Logopäde,-in (Fachschule) in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Fachschulausbildung

Logopäde/Logopädin ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an staatlichen und privaten Berufsfachschulen für Logopädie.

Daneben besteht die Möglichkeit, Logopädie an Fachhochschulen zu studieren, teilweise auch in kombinierter Form mit der Berufsfachschulausbildung.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

In enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Ärztinnen entwickeln sie individuelle therapeutische Behandlungskonzepte bei Störungen der Sprachentwicklung, bei Stimm-, Sprach-, Sprech- oder Schluckstörungen verschiedenster Ursachen (vor allem durch Hörbehinderungen) sowie bei Störungen des Redeflusses wie Stottern und Poltern. Sie führen die Behandlung mit Hilfe geeigneter sprach- und stimmtherapeutischer Verfahren durch, beispielsweise leiten sie Atem- und Entspannungsübungen an oder unterstützen Schlagfanfallpatienten bei der Neuerlernung des Sprechens. Auch die Behandlung von kehlkopfoperierten Menschen gehört zu ihrem Aufgabengebiet. In der Praxis spezialisieren sie sich oft auf einzelne Störungen. Auch können sie im Bereich Prävention tätig werden.

Logopäden und Logopädinnen haben hauptsächlich folgende Aufgaben:

  • logopädisch relevante Anamnese erheben
  • geeignete Untersuchungsverfahren auswählen
  • logopädische Diagnose erstellen und in die jeweilige ärztliche Diagnose integrieren
  • Beratungsgespräche mit Patienten und ggf. mit Eltern führen, z.B. gemeinsam mit Eltern überlegen, welche Strukturen und Verhaltensweisen im häuslichen Umfeld angepasst werden können (z.B. mehr direkte Kommunikation als Fernsehkonsum)
  • im Rahmen von Case-Management mit Ärzten, Eltern, Lehrern oder Therapeuten der Patienten kooperieren
  • patientenbezogene therapeutische Konzepte unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Gegebenheiten erstellen
  • Behandlungspläne aufstellen, ggf. für jede Sitzung ein Teilziel bestimmen
  • geeignete sprach- und stimmtherapeutische Verfahren auswählen
  • Behandlungsmaßnahmen durchführen
    • Atem- und Entspannungsübungen anleiten, Patienten korrigieren
    • Patienten aktivieren und motivieren
    • Schlaganfallpatienten bei der Rückgewinnung motorischer Kompetenzen und des Sprachgedächtnisses unterstützen, etwa beim Wiederaufbau eines angemessenen Wortschatzes
    • bei Sprachentwicklungsstörungen von Kindern deren Fähigkeit zur Laut- und Buchstabenunterscheidung trainieren, z.B. mithilfe von Bildmaterial
    • stotternden Patienten Techniken zur Verflüssigung des gestörten Sprechablaufs und zum Abbau der Störungsmechanismen vermitteln
  • Maßnahmen bezüglich der Prävention von Sprachentwicklungsstörungen bzw. zum Erhalt der Stimme ergreifen; bestimmte Zielgruppen beraten und schulen

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Logopäde,-in ist vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

- Logopäde(poln. logopeda), Ausbildungsniveau – Hochschulausbildung: Bachelor (3 Jahre) und Magister als Aufbaustudium (2 Jahre).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte / Prodekanat für Studium und Lehre
Dr. Claudia Spies
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 450 576 102
Tel.: +49 (0)30 450 576 931
E-mail: prodek-l@charite.de
Homepage

Die Schule für Berufe mit Zukunft
Novalisstraße 12
10115 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30- 2 83 34 75
Tel.: +49 (0) 30- 2 83 34 77
E-mail: berlin@die-schule.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine gleichwertige Vorbildung. Auch Schüler/innen mit Hauptschulabschluss können aufgenommen werden, sofern sie zusätzlich über eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer verfügen.

Des Weiteren wird in der Regel vorausgesetzt, dass die Schüler/innen über die gesundheitliche Eignung für den Beruf verfügen. Dazu zählen neben einem normalen Seh- und Hörvermögen in erster Linie eine gesunde und belastungsfähige Stimme sowie eine gute laut- und schriftsprachliche Beherrschung der deutschen Sprache. Ebenso sind meist eine dialektneutrale Aussprache und Musikalität erwünscht.

Auswahlverfahren

Der Zugang zur Ausbildung wird von manchen Schulen zusätzlich durch eigene Auswahlverfahren geregelt. Die Aufnahme der Bewerber/innen erfolgt meist nach einem persönlichen Gespräch und dem schulischen Leistungsstand (speziell in naturwissenschaftlichen Fächern). Darüber hinaus kann die Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen ein Auswahlkriterium sein oder es werden praktische und/oder mündliche Aufnahmeprüfungen durchgeführt.

Eine praktische Tätigkeit im medizinischen, sozialpädagogischen oder pflegerischen Bereich vor Beginn der Ausbildung wird von vielen Ausbildungsstätten empfohlen.

Weitere Ausbildungsvoraussetzungen

Häufig werden ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung, ein phoniatrisches bzw. audiologisches Gutachten, ein HNO-Test sowie ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt. Diese dürfen nicht älter als drei Monate sein.

Jugendliche (Personen unter 18 Jahren), die eine Ausbildung zum Logopäden bzw. zur Logopädin beginnen, müssen vor Ausbildungsbeginn eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung nach § 32 des Jugendarbeitsschutzgesetzes vorlegen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung der Ausbildungszeit

Die zuständige Stelle kann auf Antrag eine andere Ausbildung im Umfang ihrer Gleichwertigkeit anrechnen. Angerechnet werden können bis zu zwei Drittel der Gesamtstunden der Ausbildung.

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts an der Berufsfachschule lernt man beispielsweise:

  • wie die Sprech- und Stimmorgane aufgebaut sind
  • welche Erkrankungen des Hörorgans, der Nase, des Rachens, des Kehlkopfes sowie der unteren Luftwege es gibt und welche Ursachen diese haben
  • welche Formen des Verlustes des Sprechvermögens bzw. des Sprachverständnisses auftreten können (organisch, funktionell, psychogen), z.B. Hörbehinderungen, Störungen des Redeflusses wie Stottern/Poltern
  • wie man logopädische Anamnesen und Befunde erhebt und entsprechende Therapien plant und durchführt
  • wie man Patienten nach Kehlkopfoperationen behandelt
  • worauf Erkrankungen des zentralen Nervensystems beruhen und wie diese untersucht werden
  • wie die Kauorgane aufgebaut sind, zu welchen Missbildungen es kommen kann und welche kieferorthopädischen Maßnahmen man anwendet
  • wie man das Hörvermögen von Kindern und Erwachsenen prüft
  • welche apparativen Hilfen für Menschen mit Hörbehinderung es gibt und wie diese funktionieren
  • wie die durch die Sprechorgane hervorgebrachten Laute entstehen (Phonetik) und wie die gesprochene Sprache strukturiert ist (Linguistik)
  • welche psychologischen, pädagogischen und soziologischen Aspekte im Umgang mit kranken Menschen und Menschen mit Behinderung wichtig sind
  • wie man Patienten und Angehörige beraten kann
  • welche Gesetze und Regelungen im Gesundheitswesen bzw. speziell für die Berufsausübung von Bedeutung sind

Während der praktischen Ausbildung in logopädischen Praxen, Rehabilitationseinrichtungen oder Kliniken:

  • übt und lernt man, logopädische Befunde zu erheben, Therapien zu planen und durchzuführen, Beratungsgespräche zu führen sowie Behandlungstechniken anzuwenden
  • wird in der Logopädie, Phoniatrie und anderen fachbezog. Bereichen hospitiert
  • absolviert man interdisziplinäre Praktika in der Audiologie und Psychologie
  • werden Schulungen in rhythmisch-musikalischer Erziehung, Stimmbildung und Sprecherziehung durchgeführt

Stundenpensum (Theorie)

Theoretischer und praktischer Unterricht an der Berufsfachschule umfasst 1.740 h.

  1. Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde (60 h)
  2. Anatomie und Physiologie (100 h)
  3. Pathologie (20 h)
  4. Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (60 h)
  5. Pädiatrie und Neuropädiatrie (80 h)
  6. Kinder- und Jugendpsychiatrie (40 h)
  7. Neurologie und Psychiatrie  (60 h)
  8. Kieferorthopädie, Kieferchirurgie (20 h)
  9. Phoniatrie (120h)
  10. Aphasiologie (Diagnostik und Behandlung von Sprachverlust) (40 h)
  11. Audiologie und Pädaudiologie (60 h)
  12. Elektro- und Hörgeräteakustik (20 h)
  13. Logopädie (480 h)
  14. Phonetik/Linguistik (80 h)
  15. Psychologie und klinische Psychologie (120 h)
  16. Soziologie (40 h)
  17. Pädagogik (60 h)
  18. Sonderpädagogik (80 h)
  19. Stimmbildung (100 h)
  20. Sprecherziehung (100 h)

Stundenpensum (Praxis)

Praktische Ausbildung in logopädischen Praxen, Rehabilitationseinrichtungen oder Kliniken im Umfang von 2.100 h.

  1. Hospitationen in Phoniatrie, Logopädie und anderen Bereichen, Exkursionen (340 h)
  2. Praxis der Logopädie (1.520 h)
  3. Praxis in Zusammenarbeit mit den Angehörigen des therapeutischen Teams auf den Gebieten der Audiologie und Pädaudiologie, der Psychologie einschließlich Selbsterfahrungstechniken und der Musiktherapie (240 h)

Kosten der Ausbildung

Für die Ausbildung können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren bzw. Schulgeld (v. a. an privaten Bildungseinrichtungen) sowie Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Für den theoretischen Unterricht entstehen Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur). Für die praktische Ausbildung wird Berufskleidung benötigt. Auch Fahrtkosten und Kosten für auswärtige Unterbringung können entstehen.


Ausbildungsvergütung und -förderungen

Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.

Für die Ausbildungsdauer kann BaföG beantragt werden.

Berufs- und Verdienstaussichten

Das Einkommen der Beschäftigten von Bund und Kommunen richtet sich nach der Eingruppierung in die Entgeltgruppen und Stufen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD), der am 1. Oktober 2005 in Kraft getreten ist. Manche Einrichtungen und Arbeitgeber lehnen ihre Vergütungen an die Vereinbarungen im öffentlichen Dienst an. Auch in der privaten Wirtschaft haben Tarifverträge einen maßgeblichen Einfluss auf den Verdienst. Einkommen werden aber auch unabhängig von Tarifverträgen vereinbart.

Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.

Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Tarifbereich öffentlicher Dienst

Bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6, Stufe 3 bis Stufe 6, erhalten Beschäftigte in medizinischen Hilfsberufen und medizintechnischen Berufen bei den Kommunen ein Monatsbruttoentgelt von € 2.263 bis € 2.504. Das Erreichen der jeweils nächsten Stufe ist von den Zeiten ununterbrochener Tätigkeit in der Entgeltgruppe und der Leistung abhängig.

Quelle: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

Tarifliche Regelungen

Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) wird als "Leittarif" für die Vergütung betrachtet. Abweichungen davon sind allerdings möglich. Neben individuell ausgehandelten Verträgen, spiegeln auch der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L) sowie die Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbands die tarifliche Situation in Deutschland wider.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen durch Weiterbildung  kontinuierlich zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Wer internationale Erfahrungen sammeln und im Ausland arbeiten möchte, kann seine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen und internationale Qualifikationen erwerben.

Qualifizierung und Spezialisierung

Neuerungen und neue Erkenntnisse z.B. zu Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sind Herausforderungen, denen sich Logopäden und Logopädinnen immer wieder neu stellen müssen.

Für zugelassene Leistungserbringer/innen sind gemäß Rahmenempfehlungen fachspezifische Weiterbildungen vorgeschrieben (60 Weiterbildungspunkte in 4 Jahren), um die Qualität der Heilmittelerbringung sicherzustellen.

Das Spektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Themen der Logopädie über Atemtherapie bis hin zu Beratung. Auch wenn sich Logopäden und Logopädinnen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Störungen der Sprachentwicklung oder Stimmstörungen entsprechende Angebote.

Aufstieg und Studium

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK) abzulegen.

Teilweise werden Vorbereitungslehrgänge auf Weiterbildungsprüfungen auch in Form von E-Learning/Blended Learning angeboten. Hier lernen die Teilnehmer/innen jedoch nicht ausschließlich am Computer, sondern Ihnen steht ein Dozent für inhaltliche und technische Fragen zur Verfügung.

Logopäden und Logopädinnen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Logopädie erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufstiegsweiterbildungen (Auswahl)

  • Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
  • Fachwirt/Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK)
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Sozialwesen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen

Hochschulbildungsgänge (Auswahl)

  • Logopäde/Logopädin (Hochschule)
  • Sprechwissenschaftler/Sprechwissenschaftlerin
  • Klinischer Linguist/Klinische Linguistin
  • Heilpädagoge/Heilpädagogin (Hochschule)
  • Lehrer/Lehrerin – Förderschulen

Interessante Links

Logopädie - Ausbildung und Studium

Eine Information des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie

Sprachheilarbeit

Die Seite rund um Sprachbeeinträchtigungen

www.sprachheilpaedagogik.de

Ausführliche Seite zum Thema Sprachheiltherapie

http://www.bdsl-ev.de/

Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie e.V.

http://www.logopaedie.com/
Das große Portal für Logopäden

Job- und Bewerberdatenbanken

Stellenmarkt der Deutschen Caritas:

www.caritas-jobs.de

Privates Online-Karriereportal:

www.monster.de

Stellen- und Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit:

www.joboerse.arbeitsagentur.de

Stellenangebote für qualifizierte Fach- und Führungskräfte:

www.jobscout24.de


Größte Online- Jobbörse für Logopäden:

http://www.logojobs.de/

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: bz.nob@verdi.de
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DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Kapweg 4
13405 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 0
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Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Heinrich-von-Stephan-Straße 2
15230 Fran Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 570 3333
E-mail: Frankfurt-Oder.Eures@arbeitsagentur.de
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