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Fluggerätmechaniker,-in Fachrichtung: Fertigungstechnik

Deutschland
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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System) 

 

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag und in Österreich, der Schweiz und Südtirol ein Lehrvertrag mit einem Betrieb.

Ausbildungsordnung für diesen Beruf

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Fluggerätemechaniker/innen (Fachrichtung Fertigungstechnik) arbeiten in Produktion und Reparatur von Tragwerk, Rumpfwerk und Leitwerk von Flugzeugen. Nach technischen Zeichnungen schneiden sie Leichtmetallbleche und Profilstäbe zu, formen sie und bereiten sie zum Einbau vor. Die benötigten Spezialwerkzeuge fertigen und reparieren sie selbst. Diese Fluggerätemechaniker beherrschen Techniken zum Umformen und Verbinden von Werkstoffen, wie z. B. Nieten, Schweißen, Bördeln, Falzen oder Kleben.

Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Fertigungstechnik arbeiten überwiegend in der Luft- und Raumfahrtindustrie, z.B. bei Herstellern von Fluggeräten oder in Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften und Flughäfen. Darüber hinaus können sie auf Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr tätig sein, um z.B. Fluggeräte instand zu halten.




Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Fluggerätmechaniker/-in ist teilweise vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

  • Techniker – Fluggerätmechaniker (poln. technik mechanik lotniczy), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum) oder zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

Aktuelle Angebote sind u.a. hier zu finden.

Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald
Brückenstr. 40
15711 Königs Wusterhausen
Deutschland
Tel.: +49 (0)3375 262860
Tel.: +49 (0)3375 262865
E-mail: osz-lds-kwh1@t-online.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

 Grundsätzlich wird – wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen – keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Fertigungstechnik mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ). Informationen dazu finden Sie hier. 

 

Schulische Vorbildung – rechtlich

 Nach dem Berufsbildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Schulische Vorbildung – praktiziert

Im Jahr 2008: 71 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss, 18 Prozent die Hochschulreife. Den Hauptschulabschluss konnten sechs Prozent vorweisen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit der Verkürzung der Ausbildung.

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen Auszubildende im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

- wie man Werkzeugkontrollen durchführt

- wie man elektrische Größen misst

- welche Eigenschaften die in der Luftfahrt gebräuchlichen Werkstoffe besitzen und wie man sie be- und verarbeitet

- wie man Nietverbindungen mit den erforderlichen Nietarten herstellt und Bauteile fügt

- physikalische Gesetzmäßigkeiten und deren Auswirkungen auf das Fluggerät zu berücksichtigen

- wie man Oberflächen behandelt und schützt

- wie man Bauteile zum Montieren vorbereitet

- Fertigungs-, Reparatur- und Kontrollverfahren anzuwenden

- wie man Aufgaben im Team aufteilt und kooperativ löst

- wie man Instandhaltungs- und Fertigungshandbücher umsetzt und englische Fachtexte liest

- aerodynamische Gesetze zu beachten

Im 2. Ausbildungsjahr wird den Auszubildenden u. a. vermittelt:

- wie man Fluggerätsystemkomponenten mit Spezialwerkzeugen montiert

- welche unterschiedlichen Fertigungs-, Reparatur- und Kontrollverfahren angewendet werden können

- wie man Bauteile durch Schraub-, Steck- und Nietverbindungen montiert und ihre Funktionen im eingebauten Zustand prüft

- wie man Korrosionsverfahren anwendet

- wie man Einzelteile zu kleinen Baugruppen montiert

- was bei der Anwendung von Reparatur- und Klebeverfahren zu beachten ist

- worauf bei der Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung zu achten ist

- Zusammenhänge der Stromversorgung des Fluggerätsystems zu beachten

- wie man an der Verbesserung betrieblicher Prozesse mitwirkt

- Einflüsse des Arbeitsumfeldes wie Staub, Licht und Temperatur zu berücksichtigen

Im fachrichtungsspezifischen 3. und 4. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden schließlich:

 

- wie man Bauteile, insbesondere Rippen, Stringer, Spanten, Deckel, Klappen und Segmente, fertigt oder instand setzt

- was bei der Montage von Baugruppen und mechanischen Systemen, zum Beispiel Steuer- und Fahrwerk sowie Rumpf und Tragflächen, wichtig ist

- worauf man bei der Montage von Fluggerätesystemkomponenten achten muss

- wie Kunststoffbauteile von Hand oder maschinell be- und verarbeitet werden

- wie man Prüf- und Messverfahren anwendet

- Sicherheitskontrollen und Bauteilabnahmen durchzuführen

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden z. B. vermittelt:

 

- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten bestehen

- woraus das Arbeits- und Tarifrecht besteht

- wie der Ausbildungsbetrieb aufgebaut und organisiert ist

- worauf bei der Arbeit geachtet werden muss, um Sicherheit und Gesundheitsschutz zu gewährleisten

- worauf geachtet werden muss, um den Schutz der Umwelt zu sicherzustellen

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule erwirbt man grundlegende Kenntnisse z.B. auf folgenden Gebieten:

- Flugmechanik

- Aufbau von Fluggeräten

- Ausrüstungssysteme von Fluggeräten

- Hubschrauber

- Aerodynamik

- Triebwerke

- Fluggerätstrukturen

- Steuerungssysteme von Fluggeräten

- Instrumente

- technische Kommunikation

- Prüfen

- Werkstoffe

- Urformen, Umformen

- Fügen

- Elektrotechnik

- Informationstechnik

- Steuerungstechnik

- technisches Englisch

- Automation in der Fertigung

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET

Stundenpensum (Theorie)

Unterrichtsstunden bezogen auf die 3,5 jährige Berufsausbildung:

 

Berufsbezogener Bereich

- Fertigung und Instandhaltung (400)

- Fluggerättechnik (440)

- Technische Kommunikation (140)

Berufsübergreifender Bereich

- Deutsch (133)

- Englisch (160)

- Wirtschafts- und Sozialkunde (133)

- Sport (133)

Wahlpflichtbereich

- JAR 66 CAT A-Module (140)

Stundenpensum (Praxis)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Fluggerätmechaniker,-in Fachrichtung: Fertigungstechnik:

 

- Fluggerätstrukturen in Leichtbauweise manuell herstellen (80)

- Konstruktionen von Fluggeräten einschätzen (60)

- Kolben- und Strahltriebwerkskomponenten warten und Instandhalten (60)

- Angelieferte Materialien kontrollieren (80)

- Ausgewählte Fertigungsverfahren der Fluggerättechnik anwenden (40)

- Pneumatische und hydraulische Systeme warten und Instandhalten (60)

- An elektrischen und elektronischen Systemen arbeiten (40)

- Werkstoffe und Strukturbauteile prüfen (100)

- Steuerungs- und Ausrüstungssysteme einbauen (100)

- Strukturkomponenten montieren (100)

- Fluggerätstrukturen maschinell herstellen (100)

- Hubschrauberkomponenten fertigen und instand halten (40)

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für den Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Berufsausbildungsbeihilfe-Rechner (BAB).

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Ausbildungsvergütung 

 

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 761 bis € 785

2. Ausbildungsjahr: € 810 bis € 827

3. Ausbildungsjahr: € 867 bis € 888

4. Ausbildungsjahr: € 911 bis € 943

Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Berufs- und Verdienstaussichten

Ein Beruf - viele Möglichkeiten

 

Beschäftigung finden Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Fertigungstechnik in der Luft- und Raumfahrtindustrie, z.B. bei Herstellern von Flugzeugen oder Hubschraubern, sowie in Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften und Flughäfen.

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen. Sie können sich z.B. auf bestimmte Flugzeugtypen, auf Hydraulik oder Wartung und Instandhaltung spezialisieren.

Verdienst/Einkommen

 

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.561 bis € 2.813 im Monat betragen.

Quelle: WSI-Tarifarchiv 2012

Tarifliche Regelungen

Die Monatsentgelte für die Metall- und Elektroindustrie orientieren sich – je nach Eingruppierung – an verschiedenen Lohn- und Gehaltsgruppen. Die zugehörigen Entgelttabellen finden Sie hier.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Luft- und Raumfahrttechnik ist eine hoch technisierte Branche, in der kontinuierlich neue Flugzeugtypen entworfen und gebaut werden. Wichtig sind dabei Materialien mit neuen, verbesserten Eigenschaften, die zum Beispiel extremen Belastungen Stand halten können und gleichzeitig wesentlich leichter als vorher sind.

Um mit dem technologischen Fortschritt der Branche Schritt halten zu können, müssen Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Fertigungstechnik bereit sein, sich kontinuierlich weiterzubilden. Eine Vielzahl an Lehrgängen ermöglicht es ihnen, fachliche, methodische, aber auch organisatorische Qualifikationen zu erwerben.
So werden beispielsweise Schulungen zur Schweißtechnik, zur Fertigungstechnik, Hydraulik und Pneumatik sowie zur Qualitätssicherung angeboten. Bestimmte Weiterbildungsmöglichkeiten können auch den Weg zu einem beruflichen Aufstieg ebnen.

Hier bieten sich z.B. folgende aufstiegsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten an:

- Industriemeister/in – Flugzeugbau

- Industriemeister/in – Luftfahrttechnik

- Techniker/in – Maschinentechnik (Luftfahrzeugtechnik)

- Techniker/in – Karosserie- u. Fahrzeugbautechnik

Wer über die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein Hochschulstudium anstreben. Für Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Fertigungstechnik kommen z.B. folgende Studiengänge in Betracht:

- Dipl.-Ing. (FH) – Luft- u. Raumfahrttechnik

- Dipl.-Ing. (Uni) – Luft- u. Raumfahrttechnik

In einigen Bundesländern können besonders qualifizierte Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung auch ohne Hochschulzugangsberechtigung studieren. Die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen werden landesrechtlich geregelt.

Interessante Links

Aktuelle Lehrstellen in Ostbrandenburg:
www.ihk-lehrstellenboerse.de

Planet-Berufe.de - Informationen zum Start in die Ausbildung mit Bewerbungstraining:
http://www.planet-beruf.de

Informationen und Tipps für die Ausbildung:
http://www.neue-ausbildungsberufe.de 

Sehr ausführliche Homepage, beantwortet alle Fragen rund um Aus- und Weiterbildung in Deutschland:
http://www.bildungsserver.de 

Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit:
http://infobub.arbeitsagentur.de
Job- und Bewerberdatenbanken

Allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert:

http://www.jobpilot.de

Allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion:

http://www.jobsuche.de

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.jobrobot.de

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.mamas.de

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.twi-gmbh.de

Allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert:

http://www.stepstones.de

Unterteilung in Regionen, Branchen und Art der Anstellung:

http://www.monster.de

Jobbörse, auch für handwerkliche und technische Berufe:

http://www.jobs.de

Weltweit tätige Jobbörse für die Luft- und Raumfahrtbranche. Die Site ist in französischer Sprache verfasst, Angebote aus anderen Ländern als Frankreich jedoch oft in englisch oder deutsch:

http://www.aerocontact.com/jobs/ac_jobs_search.php

In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die dhv auf ihren Seiten Stellen für qualifizierte Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen. Das Angebot kann nach regionalen und fachlichen Kriterien gefiltert werden:

http://www.deutsche-handwerkervermittlung.de

Job-Server der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt. Nach Eingangsdatum sortierte Linkliste mit Stellenangeboten für Studenten, Praktikanten, Hochschulabsolventen und nichtakademische Mitarbeiter aus der Luft- und Raumfahrt:
http://www.huettl.de/jobserver

Aufwändig gestaltete Jobbörse für Ingenieure und Techniker. Über Listenfelder kann die Stellensuche hinsichtlich Fachrichtung und Ort eingegrenzt werden, die Ergebnislinks führen zu Stellenanzeigen mit allen wesentlichen Informationen:

http://www.euro-engineering.de

Englischsprachige, weltweite Stellenbörse für Personal für die zivile Luftfahrt. Komfortable Suchfunktionen, Verknüpfung von Suchkriterien möglich:

http://www.flightglobal.com/jobs/Search.aspx
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
IG Metall Ostbrandenburg
Peter Ernsdorf
Zehmeplatz 11
D-15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335-554990
Tel.: +49 (0)335 - 5549734
E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
Homepage
IG Metall Ostbrandenburg

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Strasse 18
D-60528 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 69 6603 0
Tel.: +49 69 6603-1511
E-mail: Kommunikation@vdma.org
Homepage
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Handwerkskammer Frankfurt (Oder)
Region Ostbrandenburg
Bahnhofstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (3 35) 56 19 0
Tel.: +49 (3 35) 53 50 11
E-mail: info@hwk-ff.de
Homepage
Handwerkskammer Frankfurt (Oder)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler
EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
airberlin technik GmbH
Saatwinkler Damm 42-43
13627 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)211 9418 496
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

  • Fluggerätmechaniker/in - Triebwerkstechnik
    Agentur ampuls
    16547 Birkenwerder
    Datum (ab 02.02.2015)
    Referenznummer
    10000-1120536247-S
    Titel des Stellenangebots
    Fluggerätmechaniker/in - Triebwerkstechnik
    Alternativberufe
    Fluggerät,- bzw. Hubschraubermechaniker. m/w ID: 2446/2447
    Stellenangebotsart
    Arbeitsplatz (sozialversicherungspflichtig)
    Arbeitgeber
    Agentur ampuls
    Betriebsgröße
    weniger als 6
    Stellenbeschreibung:
    Wir suchen für unseren Kunden in Berlin für bundesweite Einsätze Fluggerätmechaniker
    m/w und Hubschraubermechaniker m/w in folgenden Fachbereichen:

    Instandhaltungstechnik / Fertigungstechnik / Triebwerktechnik / Hubschraubermechanik.


    Anforderungsprofil

    - abgeschlossene Ausbildung zum Fluggerätemechaniker m/w bzw. Fluggerätebauer m/w oder
    Triebwerkmechaniker m/w
    - mind. 3 Jahre Berufserfahrung
    - Englischkenntisse von Vorteil
    - Montagebereitschaft


    Aufgaben im Bereich Fertigungstechnik:

    Durchführung von Strukturarbeiten nach Bauunterlagen, Herstellung und Installation von
    Komponenten und Bauteilen, mechanische Tatigkeiten wie Bohren, Nieten, Fugen; Schleifen,
    Zusammenbau von Zellenabschnitten und Baugruppen, Ausrüstungsarbeiten, technische Dokumentation der durchgeführten Arbeiten.


    Aufgaben im Bereich Instandhaltungstechnik:

    Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an unterschiedlichen
    Luftfahrzeugmustern, Übernahme der typischen Arbeiten von A- bis C-Checks, planmäßige
    und nicht-planmäßige Instandsetzungsarbeiten, technische Dokumentation der durchgeführten Arbeiten, Cat-A wünschenswert, super wäre auch der AML-Schein; gern mit Type-Rating.


    Aufgaben im Bereich Hubschraubermechanik:

    Durchführung von Wartungs-, Reparatur- und Umrüstungsarbeiten an Hubschraubermodellen aus dem
    zivilen Bereich, Auf- und Abrüstarbeiten, Nietarbeiten (Vollnieten, Hi-Lock, Cherrynieten),
    Zellen- und Komponentenreparaturen, Austausch von
    Strukturbauteilen und das Einrüsten von Strukturänderungen, einfache Befindungen und Dokumentation der ausgeführten Arbeiten.

    Wenn Sie die gestellten Anforderungen erfüllen und neben dieser verantwortungsvollen
    Aufgabe einen sicheren Arbeitsplatz suchen, dann sollten wir uns kennenlernen!

    Übersenden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen via Mail an

    bewerbung@am-puls.com

    sowie unserer

    Auftrags-ID:
    2446 = Fluggerätmechaniker m/w
    2447 = Hubschraubermechaniker m/w
    Kontaktdaten:
    Rückfragen und Bewerbung an
    Agentur ampuls
    Frau Gutsche
    Triftweg 1 - 2
    16547 Birkenwerder
    Birkenwerder
    Deutschland
    Telekommunikation
    Telefon: +49 (3303) 5412687
    Fax: +49 (3303) 5208965
    E-Mail
    n.gutsche@am-puls.com
    Gewünschte Bewerbungsarten
    telefonisch, schriftlich, per E-Mail, persönlich, über Internet
    Angaben zur Bewerbung
    Geforderte Anlagen: Lebenslauf, Zeugnisse, Foto und Qualifikationsnachweise.Bitte keine Bewqerbungsmappen verwenden.
    Weitere Informationen
Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.