Angebot

Fachinformatiker,-in - Anwendungsentwicklung

Deutschland
Berufe vergleichen:
  • Informationen
Ausbildungsart und Abschluss
Beim Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung handelt es sich in der Regel um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet.

Der Beruf wird im Ausbildungsbereich Industrie und Handel sowie im Handwerk ausgebildet. Die Spezialisierung in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung erfolgt im dritten Ausbildungsjahr.

Die Ausbildung wird in einem der folgenden Einsatzgebiete vertieft:

- kaufmännische Systeme
- technische Systeme
- Expertensysteme
- mathematisch-wissenschaftliche Systeme
- Multimedia-Systeme

Auch eine schulische Ausbildung wird angeboten.

Für Menschen mit Behinderung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk zu absolvieren.

Nähere Angaben zu schulischen Ausbildungen und Ausbildungen zur beruflichen Rehabilitation enthält die Datenbank KURSNET.

Schulische Ausbildungen: Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung (im KURSNET)

Berufliche Rehabilitation: Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung (in KURSNET)
Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entwerfen und realisieren Softwareprojekte nach Kundenwunsch.
Hierfür analysieren und planen sie IT-Systeme. Daneben schulen sie Benutzer.

Kundenspezifische Software entwickeln


Ob kaufmännisches, technisches, mathematisch-wissenschaftliches, multimediales System oder Expertensystem - Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung setzen jede Softwareanwendung kundenspezifisch um. Zunächst machen sie sich ein genaues Bild von der erwarteten Leistungsfähigkeit der Software und suchen nach Lösungen, wie sie die Anforderungen realisieren können. Dabei beachten sie nicht nur die Funktionalität der Programme, sondern auch deren Bedienbarkeit durch den Anwender. Fachinformatiker/innen beraten ihre Kunden ausführlich und erstellen gemeinsam mit ihnen Konzepte, z.B. bei der Umsetzung von dynamischen Internetauftritten mit einem Content-Management-System. Ein solches System ist ein Anwendungsprogramm, mit dem der Kunde später Inhalte auf Webseiten darstellen und redaktionell betreuen kann. Auch ein Redaktionstool (also ein "Werkzeug"), mit dem der Kunde alle Texte, Bilder und Dateien auf der Homepage problemlos aktualisieren kann, richten die Fachinformatiker/innen individuell ein. Standardisierte Anwendungsprogramme, die sie an die betrieblichen Erfordernisse anpassen, beziehen die Fachinformatiker/innen immer häufiger über Cloud Computing. Cloud Computing umfasst eine On-Demand-IT-Infrastruktur, d.h., Betriebssysteme, Anwendungen und Speicherplatz stehen online zur Verfügung.

Das ABC des Programmierens

Im Büro des IT-Unternehmens setzen sie dann die Vorstellungen der Kunden um. Dabei greifen sie auf ihr profundes Fachwissen über Programmiersprachen zurück. Mithilfe der Skriptsprache PHP beispielsweise binden sie u.a. Daten für die Webseite aus Datenbanken ein oder legen mit Formatierungssprachen wie z.B. CSS die inhaltliche Struktur von HTML-Dokumenten fest. Um ihre Programmierkenntnisse immer auf dem aktuellen Stand zu halten, recherchieren sie neue Entwicklungen im Internet oder in der aktuellen, oft englischsprachigen Fachliteratur. In Teamarbeit entwickeln sie das Redaktionstool, das es dem Kunden später ermöglicht, alle nötigen Änderungen problemlos per Mausklick auf die Webseite zu stellen. Zudem erstellen sie ein Handbuch für das Tool. Haben sie das Content-Management-System getestet, beraten die Fachinformatiker/innen die Anwender/innen oft vor Ort und weisen sie in die Bedienung der Software ein. Sie beraten auch in Fragen der Datensicherheit und des Virenschutzes. Dies kann individuell oder in Schulungen geschehen, die sie selbst planen, vorbereiten und durchführen. Ggf. auftretende Fehler beheben sie mithilfe von Experten- und Diagnosesystemen.

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung haben folgende Aufgaben:


- komplexe Softwarelösungen für Kunden im gesamten Bereich der aktuellen Informations- und Telekommunikationstechnologien erarbeiten, in technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen oder kaufmännischen Anwendungsschwerpunkten bis hin zu Multimediaanwendungen und Expertensystemen
     · Anwendungssoftware individuell für den Kunden (Individualsoftware) neu erstellen, dabei existierende Softwarelösungen einschließlich Standardsoftware anpassen, erweitern und integrieren
- Projekte zur Entwicklung kundenspezifischer Anwendungslösungen leiten, in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht im jeweiligen Einsatzgebiet (kaufmännische, technische oder mathematisch-wissenschaftliche Systeme, Experten- oder Multimediasysteme) einschließlich der Qualitätssicherung
     · betriebliche Prozesse und Rahmenbedingungen beim Kunden bzw. in der jeweiligen Anwendungsabteilung analysieren
     · anforderungsgerechte Softwarelösungen konzipieren und vorschlagen
     · Programme entwickeln, erstellen, pflegen, ändern und anpassen
     · Methoden des Software Engineerings sowie moderner Softwareentwicklungstools fachgerecht und problemadäquat auswählen und anwenden
     · kundenspezifische Anwendungslösungen realisieren, testen und dokumentieren
     · Fehler durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen beheben
     · bestehende Anwendungslösungen modifizieren
     · anwendungsgerechte und ergonomische, d.h. benutzerfreundliche Bedienoberflächen entwickeln
     · Anwendungslösungen präsentieren, Anwendungsprogramme installieren und einführen
     · technische Unterlagen benutzergerecht aufbereiten
     · Benutzer, inner- und außerbetriebliche Kunden fachlich beraten, schulen und betreuen
     · Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle, einschließlich Qualitätssicherung, einsetzen
- den Markt für IT-Technologien und -Systeme, Hard- und Softwareprodukte beobachten

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET
Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe und Schulen im Beruf Fachinformatiker/in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung aus.

DAA Bildungsstätte
Strausberg (weitere Standorte Fürstenwalde, Eberswalde, Frankfurt/Oder)
Spittelgasse 2
15344 Strausberg
Deutschland
Tel.: +49 (0)3341 35999-0
Tel.: +49 (0)3341 35999-18
E-mail: Jacqueline.Krueger@daa.de
Homepage
DAA Bildungsstätte

Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik
Haarlemer Straße 23 – 27
12359 Berlin-Neukölln
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30-225027-800
Tel.: +49 (0) 30-225027-809
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung mit Hochschulreife  ein.

Ausbildung an schulischen Bildungsstätten

Die Schulen legen eigene Zugangskriterien fest. Teilweise wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Informationen hierzu enthält die Datenbank KURSNET.

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ). Informationen dazu finden Sie hier.

Schulische Vorbildung - rechtlich

Nach dem Berufsbildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Schulische Vorbildung - praktiziert

Im Jahr 2008 begannen 3.771 zukünftige Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ihre Ausbildung. 56 Prozent von ihnen verfügten über die Hochschulreife, 29 Prozent über einen mittleren Bildungsabschluss. Den Hauptschulabschluss  besaßen drei Prozent, zwei Prozent konnten keinen Schulabschluss vorweisen. Fünf Prozent hatten eine Berufsfachschule  absolviert.

Weitere Ausbildungsvoraussetzungen

Zum Teil wird für den Zugang zur Ausbildung ein Mindestalter von 18 Jahren gewünscht.

Weiterhin ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Eignungstest Voraussetzung für die Zulassung.

Jugendliche (Personen unter 18 Jahren), die in das Berufsleben eintreten, dürfen nach § 32 des Jugendarbeitsschutzgesetzes nur dann beschäftigt werden, wenn sie dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung vorlegen. 

Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung der Ausbildungszeit:

Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab.
Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).

Die Landesregierungen können über die Anrechnung von Bildungsgängen berufsbildender Schulen oder einer Berufsausbildung in sonstigen Einrichtungen bestimmen. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden an die zuständige Stelle.
Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.
Ggfs. ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer für Auszubildende möglich, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) erfolgreich abgeschlossen haben.
Ausbildungsinhalte
Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

- wie man Betriebssysteme und deren Anwendungsbereiche unterscheidet
- worauf man beim Testen von Systemen achten muss
- wie man Programmierlogik und -methoden anwendet
- wie man Kunden informiert und berät
- wie Daten und Funktionen zu Objekten zusammengefasst, Klassen definiert und Hierarchiediagramme erstellt werden
- was beim Erstellen von Testkonzepten und -plänen zu beachten ist

Im 2. Ausbildungsjahr wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

- wie Ergebnisse der Betriebsabrechnung für Controllingzwecke ausgewertet werden
- worauf man beim Entwerfen von Datenmodellen achten muss
- wie Netzwerkarchitekturen voneinander unterschieden werden
- wie man Verfahren des Datenaustauschs anwendet
- welche Programmiersprachen wofür geeignet sind und wie man sie anwendet
- wie Anwendungslösungen mithilfe von Applikationssprachen erweitert werden
- was man beim Anpassen und Konfigurieren von Betriebssystemen beachten muss

Im fachrichtungsspezifischen 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden schließlich:


- Schulungsziele und -methoden festzulegen
- wie erstellte Anwendungslösungen kundengerecht dokumentiert werden
- wie man softwarebasierte Präsentationen durchführt und wie man Ton, Bild und Text in eine Präsentation integriert

Außerdem erweitern bzw. vertiefen die Auszubildenden ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in einem der folgenden Einsatzgebiete:

- kaufmännische Systeme
- technische Systeme
- Expertensysteme
- mathematisch-wissenschaftliche Systeme
- Multimedia-Systeme

Das Einsatzgebiet wird vom Ausbildungsbetrieb festgelegt.

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:


- wie der Ausbildungsbetrieb aufgebaut ist und wie er mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden und Verbänden zusammenarbeitet
- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
- wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet werden

In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:


- der Betrieb und sein Umfeld
- Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation
- Informationsquellen und Arbeitsmethoden
- einfache IT-Systeme
- fachliches Englisch
- Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen
- vernetzte IT-Systeme
- Markt- und Kundenbeziehungen
- öffentliche Netze, Dienste
- Betreuen von IT-Systemen
- Rechnungswesen und Controlling

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET
Stundenpensum (Theorie)

Stundenpensum für die einzelnen Lernfelder im Ausbildungsberuf Fachinformatiker, -in:

- Der Betrieb und sein Umfeld: 20 Stunden
- Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation: 40 Stunden
- Informationsquellen und Arbeitsmethoden: 40 Stunden
- Einfache IT-Systeme: 100 Stunden
- Fachliches Englisch: 60 Stunden
- Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen: 300 Stunden
- Vernetzte IT-Systeme: 100 Stunden
- Markt- und Kundenbeziehungen: 60 Stunden
- Öffentliche Netze, Dienste: 40 Stunden
- Betreuung von IT-Systemen: 80 Stunden
- Rechnungswesen und Controlling: 40 Stunden

Gesamt: 880 Stunden

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan

.

Stundenpensum (Praxis)
Neben der Berufsschule umfasst die praktische Tätigkeit 26 - 32 Wochenarbeitsstunden.
Kosten der Ausbildung
Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei

Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Förderungsmöglichkeiten

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner.
Ausbildungsvergütung und -förderungen
Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 665 bis € 728
2. Ausbildungsjahr: € 724 bis € 784
3. Ausbildungsjahr: € 796 bis € 859

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)
Berufs- und Verdienstaussichten
Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.450 bis € 2.848 im Monat betragen.
 
Informationen über Einkommensmöglichkeiten geben auch folgende Internet-Seiten:
LohnSpiegel.de
Tarifspiegel.de
Tarifliche Regelungen

Für den/die Fachinformatiker,-in können verschiedene Tarifverträge gelten; ausschlaggebend ist die Branche in der er/sie arbeitet. In Frage kommt beispielsweise der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes oder der Metall- und Elektroindustrie.

Siehe auch:
Informationen der IG Metall  zu Tarifen in der Metall- und Elektroindustrie.
Informationen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder unterteilt nach Tarifgebiet West und Ost.

Weiterbildungsmöglichkeiten
Perspektiven

Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen durch Weiterbildung kontinuierlich zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Wer internationale Erfahrungen sammeln und im Ausland arbeiten möchte, kann seine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen und internationale Qualifikationen erwerben.

Qualifizierung und Spezialisierung

Weiterentwicklungen im Bereich Datenverarbeitung sind Herausforderungen, denen sich Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung immer wieder neu stellen müssen.

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht vom EDV-Projektmanagement über Systemanalyse bis zur Systemprogrammierung. Auch wenn sich Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Anwendungsentwicklung entsprechende Angebote.

Aufstieg und Studium

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Komponentenentwickler/in oder als Softwareentwickler/in abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise EDV-Fachkraft.

Teilweise werden Vorbereitungslehrgänge auf Weiterbildungsprüfungen auch in Form von E-Learning/Blended Learning angeboten. Hier lernen die Teilnehmer/innen jedoch nicht ausschließlich alleine am Computer. Während des Lehrgangs stehen sie in der Regel in Kontakt mit einem Dozenten, der für inhaltliche und technische Fragen zur Verfügung steht.

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Informatik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Hinweis zu Fördermöglichkeiten

Für besonders begabte junge Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten und bei Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen sowie bei einem Studium gefördert zu werden.

Weitere Informationen: Begabtenförderung berufliche Bildung

Existenzgründung

Wer sich selbstständig machen möchte, kann z.B. einen IT-Service oder Handelsbetrieb gründen oder übernehmen.

Aufstiegsweiterbildungen (Auswahl)

Techniker/innen
- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Informatik Schwerpunkt Technische Informatik

Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
- Fachwirt/Fachwirtin - Computer-Management
- Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Informationsverarbeitung

Sonstige Aufstiegsweiterbildungen
- EDV-Fachkraft
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin
- Entwickler Digitale Medien/Entwicklerin Digitale Medien
- Komponentenentwickler/Komponentenentwicklerin
- IT-Lösungsentwickler/IT-Lösungsentwicklerin
- IT-Tester/IT-Testerin
- IT-Qualitätssicherungskoordinator/IT-Qualitätssicherungskoordinatorin
- IT-Sicherheitskoordinator/IT-Sicherheitskoordinatorin
- Industriesystemtechniker/Industriesystemtechnikerin
- Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe
- IT-Administrator/IT-Administratorin

Eine Auswahl an Weiterbildungen gibt es unter www.ihk-projekt.de.


Interessante Links
Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit:
http://infobub.arbeitsagentur.de

Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung:
www.aubi-plus.de

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V
www.bitcom.org

Informationsportal über den Fachinformatikerberuf
www.it-berufe.de

Fachverband Software im VDMA
www.vdma.org

Gesellschaft für Informatik e.V.
www.gi-ev.de

Ausbildungsstellen und Informationen zur Ausbildung in Oberbayern:
www.lehrstellen-oberbayern.de
Job- und Bewerberdatenbanken
Aktuelle Lehrstellen in Ostbrandenburg:
www.ihk-lehrstellenboerse.de

Privates Online-Karriereportal:
www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:
www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:
www.jobscout24.de


Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler
PepComm GmbH
Mahlsdorfer Straße 61b
15366 Hoppegarten
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30/ 3466 2957
Tel.: +49 (0) 30/3466 2958
E-mail: kontakt@pepcomm.eu
Homepage
PepComm GmbH

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
IHP GmbH
Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
Im Technologiepark 25
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 335 5625 0
Tel.: +49 (0)335 5625 300
E-mail: ihp@ihp-microelectronics.com
Homepage
IHP GmbH

BIOTRONIK SE & Co.KG
Woermannkehre 1
12359 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30 68905 0
Tel.: +49 (0) 30 68440 60
Homepage

Deutsch Bahn
Bahnhof Frankfurt (Oder)
Bahnhofsplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Homepage

Dirk Rossmann
Isernhägener Str. 16
30938 Burgwedel
Deutschland
Tel.: (0 800) 76 77 62 66
Tel.: +49 51 39 / 8 98-4999
E-mail: service@rossmann.de
Homepage

Deutsche Telekom
Karriere
Graurheindorferstr. 153
53117 Bonn
Deutschland
Tel.: 0800 3306700
E-mail: jobs@telekom.de
Homepage

Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG
Philipp Bulinski
Rötelstraße 30
74166 Neckarsulm
Deutschland
E-mail: philipp.bulinski@lidl.de
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.