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Rettungsassistent,-in

Deutschland
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Ausbildungsart und Abschluss

Fachschulausbildung

Rettungsassistent/in ist in Deutschland eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung, die an den Lernorten Schule, Rettungswache und Krankenhaus durchgeführt wird.

Das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung berechtigt zum Führen des gesetzlich geschützten Titels: Rettungsassistent/Rettungsassistentin.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Rettungsassistenten und -assistentinnen leisten Erste Hilfe am Notfallort und führen lebensrettende Sofortmaßnahmen durch. Zu ihren Aufgaben zählen außerdem Patiententransporte.

Bei medizinischen Notfällen leisten sie bis zum Eintreffen der Ärzte Erste Hilfe und führen ggf. lebensrettende Maßnahmen durch. Sie befördern kranke, verletzte und andere hilfsbedürftige Personen unter fachgerechter Betreuung zum Zielort, z.B. ins Krankenhaus. Dazu stellen sie die Transportfähigkeit dieser Personen her, beobachten die lebenswichtigen Körperfunktionen während des Transports oder erhalten sie aufrecht. Nach dem Rettungseinsatz stellen sie die Einsatzfähigkeit ihrer Fahrzeuge wieder her, säubern und desinfizieren die Rettungsmittel und erstellen Transportnachweise, Einsatzberichte und Notfallprotokolle. Sind sie im Innendienst einer Rettungswache, Rettungsleitstelle oder einer Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst eingesetzt, nehmen sie Notrufe entgegen und disponieren die Einsätze.

Rettungsassistenten und -assistentinnen haben hauptsächlich folgende Aufgaben:

- Einsatzaufträge entgegennehmen und erste Hilfe leisten:

  • sicher und schnell zur Einsatzstelle fahren, ggf. mit Blaulicht und Martinshorn
  • Situation vor Ort klären
  • selbstständig erste Hilfe bei medizinischen Notfällen aller Art leisten (Lagerung, Beatmung, Blutstillung, Schockbehandlung), ggf. weitere Hilfe anfordern (z.B. Notarzt/-ärztin)
  • ggf. präklinische Notfallversorgung durchführen
  • Notärzten bzw. -ärztinnen assistieren
  • erforderliche Maßnahmen zur Herstellung der Transportfähigkeit einleiten
  • Patienten und Angehörige psychisch betreuen und ggf. beraten

- Patiententransporte durchführen:

  • Patienten zum Einsatzfahrzeug befördern und entsprechend der jeweiligen Verletzung/Erkrankung lagern sowie Transporte  schonend und zügig zum Zielort durchführen
  • Vitalfunktionen überwachen und erforderliche medizinische und pflegerische Maßnahmen während des Transports sowie psychische Betreuung durchführen
  • Verlaufsdokumentationen bzw. Protokolle erstellen
  • Patienten und Unterlagen an das Krankenhauspersonal übergeben sowie medizinisch relevante Beobachtungen und Besonderheiten während des Einsatzes mitteilen

- Tätigkeiten nach der Beendigung von Einsätzen durchführen:

  • das Fahrzeug säubern und desinfizieren, Medikamentenbestände überprüfen
  • ggf. Schutzkleidung wechseln
  • Transportnachweise, Notfallprotokolle und Einsatzberichte erstellen
  • Rufbereitschaft für weitere Einsätze sicherstellen

- Einsatzfähigkeit von Geräten, Materialien und Fahrzeugen herstellen:

  • Einsatzfahrzeuge überprüfen und betanken (Fahrzeug auf Verkehrssicherheit kontrollieren; erforderliche Wartungs- und Reparaturarbeiten durchführen bzw. veranlassen)
  • Geräte und Materialien für die Patientenversorgung kontrollieren, ergänzen oder austauschen
  • erforderliche Formulare und Unterlagen überprüfen und ergänzen
  • Einsatzfähigkeit an die Rettungsleitstelle bzw. Einsatzzentrale melden

Darüber hinaus führen sie je nach Aufgabenstellung auch folgende Tätigkeiten aus:

  • bei der Feuerwehr im Rahmen der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung zeitweilig mitwirken
  • auf der Rettungswache Pforten- und Telefondienst erledigen bzw. auf der Rettungsleitstelle Telefondienst durchführen und Einsätze disponieren
  • in der Breiten- und/oder Fachkräfteausbildung mitwirken
Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Rettungsassistent/-in ist vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

 

- medizinische Rettungsfachkraft (poln. ratownik medyczny), Ausbildungsniveau – zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna).

 

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten
Landesrettungsschule Brandenburg e.V.
Hans-Jürgen Wabnik
Pieskower Straße 33
15526 Bad Saarow
Deutschland
Tel.: 33631-3335
E-mail: info@landesrettungsschule.de
Homepage
Landesrettungsschule Brandenburg e.V.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt wird der Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss. Es wird ein Mindestalter von 18 Jahren verlangt. Auch Personen ohne Hauptschulabschluss können aufgenommen werden, sofern sie eine Berufsausbildung von mind. 2 Jahren abgeschlossen haben.

In der Regel muss vor Ausbildungsbeginn die gesundheitliche Eignung für den Beruf durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. Häufig wird auch ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt.

Die fachliche und persönliche Eignung wird meist anhand der schriftlichen Bewerbungsunterlagen und in einem persönlichen Gespräch geprüft.

Weitere Ausbildungsvoraussetzungen

Vor Ausbildungsbeginn ist ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs vorzulegen. Häufig wird ein Immunisierungsnachweis gegen Hepatitis B verlangt.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 2 Jahre.

Verkürzung der Ausbildungszeit

Ausgebildete Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger/innen sowie Rettungssanitäter/innen und Personen, die über eine Ausbildung im Sanitätsbereich bei Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr verfügen, können eine verkürzte Ausbildung absolvieren, die meist in Teilzeitform angeboten wird.

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts an der Berufsfachschule lernt man beispielsweise:

  • wie der menschliche Körper aufgebaut ist und wie er funktioniert (Herz-Kreislauf-System, Verdauungsorgane, Skelett, Nervensystem)
  • wie man Verletzungen und Erkrankungen beurteilt, welche Störungen lebenswichtiger Körperfunktionen es gibt und wie man sie erkennt
  • wie man Notfallpatienten und andere Verletzte oder hilfsbedürftige Personen befördert, während des Transports lebenswichtige Körperfunktionen beobachtet und aufrechterhält
  • was man bei medizinischen Notfällen unternehmen muss, beispielsweise wie man Atemwege freimacht und freihält, wie man künstlich beatmet, wie man bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung oder bei Magenspülungen assistiert
  • was man bei speziellen Notfällen wie Vergiftungen, psychiatrischen Notfällen oder Notfällen bei Geburt und Schwangerschaft unternimmt und wie man Sterbende begleitet
  • wie man die Transportfähigkeit von Notfallpatienten sicherstellt
  • was man bei einer großen Zahl von verletzten und kranken Menschen (z.B. bei schweren Unfällen oder im Katastrophenfall) tun muss
  • wie Notfalleinsätze und Krankentransporte ablaufen und organisiert werden
  • wie man verletzte und erkrankte Menschen pflegerisch betreut, ihnen z.B. beim Be- und Entkleiden und bei der Körperpflege hilft, wie man sie lagert
  • welche Arzneiformen, insbesondere notfallmedizinische Arzneimittel, es gibt und wie man sie verwendet
  • welche Maßnahmen zu Hygiene und Desinfektion im Rettungswesen zu beachten sind
  • welche Gefahren es an den Einsatzstellen geben kann und wie man die Einsatzstelle absichert
  • welches die allgemeinen naturwissenschaftlichen Grundlagen des Rettungswesens sind, und zwar in Fachphysik, Fachchemie und Fachbiologie
  • welche Kommunikationsmittel dem Rettungsdienst zur Verfügung stehen
  • wie der Rettungsdienst organisiert ist
  • wie das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland geregelt ist und welche gesetzlichen Regelungen im Berufsleben wichtig sind, unter anderem Rettungsassistentengesetz, Infektionsschutzgesetz, Medizinproduktegesetz, Notkompetenz, Sonderrechte im Straßenverkehr, Krankenhausrecht

Während der theoretischen und praktischen Ausbildung im Krankenhaus bzw. auf der Rettungswache werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft und angewendet. Die Schüler/innen fahren bei Rettungseinsätzen mit und assistieren dem Notarzt/der Notärztin bzw. dem Krankenhauspersonal, zum Beispiel in der allgemeinen Krankenpflege, in der Notaufnahme, im Operationsbereich sowie auf der Intensiv- oder Wachstation.

Stundenpensum (Theorie)

Die theoretische Ausbildung umfasst insgesamt 780 Stunden.

1 Allgemeine medizinische Grundlagen (200 h)

   1.1 Anatomie und Physiologie

      1.1.1 Atmungssystem

      1.1.2 Kreislaufsystem

      1.1.3 Blut und Lymphe

      1.1.4 Stütz- und Bewegungsapparat

      1.1.5 Verdauungsorgane, Harnorgane, Geschlechtsorgane

      1.1.6 Haut und Hautanhangsorgane, Sinnesorgane

      1.1.7 Nervensystem

      1.1.8 Regulationssysteme

   1.2 naturwissenschaftliche Grundlagen

      1.2.1 Fachphysik

      1.2.2 Fachchemie

      1.2.3 Fachbiologie

   1.3 Krankheitslehre

      1.3.1 Allgemeine Krankheitslehre

      1.3.2 Innere Medizin

      1.3.3 Chirurgie, Orthopädie, Urologie

      1.3.4 Schwangerschaftsstörungen und Geburtshilfe

      1.3.5 Kinderheilkunde

      1.3.6 Augenkrankheiten

      1.3.7 Anästhesie

      1.3.8 Psychiatrie, Neurologie

   1.4 Arzneimittel

      1.4.1 Arzneiformen und ihre Verabreichung

      1.4.2 Gesetzliche Vorschriften über den Verkehr mit Arzneimitteln

      1.4.3 Wirkung, Abbau

      1.4.4 Notfallspezifische Arzneimittel

   1.5 Hygiene

      1.5.1 Allgemeine und persönliche Hygiene

      1.5.2 Schutzimpfungen

      1.5.3 Desinfektion

2 Allgemeine Notfallmedizin (200 h)

   2.1 Beurteilung von Verletzten und Kranken

   2.2 Störungen vitaler Funktionen

      2.2.1 Bewusstsein

      2.2.2 Atmung

      2.2.3 Herz-Kreislauf

      2.2.4 Wasser-, Elektrolythaushalt, insbesondere Säure/Basen Gleichgewicht

      2.2.5 Schock

   2.3 pflegerische Betreuung von Verletzten und Kranken

   2.4 Betreuung Sterbender

3 Spezielle Notfallmedizin (170 h)

   3.1 internistische Notfälle einschließlich Intoxikationen

   3.2 traumatologische Notfälle

   3.3 thermische Notfälle

   3.4 Strahlennotfälle

   3.5 neurologische Notfälle

   3.6 pädiatrische Notfälle

   3.7 gynäkologisch-geburtshilfliche Notfälle

   3.8 psychiatrische Notfälle

   3.9 sonstige Notfälle

4 Organisation und Einsatztaktik (140 h)

   4.1 Rettungsdienst-Organisation

      4.1.1 Rettungsmittel/Rettungssysteme

      4.1.2 Ablauf von Notfalleinsätzen und Krankentransporten, Leitstelle, Übergabe/Übernahme, Transport von Nichtnotfallpatienten, Transport von Notfallpatienten, Transport in besonderen Fällen, Zusammenarbeit mit Dritten

   4.2 Kommunikationsmittel

      4.2.1 Meldewege und -mittel

      4.2.2 Sprechfunk

   4.3 Führungsaufgaben im Rettungsdienst

      4.3.1 Führungsstile

      4.3.2 Führungsvorgang

      4.3.3 Führungsverhalten

   4.4 Gefahren an der Einsatzstelle

      4.4.1 Gefahrenstellen, Gefährdung, Selbstschutz

      4.4.2 Gefahrengutunfälle

      4.4.3 Retten unter erschwerten Bedingungen

   4.5 Vielzahl von Verletzten und Kranken

      4.5.1 Ursachen

      4.5.2 Alarmierung

      4.5.3 Ablauf des rettungsdienstlichen Notfalleinsatzes

      4.5.4 Einbindung des Rettungsdienstes in den Katastrophenschutz

5 Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde (60 h)

   5.1 Berufskunde einschließlich Ethik

   5.2 das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland

   5.3 aktuelle Berufsfragen

   5.4 Rettungsassistentengesetz; gesetzliche Regelungen für die sonstigen Berufe des Gesundheitswesens

   5.5 arbeits- und berufsrechtliche Regelungen, soweit sie für die Berufsausübung wichtig sind

   5.6 Unfallverhütung, Mutterschutz, Arbeitsschutz

   5.7 Medizingeräteverordnung

   5.8 Straßenverkehrsrecht, insbesondere Sonderrechte im Straßenverkehr

   5.9 strafrechtliche und bürgerlich-rechtliche Vorschriften, die bei der Berufsausübung von Bedeutung sind; Rechtsstellung von Patienten und Sorgeberechtigten

   5.10 Einführung in das Krankenhausrecht

   5.11 die Grundlagen der staatlichen Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland

 

6 Einführung in die theoretische und praktische Ausbildung im Krankenhaus (10 h)

 

Mindeststunden insgesamt (780 h)

Innerhalb der ersten sechs Monate ist zusätzlich ein dreiwöchiges Einführungspraktikum im Rettungsdienst abzuleisten.

Stundenpensum (Praxis)

Theoretische und praktische Ausbildung im Krankenhaus (14 Wochen):

1. Allgemeine Pflegestation (60 h)

2. Notaufnahmebereich (60 h)

3. Operationsbereich – Anästhesie (180 h)

4. Intensiv- oder Wachstation (120 h)

Kosten der Ausbildung

Für die Ausbildung können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren bzw. Schulgeld (v. a. an privaten Bildungseinrichtungen) sowie Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Für den theoretischen Unterricht entstehen Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur). Für die praktische Ausbildung wird Berufskleidung benötigt. Auch Fahrtkosten und Kosten für auswärtige Unterbringung können entstehen.

Förderungsmöglichkeiten

Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, können unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) in Anspruch nehmen. Weitere Informationen:

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Der schulische Teil der Ausbildung wird nicht vergütet. Für die staatliche Anerkennung als Rettungsassistent/in muss im Anschluss an die schulische Ausbildung ein einjähriges Berufspraktikum (Anerkennungspraktikum) absolviert werden. In dieser Zeit erhalten die Praktikanten und Praktikantinnen ein Praktikumsentgelt in Höhe von bis 31.07.2013 ein Entgelt von 1.279,07 Euro und ab 01.08.2013 ein Entgelt von 1.319,07 Euro im Monat an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnend (TVPöD vom 27. Oktober 2009 i.d.F. des Änderungstarifvertrags Nr. 1 vom 27. Februar 2010 Tarifeinigung 2012 vom 31.03.2012).

Berufs- und Verdienstaussichten

Das Einkommen der Beschäftigten von Bund und Kommunen richtet sich nach der Eingruppierung in die Entgeltgruppen und Stufen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD), der am 1. Oktober 2005 in Kraft getreten ist. Manche Einrichtungen und Arbeitgeber lehnen ihre Vergütungen an die Vereinbarungen im öffentlichen Dienst an. Auch in der privaten Wirtschaft haben Tarifverträge einen maßgeblichen Einfluss auf den Verdienst. Einkommen werden aber auch unabhängig von Tarifverträgen vereinbart.

Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.

Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

 

Tarifbereich öffentlicher Dienst

Bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6, Stufe 1 bis Stufe 6, erhalten Beschäftigte, deren Vergütung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) angelehnt wird, ein Monatsbruttoentgelt von € 2.022 bis € 2.397.

Tarifliche Regelungen

Für Beschäftigte in medizinischen Berufen bei den Kommunen oder dem Bund gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Interessante Links

Paramed Rettungsdienstschule gGmbH:
www.paramed.de/index.php?site=rettungssanitaeuter&menue=Ausbildung&subd=Rettungssanitaeter

MKT Krankentransport OHG:
www.mkt-krankentransport.de

Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB):
http://alt.asb.de/view.php3?show=52400169

Kurzbeschreibungen und Informationen von der Arbeitsagentur zu allen Berufen:

http://berufenet.Arbeitsagentur.de

Job- und Bewerberdatenbanken

Stellenangebote im Rettungsdienst – die wichtigsten Stellenanbieter im Überblick:

http://www.rettungsdienst-jobs.de/

Privates Online-Karriereportal:

www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:

www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:

www.jobscout24.de

Außer zu den medizinischen Disziplinen bietet jobMEDICUS u. a. Stellen im Pflegedienst, im Rettungsdienst und in der Pharmakologie an:

http://www.jobmedicus.de/stellenangebote/jobstart.asp

Vermittlung und Überlassung von Profis aus Medizin und Pflege:

http://www.stegmed.de

Stellenangebote im Gesundheitswesen:

http://www.medi-jobs.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen:

http://jobboerse.arbeitsagentur.de

Allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert:

http://www.jobpilot.de

Allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion:

http://www.jobsuche.de

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.jobrobot.de

Große Jobbörse für Gesundheitsberufe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich:

http://www.stepstone.de

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.
Im Schlangengarten 52
76877 Offenbach/Queich
Deutschland
Tel.: + 49 6348 9721482
Tel.: + 49 6348 9721489
E-mail: info@dbrd.de
Homepage
Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.
Zusammenschluss von Spitzen- und Landesverbänden der Krankenhausträger.
Wegelystraße 3
10623 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 39801-0
Tel.: +49 (0)30 39801-3000
E-mail: dkgmail@dkgev.de
Homepage
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.

Arbeitsvermittler
EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
Stadt Frankfurt (Oder)
Goepelstraße 38
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 552 1044
E-mail: manuela.effnert@frankfurt-oder.de
Homepage

Sonstige wichtige Ansprechpartner
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.