Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Beim Ausbildungsberuf Systemelektroniker/in handelt es sich in der Regel um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Unternehmen des Elektrotechnikerhandwerks ausgebildet.

Auch eine schulische Ausbildung wird angeboten.

Für Menschen mit Behinderung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder einer sonstigen Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation zu absolvieren. Für weitere Informationen steht das Reha/SB-Team der zuständigen Agentur für Arbeit zur Verfügung.

Informationen zur schulischen Ausbildung erhalten Sie hier:
Systemelektroniker/Systemelektronikerin (in KURSNET).

Informationen zur beruflichen Rehabilitation finden Sie hier:
Systemelektroniker/Systemelektronikerin (in KURSNET).

Hier finden Sie die Ausbildungsordnung für diesen Beruf.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Neben elektronischen Bauelementen verarbeiten sie auch mikroelektronische, mechanische und elektromechanische Bauteile. Systemelektroniker/innen stellen elektronische Einzelkomponenten sowie ganze Geräte bzw. Systeme her, nehmen diese in Betrieb und halten sie instand. Bei einem Neuauftrag konzipieren sie zunächst einen Prototypen und erstellen hierfür den Schaltungsentwurf sowie die technischen Fertigungsunterlagen. Sie wählen die geeigneten Bauteile aus und montieren diese zu Geräten und Systemen. Außerdem installieren sie die zugehörigen Programme. Geht der Prototyp in Serie, planen sie die Fertigungsabläufe und richten hierzu Anlagen und Prüfsysteme ein. An defekten elektronischen und elektromechanischen Baugruppen, Geräten und Anlagen führen sie Fehlerdiagnosen, Entstörungs- und Instandsetzungsarbeiten durch, auch im externen Kundendienst. Systemelektroniker/innen beraten und betreuen auch Kunden und weisen sie in die Bedienung und Handhabung der Geräte ein. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Worum geht es?

Systemelektroniker/innen entwickeln elektrische und elektronische Komponenten, Geräte und Systeme. Sie stellen Muster und Einzelstücke her, planen und überwachen die Serienfertigung. Zudem halten bzw. setzen sie elektronische Geräte und Systeme instand und beraten Kunden.

Planung und Entwicklung

Wenn sie elektrische Komponenten, Geräte und Systeme entwickeln, analysieren Systemelektroniker/innen zunächst spezielle Anforderungen, beispielsweise Systemfunktionalitäten, und beraten die Kunden über entsprechende Lösungsmöglichkeiten. Sie entwerfen Schaltungen sowie Leiterplattenlayouts und erstellen die dazugehörigen Fertigungsunterlagen. Dabei greifen sie häufig auch auf englischsprachige Unterlagen und Fachliteratur zurück. Anschließend wählen sie die geeigneten Bauteile, Antriebe, Softwarekomponenten und Gehäusekonstruktionen aus. Die Leiterplatte oder Platine beispielsweise wird später mithilfe von CAD-Systemen geplant. Vom Rechner werden die Daten dann an eine Fräsmaschine übertragen, die die Platine bearbeitet und sie u.a. mit Bohrlöchern versieht. Beim Entwurf der Bedieneinrichtungen wie Hebel, Schalter oder Tasten berücksichtigen Systemelektroniker/innen ergonomische Gesichtspunkte. Sie achten auch darauf, dass die Geräte störungsfrei mit Energie versorgt werden können.

Prototypen konzipieren, entwickeln und programmieren

Bevor ein Gerät in Serienfertigung gehen kann, erstellen Systemelektroniker/innen im Team mit ihren Arbeitskollegen zunächst einen Prototypen in der Werkstatt. Hierfür passen sie vorgefertigte Gehäuse und Frontabdeckplatten für ihre Zwecke an und bestücken die Leiterplatten. Dazu verwenden sie z.B. Elektronikzangen, Lötkolben oder Schraubenzieher. Dann montieren sie die elektrischen bzw. elektronischen Baugruppen in die Gehäuse oder Einschübe und verbinden die einzelnen Gerätekomponenten mit Drähten und Steckverbindungen. Auch die für den Systembetrieb benötigte Standard- und Anwendersoftware konfigurieren sie und installieren die verschiedenen Datenübertragungssysteme, Speichermedien und Datensicherungsprogramme. Dabei setzen Systemelektroniker/innen auch ihre Programmierkenntnisse ein: Sie passen Gerätetreiber und Software-Komponenten an, erstellen kleine Systemprogramme oder programmieren Testroutinen. Abschließend montieren sie Verkleidungen, Schutzeinrichtungen und Isolierungen, verlegen Energieleitungen und bringen Schaltgeräte an.

Systeme testen und Serienfertigung

Nicht nur vor der Inbetriebnahme, sondern auch im laufenden Betrieb werden die Geräte und Systeme umfassend getestet und geprüft. Systemelektroniker/innen messen dabei elektrische Größen, führen Sicherheitsprüfungen durch und untersuchen die Funktion der Schaltungen sowie der elektronischen, elektromechanischen, hydraulischen und pneumatischen Baugruppen. Sie dokumentieren Fehlerursachen und Mängel und werten diese anschließend statistisch aus. Sobald das Gerät in Serie gehen kann, richten Systemelektroniker/innen in der Geräteserienfertigung die Fertigungsanlagen ein. Anschließend nehmen sie diese in Betrieb und optimieren ggf. die Herstellungsprozesse. Sie analysieren auftretende Fehler im Fertigungsprozess, führen Korrektur- und Optimierungsmaßnahmen durch und installieren Prüfsysteme. Falls erforderlich, beschäftigen sich Systemelektroniker/innen auch mit der Aufrüstung und Modernisierung bestehender Anlagen.

Service und Kundenbetreuung

Im Bereich Service und Instandhaltung nehmen sie Störungsmeldungen entgegen und führen Reparaturen durch. Bei technischen Problemen geben sie den Kunden Hilfestellung und unterbreiten Lösungsvorschläge. Wenn sie Inspektions- und Wartungsarbeiten durchführen, entwickeln sie z.B. Instandsetzungskonzepte für die produktionstechnische Anlage und prüfen, ob Qualitätsstandards eingehalten werden. Schließlich weisen sie die Kunden in die fachgerechte Bedienung der Geräte und Systeme ein.

Genauere Informationen zu den Aufgaben finden Sie unter dem Beruf Systemelektroniker/in in der Datenbank BERUFENET.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFENET

Ausbildungsstätten

Duale Ausbildung

Während einer dualen Berufsausbildung werden Systemelektroniker/innen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.

Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks. Meist sind sie in Werkstätten und Werkhallen sowie an wechselnden Einsatzorten im Kundenservice bzw. bei Montagearbeiten auf Baustellen tätig.

Wenn Handwerksbetriebe nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln können, verlagern sie Teile der Ausbildung z.B. in überbetriebliche Ausbildungsstätten.

Der Berufsschulunterricht findet zum Teil in Blockform in Fachklassen statt.

Die theoretische Ausbildung findet unter anderem an aufgelisteten Berufsschulen, Berufsfachschulen und außerbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen statt.

Hein-Moeller-Schule Oberstufenzentrum (OSZ) Energietechnik II
Berufsschule, Fachoberschule, Berufsfachschule
Allee der Kosmonauten 18
10315 Berlin (Lichtenberg)
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 549 33 - 0
Tel.: +49 (0)30 549 33 - 37
E-mail: info@hein-moeller-schule.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Duale Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Systemelektroniker/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Ausbildung an schulischen Bildungsstätten

Die Schulen legen eigene Zugangskriterien fest. Teilweise wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

Informationen hierzu enthält die Datenbank KURSNET.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.

Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung zu verkürzen.

Ausbildungsinhalte

Während ihrer Ausbildung lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

- während der beruflichen Grundbildung

- wie Stromkreise und Schutzmaßnahmen festgelegt und elektrische Größen gemessen, bewertet und berechnet werden

- wie man Einschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen zusammenbaut

- wie man Betriebssysteme und ihre Komponenten auswählt, Hardwarevoraussetzungen beurteilt, Betriebssysteme installiert und konfiguriert

- welche Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Betriebsmitteln zu beachten sind

- wie die Arbeitsschritte festgelegt, die erforderlichen Abwicklungszeiten geschätzt und Arbeitsabläufe geplant werden und was beim Aufstellen und Anschließen von Geräten wichtig ist

- während der beruflichen Fachbildung

 

-wie elektrische, mechanische und elektronische Komponenten ausgewählt, angepasst und zu Geräten und Systemen montiert werden

- wie man digitale und analoge Schaltungen computerunterstützt entwirft

- was bei der Auswahl von Betriebssystemen, Softwareumgebung und -komponenten zur Realisierung gerätespezifischer Funktionen zu beachten ist

- wie man Aktoren und Sensoren auswählt und montiert

- wie man Fertigungsanlagen einrichtet, programmiert, optimiert, in Betrieb nimmt und wartet

- wie man Standardsoftware und Anwendungssoftware konfiguriert und anpasst und wie man Speichermedien sowie Programme zur Datensicherung installiert

- worauf beim Beurteilen von Architekturen, Protokollen und Schnittstellen von Netzwerken und Netzbetriebssystemen zu achten ist und wie hardwarenahe Programme zu erstellen sind.

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden vermittelt:

- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen

- wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren

- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden

- wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFENET

Stundenpensum (Theorie)

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung werden folgende Lernfelder absolviert (Zeitrichtwerte):

 


Im ersten Ausbildungsjahr
:

- Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen (80)

- Elektrische Installationen planen und ausführen (80)

- Steuerungen analysieren und anpassen (80)

- Informationstechnische Systeme bereitstellen (80)

Im zweiten Ausbildungsjahr:

- Elektroenergieversorgung für Geräte und Systeme realisieren und deren Sicherheit gewährleisten (80)

- Elektronische Baugruppen von Geräten konzipieren, herstellen und prüfen (60)

- Baugruppen hard- und softwareseitig konfigurieren (80)

- Geräte herstellen und prüfen (60)

Im dritten Ausbildungsjahr:

- Geräte und Systeme in Stand halten (100)

- Fertigungsanlagen einrichten (80)

- Prüfsysteme einrichten und anwenden (100)

Im vierten Ausbildungsjahr:

- Geräte und Systeme planen und realisieren (80)

- Fertigungs- und Prüfsysteme in Stand halten (60)

 

Insgesamt: 1020 Stunden

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan.

Stundenpensum (Praxis)

Da der Unterricht in der Berufsschule ein- bis zweimal pro Woche stattfindet, kann man von einem Praxispensum von ca. 4080 Stunden ausgehen.

Kosten der Ausbildung

Duale Ausbildung

 

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht sowie für Lehrgänge in überbetrieblichen Ausbildungsstätten Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Ausbildung an schulischen Bildungsstätten

Staatliche Berufsfachschulen erheben in der Regel keine Lehrgangsgebühren. Bei anderen außerbetrieblichen Einrichtungen können hierfür Kosten entstehen. Darüber hinaus fallen eventuell auch Lernmittelkosten, Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung an.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 474

2. Ausbildungsjahr: € 536

3. Ausbildungsjahr: € 597

4. Ausbildungsjahr: € 658.

 

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle: Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - Stand: Oktober 2011

 

Förderungsmöglichkeiten bei der dualen Ausbildung

 

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner: Berufsausbildungsbeihilfe-Rechner (BAB).

Förderungsmöglichkeiten bei der Ausbildung an schulischen Bildungsstätten

 

Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, können unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Das neue BAFöG.

Berufs- und Verdienstaussichten

Beschäftigung finden Systemelektroniker/innen hauptsächlich in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks sowie in der Elektroindustrie. Sie arbeiten z.B. bei Herstellern von Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen oder elektrischen Ausrüstungen. Betriebe des Maschinen- und Anlagenbaus kommen ebenso als Arbeitgeber infrage. Auch in der Herstellung und der Reparatur von Büromaschinen, Computern, phono-, video- und medizintechnischen Geräten sind sie tätig.

Relevante Branchen

- Automatisierungstechnik

     ·   Herstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen

- Schienenfahrzeuge

     ·   Herstellung von Lokomotiven und anderen Schienenfahrzeugen

- Kraftfahrzeuge

     ·   Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren, z.B. Motorenmanagementsysteme

     ·   Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen, z.B. Einparkhilfen

- Luft-, Raumfahrzeuge

     ·   Luft- und Raumfahrzeugbau

- Elektrische Anlagen und Bauteile

     ·   Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen

     ·   Herstellung von Elektromotoren, Generatoren, Transformatoren, Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen

     ·   Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a. n. g., z.B. von Anzeigentafeln oder Elektromagneten

- Feinmechanik, Optik

     ·   Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten, z.B. von Kinogeräten

     ·   Herstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen

     ·   Herstellung von medizintechnischen Apparaten und Materialien a. n. g.

- Maschinenbau, Werkzeugbau

     ·   Installation von Maschinen und Ausrüstungen a. n. g., z.B. industrielle Prozesssteuerungseinrichtungen

     ·   Herstellung von Werkzeugmaschinen

     ·   Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a. n. g., z.B. von Kränen, lufttechnischen Anlagen oder Verpackungsmaterial

     ·   Herstellung von Haushaltsgeräten, z.B. von Waschmaschinen oder Mixern

     ·   Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a. n. g., z.B. für die Bau-, Lebensmittel-, Chemie- oder Textilindustrie

     ·   Herstellung von nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen, z.B. von Pumpen oder Verbrennungsmotoren für Schienenfahrzeuge

     ·   Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

- Informations-, Telekommunikationstechnik

     ·   Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten

     ·   Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik

     ·   Herstellung von Büromaschinen (ohne Datenverarbeitungsgeräte und periphere Geräte)

- Medizinische Technik, Orthopädie, Zahntechnik

     ·   Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten

Arbeitsorte

In der Produktion und Reparatur arbeiten sie überwiegend in Werkstätten bzw. Werkhallen, aber auch im Freien. Bei der Installation und Wartung von Systemen und Geräten sind sie beim Kunden tätig.

Verdienst/Einkommen

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 1.925 bis € 2.486 im Monat betragen.

Quellen: Tariflöhne Eisen- und Stahlindustrie, Neue Bundesländer, IG Metall

Tarifliche Regelungen

Für Systemelektroniker/innen können verschiedene Tarifverträge gelten, ausschlaggebend ist die Branche, in der sie arbeiten. In Frage kommen beispielsweise die Tarifverträge der Kautschukindustrie oder der Metall- und Elektroindustrie.

Es gilt in der Regel der aktuelle Tarifvertrag, der zwischen den zuständigen Arbeitgeberverbänden und der IG Metall im jeweiligen deutschen Bundesland zeitlich befristet vereinbart wurde. Zur Tarifdatenbank.

Das WSI-Tarifarchiv bietet einen guten Überblick über die Entgeltgruppen in der Metall- und Elektroindustrie nach Bundesland. Bei einer abgeschlossenen dreijährigen Berufsausbildung ist in der Regel Entgeltgruppe 5 der Einstiegstarif.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Qualifizierung und Spezialisierung

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von elektrischer Messtechnik über Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik bis hin zu Arbeitssicherheit. Auch wenn sich Systemelektroniker/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Fertigung, Instandhaltung, Qualitätssicherung oder Kundendienst entsprechende Angebote.

Aufstieg

 

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Elektrotechnikermeister/in abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Information/Kommunikation oder Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Mechatronik.

Studium

 

Systemelektroniker/innen mit Hochschulzugangsberechtigung können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Nachrichtentechnik, Mechatronik oder Fernsehtechnik erwerben.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Hinweis

 

Für beruflich besonders talentierte Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten. Gefördert werden können Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen oder ein Erststudium.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB).

Informationen über Anpassungsweiterbildungen, Aufstiegsweiterbildungen und Studiengänge erhalten Sie in der Datenbank KURSNET.

Interessante Links

Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit:

http://infobub.arbeitsagentur.de

Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung:

www.aubi-plus.de

Ein Informationsportal über Berufe aus der Metall- und Elektroindustrie, herausgegeben vom Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.:

www.meberufe.info

Webseite über Elektronik, Computertechnik, Kommunikationstechnik und Netzwerktechnik für Schüler, Azubis und Studenten:

www.elektronik-kompendium.de

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. - Fachbereich Automation:

www.zvei.org

VDE - Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.:

www.vde.com

Gesamtmetall - Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie:

www.gesamtmetall.de

IG Metall (IGM):

www.igmetall.de

Fachportal mit vielen Informationen aus der Maschinenbau-Branche:

www.maschinenbau.de

Informationen über Ausbildungen im Metall- und Elektrobereich:

http://www.ausbildungsoffensive-bayern.de

Job- und Bewerberdatenbanken

Privates Online-Karriereportal:

www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:

www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:

www.jobscout24.de

Fachportal für Maschinenbau mit umfangreichem Jobmarkt:

www.maschinenbau.de/maschinenbau-jobs-kategorien.aspx

Stellenmarkt für Berufe der Elektro- und Elektronikbranche. Die Angebote reichen von Jobs für Servicetechniker bis zu solchen für Systementwickler oder Firmwareprogrammierer:
Elektronikbranche.de

In Zusammenarbeit mit Jobware präsentiert das Fachmagazin für Elektronik auf seinen Seiten einen Stellenmarkt für Elektronik- und IT-Fachleute aus Fertigung und Entwicklung:
channel-e

Umfangreiches Angebot, speziell für technische Berufe:

http://www.icjobs.de

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: bz.nob@verdi.de
Homepage

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Kapweg 4
13405 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 0
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Strasse 18
D-60528 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 69 6603 0
Tel.: +49 69 6603-1511
E-mail: Kommunikation@vdma.org
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IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
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Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
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Heinrich-von-Stephan-Straße 2
15230 Fran Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 570 3333
E-mail: Frankfurt-Oder.Eures@arbeitsagentur.de
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