Fachinformatiker,-in in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Beim Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration handelt es sich in der Regel um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule  stattfindet. Der Beruf wird im Ausbildungsbereich Industrie und Handel sowie im Handwerk ausgebildet. Die Spezialisierung in der Fachrichtung Systemintegration erfolgt im dritten Ausbildungsjahr.

Die Ausbildung wird in einem der folgenden Einsatzgebiete vertieft:

- Rechenzentren

- Netzwerke

- Client-Server

- Festnetze

- Funknetze


Auch eine schulische Ausbildung wird angeboten.


Für Menschen mit Behinderung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder einer sonstigen Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation zu absolvieren. Für weitere Informationen steht das Reha/SB-Team der zuständigen Agentur für Arbeit zur Verfügung.

Nähere Angaben zu schulischen Ausbildungen und Ausbildungen zur beruflichen Rehabilitation enthält die Datenbank KURSNET.


Schulische Ausbildungen: Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration (in KURSNET)

Berufliche Rehabilitation: Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration (in KURSNET)

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration realisieren kundenspezifische Informations- und Kommunikationslösungen. Hierfür vernetzen sie Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen Systemen. Daneben beraten und schulen sie Benutzer.


Den richtigen Draht zum Netzwerk


Bevor ein Netzwerk im Unternehmen oder beim Kunden eingerichtet werden kann, analysieren Fachinformatiker/innen die individuellen Bedürfnisse und Wünsche bezüglich der zu installierenden oder zu betreibenden IT-Infrastruktur; dabei setzen sie ihre technischen, betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Kenntnisse ein. Sobald sie sich ein genaues Bild von der erwarteten Leistungsfähigkeit des Netzwerks aus hardware- sowie softwaretechnischer Sicht gemacht haben, planen sie seine Umsetzung: Wie viele Rechnerarbeitsplätze sollen eingerichtet werden? Welcher Arbeitsplatz soll über einen eigenen Drucker verfügen? Sind drahtlose Internetzugänge geplant? Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration beachten hierbei nicht nur die momentanen Möglichkeiten der Netzwerke, sondern auch deren Erweiterbarkeit, etwa wenn sie die Verkabelung vorbereiten. Zudem beraten sie Kunden bei der Auswahl der geeigneten Hardware. Dazu müssen sie den aktuellen Markt kennen und stets über neue Produkte informiert sein. Sie werten daher die aktuelle Fachliteratur aus, die z.T. in englischer Sprache verfasst ist.


Netzwerke installieren und konfigurieren


Vor Ort richten sie das Netzwerk ein und vernetzen die Rechner mit Servern und Peripheriegeräten wie Faxgeräten und Druckern. Nach der Installation bzw. Konfiguration der Betriebssysteme führen sie Testläufe durch. Haben sie alle Drucker freigegeben? Verläuft die Kommunikation zwischen den Rechnern ohne Probleme? Abschließend erstellen sie eine Netzwerkbeschreibung sowie Arbeitsanweisungen, mit denen die Benutzer oder andere Netzwerkadministratoren das System bedienen und ggf. erweitern können. Das Netzwerk betreuen sie aber auch selbst, d.h., sie erweitern dessen Funktionen oder passen es an veränderte Softwarevoraussetzungen an. Dabei setzen sie immer häufiger Cloud-Computing-Anwendungen ein. Cloud Computing umfasst eine On-Demand-IT-Infrastruktur, d.h. Betriebssysteme, Anwendungen und Speicherplatz stehen online zur Verfügung und können an die jeweiligen betrieblichen Erfordernisse angepasst werden. Auch für die ausreichende Sicherheit von Netzwerken sind die Fachinformatiker/innen zuständig: Hard- und Softwarekomponenten müssen mit geeigneten Filterungs- und Antivirenstrategien vor illegalen Zugriffen bewahrt, Daten sicher transferiert und geeignete Verschlüsselungstechniken angewendet werden. Auch wenn sich ein Fehler eingeschlichen haben sollte oder der Server streikt, sind Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration zur Stelle und beheben die Störung. Vor Ort beraten sie Anwender und weisen sie in die Bedienung der Netzwerke ein. Dies kann individuell oder in Schulungen geschehen, die die Fachinformatiker/innen selbst planen, vorbereiten und durchführen.

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration haben hauptsächlich folgende Aufgaben:


- kundenspezifische IT-Lösungen durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen (vernetzten und unvernetzten) Systemen planen und realisieren, z.B. zu Client-Server-Systemen, Mehrbenutzersystemen, Großrechnersystemen
          · Systeme technisch planen
          · Systeme installieren
          · Service/Support durchführen
- IT-Systeme im eigenen Haus oder beim Kunden verwalten und betreiben (als Dienstleister)
          · komplexe IT-Systeme bei internen oder externen Kunden installieren und konfigurieren, einrichten (entsprechend den Kundenanforderungen), in Betrieb nehmen und pflegen
          · auftretende Störungen unter Einsatz moderner Experten- und Diagnosesysteme systematisch eingrenzen und beheben
- Projekte zur Konzeption, Installation, Erweiterung und Betreuung von Rechnersystemen oder -netzen verschiedenster Größe, einschließlich Geräten und Systemsoftware, im jeweiligen Einsatzgebiet (Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server, Festnetze oder Funknetze) leiten
          · Anwender bei Auswahl und Einsatz von Rechnern und Netzwerken beraten, unterstützen und informieren
          · Netzwerke installieren und betreiben
          · anforderungsgerechte Rechnersysteme installieren und an Kunden übergeben
          · auftretende Probleme bei Rechnern und Netzwerken analysieren und beseitigen
          · Dokumentationen wie Systemdokumentation, Bedienerhandbuch, Onlinehilfen erstellen
          · Projektmanagement und Programmiermethodik zur Lösung von Anwendungsproblemen einsetzen
          · Systemlösungen präsentieren
          · Komponenten zur Gewährleistung der Sicherheit von Netzwerken installieren und pflegen, z.B. Filter- oder Antivirenprogramme
          · ggf. Energieeffizienz bestehender Systeme bewerten und Kunden bei der Umrüstung auf umweltfreundliche Geräte unterstützen

Darüber hinaus führen sie auch folgende Tätigkeiten aus:

- den Markt für IT-Technologien und -Systeme, Hard- und Softwareprodukte beobachten
- Anwenderschulungen organisieren und durchführen

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFENET

Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe und Schulen im BerufFachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration aus.

DAA Bildungsstätte
Strausberg (weitere Standorte Fürstenwalde, Eberswalde, Frankfurt/Oder)
Spittelgasse 2
15344 Strausberg
Deutschland
Tel.: +49 (0)3341 35999-0
Tel.: +49 (0)3341 35999-18
E-mail: Jacqueline.Krueger@daa.de
Homepage

Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik
Haarlemer Straße 23 – 27
12359 Berlin-Neukölln
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30-225027-800
Tel.: +49 (0) 30-225027-809
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration mit Hochschulreife  ein.

Ausbildung an schulischen Bildungsstätten

Die Schulen legen eigene Zugangskriterien fest. Teilweise wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Informationen hierzu enthält die Datenbank KURSNET.

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ). Informationen dazu finden Sie hier.

Schulische Vorbildung - rechtlich

Nach dem Berufsbildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Schulische Vorbildung - praktiziert

Im Jahr 2008 begannen 3.771 zukünftige Fachinformatiker/innen ihre Ausbildung. 56 Prozent von ihnen verfügten über die Hochschulreife, 29 Prozent über einen mittleren Bildungsabschluss. Den Hauptschulabschluss  besaßen drei Prozent, zwei Prozent konnten keinen Schulabschluss vorweisen. Fünf Prozent hatten eine Berufsfachschule  absolviert.

Weitere Ausbildungsvoraussetzungen

Zum Teil wird für den Zugang zur Ausbildung ein Mindestalter von 18 Jahren gewünscht.

Weiterhin ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Eignungstest Voraussetzung für die Zulassung.

Jugendliche (Personen unter 18 Jahren), die in das Berufsleben eintreten, dürfen nach § 32 des Jugendarbeitsschutzgesetzes nur dann beschäftigt werden, wenn sie dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung vorlegen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.


Verkürzung der Ausbildungszeit:


- Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).


- Die Landesregierungen können über die Anrechnung von Bildungsgängen berufsbildender Schulen oder einer Berufsausbildung in sonstigen Einrichtungen bestimmen. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden an die zuständige Stelle.


- Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.


- Ggf. ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer für Auszubildende möglich, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) erfolgreich abgeschlossen haben.

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

- wie man Betriebssysteme und deren Anwendungsbereiche unterscheidet
- worauf man beim Testen von Systemen achten muss
- wie man Programmierlogik und -methoden anwendet
- wie man Kunden informiert und berät
- wie Daten und Funktionen zu Objekten zusammengefasst, Klassen definiert und Hierarchiediagramme erstellt werden
- was beim Erstellen von Testkonzepten und -plänen zu beachten ist

Im 2. Ausbildungsjahr wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

- wie Ergebnisse der Betriebsabrechnung für Controllingzwecke ausgewertet werden
- worauf man beim Entwerfen von Datenmodellen achten muss
- wie Netzwerkarchitekturen voneinander unterschieden werden
- wie man Verfahren des Datenaustauschs anwendet
- wie man Hard- und Softwarekomponenten in bestehende Systeme einpasst und in Betrieb nimmt
- wie Softwarearchitekturen in Netze integriert werden
- was man beim Einrichten von Bedienoberflächen und Benutzerdialogen beachten muss

Im fachrichtungsspezifischen 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden schließlich:

- Schulungsziele und -methoden festzulegen
- wie Systeme unter Beachtung der Betriebsabläufe gesteuert werden
- wie man Benutzerprobleme analysiert und Vorschläge zur Problemlösung unterbreitet

Außerdem erweitern bzw. vertiefen die Auszubildenden ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in einem der folgenden Einsatzgebiete:


- Rechenzentren
- Netzwerke
- Client-Server
- Festnetze
- Funknetze

Das Einsatzgebiet wird vom Ausbildungsbetrieb festgelegt.

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:

- wie der Ausbildungsbetrieb aufgebaut ist und wie er mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden und Verbänden zusammenarbeitet
- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
- wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet werden

In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:


- der Betrieb und sein Umfeld
- Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation
- Informationsquellen und Arbeitsmethoden
- einfache IT-Systeme
- fachliches Englisch
- Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen
- vernetzte IT-Systeme
- Markt- und Kundenbeziehungen
- öffentliche Netze, Dienste
- Betreuen von IT-Systemen
- Rechnungswesen und Controlling

Quelle: Agentur für Arbeit, BERUFENET

Stundenpensum (Theorie)

Stundenpensum für die einzelnen Lernfelder im Ausbildungsberuf Fachinformatiker, -in der Fachrichtung Systemintegration:

- Der Betreib und sein Umfeld: 20 Stunden
- Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation: 40 Stunden
- Informationsquellen und Arbeitsmethoden: 40 Stunden
- Einfache IT-Systeme: 100 Stunden
- Fachliches Englisch: 60 Stunden
- Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen: 220 Stunden
- Vernetzte IT-Systeme: 140 Stunden
- Markt- und Kundenbeziehungen: 60 Stunden
- Öffentliche Netze, Dienste: 40 Stunden
- Betreung von IT-Systemen: 120 Stunden
- Rechnungswesen und Controlling: 40 Stunden

 

Gesamt: 880 Stunden

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan.

Stundenpensum (Praxis)

Neben der Berufsschule umfasst die praktische Tätigkeit 26-32 Wochenarbeitsstunden.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei.


Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Förderungsmöglichkeiten

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.


Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.


Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:


1. Ausbildungsjahr: € 665 bis € 728

2. Ausbildungsjahr: € 724 bis € 784

3. Ausbildungsjahr: € 796 bis € 859


Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.


Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Berufs- und Verdienstaussichten

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.


Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.


Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.450 bis € 2.848 im Monat betragen.

Tarifliche Regelungen

Für den/die Fachinformatiker,-in können verschiedene Tarifverträge gelten, ausschlaggebend ist die Branche in der er/sie arbeitet. In Frage kommt beispielsweise der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes oder der Metall- und Elektroindustrie.

Siehe auch:
Informationen des IG Metall  zu Tarifen in der Metall- und Elektroindustrie.
Informationen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder unterteilt nach Tarifgebiet West und Ost.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Perspektiven

Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen durch Weiterbildung kontinuierlich zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Wer internationale Erfahrungen sammeln und im Ausland arbeiten möchte, kann seine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen und internationale Qualifikationen erwerben.


Qualifizierung und Spezialisierung

Weiterentwicklungen im Bereich Datenverarbeitung sind Herausforderungen, denen sich Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration immer wieder neu stellen müssen.

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht vom EDV-Projektmanagement über Systemanalyse bis zur Systemprogrammierung. Auch wenn sich Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Anwendungsentwicklung entsprechende Angebote.

Aufstiegsweiterbildungen (Auswahl)

    - Techniker/innen
          · Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Informatik Schwerpunkt Technische Informatik

    - Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
          · Fachwirt/Fachwirtin - Computer-Management
          · Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Informationsverarbeitung

    - Sonstige Aufstiegsweiterbildungen
          · Softwareentwickler/Softwareentwicklerin
          · Betriebsinformatiker/Betriebsinformatikerin
          · IT-Projektkoordinator/IT-Projektkoordinatorin
          · IT-Qualitätssicherungskoordinator/IT-Qualitätssicherungskoordinatorin
          · IT-Sicherheitskoordinator/IT-Sicherheitskoordinatorin
          · Industriesystemtechniker/Industriesystemtechnikerin
          · Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe
          · IT-Administrator/IT-Administratorin
          · IT-Tester/IT-Testerin

Aufstieg und Studium

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Komponentenentwickler/in oder als Softwareentwickler/in abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise EDV-Fachkraft.

Teilweise werden Vorbereitungslehrgänge auf Weiterbildungsprüfungen auch in Form von E-Learning/Blended Learning angeboten. Hier lernen die Teilnehmer/innen jedoch nicht ausschließlich alleine am Computer. Während des Lehrgangs stehen sie in der Regel in Kontakt mit einem Dozenten, der für inhaltliche und technische Fragen zur Verfügung steht. 

 

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Informatik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Hinweis zu Fördermöglichkeiten

Für besonders begabte junge Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten und bei Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen sowie bei einem Studium gefördert zu werden.

Weitere Informationen: Begabtenförderung berufliche Bildung

Existenzgründung

Wer sich selbstständig machen möchte, kann z.B. einen IT-Service oder Handelsbetrieb gründen oder übernehmen.

Interessante Links

http://infobub.arbeitsagentur.de

Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit
 
www.aubi-plus.de
Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung
 
www.bitcom.org
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V
 
www.it-berufe.de
Informationsportal über den Fachinformatikerberuf
 
www.vdma.org
Fachverband Software im VDMA
 
www.gi-ev.de
Gesellschaft für Informatik e.V.
 
www.lehrstellen-oberbayern.de
Ausbildungsstellen und Informationen zur Ausbildung in Oberbayern  

 

Job- und Bewerberdatenbanken

www.monster.de

www.lehrstellen-oberbayern.de

Ausbildungsstellen und Informationen zur Ausbildung in Oberbayern
 
www.lehrstellen-schwaben.de 
Ausbildungsstellen und Informationen zur Ausbildung in Schwaben

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: bz.nob@verdi.de
Homepage

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Kapweg 4
13405 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 0
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
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Arbeitsvermittler

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Mahlsdorfer Straße 61b
15366 Hoppegarten
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Tel.: +49 (0) 30/ 3466 2957
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E-mail: kontakt@pepcomm.eu
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EURES-Beratung
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Heinrich-von-Stephan-Straße 2
15230 Fran Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 570 3333
E-mail: Frankfurt-Oder.Eures@arbeitsagentur.de
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