Angebot

Rettungssanitäter,-in

Deutschland
Berufe vergleichen:
  • Informationen
Ausbildungsart und Abschluss

Bei der Aus- und Weiterbildung Rettungssanitäter/in handelt es sich um Lehrgänge, die meist in Vollzeitform stattfinden, auch Teilzeitform (Präsenzunterricht) ist möglich.

In die Ausbildung sind fachpraktische Abschnitte eingebunden.


Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen Teil, einem Krankenhaus- und einem Rettungswachenpraktikum sowie einem Abschlusslehrgang.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte
Rettungssanitäter/innen unterstützen Rettungsassistenten und Rettungsassistentinnen bei Notfallmaßnahmen und versorgen kranke oder verletzte Personen. Außerdem führen sie Krankentransporte durch bzw. nehmen als verantwortliche Begleitpersonen an Krankentransporten teil.

Rettungssanitäter/innen haben hauptsächlich folgende Aufgaben:

    - Einsatzfähigkeit von Geräten, Materialien und Einsatzfahrzeugen herstellen
    - Einsatzfahrzeuge überprüfen, säubern und betanken (Fahrzeug auf Verkehrssicherheit durchsehen; erforderliche Wartungs- und Reparaturarbeiten durchführen bzw. veranlassen)
    - Geräte und Materialien für die Patientenversorgung kontrollieren und ergänzen bzw. austauschen
    - erforderliche Formulare und Unterlagen überprüfen und ergänzen
    - Einsatzfähigkeit an die Rettungsleitstelle/Einsatzzentrale melden
    - Einsatzaufträge entgegennehmen und Transporte vorbereiten
    - sicher und schnell zur Einsatzstelle fahren, dabei ggf. Sonderwarneinrichtungen einsetzen und Sonderrechte im Straßenverkehr nutzen
    - Situation vor Ort klären
          - selbstständig erste Hilfe bei medizinischen Notfällen aller Art leisten (Lagerung, Beatmung, Blutstillung, Schockbehandlung) bzw. Rettungsassistenten und -assistentinnen dabei unterstützen, ggf. weitere Hilfe anfordern (z.B. Notarzt/-ärztin)
          - ggf. präklinische Notfallversorgung durchführen
          - ggf. Notärzten/-ärztinnen assistieren
          - erforderliche Maßnahmen zur Herstellung der Transportfähigkeit einleiten
          - Patienten und Angehörige psychologisch betreuen und ggf. beraten
    - Krankentransporte und Patientenfahrdienste durchführen
          - Patienten zum Einsatzfahrzeug befördern und entsprechend der jeweiligen Verletzung/Erkrankung lagern sowie sie schonend und zügig zum Zielort transportieren
          - ggf. Vitalfunktionen überwachen und erforderliche medizinische und pflegerische Maßnahmen während des Transports durchführen
          - Verlaufsdokumentationen auf Protokollen erstellen
          - Patienten und Unterlagen an das Krankenhauspersonal übergeben sowie medizinisch relevante Beobachtungen und Besonderheiten während des Einsatzes mitteilen
    - Tätigkeiten nach der Beendigung von Einsätzen
          - das Fahrzeug säubern und desinfizieren, Medikamentenbestände überprüfen
          - Schutzkleidung wechseln und entsorgen
          - Transportnachweise, Notfallprotokolle und Einsatzberichte erstellen
          - Rufbereitschaft für weitere Einsätze sicherstellen

Darüber hinaus führen sie auch folgende Tätigkeiten aus:

    - auf der Rettungswache Pforten- und Telefondienst erledigen bzw. auf der Rettungsleitstelle Telefondienst durchführen und Einsätze disponieren
    - bei Großveranstaltungen wie Open-Air-Konzerten, großen Sportereignissen, Stadtfesten usw. kleinere Verletzungen versorgen, Patienten mit Kreislaufproblemen betreuen sowie Rettungsassistenten und -assistentinnen bzw. Ärzten und Ärztinnen assistieren
    - bei Feuerwehr- oder Katastropheneinsätzen mitwirken
Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Rettungssanitäter/-in ist teilweise vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

- medizinische Rettungsfachkraft (poln. ratownik medyczny), Ausbildungsniveau – zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Bildungsträger im Beruf Rettungssanitäter,-in aus.

DAA Bildungsstätte
Strausberg (weitere Standorte Fürstenwalde, Eberswalde, Frankfurt/Oder)
Spittelgasse 2
15344 Strausberg
Deutschland
Tel.: +49 (0)3341 35999-0
Tel.: +49 (0)3341 35999-18
E-mail: Jacqueline.Krueger@daa.de
Homepage
DAA Bildungsstätte

bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V.
Mehrere Standorte in Berlin und Brandenburg
Am Schillertheater 2
10625 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 31005-0
Tel.: +49 (0)30 31005-120
E-mail: info@bbw-berlin.de
Homepage
bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V.

Landesrettungsschule Brandenburg e.V.
Hans-Jürgen Wabnik
Pieskower Straße 33
15526 Bad Saarow
Deutschland
Tel.: 33631-3335
E-mail: info@landesrettungsschule.de
Homepage
Landesrettungsschule Brandenburg e.V.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Für diese Aus- bzw. Weiterbildung ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Die Bildungsträger legen eigene Zugangskriterien fest. In der Regel wird für die Ausbildung mindestens der Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgesetzt. Eine Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Lehrgang und ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung sind ebenso erforderlich.

Bewerber/innen sollten in der Regel das 17. bzw. 18. Lebensjahr vollendet haben. Es ist nachzuweisen, dass kein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig oder in den letzten fünf Jahren durchgeführt worden ist. Teils wird ein Führerschein verlangt.

Rettungshelfer/innen, die den verkürzten Aufbaulehrgang zum Rettungssanitäter bzw. zur Rettungssanitäterin als Weiterbildung absolvieren wollen, müssen zusätzlich ein Zeugnis über den Abschluss als Rettungshelfer/in vorlegen, das nicht älter als vier Jahre sein darf.

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die den verkürzten Aufbaulehrgang zum Rettungssanitäter bzw. zur Rettungssanitäterin absolvieren wollen, müssen zusätzlich die Erlaubnis zum Führen dieser Berufsbezeichnung nachweisen.

Weitere Ausbildungsvoraussetzungen

Zum Nachweis der persönlichen Eignung wird vor Ausbildungsbeginn oft eine formlose Erklärung verlangt, dass kein Ermittlungsverfahren gegen den Bewerber bzw. die Bewerberin anhängig ist oder war. Ggf. kann auch die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses erforderlich sein.

Zudem ist ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Ausbildungsdauer

Die Aus- bzw. Weiterbildung umfasst mindestens 520 Stunden und dauert in Vollzeit ca. 3 Monate, in Teilzeit etwa 9 Monate.

Verkürzung der Ausbildungszeit


Ausbildungsverkürzungen sind in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der Bundesländer geregelt. In der Regel können gleichwertige Inhalte einer anderen Ausbildung auf die Ausbildung angerechnet werden.

Verlängerung der Ausbildungszeit


Verlängerungen der Ausbildungszeit (z.B. wegen nicht bestandener Abschlussprüfungen) werden vom Lehrgangsträger intern geregelt.

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung zum Rettungssanitäter/zur Rettungssanitäterin erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:


    - Grundlagen in Anatomie und Physiologie
    - wie man Wiederbelebungsmaßnahmen durchführt
    - welche lebensbedrohlichen Zustände auftreten können
    - wie Frühgeburten und Säuglinge versorgt werden
    - welche Arzneimittel in der Notfallmedizin zum Einsatz kommen, wie sie wirken und welche Nebenwirkungen sie haben
    - wie Notfallpatienten, Verletzte und Hilfsbedürftige betreut, gelagert und transportiert werden müssen
    - welche Rechtsgrundlagen im Rettungsdienst zu beachten sind
    - welche Vitalfunktionen es gibt und welche Störungen (beispielsweise Schockzustände) auftreten können
    - was ein Trauma ist und wie man Traumapatienten erstversorgt
    - wie Blutungen behandelt werden
    - wie Gefäßverschlüsse zu versorgen sind
    - welche Infektionskrankheiten es gibt und was man bei ihnen beachten muss
    - welche Nerven- und Gemütskrankheiten es gibt
    - wie Rauschzustände und Krampfanfälle zu behandeln sind
    - wie man Verbände anlegt
    - wie Puls, Körpertemperatur, Atmung und Blutdruck gemessen werden
    - wie Injektionen und Infusionen durchgeführt werden
    - welche Maßnahmen bei Unterkühlung, Strom- und Hitzschlag erforderlich sind
    - wie der Rettungsdienst organisiert ist

Praktika

Die in der theoretischen Ausbildung erworbenen Kenntnisse werden in einem Klinikpraktikum und auf der Rettungswache vertieft und angewandt. Auf der Rettungswache lernen die angehenden Rettungssanitäter und -sanitäterinnen unter anderem den Ablauf von Einsätzen kennen und üben beispielsweise, den Sprechfunk zu nutzen und wie man Feuerlöscher handhabt. Auch Reinigung und Desinfektion sind wichtige Ausbildungsthemen.

Stundenpensum (Theorie)

160 Stunden theoretische Grundlagen

Die behandelten Inhalte umfassen dabei Basiswissen zur Anatomie und Physiologie, allgemeine Inhalte und Maßnahmen der Notfallmedizin, spezielle Notfallkenntnisse zu wichtigen Fachgebieten (Innere Medizin, Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie, Pädiatrie etc.), weiter Themen zur Struktur des Rettungsdienstes sowie rechtliche und technische Inhalte. Praktische Übungen der Notfalltechniken sind ebenfalls ein integraler Bestandteil der Ausbildung.

Stundenpensum (Praxis)

160 Stunden entfallen auf ein klinisches Praktikum in den Bereichen Notfallambulanz, Intensivstation und Anästhesie, in denen weitere medizinische Maßnahmen wie Vorbereiten einer Infusion, Assistenz bei der Intubation, Umgang mit Medikamenten, Patientenüberwachung, (klinische) Patientendokumentation etc. vermittelt werden.

Weitere 160 Stunden Praktikum auf einer Lehrrettungswache mit vorgeschriebenen Praktikantenschichten und der dazugehörigen Dokumentation auf Krankentransportwagen (KTW), Rettungswagen (RTW) und Notarztwagen (NAW) oder Notarzteinsatzfahrzeug (NEF).

Rettungssanitäterabschlusslehrgang inklusive Prüfung 40 Stunden.

Kosten der Ausbildung

Während der schulischen Aus- bzw. Weiterbildung fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren sowie Kosten für Fachliteratur und Arbeitsmittel.

Teilweise werden auch Prüfungsgebühren erhoben. Darüber hinaus können Kosten für auswärtige Unterbringung und für die in der praktischen Ausbildung benötigte Berufskleidung entstehen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen
Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird in der Regel keine Vergütung gezahlt.
Berufs- und Verdienstaussichten

Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Tarifbereich öffentlicher Dienst

Bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 2, Stufe 3 bis Stufe 5, erhalten Beschäftigte bei den Kommunen ein Monatsbruttoentgelt von € 1.834 bis € 2.006. Das Erreichen der jeweils nächsten Stufe ist von den Zeiten ununterbrochener Tätigkeit in der Entgeltgruppe und der Leistung abhängig.

Tarifliche Regelungen

Das Einkommen der Beschäftigten von Bund und Kommunen richtet sich nach der Eingruppierung in die Entgeltgruppen und Stufen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD), der am 1. Oktober 2005 in Kraft getreten ist. Manche Einrichtungen und Arbeitgeber lehnen ihre Vergütungen an die Vereinbarungen im öffentlichen Dienst an. Auch in der privaten Wirtschaft haben Tarifverträge einen maßgeblichen Einfluss auf den Verdienst. Einkommen werden aber auch unabhängig von Tarifverträgen vereinbart.

Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen durch Weiterbildung kontinuierlich zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich zu spezialisieren oder beruflich voranzukommen.

Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl)

    - Sonstige Aufstiegsweiterbildungen
    - Ausbildung zum Rettungsassistent / zur Rettungsassistentin

Eine Übersicht über das Angebot an beruflichen Aufstiegsweiterbildungen bietet die Datenbank KURSNET.

Hochschulbildungsgänge (Auswahl)

    - Arzt / Ärztin
    - Pflegewissenschaftler / Pflegemanager bzw. Pflegewissenschaftlerin / Pflegemanagerin
    - Gesundheitswirt/Gesundheitswirtin
    - Ingenieur / Ingenieurin für Rettungswesen

Interessante Links

Paramed Rettungsdienstschule gGmbH:
www.paramed.de/index.php?site=rettungssanitaeuter&menue=Ausbildung&subd=Rettungssanitaeter

MKT Krankentransport OHG:
www.mkt-krankentransport.de

Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB):
http://alt.asb.de/view.php3?show=52400169

Job- und Bewerberdatenbanken

Privates Online-Karriereportal:
www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:
www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:
www.jobscout24.de

Außer zu den medizinischen Disziplinen bietet jobMEDICUS u. a. Stellen im Pflegedienst, im Rettungsdienst und in der Pharmakologie an:
http://www.jobmedicus.de/stellenangebote/jobstart.asp

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.
Im Schlangengarten 52
76877 Offenbach/Queich
Deutschland
Tel.: + 49 6348 9721482
Tel.: + 49 6348 9721489
E-mail: info@dbrd.de
Homepage
Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.
Zusammenschluss von Spitzen- und Landesverbänden der Krankenhausträger.
Wegelystraße 3
10623 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 39801-0
Tel.: +49 (0)30 39801-3000
E-mail: dkgmail@dkgev.de
Homepage
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.

Arbeitsvermittler
EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
Stadt Frankfurt (Oder)
Goepelstraße 38
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 552 1044
E-mail: manuela.effnert@frankfurt-oder.de
Homepage

Sonstige wichtige Ansprechpartner
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.