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Buchhändler/-in

Deutschland
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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

 

Buchhändler/-in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Abschluss: Buchhändler/ Buchhändlerin

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Buchhändler und Buchhändlerinnen kaufen, präsentieren und verkaufen Bücher, Zeitschriften und elektronische bzw. digitale Medien. Dabei beraten sie ihre Kunden über die Produkte und recherchieren Kundenwünsche in diversen Verzeichnissen. Sie beobachten den Markt und entwickeln Marketingkonzepte. Darüber hinaus übernehmen sie Aufgaben im Rechnungswesen. Sie erstellen z.B. Kalkulationen und wickeln Zahlungsvorgänge ab.

Wenn sie im Sortimentsbuchhandel arbeiten, planen sie den Einkauf, präsentieren die Produkte im Laden oder im Onlineshop und pflegen den Lagerbestand. In Verlagen entwickeln sie zusammen mit Autoren bzw. Herausgebern Projekte. Sie wirken unter anderem an der Programmplanung mit, betreuen die Gestaltung und Herstellung von Büchern und anderen Medien und informieren und beliefern den Handel. Zudem sind sie im Kauf und Verkauf von Lizenzen tätig. In Antiquariaten kaufen oder ersteigern Buchhändler/-innen antiquarische Druckerzeugnisse, z.B. auf Auktionen. Sie lagern die Ware ein und verkaufen sie weiter. Im Zwischenbuchhandel bestellen sie z.B. Bücher und elektronische Medien bei den Verlagen und lagern sie ein, um sie an den Sortimentsbuchhandel zu verkaufen. Sie nehmen die Bestellungen von Buchhandlungen entgegen und beauftragen den hauseigenen Bücher- bzw. Transportdienst oder Fremdspediteure mit der Lieferung.

Quelle: Berufe.net

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Buchhändler/ Buchhändlerin ist teilweise vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

  • Techniker – Kaufmann für Buchhandel (poln. technik księgarstwa), Ausbildungsniveau – vierjährige technische Sekundarschule (polnische Bezeichnung: technikum).

und im rein kaufmännischen Bereich:

  • Techniker – Kaufmann (poln. technik handlowiec), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (polnische Bezeichnung: technikum)*.

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum“ zu finden.

*) Die Ausbildung im Beruf Techniker – Kaufmann wird in Polen ohne Spezialisierung nach Branchen bzw. Wirtschaftszweigen realisiert.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

Quelle: Berufe.net

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Ausbildungsinhalte

In den ersten beiden Ausbildungsjahren lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

 

  • welche Literaturgattungen und -formen es gibt
  • wie Bibliografien und Nachschlagesysteme angewendet und buchhändlerische Fachinformationen ausgewertet werden
  • wie man Kunden berät, Verkaufsgespräche führt und dabei den Einfluss von Kundenbindung und -service beachtet
  • wie man Verkaufsförderungsmaßnahmen plant, organisiert und durchführt und dabei die Interessen von Kooperationspartnern und Sponsoren berücksichtigt
  • worauf bei der kundenorientierten Beratung über Produkte wie Bücher, Zeitschriften oder digitale Medien zu achten ist und wie man z.B. Trends als Verkaufsargument nutzt
  • wie Warenwirtschaftssysteme eingesetzt werden, welche Methoden der Lagerhaltung es gibt
  • wie man Umsatzkennzahlen beim Einkauf berücksichtigt und wie man Waren bestellt
  • wie Statistiken erstellt und aufbereitet werden, wie Controlling als Informations- und Steuerungsinstrument genutzt wird
  • wie man Vertriebswege des Buchhandels nutzt
  • was beim Auswählen von Marketingmaßnahmen und dem Einsatz von Marketinginstrumenten wichtig ist

 

Im dritten Ausbildungsjahr wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:

 

- in der Wahlqualifikationseinheit Sortiment:

  • wie man Veranstaltungen plant und organisiert, das Sortiment gestaltet und Angebotsanpassungen entwickelt, Warenströme steuert und optimiert

 

- in der Wahlqualifikationseinheit Verlag:

  • wie das Verlagsprogramm geplant wird und wie Aufträge vergeben werden
  • worauf beim Abschluss von Verlags- und Lizenzverträgen zu achten ist

 

- in der Wahlqualifikationseinheit Antiquariat:

  • wie man historische Buchgattungen, Druck- und Originalgrafiken sowie Handschriften bewertet
  • wie man zur Recherche insbesondere Onlinekataloge von Bibliotheken nutzt
  • wie man Kunden über Gegenstände des Antiquariats informiert

 

Quelle: Berufe.net

Stundenpensum (Theorie)

Unterrichtsstunden bezogen auf die 3-jährige Berufsausbildung:

  1. Den Ausbildungsbetrieb im Buchhandel repräsentieren: 80 h
  2. Verkaufsgespräche kundenorientiert führen: 80 h
  3. Zahlungsvorgänge im Verkauf abwickeln: 80 h
  4. Gegenstände des Buchhandels präsentieren: 40 h
  5. Gegenstände des Buchhandels bewerben: 40 h
  6. Ein Sortiment gestalten: 100 h
  7. Gegenstände des Buchhandels beschaffen, annehmen und lagern: 80 h
  8. Kunden zu Gegenständen des Buchhandels beraten: 40 h
  9. Geschäftsprozesse erfassen und darstellen: 60 h
  10. Besondere Verkaufssituationen bewältigen: 40 h
  11. Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern: 80h
  12. Kunden mit Marketingkonzepten gewinnen und binden: 100 h
  13. Ein Unternehmen im Buchhandel weiterentwickeln: 60 h

Gesamtstunden: 880 Stunden

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder befindet sich in der Verordnung über die Berufsausbildung:

http://www.kmk.org/fileadmin/pdf/Bildung/BeruflicheBildung/rlp/Buchhaendler10-11-26-E.pdf

Stundenpensum (Praxis)

Während einer dualen Ausbildung werden Buchhändler/-innen im Ausbildungsbetrieb praktisch und in der Berufsschule theoretisch ausgebildet.

Der praktische Teil der Ausbildung macht in der Regel ca. 80% der Gesamtausbildungszeit aus.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich. Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 527 bis € 733
  • 2. Ausbildungsjahr: € 582 bis € 807
  • 3. Ausbildungsjahr: € 621 bis € 887

 

Quelle: Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - Stand: Oktober 2012

Berufs- und Verdienstaussichten

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung in Brandenburg beispielsweise € 1.772 bis € 2.214 betragen.

 

Quelle:

WSI-Tarifarchiv: http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_2269.htm

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Regelungen informiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di e.V.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

 

Qualifizierungslehrgänge:

  • Medien – allgemein
  • Buchhandel
  • Waren-, Produkt- und Verkaufskunde – Buchhandel, Verlagswesen
  • Vertrieb, Verkauf
  • Handel (Groß- und Einzelhandel)
  • Marketing, internationales Marketing – Verlagswesen, Buchhandel
  • Medienrecht
  • Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Logistik, Versand
  • Finanz- und Rechnungswesen, Kostenwesen und Kalkulation – Handel
  • Betriebswirtschaftliche Fachfortbildung – Handel
  • Kaufmännische Qualifizierung – Handel
  • EDV-Anwendungen im Handel

Aufstiegsweiterbildungen:

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Buchhandelsfachwirt/Buchhandelsfachwirtin
  • Geprüfter Medienfachwirt Print/Geprüfte Medienfachwirtin Print
  • Geprüfter Handelsfachwirt/Geprüfte Handelsfachwirtin
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Handel
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Absatz/Marketing

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studienfächer:

  • Buchhandel, Verlagswirtschaft (Bachelor)
  • Buchwissenschaft (Bachelor)
  • Archivwissenschaft (Bachelor)
  • Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (Bachelor)
  • Bibliotheks-, Informationswissenschaft (Bachelor)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare: IHK-Projektgesellschaft mbH www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

http://www.pressegrosso.de/

Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e.V.

http://www.versandbuchhaendler.de/

Bundesverband der Deutschen Versandbuchhändler e.V.

http://www.buchmarkt.de/

Das Ideenmagazin für den Buchhandel

http://www.buchjournal.de

Kundenmagazin für den deutschsprachigen Buchhandel

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.buchmarktjobs.de/

Das Jobportal für Buchhandel und Verlag

http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_stellenmarkt/

Stellenangebote von www.boersenblatt.net

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert


http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion


http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen


http://www.stepstone.de
Große Jobbörse. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler
EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
Ulrich von Hutten Buchhandlungs GmbH & Co KG
Logenstraße 8
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 387170
E-mail: info@huttens.de
Homepage

Sonstige wichtige Ansprechpartner
IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
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Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.