Medizinisch-technische/-r Laboratoriumsassistent/-in (MTLA) in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Fachschulausbildung

Die Ausbildung ist im Gesetz über technische Assistenten in der Medizin (MTA-Gesetz oder MTAG) geregelt.

Die Abschlussbezeichnung lautet staatlich geprüfter Medizinisch-technische/-r Laboratoriumsassistent/-in MTLA

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten und -assistentinnen führen Laboruntersuchungen zur Krankheitsvorsorge, -erkennung und -behandlung von Körperflüssigkeiten und -gewebe durch. Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten und -assistentinnen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Arztpraxen und medizinischen Laboratorien sowie bei Blutspendediensten. Darüber hinaus können sie auch in der medizinischen Forschung, in pharmazeutischen Forschungslabors und bei Gesundheitsämtern beschäftigt sein.

Allgemeine Aufgaben

Um Krankheiten zu erkennen, zu behandeln bzw. zu vermeiden, untersuchen sie z.B. Urin-, Blut- oder Organproben im Labor mit unterschiedlichen Verfahren.

Die Proben entnehmen sie selbst oder assistieren den zuständigen Ärzten dabei. Vor der eigentlichen Untersuchung bereiten sie die notwendigen chemischen Nachweismittel vor, die sogenannten Reagenzien. Mit Trennschleudern gewinnen sie Teilmengen von Proben. Sie arbeiten mit Mikroskopen, Fotometern, Gaschromatografen und Analyseautomaten. Um verlässliche Ergebnisse zu erhalten, überprüfen sie die biologischen Vorgänge oder chemischen Reaktionen aufmerksam. Beispielsweise analysieren sie Gene zum Nachweis bestimmter DNA-Abschnitte oder führen Elektrolysen durch. Sorgfältig protokollieren sie den Verlauf der Untersuchungen, dokumentieren die Ergebnisse und katalogisieren Proben. Ggf. versenden sie diese auch an Kliniken, Forschungsinstitute oder Arztpraxen. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Sterilisation der Instrumente und Messgeräte. Um sich vor Infektionen und dem Kontakt mit giftigen oder ätzenden Chemikalien zu schützen, tragen sie Schutzkittel und Einweghandschuhe. Sie desinfizieren nicht nur ihre Hände regelmäßig, sondern auch Arbeitsflächen und -geräte.

Klinische Chemie

Im Bereich der Klinischen Chemie testen die Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten und -assistentinnen beispielsweise die Enzymaktivität mit Hilfe bestimmter chemischer Reagenzien. Sie führen fotometrische Messungen von Flüssigkeitskonzentraten durch oder bestimmen mittels Elektrophoresen die Eiweißzusammensetzung des Blutes. Auch Blutzuckerwerte sowie Fettgehalt überprüfen sie durch die chemische Untersuchung von Körperflüssigkeiten.

Hämatologie/Serologie

In der Hämatologie bzw. Serologie steht die Untersuchung des Blutes im Vordergrund. Ziel ist es, Blutkrankheiten oder andere Veränderungen des Blutes zu diagnostizieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Anämie, Leukämie und andere Bluterkrankungen stellen die Assistenten und Assistentinnen mithilfe von Großgeräten fest, die Zellzahlen ermitteln und Hinweise auf bestimmte Veränderungen im Blut geben. Zur genaueren Untersuchung mustern sie gefärbte Blut- und Knochenmarkausstriche unter dem Mikroskop, bestimmen die Zellverteilung und beschreiben abnorme Zellstrukturen. Spenderblut muss vom Immunsystem des Empfängers akzeptiert werden, um Abwehrreaktionen zu vermeiden. Wird unverträgliches Blut übertragen, können Patienten dauernde Schäden davontragen oder sogar sterben. Daher prüfen Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten und -assistentinnen die Verträglichkeit des Blutes. Wenn eine Organtransplantation ansteht, sind sie ebenfalls gefragt, denn auch hier muss die Verträglichkeit geprüft werden. Diese stellen sie mit einer Gewebetypisierung fest.

Histologie/Zytologie

Im Bereich Histologie bzw. Zytologie untersuchen die Assistenten und Assistentinnen Gewebe und Zellen hinsichtlich Veränderungen. Dazu stellen sie Gewebepräparate her bzw. legen Gewebekulturen an. Gewebe, das sie zu Gefrierblöcken schockgefroren haben, zerteilen sie mit sogenannten Mikrotomen in mikrometerdünne Scheiben. Das Muskel-, Nerven-, Binde- oder Knorpelgewebe färben sie nun mit Spezialfarbstoffen ein. Unter dem Mikroskop lassen sich jetzt krankhafte Veränderungen feststellen. Diese Methode wird z.B. in der Krebsvorsorge angewendet.

Mikrobiologie

Ausscheidungen, Körperflüssigkeiten und Gewebe können auch in mikrobiologischer Hinsicht analysiert werden, beispielsweise auf Bakterien, Viren, Pilze, Würmer und Umweltgifte. Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten/-assistentinnen vermehren z.B. Bakterien mithilfe von Nährböden in Petrischalen. Die Proben – Urin, Stuhl, Wundabstrich oder Sekret – bringen sie mit Pipetten, sterilen Spachteln oder Ösenstäben auf die Nährböden auf. Später untersuchen sie das Material mikroskopisch.

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten/-assistentinnen haben hauptsächlich folgende Aufgaben:

- Allgemeine Labortätigkeiten:

  • zentrifugieren
  • Flüssigkeiten abmessen
  • pulverförmige Chemikalien abwiegen
  • Lösungen und Gemische bereiten
  • elektrische Leitfähigkeit von Blut, Urin, Sekreten oder Magensaft messen, zur Bestimmung des Salz-, Säure- und Basengehaltes (Elektrolytmessung)
  • Instrumente, Gefäße und Messgefäße eichen, reinigen und sterilisieren
  • Gene analysieren mit dem Bestimmungsverfahren PCR (Polymerase-Kettenreaktion), zum Nachweis bestimmter DNA-Abschnitte

- Laborarbeiten in der Klinischen Chemie:

  • Körperflüssigkeiten chemisch untersuchen, zur Bestimmung von Blutzuckerwerten bzw. Fettgehalt
  • Enzymaktivität (z.B. Leberzellenenzyme, Muskelenzyme) mittels industriell hergestellter Reagenzien testen
  • Flüssigkeitskonzentrationen fotometrisch messen
  • Elektrophoresen durchführen, z.B. um die Eiweißzusammensetzung des Blutes zu bestimmen

- Proben von Patienten entnehmen

- Laborarbeiten in der Hämatologie und Serologie:

  • Blutgruppen bestimmen
  • Blutsenkung messen
  • Gerinnungszeit des Blutes feststellen
  • Farbe und Form von Blutzellen im Blutausstrich mikroskopisch untersuchen
  • rote und weiße Blutkörperchen unter dem Mikroskop auszählen

- Laborarbeiten in der Histologie und Zytologie:

  • Gewebepräparate herstellen, färben und mikroskopisch untersuchen
  • Gewebekulturen anlegen und untersuchen

- Laborarbeiten in der Mikrobiologie:

  • Ausscheidungen, Körperflüssigkeiten und Gewebe auf das Vorhandensein von Erregern mikroskopisch untersuchen
  • Erregerkulturen anlegen und untersuchen

Darüber hinaus führen sie auch folgende Aufgaben aus:

- Administrative Aufgaben:

  • Laufzettel zur Abstimmung mehrerer aufeinander folgender Untersuchungen erstellen
  • Proben beschriften, katalogisieren und ggf. versenden
  • Patienten- bzw. Präparateakten führen
  • Untersuchungen aufzeichnen und auswerten
  • Schriftverkehr mit Kliniken, Behörden, Ärzten/Ärztinnen, Forschungsinstituten erledigen



Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf medizinisch-technische/-r Laboratoriumsassistent/-in (MTLA) ist gegenwärtig vergleichbar nur mit dem polnischen Beruf:

- Medizinischer Analytiker (poln. analityk medyczny), Ausbildungsniveau – Hochschulausbildung: ein Bachelorstudium (3 Jahre) und eventuell ein Magisterstudium (2 Jahre) als Aufbaustudium oder ein einstufiges Magisterstudium (5 Jahre) oder ein Aufbaustudium (2 Jahre) für Magister der Biologie, Pharmazie, Biotechnologie, Chemie oder Tiermdizin.

Der früher in Polen geltende Beruf Techniker für medizinischen Analytik kommt in dem polnischen Berufsbildungssystem nicht mehr vor.

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten


Medizinische Schule der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH
Frau Mitzscherlich
Thiemstraße 111
03048 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355 46-2614
Tel.: +49355 46-2644
E-mail: Med.Schule@ctk.de
Homepage
Medizinische Schule der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH

Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt
Doreen Schneider
Poststraße 41
15890 Eisenhüttenstadt
Deutschland
Tel.: +493364 - 7728111
Tel.: +493364 - 7728122
E-mail: d.schneider@gesundheitsberufe-ehst.de
Homepage
Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt

Medizinische Berufsfachschule am Universitätsklinikum Leipzig (AöR)
Richterstraße 9-11
04105 Leipzig
Deutschland
Tel.: +49 (0) 341/97 25 105
Tel.: +49 (0) 341/97 25 100
E-mail: mbfs@medizin.uni-leipzig.de
Homepage

Akademie der Gesundheit
Campus Bad Saarow
Pieskower Straße 33
15526 Bad Saarow
Deutschland
Tel.: 033631-433995
Tel.: 033631-648600
E-mail: badsaarow@gesundheit-akademie.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert. Auch Schüler/innen mit Hauptschulabschluss können aufgenommen werden, sofern sie zusätzlich eine mindestens zweijährige Berufsausbildung nachweisen.

Teilweise werden gute Kenntnisse in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern vorausgesetzt.

Vor Ausbildungsbeginn ist ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs erforderlich.

Auswahlverfahren

Zulassungsbeschränkungen in Form von Wartezeiten oder Losverfahren sind an Berufsfachschulen selten, kommen aber teilweise zum Einsatz, wenn die Anzahl der Bewerber die Aufnahmekapazitäten übersteigt. Die fachliche und persönliche Eignung der Bewerber/innen wird meist anhand der schriftlichen Bewerbungsunterlagen und in einem persönlichen Gespräch geprüft. Gelegentlich werden auch schriftliche Aufnahmeprüfungen durchgeführt.

Darüber hinaus kann der schulische Leistungsstand entscheidend sein. Einige Schulen legen Wert auf die Noten in bestimmten Fächern, z.B. in den Naturwissenschaften.

Bewerber/innen, die nicht sofort zugelassen werden können, werden in eine Warteliste aufgenommen und im nächsten Schuljahr bevorzugt berücksichtigt. Die meisten Einrichtungen vergeben einen bestimmten Prozentsatz ihrer Ausbildungsplätze an Personen, für die eine Ablehnung eine unvertretbare Härte darstellen würde.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung der Ausbildungszeit

Die zuständige Stelle kann auf Antrag eine begonnene oder abgeschlossene Ausbildung als Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik, Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in oder Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in oder eine andere Ausbildung im Umfang ihrer Gleichwertigkeit anrechnen, wenn die Durchführung der Ausbildung und das Erreichen des Ausbildungsziels dadurch nicht gefährdet werden.

Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich, der Vorbildung entsprechend.

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts an der Berufsfachschule lernt man beispielsweise:

  • wie Blut beschaffen ist und wie man z.B. die Gerinnfähigkeit des Blutes prüft oder die Blutgruppe bestimmt
  • wie Proben auf Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten untersucht werden
  • wie man krankhafte Gewebeveränderungen erkennt, indem man Körpergewebeschnitte nach verschiedenen Methoden färbt
  • wie Zellabstriche zur Krebsvorsorge bearbeitet werden
  • wie die Analysegeräte aufgebaut sind und mechanisch funktionieren, wie Reaktionen ablaufen und ausgewertet werden, wie Geräte kalibriert, d.h. eingestellt werden
  • wie Stoffwechselprodukte, Enzyme, Hormone und Spurenelemente in Körperflüssigkeiten chemisch bestimmt werden
  • wie Zellen aufgebaut sind, wie das Herz-Kreislauf-System funktioniert
  • wie der menschliche Körper topografisch aufgebaut ist, wie das lymphatische System und das Atmungssystem funktionieren
  • welche Krankheiten es gibt, wie sie entstehen, sich ausbreiten und bekämpft werden können (Epidemiologie)
  • wie die körpereigene Abwehr funktioniert (Immunologie)
  • was bei der Krankenhaushygiene, insbesondere bei Sterilisation und Desinfektion, beachtet werden muss
  • wie Mensch und Umwelt zusammenspielen, wie genetische Merkmale vererbt werden und zu welchen Besonderheiten bzw. Störungen es bei der Vererbung kommen kann, welche Möglichkeiten die Gentechnologie schafft und welche Risiken sie birgt
  • welche ethischen Grundsätze in der Medizin beachtet werden müssen
  • wie das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland geregelt ist, welche rechtlichen Grundlagen, wie Medizingeräte-, Röntgen- und Strahlenschutzverordnungen, beachtet werden müssen
  • welche physikalischen Grundlagen in der medizinisch-technischen Assistenz von Bedeutung sind (z.B. Größen und Einheiten, elektromagnetische Erscheinungen)
  • wie man mit Gleichungen, Tabellen und grafischen Darstellungen umgeht, mit welchen Methoden Untersuchungsergebnisse statistisch ausgewertet werden können
  • wie man mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung beispielsweise Patientendaten und Untersuchungsergebnisse aufbereitet und dokumentiert
  • welche Aspekte der allgemeinen und anorganischen Chemie, organischen Chemie und Biochemie in der Medizintechnik zum Tragen kommen
  • wie wichtige Fachbegriffe auf Englisch lauten

Während der praktischen Ausbildung im Krankenhaus:

 

  • werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse vertieft und auf den verschiedenen Stationen des Krankenhauses angewendet.

Erwerb von Zusatzqualifikationen:

Je nach Angebot der einzelnen Schulen werden Zusatzkenntnisse vermittelt, die den Erwerb der Fachhochschulreife ermöglichen.

Stundenpensum (Theorie)

Theoretische Ausbildung:

  1. Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde (40 h)
  2. Mathematik (40 h)
  3. Biologie und Ökologie (40 h)
  4. Hygiene (40 h)
  5. Physik (100 h)
  6. Statistik (20 h)
  7. EDV und Dokumentation (80 h)
  8. Chemie/Biochemie (180 h)
  9. Anatomie (40 h)
  10. Physiologie/Pathophysiologie (60 h)
  11. Krankheitslehre (30 h)
  12. Erste Hilfe (20 h)
  13. Psychologie (30 h)
  14. Fachenglisch (40 h)
  15. Immunologie (50 h)
  16. Histologie/Zytologie (500 h)
  17. Klinische Chemie (580 h)
  18. Hämatologie (500 h)
  19. Mikrobiologie (580 h)
  20. Gerätekunde (50 h)
  21. Zur freien Verteilung auf die Fächer (150 h)


Stundenzahl Theorie insgesamt: 3.170 h

Stundenpensum (Praxis)

Praktische Ausbildung:

 

  1. Histologie/Zytologie (100 h)
  2. Klinische Chemie (300 h)
  3. Hämatologie (100 h)
  4. Mikrobiologie (100 h)
  5. Zur Verteilung (400 h)
  6. Krankenhauspraktikum nach § 8 Abs. 3 MTAG  (230 h)

Stundenzahl Praxis insgesamt: 1.230 h

Kosten der Ausbildung

Für die Ausbildung können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren bzw. Schulgeld (v. a. an privaten Bildungseinrichtungen) sowie Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Für den theoretischen Unterricht entstehen Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur). Für die praktische Ausbildung wird Berufskleidung benötigt. Auch Fahrtkosten und Kosten für die auswärtige Unterbringung können anfallen.


Ausbildungsvergütung und -förderungen

Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.

Für die Ausbildungsdauer kann BaföG beantragt werden.

Berufs- und Verdienstaussichten

Das Einkommen der Beschäftigten von Bund und Kommunen richtet sich nach der Eingruppierung in die Entgeltgruppen und Stufen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD), der am 1. Oktober 2005 in Kraft getreten ist. Manche Einrichtungen und Arbeitgeber lehnen ihre Vergütungen an die Vereinbarungen im öffentlichen Dienst an. Auch in der privaten Wirtschaft haben Tarifverträge einen maßgeblichen Einfluss auf den Verdienst. Einkommen werden aber auch unabhängig von Tarifverträgen vereinbart.

Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.

Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Tarifbereich öffentlicher Dienst

Bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6, Stufe 3 bis Stufe 6, erhalten Beschäftigte in medizinischen Hilfsberufen und medizintechnischen Berufen bei den Kommunen ein Monatsbruttoentgelt von € 2.263 bis € 2.504. Das Erreichen der jeweils nächsten Stufe ist von den Zeiten ununterbrochener Tätigkeit in der Entgeltgruppe und der Leistung abhängig.

Quelle: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

Tarifliche Regelungen

Für medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten/-innen kommt überwiegend der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) in Frage.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Qualifizierung und Spezialisierung

Weiterentwicklungen im Bereich Labor- und Analysetechniken sind Herausforderungen, denen sich Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten und Laboratoriumsassistentinnen immer wieder neu stellen müssen.

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Arbeitsplanung über Laboratoriumsmedizin und Strahlenschutz bis zu Medizintechnik. Auch wenn sich Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten und Laboratoriumsassistentinnen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie klinische Chemie, Mikrobiologie oder Immunologie entsprechende Angebote.

Aufstieg und Studium

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachassistent/in für klinische Chemie, Fachassistent/in für Virologie, Fachassistent/in für Molekularbiologie, Fachassistent/in für Mikrobiologie, Fachassistent/in für Histologie oder Fachassistent/in für Hämatologie abzulegen.

Teilweise werden Vorbereitungslehrgänge auf Weiterbildungsprüfungen auch in Form von E-Learning/ Blended Learning angeboten. Hier lernen die Teilnehmer/innen jedoch nicht ausschließlich alleine am Computer. Während des Lehrgangs stehen sie in der Regel in Kontakt mit einem Dozenten, der für inhaltliche und technische Fragen zur Verfügung steht.

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten und Laboratoriumsassistentinnen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Molekularmedizin oder Medizintechnik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Vorausgesetzt werden je nach Bundesland verschiedene berufliche Qualifikationen.

Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Hinweis zu Fördermöglichkeiten

Für besonders begabte junge Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten und bei Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen sowie bei einem Studium gefördert zu werden.

Weitere Informationen: Begabtenförderung berufliche Bildung

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

  • Biochemie, Biotechnologie, Biologie, Genetik
  • Laboratoriumsmedizin
  • Chemie
  • Strahlenschutz in der Medizin und Medizintechnik
  • Medizinische Assistenz, medizinisch-technische Fachassistenz
  • Medizintechnik, Krankenhausbetriebstechnik
  • Arbeitsstudium, Planung und Steuerung, Ergonomie
  • Hygiene im Gesundheitsbereich
  • EDV-Anwendungen im Gesundheitswesen und in der Pharmazie

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

- Techniker/innen:

  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Biotechnik
  • Staatlich geprüfter Kardiotechniker/Staatlich geprüfte Kardiotechnikerin

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Fachwirt/Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Fachassistent/Fachassistentin für klinische Chemie
  • Fachassistent/Fachassistentin für Virologie
  • Fachassistent/Fachassistentin für Mikrobiologie
  • Fachassistent/Fachassistentin für Histologie
  • Fachassistent/Fachassistentin für Hämatologie
  • Fachassistent/Fachassistentin für Immunhämatologie/Transfusionsmedizin
  • Fachassistent/Fachassistentin für Nuklearmedizin
  • Fachassistent/Fachassistentin für radiologische Diagnostik
  • Fachassistent/Fachassistentin für Radioonkologie

Hochschulbildungsgänge:

  • Molekularmediziner/Molekularmedizinerin
  • Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik
  • Physiker/Physikerin für medizinische Physik
  • Chemiker/Chemikerin für allgemeine Chemie
  • Arzt/Ärztin

Interessante Links

Eine Information des Verbandes der technischen Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V.:

www.dvta.de

Das Fachportal mit vielerlei Informationen über die Ausbildung Medizinisch-technische/r Assistent/in basiert auf einer Initiative des Deutschen Verbandes Technischer Assistentinnen/Assistenten in der Medizin e.V.:

www.mtawerden.de

Verband medizinischer Fachberufe e.V.:

www.vmf-online.de

Dt. Institut zur Weiterbildung Techn. Assistentinnen u. Assistenten i. d. Medizin e.V.:

www.diw-mta.de

Magazin für Labortechnik und Life Sciences:

http://www.labo.de

European Health Management Association:

www.ehma.org

Bericht über den medizinisch-technischen Assistenten:

www.sueddeutsche.de

Job- und Bewerberdatenbanken

Arbeiten bei der Caritas, dem größten Wohlfahrtsverband Deutschlands:

www.caritas-soziale-berufe.de

Vermittlung von Fachkräften im Gesundheitswesen:

http://www.medizinjob-agentur.de/


Privates Online-Karriereportal:

www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:

www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:

www.jobscout24.de

Außer zu den medizinischen Disziplinen bietet jobMEDICUS u. a. Stellen im Pflegedienst, im Rettungsdienst und in der Pharmakologie an:

http://www.jobmedicus.de/stellenangebote/jobstart.asp

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Dachverband für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland e.V.
DVTA
Spaldingstraße 110 B
20097 Hamburg
Deutschland
Tel.: +49402351170
Tel.: +4940233373
E-mail: info@dvta.de
Homepage
Dachverband für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland e.V.

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.
Zusammenschluss von Spitzen- und Landesverbänden der Krankenhausträger.
Wegelystraße 3
10623 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 39801-0
Tel.: +49 (0)30 39801-3000
E-mail: dkgmail@dkgev.de
Homepage
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 548- 0
Tel.: +49 335 548-2003
E-mail: gf@klinikumffo.de
Homepage

Institut für Medizinische Diagnostik Oderland
Am Kleistpark 1
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5581-100
Tel.: +490335 5581-160
E-mail: kontakt@imd-oderland.de
Homepage

Carl-Thiem-Klinikum
Thiemstr. 111
03048 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355-460
E-mail: ctk@ctk.de
Homepage
Carl-Thiem-Klinikum

Sonstige wichtige Ansprechpartner

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
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