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Systeminformatiker,-in

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Ausbildungsart und Abschluss

Bei dem Ausbildungsberuf Systeminformatiker, -in handelt es sich um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Unternehmen der Elektroindustrie ausgebildet.

Die Ausbildung wird in einem der folgenden Einsatzgebiete vertieft:


- Automatisierungssysteme

- Signal- und Sicherheitssysteme

- Informations- und Kommunikationssysteme

- funktechnische Systeme

- Embedded Systems.

Für Menschen mit Behinderung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder einer sonstigen Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation zu absolvieren. Für weitere Informationen steht das Reha/SB-Team der zuständigen Agentur für Arbeit zur Verfügung.

Nähere Angaben zur beruflichen Rehabilitation enthält die Datenbank KURSNET.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Systeminformatiker, -innen sind an der Entwicklung von Automatisierungssystemen, Informations- und Kommunikationssystemen, Steuerungselementen (sogenannten Embedded Systems), Signal- und Sicherheitssystemen oder funktechnischen Systemen beteiligt und arbeiten an deren Umsetzung und Installation mit.

 
Systeminformatiker, -innen montieren Hardwarekomponenten und elektronische Bauteile, installieren informationstechnische Geräte, konfigurieren Betriebssysteme und Netzwerke oder bauen Sicherheitsmechanismen ein. Das Erstellen von Bedienoberflächen und Benutzerdialogen gehört ebenfalls zu ihren Aufgabenbereichen. Darüber hinaus passen sie u.a. standardisierte Softwarelösungen an, programmieren Softwarekomponenten und Schnittstellen oder integrieren Hard- und Softwarekomponenten. Systeminformatiker/innen leisten außerdem Support bei Systemstörungen. Auftretende Fehlfunktionen beseitigen sie durch Softwareanpassung oder den Austausch defekter Komponenten bzw. Baugruppen. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Worum geht es?


Systeminformatiker/innen arbeiten daran mit, industrielle informationstechnische Systeme zu entwickeln und zu realisieren. Zudem warten sie die Systeme und leisten Support bei Störungen.

Systeminformatiker und -informatikerinnen haben hauptsächlich folgende Aufgaben:


- Entwickler bei Entwurf und Realisierung von industriellen informationstechnischen Systemen (Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme, Informations- und Kommunikationssysteme, funktechnische Systeme, Embedded Systems) unterstützen
- Kundenanforderungen analysieren
- Systeme und Softwarelösungen entsprechend der geforderten Funktionalitäten konzipieren
- Datenübertragungsmedien, Hard- und Softwarekomponenten auswählen
- Hardwarekomponenten, elektronische Bauteile und Geräte, Sensoren und Aktoren montieren, installieren und anpassen
- Betriebssysteme und Netzwerke installieren und konfigurieren
- Bedienoberflächen und Benutzerdialoge erstellen
- Softwarekomponenten erstellen bzw. anpassen, Schnittstellen programmieren, Programme in bestehende Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme lösen
- Hard- und Softwarekomponenten integrieren, Probleme beim Zusammenführen lösen
- Teilsysteme in vorhandene Gesamtsysteme integrieren, vernetzte industrielle Systeme optimieren
- Messwerte erfassen und auswerten, Testroutinen an Systemen und Systemkomponenten durchführen, elektrische Schutzmaßnahmen prüfen
- Störfälle analysieren und durch Anpassen der Software oder den Austausch defekter Komponenten und Baugruppen beheben
- Support leisten
- Testsoftware und Diagnosesysteme einsetzen
- Schnittstellensignale prüfen, netzwerkspezifische Prüfungen durchführen
- Fehlerursachen zur Qualitätssicherung analysieren.

Darüber hinaus führen sie auch folgende Tätigkeiten aus:

- Kunden beraten und betreuen, Kostenkalkulationen durchführen.
Ausbildungsstätten

In der Region bzw. in der Nähe bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe und Schulen im Beruf Systeminformatiker aus.

Oberstufenzentrum Kommunikations-, Informations- und Medientechnik
Osloer Str. 23-26
13359 Berlin (Wedding)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 49 30 70
Tel.: +49 (0) 49 30 71 00
E-mail: verwaltung@oszkim.de
Homepage
Oberstufenzentrum Kommunikations-, Informations- und Medientechnik

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Systeminformatiker/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein. Jeder Neunte hatte eine Berufsfachschule absolviert.

Genauere Informationen zur Einstellungspraxis erhalten Sie hier.

Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.

Über Möglichkeiten zur Verkürzung der Ausbildung informieren Sie sich bitte hier.
Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung gliedert sich in Kernqualifikationen, die allen industriellen Elektroberufen gemeinsam sind, und in die jeweiligen Fachqualifikationen.

Die Kernqualifikationen werden über den gesamten Ausbildungszeitraum zusammen mit den jeweiligen berufsspezifischen Fachqualifikationen integriert vermittelt.


An gemeinsamen Kernqualifikationen lernen die Auszubildenden beispielsweise:

- wie Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung rechtlicher, wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben zu planen sind und wie man bei Abweichungen von der Planung Prioritäten setzt
- wie man Baugruppen montiert, demontiert und Teile durch mechanische Bearbeitung anpasst
- was bei der Berechnung und Messung elektrischer Größen zu beachten ist und wie man Steuerungen und Regelungen hinsichtlich ihrer Funktion prüft und bewertet.

Während der beruflichen Fachbildung lernen die angehenden Systeminformatiker/innen beispielsweise:

- wie Hard- und Softwarekomponenten unter Berücksichtigung aktueller technischer Entwicklungen auszuwählen und zu disponieren sind und wie man sie erstellt, anpasst und anwendet
- wie man Softwarekomponenten erstellt, anpasst, anwendet und was bei der Entwicklung von Programmen zu beachten ist
- was bei der Entwicklung von Programmen zu beachten ist, wie man sie in Systeme einbindet, dabei entstehende Probleme analysiert und Lösungen entwirft.

Außerdem erweitern bzw. vertiefen die Auszubildenden ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

- Automatisierungssysteme
- Signal- und Sicherheitssysteme
- Informations- und Kommunikationssysteme
- funktechnische Systeme
eingebettete Systeme (Embedded Systems).

Das Einsatzgebiet wird vom Ausbildungsbetrieb festgelegt.

Außerdem wird den Auszubildenden vermittelt:

- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
- wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren
- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
- wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET
Stundenpensum (Theorie)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Systeminformatiker,-in

Im ersten Ausbildungsjahr:

- Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen (80)
- Elektrische Installationen planen und ausführen (80)
- Steuerungen analysieren und anpassen (80)
- Informationstechnische Systeme bereitstellen (80)

Im zweiten Ausbildungsjahr:

- Elektroenergieversorgung realisieren und Schutzmaßnahmen prüfen (60)
- Schnittstellen in industriellen Systemen analysieren und Fehler lokalisieren (80)
- Informationstechnische Systeme analysieren und anpassen (60)
- Softwaremodule industrieller Systeme entwickeln und dokumentieren (80)

Im dritten Ausbildungsjahr:

- Software industrieller Systeme entwickeln und anpassen (80)
- Hard- und Softwarekomponenten integrieren und im System testen (100)
- Vernetzte industrielle Systeme optimieren und Fehler analysieren (100)

Im vierten Ausbildungsjahr:

- Prüfsysteme entwickeln und optimieren (80)
- Industrielle Systeme in Betrieb nehmen und übergeben (60)

Die Summe der Stunden im theoretischen Teil der Ausbildung beträgt 1020 Stunden.

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan.

Stundenpensum (Praxis)

Der praktische Teil der Ausbildung umfasst gut 4.000 Stunden.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 782 bis € 806,

2. Ausbildungsjahr: € 833 bis € 850,

3. Ausbildungsjahr: € 891 bis € 912,

4. Ausbildungsjahr: € 936 bis € 969.

 

Quelle:

Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - Stand: Oktober 2011.

Förderungsmöglichkeiten

 

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner.

Berufs- und Verdienstaussichten

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Systeminformatiker, -innen in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, die informationstechnische Systeme entwickeln und herstellen bzw. einsetzen.

 
Beispielsweise arbeiten sie bei Softwareunternehmen und EDV-Dienstleistern. Auch Hersteller von Automatisierungs- oder IT-Technik eröffnen Tätigkeitsfelder. Darüber hinaus gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten in Betrieben des Maschinen- und Werkzeug- oder Fahrzeugbaus.

 
Eine detaillierte Übersicht über die relevanten Arbeitsbereiche bzw. Branchen erhalten Sie hier.


Arbeitsorte


In Büroräumen programmieren Systeminformatiker/innen z. B. Schnittstellen am Computer. Auch in Werkstätten oder Produktions- und Fertigungshallen haben sie zu tun, z.B. bei der Montage von Baugruppen. Vor Ort beim Kunden führen sie Wartungs- und Reparaturarbeiten durch, gelegentlich auch im Ausland.


Verdienst/Einkommen


Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.


Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.516 bis € 2.925 im Monat betragen.

Tarifliche Regelungen

Für Systeminformatiker, -innen können verschiedene Tarifverträge gelten, ausschlaggebend ist die Branche, in der sie arbeiten. In Frage kommen beispielsweise die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie.

Es gilt in der Regel der aktuelle Tarifvertrag, der zwischen den zuständigen Arbeitgeberverbänden und der IG Metall im jeweiligen deutschen Bundesland zeitlich befristet vereinbart wurde. Zur Tarifdatenbank.

Das WSI-Tarifarchiv bietet einen guten Überblick über die Entgeltgruppen in der Metall- und Elektroindustrie nach Bundesland. Bei dieser Berufsausbildung ist in der Regel Entgeltgruppe 5 der Einstiegstarif.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Qualifizierung und Spezialisierung
Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Servertechnologie und Systemtechnik über Systemadministration bis hin zur Systemprogrammierung. Auch wenn sich Systeminformatiker/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Kundendienst, Wartung oder Entwicklung entsprechende Angebote.

Aufstieg
Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Elektrotechnik abzulegen.
Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Techniker/in der Fachrichtung Informatik mit dem Schwerpunkt technische Informatik.

Studium
Systeminformatiker/innen
mit Hochschulzugangsberechtigung können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich angewandte Informatik oder Elektrotechnik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Eine Übersicht über mögliche Anpassungsweiterbildungen, Aufstiegsweiterbildungen und Studiengänge bietet Ihnen die Datenbank KURSNET.

Interessante Links
Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit:
http://infobub.arbeitsagentur.de

Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung:
www.aubi-plus.de

Ein Informationsportal über Berufe aus der Metall- und Elektroindustrie, herausgegeben vom Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.:
www.meberufe.info

Webseite über Elektronik, Computertechnik, Kommunikationstechnik und Netzwerktechnik für Schüler, Azubis und Studenten:
www.elektronik-kompendium.de

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. - Fachbereich Automation:
www.zvei.org

VDE - Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.:
www.vde.com

Gesamtmetall - Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie:
www.gesamtmetall.de

IG Metall (IGM):
www.igmetall.de

Fachportal mit vielen Informationen aus der Maschinenbau-Branche:
www.maschinenbau.de

Informationen über Ausbildungen im Metall- und Elektrobereich:
http://www.ausbildungsoffensive-bayern.de
Job- und Bewerberdatenbanken
Privates Online-Karriereportal:
www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:
www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:
www.jobscout24.de

Fachportal für Maschinenbau mit umfangreichem Jobmarkt
www.maschinenbau.de/maschinenbau-jobs-kategorien.aspx

Stellenmarkt für Berufe der Elektro- und Elektronikbranche. Die Angebote reichen von Jobs für Servicetechniker bis zu solchen für Systementwickler oder Firmwareprogrammierer:
Elektronikbranche.de

In Zusammenarbeit mit Jobware präsentiert das Fachmagazin für Elektronik auf seinen Seiten einen Stellenmarkt für Elektronik- und IT-Fachleute aus Fertigung und Entwicklung:
channel-e

Umfangreiches Angebot, speziell für technische Berufe:
http://www.icjobs.de
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler
PepComm GmbH
Mahlsdorfer Straße 61b
15366 Hoppegarten
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30/ 3466 2957
Tel.: +49 (0) 30/3466 2958
E-mail: kontakt@pepcomm.eu
Homepage
PepComm GmbH

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
Stadt Frankfurt (Oder)
Goepelstraße 38
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 552 1044
E-mail: manuela.effnert@frankfurt-oder.de
Homepage

Sonstige wichtige Ansprechpartner
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

  • Systeminformatiker/in
    Personalvermittlung Fietze
    03046 Cottbus
    Vollzeit
    Datum (ab 29.12.2014)
    Referenznummer
    10000-1121414890-S
    Titel des Stellenangebots
    Systeminformatiker/in
    Alternativberufe
    **IT Systemelektroniker m/w
    Stellenangebotsart
    Arbeitsplatz (sozialversicherungspflichtig)
    Arbeitgeber
    Personalvermittlung Fietze
    Betriebsgröße
    zwischen 6 und 50
    Stellenbeschreibung:
    Wir suchen für die Wartung und Reparatur und Impelementierung von Hardware einen Informationselektroniker oder Systemelektroniker. Sie besitzen technisches Verständnis und haben Erfahrung im Bereich kommunikative Netzwerktechnik. Sie beschäftigen sich gern mit der Fehleranalyse und Instandsetzung von Scanner-, Drucker-, Faxgeräten? Dann bewerben Sie sich.
    Kontaktdaten:
    Rückfragen und Bewerbung an
    Personalvermittlung Fietze
    Frau Petra Fietze-Jank
    Am Turm 14
    03046 Cottbus
    Deutschland
    Telekommunikation
    Telefon: +49 (355) 38000090
    Fax: +49 (355) 38000091
    E-Mail
    info@joblotse.com
    Gewünschte Bewerbungsarten
    über www.arbeitsagentur.de, telefonisch, schriftlich, per E-Mail, über Internet
    Angaben zur Bewerbung
    Geforderte Anlagen: Lebenslauf, Zeugnisse, Vermittlungsgutschein
    Weitere Informationen
Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.