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Augenoptiker/-in

Deutschland
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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

 

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag.

 

Abschluss: Augenoptiker/-in

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Augenoptiker/innen haben folgende Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte:

- In der Werkstatt:

  • Brillen aller Art anfertigen (meist aus industriellen Halbfabrikaten)
  • Brillenfassungen und -gläser auswählen
  • Brillenfassungen ändern und Fassungsteile anfertigen
  • Brillengläser prüfen, messen, zentrieren, anzeichnen und justieren
  • Brillengläser bearbeiten und einpassen
  • Brillen instand setzen
  • Messinstrumente und optische Geräte wie Lupen, Mikroskope, Ferngläser, Thermometer, Hygrometer und Barometer prüfen, justieren und instand setzen

- Beratung und Verkauf:

  • Kunden bei der Auswahl von Brillenfassungen und Brillengläsern bzw. bei der Entscheidung zwischen den verschiedenen Sehhilfen (Brillen, harte und weiche Kontaktlinsen) typ- und stilgerecht beraten
  • Sehtests durchführen
  • den Korrekturbedarf beim Kunden ermitteln
  • ggf. Kontaktlinsen anpassen
  • Brillen anpassen, Augenabstand und Scheitelabstände messen
  • Kunden in die Handhabung von Sehhilfen einweisen, z.B. in die Pflege von Kontaktlinsen
  • Kunden bei der Auswahl von optischen Geräten und Messinstrumenten beraten
  • Sehhilfen, Sonnenbrillen, optische Geräte, Pflegemittel und Zubehör verkaufen
  • Kundenreklamationen entgegennehmen und bearbeiten
  • Recherchen nach modisch aktuellen Brillengestellen und -gläsern durchführen, Waren bestellen und im Verkaufsraum ansprechend präsentieren
  • Preise für Sehhilfen bzw. Reparaturen kalkulieren
  • Korrespondenz, Zahlungsverkehr, Buchführung und sonstige Büroarbeiten erledigen



Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Augenopiker/-in ist vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

  • Techniker – Optiker (poln. technik optyk), Ausbildungsniveau – zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna) oder vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten
Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik
Haarlemer Straße 23 – 27
12359 Berlin-Neukölln
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30-225027-800
Tel.: +49 (0) 30-225027-809
Homepage

Oberstufenzentrum Havelland
Zu den Luchbergen 26 - 34
14641 Nauen
Deutschland
Tel.: (+49)3321 / 7447 - 10
Tel.: (+49)33235/ 44222
E-mail: sekretariat@osz-havelland.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird – wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen – keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend angehende Augenoptiker/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung:

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung zum Augenoptiker/zur Augenoptikerin lernen Auszubildende im Betrieb z.B.:

 

  • was bei der Auswahl von Einstärken-, Mehrstärken- und Gleitsichtgläsern nach optischen Eigenschaften wichtig ist
  • wie man Kontaktlinsen nach Wirkungsweise und Werkstoffeigenschaften unterscheidet und die Auswirkungen der Kontaktlinsenkorrektur auf Sehschärfe, Akkommodationserfolg, Gesichts- und Blickfeld beurteilt
  • welche Schäden an Brillen auftreten können, welche Reparaturmöglichkeiten es gibt und welchen Umfang diese Reparaturen annehmen können
  • wie man rohkantige Brillengläser auf ihre Lieferqualität prüft und mit der automatischen Randschleifmaschine bearbeitet
  • wie man die optische Wirkung von Mehrstärken- und Gleitsichtgläsern misst sowie den Bezugspunkt anzeichnet
  • wie man seinen Arbeitsplatz einrichtet, Halbzeuge, Werkstücke, Werkzeuge, Prüf- und Messzeuge sowie Hilfsstoffe bereitstellt
  • worauf man bei Längen- und Winkelmessungen unter Beachtung von Messabweichungen achten muss
  • wie man Werkstücke maß- und formgenau schneidet, bröckelt und schleift
  • was bei den Arbeitsschritten Spanen und Fügen beachtet werden muss, wie man Werkstücke mit handgeführten und ortsfesten Maschinen auf Maß- und Formgenauigkeit schleifen und fräsen kann und wie man Schraubverbindungen mit Sicherungselementen sichert
  • was beim Zentrieren und Aufblocken von Einstärkengläsern wichtig ist
  • worauf man beim Rillen, Bohren, Kerben und Polieren von Gläsern achtet
  • wie man Gläser in Vollrandbrillenfassungen montiert
  • wie man prismatische Brillengläser, Film- und Schutzgläser unterscheidet
  • wie man die Endanpassung von Brillen vornimmt
  • wie man die Vorstellungen und den Bedarf des Kunden im Verkaufsgespräch ermittelt
  • welche Marktgesichtspunkte bei einer Sortiments- und Angebotsgestaltung berücksichtigt werden
  • welche Werbemaßnahmen und Warenpräsentationen Erfolge versprechen
  • wie man Kundenreklamationen entgegennimmt und entsprechende Maßnahmen veranlasst
  • wie man Buchungsunterlagen anfertigt und Belege kontiert

Während der gesamten Ausbildung wird den Auszubildenden außerdem z.B. vermittelt:

 

  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden

 

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule erwirbt man grundlegende Kenntnisse z.B. auf folgenden Gebieten:

  • optische Eigenschaften und Wirkungen von Brillengläsern
  • der Sehvorgang
  • Ametropie und ihre Korrektion
  • Presbyopie und ihre Korrektion
  • Binokularsehen, Stellungsfehler und deren Korrektion
  • Auswahlkriterien für Brillengläser
  • Brillenanpassung
  • vergrößernde Sehhilfen
  • Eigenschaften und Bearbeitung von Werkstoffen
  • Kundenberatung
  • Verkauf von Waren und Dienstleistungen
  • Durchführung von Verwaltungsarbeiten
Stundenpensum (Theorie)

Unterrichtsstunden bezogen auf die 3 jährige Berufsausbildung:

 

1. Berufsbezogener Bereich

  • Wirtschafts- und Betriebslehre (120 h)
  • Sehhilfe und Auge (320 h)
  • Technologie der Sehhilfen (360 h)
  • Verkauf von Waren und Dienstleistungen (160 h)

 

2. Berufsübergreifender Bereich

  • Religionslehre (120 h)
  • Politik (120 h)
  • Deutsch (120 h)
  • Sport (120 h)

 

Wahlbereich

Kurse zur Stützung, Vertiefung, Erweiterung nach dem Bedarf und den Möglichkeiten der Schule (240 h)

Stundenpensum (Praxis)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Augenoptiker/Augenoptikerin:

  1. Optische Eigenschaften und Wirkungen von Brillengläsern (120 h)
  2. Der Sehvorgang (60 h)
  3. Ametropie und ihre Korrektion (60 h)
  4. Presbyopie und ihre Korrektion (60 h)
  5. Binokularsehen. Stellungsfehler und deren Korrektion (60 h)
  6. Auswahlkriterien für Brillengläser (100 h)
  7. Brillenanpassung (80 h)
  8. Vergrößernde Sehhilfen (60 h)
  9. Eigenschaften und Bearbeitung von Werkstoffen (80 h)
  10. Kundenberatung (80 h)
  11. Verkauf von Waren und Dienstleistungen (40 h)
  12. Durchführung von Verwaltungsarbeiten (40 h)
Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Förderungsmöglichkeiten

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Ausbildungsvergütung

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 256 bis € 554

2. Ausbildungsjahr: € 307 bis € 603

3. Ausbildungsjahr: € 409 bis € 688

 

Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Berufs- und Verdienstaussichten

Ein Beruf – viele Möglichkeiten

 

Beschäftigung finden Augenoptiker/innen in Betrieben des Augenoptikerhandwerks, in der augenoptischen Industrie sowie in Augenkliniken.

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von der Kundenbetreuung und dem Verkauf über Montage-, Schleif- und Reparaturarbeiten bis hin zur Reklamationssachbearbeitung.

Verdienst/ Einkommen

 

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 1.319 bis € 2.492 im Monat betragen. Vergleiche Tarifregister Land Brandenburg nach Branchen.

Tarifliche Regelungen

Der Manteltarifvertrag und der Lohn- und Gehaltsvertrag gelten für die alten und neuen Bundesländer mit Ausnahme der Bundesländern Bayern und Hessen. Hier werden Tarifverträge mit den jeweiligen Regionalverbänden abgeschlossen.

Mit der Apollo-Optik GmbH & Co. KG besteht ein Haustarifvertrag für alle Filialen im Bundesgebiet.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Feinwerktechnik und Augenoptik über Qualitätsprüfung bis hin zu Kundenservice und Beschwerdemanagement. Auch wenn sich Augenoptiker/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Verkauf, Montage-, Schleif- und Reparaturarbeiten sowie Reklamationsbearbeitung entsprechende Angebote.

Aufstieg

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung zum Augenoptikermeister/zur Augenoptikermeisterin abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Staatlich geprüfte/r Augenoptiker/in.

Studium

Augenoptiker/innen mit Hochschulzugangsberechtigung können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Augenoptik, Optometrie erwerben.

Qualifizierungslehrgänge:


- Augenoptik

- Waren-, Produkt- und Verkaufskunde

- Qualitätssicherung, -management, -prüfung – Gesundheitswesen, Medizin, Medizintechnik

- Servicepolitik, Kundenservice, Reklamation und Beschwerden

- Werbung, Verkaufsförderung

- Arbeitsgestaltung, Arbeitsplatzgestaltung, Gestaltung von Arbeitssystemen

- Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz

Aufstiegsweiterbildungen:


- Meister/innen:

  • Augenoptikermeister/Augenoptikermeisterin

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Fachkaufmann/Fachkauffrau in der Handwerkswirtschaft

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Staatlich geprüfter Augenoptiker/Staatlich geprüfte Augenoptikerin
  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studienfächer:


- Augenoptik, Optometrie (Bachelor)

- Medizinische Technik (Bachelor)

- Photonik, Optische Technologien (Bachelor)

Interessante Links

Zentralverband der Augenoptiker:

http://www.zva.de

Bundesverband deutscher Augenoptiker e.V.:

http://www.bdao.de/

Projekt Schulen ans Netz e.V.

http://www.beroobi.de

Azubi-Eyeland

http://www.azubi-eyeland.de/

Tagesablauf eines Augenoptikers

http://www.planet-beruf.de/Tagesablauf-Augenopt.12365.0.html

BERUFENET:

http://berufenet.arbeitsagentur.de

Augenoptikerinnung des Landes Brandenburgs:

http://www.aoi-brandenburg.de/

Job- und Bewerberdatenbanken

Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg:

http://www.hwk-ff.de/nc/ausbildung/lehrstellenboerse/lehrstellen-suchen.html

Stellenmarkt für Ärzte und weitere medizinische Berufe:

www.jobcenter-medizin.de

Vermittlung und Überlassung von Profis aus Medizin und Pflege:

http://www.stegmed.de

Stellenangebote im Gesundheitswesen:

http://www.medi-jobs.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen:

http://jobboerse.arbeitsagentur.de


Allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert:

http://www.jobpilot.de

Allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion:

http://www.jobsuche.de

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.jobrobot.de

Jobbörse, auch für handwerkliche und technische Berufe:

http://www.deutsche-handwerkervermittlung.de

Große Jobbörse für Gesundheitsberufe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich:

http://www.stepstone.de

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
IG Metall Ostbrandenburg
Peter Ernsdorf
Zehmeplatz 11
D-15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335-554990
Tel.: +49 (0)335 - 5549734
E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
Homepage
IG Metall Ostbrandenburg

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
Handwerkskammer Frankfurt (Oder)
Region Ostbrandenburg
Bahnhofstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (3 35) 56 19 0
Tel.: +49 (3 35) 53 50 11
E-mail: info@hwk-ff.de
Homepage
Handwerkskammer Frankfurt (Oder)

Arbeitsvermittler
EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 548- 0
Tel.: +49 335 548-2003
E-mail: gf@klinikumffo.de
Homepage

Carl-Thiem-Klinikum
Thiemstr. 111
03048 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355-460
E-mail: ctk@ctk.de
Homepage
Carl-Thiem-Klinikum

Fielmann AG
Bewerberservice
Weidestraße 118a
22083 Hamburg
Deutschland
Tel.: 0800/852 70 00
E-mail: bewerbung@fielmann.com
Homepage

Sonstige wichtige Ansprechpartner
IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.