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Mediengestalter/-in Flexografie

Deutschland
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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

 

Mediengestalter/-in Flexografie ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten.

Abschluss: Mediengestalter Flexografie/ Mediengestalterin Flexografie

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Mediengestalter und Mediengestalterinnen Flexografie stellen Produkte zum Markieren, Kennzeichnen und Identifizieren von Gegenständen her. Die Herstellung von Stempeln ist ein wesentlicher Teil ihrer Tätigkeit. Neben Rund- und Ovalstempeln, Bänderstempeln sowie Spezialstempeln produzieren und reparieren sie weitere flexografische Produkte wie Flexodruckplatten, Gravuren, Schilder und Folienbeschriftungen.

Nach Kundenwunsch bereiten sie Text-, Bild- und Grafikdaten auf, wählen die geeigneten Verfahrenswege aus, setzen Entwürfe technisch und gestalterisch am Computer um, korrigieren, modifizieren und optimieren die Daten. Sie steuern und überwachen den Produktionsablauf, z.B. die Formherstellung oder Gravur und montieren z.B. Beschriftungen auf Trägermaterialien für Schilder. Auch gebrauchte bzw. defekte Stempel setzen sie instand. Kundenberatung und Verkauf gehören ebenfalls zu ihrer Tätigkeit.

Quelle: Berufe.net

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Mediengestalter/-in Flexografie hat kein direktes Pendant unter den polnischen Ausbildungsberufen, ist aber teilweise vergleichbar mit polnischen Berufen:

  • Techniker für Druckprozesse (poln. technik procesów drukowania), Ausbildungsniveau – vierjährige technische Sekundarschule (polnische Bezeichnung: technikum).
  • Techniker für digitale Bildbearbeitungsprozesse (poln. technik cyfrowych procesów graficznych), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum” zu finden.

Ausbildungsstätten
Ernst-Litfaß-Schule
OSZ Druck- und Medientechnik
Cyclopstraße 1-5
13437 Berlin
Deutschland
Tel.: (+4930) 41 47 92 - 0
Tel.: (+4930) 41 47 92 - 21
E-mail: litfass@ernst-litfass-schule.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird – wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen – keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Mediengestalter/-innen Flexografie mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Quelle: Berufe.net

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Ausbildungsinhalte

In den ersten 18 Monaten lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

  • wie man Auftragsunterlagen sowie analoge und digitale Vorlagen entsprechend der Auftragsbeschreibung auf Vollständigkeit und technische Umsetzbarkeit prüft und dabei auftragsspezifische Besonderheiten berücksichtigt
  • wie mediengerechte Gestaltungskompositionen frei und nach Layoutvorgaben erstellt werden
  • wie man Sammelformen auf Stempel- oder Flexodruckplatten überträgt, überflüssiges Material in der Vorlage ausspart und aus der Form entfernt, Platten nachbehandelt und auf Trägerfolien aufbringt
  • was beim auftragsbezogenen Auswählen und Einsetzen von Systemkomponenten und Softwareapplikationen zu beachten ist
  • wie man analoge Bilddaten digitalisiert und mit digitalen Daten zusammenführt, Bildausschnitte festlegt und Formatumwandlungen durchführt

In den zweiten 18 Monaten wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

  • wie der Zeitbedarf und Materialeinsatz für Produktionsschritte ermittelt und technische Kapazitäten geprüft und geplant werden
  • welche typografischen Feinheiten im Stempelsatz anzuwenden sind
  • was zu beachten ist, um Materialien und Stempelfarben unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften, Verarbeitungsmöglichkeiten, Kosten, Qualität und des Umweltschutzes auszuwählen und einzusetzen
  • welche medienspezifischen Standards bei Übernahme, Transfer und Konvertierung von Daten zu berücksichtigen sind
  • wie Retuschen auszuführen und Bildinhalte zu maskieren und freizustellen sind
  • was zu beachten ist, wenn Erzeugnisse der Flexografie unter Berücksichtigung von Wirkung und Funktion konzipiert werden
  • wie man Analog-Digital-Wandlungen durchführt
  • wie Korrekturabzüge erstellt und geprüft werden
  • wie man Beratungs- und Verkaufsgespräche plant, durchführt und nachbereitet

Quelle: Berufe.net

Stundenpensum (Theorie)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Mediengestalter Flexografie

1. Den Medienbetrieb und seine Produkte präsentieren: 40 h

2. Medienprodukte typografisch gestalten: 60 h

3. Ausgabedateien druckverfahrensorientiert erstellen: 80 h

4. Computerarbeitsplatz und Netzwerke nutzen, pflegen und konfigurieren: 60 h

5. Eine Website gestalten und realisieren: 80 h

6. Bilder gestalten, erfassen und bearbeiten: 80 h

7. Daten für verschiedene Ausgabeprozesse aufbereiten: 60 h

8. Medien datenbankgestützt erstellen: 60 h

9. Logos entwickeln und Corporate Design umsetzen: 80 h

10c. Medienelemente gestaltungsorientiert integrieren: 80 h

11c. Ein Medienprojekt realisieren: 80 h

12c. Farbmanagement nutzen und pflegen: 60 h

13c. Ausgabetechnik nutzen: 60 h

12d. Dynamische Websites konzipieren und programmieren: 60 h

13d: Digitalmedien gestalten und bearbeiten: 60 h

Gesamt: 880 h

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder befindet sich in der Verordnung über die Berufsausbildung:

http://www.kmk.org/fileadmin/pdf/Bildung/BeruflicheBildung/rlp/MediengestalterDigitalPrint07-01-18idF-13-04-25_02.pdf

Stundenpensum (Praxis)

Während einer dualen Ausbildung werden Mediengestalter/-innen Flexografie im Ausbildungsbetrieb praktisch und in der Berufsschule theoretisch ausgebildet.

Der praktische Teil der Ausbildung macht in der Regel ca. 80% der Gesamtausbildungszeit aus.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.


Die Auszubildenden in der Druckindustrie können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 853
  • 2. Ausbildungsjahr: € 905
  • 3. Ausbildungsjahr: € 956

Im Bereich des Handwerks liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

Quelle:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Tarifauswertung – Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen – Stand: Januar 2013

Berufs- und Verdienstaussichten

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.507 im Monat betragen.

Quelle:

Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik – WSI-Tarifarchiv 2013

http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/hbs/hs.xsl/wsi-tarifarchiv_4136.htm#d

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Reglungen informiert die Gewerkschaft Ver.Di.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Qualifizierungslehrgänge:

  • Druckvorstufe
  • Druck, Drucktechnik, Druckverfahren
  • Grafik, Schriftgestaltung
  • Desktop-Publishing (DTP)
  • EDV-Anwendungen im Medien- und Design-Bereich, DTP-, Mal- und Zeichenprogramme, Computeranimation

Aufstiegsweiterbildungen:

- Meister/-innen:

  • Flexografenmeister/ Flexografenmeisterin
  • Industriemeister/ Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien

- Techniker/-innen:

  • Staatlich geprüfter Techniker/ Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Druck- und Medientechnik

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Geprüfter Medienfachwirt Print/ Geprüfte Medienfachwirtin Print
  • Geprüfter Medienfachwirt Digital/ Geprüfte Medienfachwirtin Digital
  • Betriebswirt/ Betriebswirtin (Fachschule) für Medien
  • Technischer Fachwirt/ Technische Fachwirtin

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Ausbilder/ Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe

Studienfächer:

  • Mediendesign, -kunst (Bachelor)
  • Medienproduktion (Bachelor)
  • Druck-, Medientechnik (Bachelor)
  • Kommunikationsdesign, visuelle Kommunikation (Bachelor)
  • Medien-, Multimediatechnik (Bachelor)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare: IHK-Projektgesellschaft mbH www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

http://berufenet.Arbeitsagentur.de

Kurzbeschreibungen und Informationen von der Arbeitsagentur zu allen Berufen

http://www.mediencommunity.de/

Das Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche

http://www.print.de/

Begeisterung für Druck

http://www.medienwiki.org/index.php/Hauptseite

Infos über Wege in die Medien

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.mediajobs.de/home.asp

4 Media People Only

http://www.medienjobs-aktuell.de/

Jobs in den Medien

http://www.jobmedien.de/

Jobangebote der deutschen Fernsehsender

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen

http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert


http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion


http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen


http://www.stepstone.de
Große Jobbörse für Industrie und Gewerbe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)
Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)
EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.
Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)
Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)
IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler
EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region
Lausitzer VerlagsService GmbH
Straße der Jugend 54
03050 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355 481-555
E-mail: personal.recht@lr-online.de
E-mail: redaktion@lr-online.de
Homepage

Sonstige wichtige Ansprechpartner
IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung
IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen - Wojewodschaft Lubuskie - Brandenburg 2007-2013
IHK Projektgesellschaft mbH
Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego w Gorzowie Wlkp.