektroniker/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.



Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden. Über diese Möglichkeit en informiert die Datenbank BERUFENET unter Eingabe des jeweiligen Berufes.


Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

 

- was beim Bedienen und Administrieren von Datenverarbeitungsanlagen zu beachten ist und wie Systemkomponenten und Netzwerke installiert werden

- Leitungswege und Gerätestandorte unter Beachtung der elektromagnetischen Verträglichkeit auszuwählen und zu montieren

- welche Aufgaben Informations- und Kommunikationssysteme haben, wie man die damit verbundenen Bildinformations-, Toninformations- und Datenflüsse analysiert und wie Anwendungssoftware installiert, programmiert und getestet wird

- Vorschriften des Datenschutzes und des Urheberrechts anzuwenden und was beim Prüfen der Schutzmaßnahmen zu beachten ist

- was beim Aufstellen von Geräten und beim Inbetriebnehmen von Systemen beachtet werden muss

- Fehler zu beheben und Geräte und Systeme instand zu setzen

- die Arbeit zu planen und zu organisieren, die Arbeitsergebnisse zu bewerten und ein sinnvolles Qualitätsmanagement durchzuführen

- technische Unterlagen in deutscher und englischer Sprache zu lesen und auszuwerten

- wie man die Vorstellungen und den Bedarf des Kunden ermittelt, Produkte und Dienstleistungen verkauft, Schulungsmaßnahmen mit dem Kunden abstimmt und organisiert und auf was man Kunden besonders hinweisen muss (Datenschutz und Datensicherung).

 

Darüber hinaus beschäftigen sich die Auszubildenden je nach Schwerpunkt mit folgenden Lernzielen:

 

Im Schwerpunkt Bürosystemtechnik:

- wie man Datenmodelle und -strukturen von Datenbanken plant

- wie man Netzwerksysteme und Treibersoftware für Hardwarekomponenten installiert, in bestehende Systeme einpasst und in Betrieb nimmt

 

Im Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik:

- wie man Telekommunikationsendgeräte und Telekommunikationsanlagen an drahtgebundene und drahtlose Fernmeldenetze anschließt, Funktions- und Leistungsmerkmale einstellt und dokumentiert

- wie man Baugruppen und Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik zum Aufnehmen, Übertragen, Verteilen, Speichern, Verarbeiten und Wiedergeben von Bild, Ton und Daten überprüft und instand setzt

 

Während der gesamten Ausbildung wird den Auszubildenden vermittelt:

 

- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen

- wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren

- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden

- wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden.

 

Detaillierte Informationen finden Sie im Rahmenlehrplan.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET

Stundenpensum (Theorie)

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung werden folgende Lernfelder absolviert (Zeitrichtwerte):

Im ersten Ausbildungsjahr:

- Geräte, Anlagen und Systeme der Informationstechnik installieren (120)

- Signalverarbeitungsvorgänge in Einrichtungen der Informationstechnik erfassen und darstellen (80)

- branchenspezifische Software und Standarrdsoftware unter Anwendung eines ausgewählten Betriebssystems nutzen (80)

- mit Kunden und Mitarbeitern kommunizieren und Kundenbeziehungen pflegen  (40)

Im zweiten Ausbildungsjahr:

- die Funktion ausgewählter Baugruppen und Bauelemente von Geräten der Informationstechnik analysieren  (100)

- ein Einzelplatzcomputersystem auftragsgerecht konfigurieren und optimieren (40)

- Programme erstellen und bedarfsgerecht gestalten (40)

- System- und Anwendersoftware kundengerecht installieren und präsentieren (40)

- Systemausstattung kundengerecht planen und Kunden über Dienste der Informationstechnik beraten (60)

Der Inhalt des dritten und vierten Ausbildungsjahres ist von der beruflichen Spezifikation abhängig:

Schwerpunkt Bürosystemtechnik:

Im dritten Ausbildungsjahr:

- Datenbanken nach Kundenvorgaben einrichten und Datenbestände pflegen (40)

- Geräte und Anlagen der Bürosystemtechnik installieren und an bestehende Netze anbinden (40)

- Fehler an Geräten und Anlagen der Bürosystemtechnik analysieren (60)

- Geräte und Anlagen der Bürosystemtechnik analysieren und in Betrieb nehmen (60)

- vernetzte Bürosysteme einrichten, in Betrieb nehmen und administrieren (80)

Im vierten Ausbildungsjahr:

- kundenspezifische Softwarelösungen entwickeln und in vorhandene Bürosysteme integrieren (40)

- Dienste und Multimediakomponenten bedarfsgerecht einrichten und nutzen (100)

Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik:

Im dritten Ausbildungsjahr:

- Datenbanken problembezogen einrichten, verwalten und nutzen (20)

- Telekommunikationsanlagen installieren und an öffentliche Netze anbinden (40)

- Fehler an Baugruppen und Geräten der Bild-, Ton- und Datentechnik analysieren (80)

- Geräte und vernetzte Systeme einrichten, in Betrieb nehmen und administrieren (100)

- drahtgebundene und drahtlose Übertragungssysteme installieren, in Betrieb nehmen und prüfen (40)

Im vierten Ausbildungsjahr:

- Fehler an Geräten und Systemen der Bild-, Ton- und Datentechnik analysieren (80)

- multimediale Consumergeräte einrichten (60)

Insgesamt werden 1020 Std. theoretischer Ausbildung absolviert.

Stundenpensum (Praxis)

Während einer dualen Berufsausbildung werden Informationselektroniker/innen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet. Dabei wechseln sich in etwa eine Woche Ausbildung an der Berufsschule mit zwei Wochen praktischer Ausbildung im Betrieb ab. Da einige Betriebe nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln können, verlagern sie Teile der Ausbildung in andere Betriebe oder auch in überbetriebliche Ausbildungsstätten.

Bei einem Richtwert von 105 Arbeitswochen während der Ausbildung kann von einem Praxispensum von etwa 3.885 Stunden ausgegangen werden.

Die Auszubildenden dokumentieren die einzelnen Abschnitte ihrer betrieblichen Ausbildung in einem Berichtsheft, das regelmäßig von ihrem Ausbilder kontrolliert wird. Es muss sorgfältig geführt werden und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für den Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Berufsausbildungsbeihilfe-Rechner (BAB).

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 365 bis € 526

2. Ausbildungsjahr: € 420 bis € 561

3. Ausbildungsjahr: € 480 bis € 634

4. Ausbildungsjahr: € 550 bis € 700

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Tarifauswertung - Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen - Stand: Januar 2012

Berufs- und Verdienstaussichten

Informationselektroniker/innen sind vorwiegend in Unternehmen beschäftigt, die Dienstleistungen im Bereich Unterhaltungselektronik und Datentechnik anbieten. Auch bei Herstellern von Büromaschinen sind sie tätig. Darüber hinaus arbeiten sie z.B. in Geschäften des Einzelhandels, in denen Computer oder Fernseher verkauft werden. Auch in Softwarehäusern oder bei Rundfunkveranstaltern bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus kommen Betriebe der Elektroinstallation als Arbeitgeber infrage.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.516 bis € 2.925 im Monat betragen.

Tarifliche Regelungen

Für Informationselektroniker/innen können verschiedene Tarifverträge gelten, ausschlaggebend ist die Branche, in der sie arbeiten. In Frage kommen beispielsweise die Tarifverträge der Kautschukindustrie oder der Metall- und Elektroindustrie.

Es gilt in der Regel der aktuelle Tarifvertrag, der zwischen den zuständigen Arbeitgeberverbänden und der IG Metall im jeweiligen deutschen Bundesland zeitlich befristet vereinbart wurde. Zur Tarifdatenbank.

Das WSI-Tarifarchiv bietet einen guten Überblick über die Entgeltgruppen in der Metall- und Elektroindustrie nach Bundesland. Bei einer abgeschlossenen dreijährigen Berufsausbildung ist in der Regel Entgeltgruppe 5 der Einstiegstarif.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Qualifizierung und Spezialisierung

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Nachrichtentechnik über Computertechnik bis hin zu Arbeitssicherheit. Auch wenn sich Informationselektroniker/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Montage, Fertigung oder Kundendienst entsprechende Angebote.

Aufstieg

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Informationstechnikmeister/in abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Information/Kommunikation.

Studium

Informationselektroniker/innen mit einem Meisterabschluss mit Hochschulzugangsberechtigung können studieren und    beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Nachrichten- oder Informationstechnik erwerben.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Hinweis

Für beruflich besonders talentierte Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten. Gefördert werden können Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen oder ein Erststudium.

Anpassungsweiterbildung

Qualifizierungslehrgänge (Auswahl): 

- Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik

- Informationstechnik, PC-/Computertechnik, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik

- Elektrische Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

- VDE - Vorschriften und Sicherheitstechnik in der Elektrotechnik

- Elektronik, Mechatronik

- Mikrotechnik, Nanotechnik, Leiterplattentechnik

- Netzwerktechnologien – Aufbaukurse

- EDV-Anwendungen in der Elektrik/Elektronik

- Planung und Steuerung, Arbeitsvorbereitung

- REFA - Aus- und Fortbildung

- Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz - Elektrotechnik, Elektronik

- Qualitätssicherung, -management, -prüfung in sonstigen Branchen und Funktionen

- Technischer Vertrieb

Aufstieg und Studium

Aufstiegsweiterbildungen (Auswahl):

- Meister/innen

- Techniker/innen

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen

Studienfächer (Auswahl):

- Informations-, Kommunikationstechnik (Bachelor)

- Technische Informatik (Bachelor)

- Automatisierungstechnik (Bachelor)

- Elektrotechnik (Bachelor)

- Medien-, Multimediatechnik (Bachelor)

- Mikroelektronik (Diplom)

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Datenbank Kursnet.

Eine Auswahl an Weiterbildungen gibt es unter www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit:

http://infobub.arbeitsagentur.de

Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung:

www.aubi-plus.de

Ein Informationsportal über Berufe aus der Metall- und Elektroindustrie, herausgegeben vom Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.:

www.meberufe.info

Webseite über Elektronik, Computertechnik, Kommunikationstechnik und Netzwerktechnik für Schüler, Azubis und Studenten:

www.elektronik-kompendium.de

ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. - Fachbereich Automation:

www.zvei.org

VDE – Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.:

www.vde.com

Gesamtmetall – Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie:

www.gesamtmetall.de

IG Metall (IGM):

www.igmetall.de

Fachportal mit vielen Informationen aus der Maschinenbau-Branche:

www.maschinenbau.de

Informationen über Ausbildungen im Metall- und Elektrobereich:

http://www.ausbildungsoffensive-bayern.de

Job- und Bewerberdatenbanken

Aktuelle Lehrstellen in Ostbrandenburg:
www.ihk-lehrstellenboerse.de

Privates Online-Karriereportal:

www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:

www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:

www.jobscout24.de

Fachportal für Maschinenbau mit umfangreichem Jobmarkt:

www.maschinenbau.de/maschinenbau-jobs-kategorien.aspx

Stellenmarkt für Berufe der Elektro- und Elektronikbranche. Die Angebote reichen von Jobs für Servicetechniker bis zu solchen für Systementwickler oder Firmwareprogrammierer:
Elektronikbranche.de

In Zusammenarbeit mit Jobware präsentiert das Fachmagazin für Elektronik auf seinen Seiten einen Stellenmarkt für Elektronik- und IT-Fachleute aus Fertigung und Entwicklung:
channel-e

Umfangreiches Angebot, speziell für technische Berufe:

http://www.icjobs.de
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Strasse 18
D-60528 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 69 6603 0
Tel.: +49 69 6603-1511
E-mail: Kommunikation@vdma.org
Homepage
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler
EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
Deutsche Telekom
Karriere
Graurheindorferstr. 153
53117 Bonn
Deutschland
Tel.: 0800 3306700
E-mail: jobs@telekom.de
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.