Altenpfleger/-in in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Altenpfleger/-in ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen durchgeführt wird.

Das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung berechtigt zum Führen des gesetzlich geschützten Titels:

Abschluss: Altenpfleger/ Altenpflegerin

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Altenpfleger/-innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Altenwohn- und -pflegeheime, ambulante soziale Dienste, paritätische Verbände mit angeschlossenem Pflegedienst, Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Seniorenberatungsstellen. Darüber hinaus sind Altenpfleger/innen in Privathaushalten tätig, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Angehörigen. Gelegentlich arbeiten sie auch in der Pflegeberatung bei Seniorenorganisationen, an Pflegestützpunkten oder in Diakonien mit angeschlossenem Altenpflegedienst.

Ob stationär oder ambulant: Sie pflegen, betreuen und beraten hilfsbedürftige ältere Menschen und zielen dabei stets darauf ab, eine selbstständige Lebensführung der Betreuten zu ermöglichen bzw. zu erhalten, soweit es möglich ist.

Dabei unterstützen Altenpfleger/-innen ältere Menschen bei Verrichtungen des täglichen Lebens, etwa bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Anziehen. Sie sprechen mit ihnen über persönliche und soziale Angelegenheiten, begleiten sie bei Behördengängen oder Arztbesuchen, wirken aktivierend auf sie ein und leiten sie z.B. zu gesundheitsfördernden Übungen oder aktiver Freizeitgestaltung an. Dabei arbeiten sie mit Familienangehörigen und ehrenamtlichen Helfern zusammen und unterweisen diese auch in Pflegetechniken, was besonders in der ambulanten häuslichen Betreuung wichtig ist. In der Behandlungspflege und Rehabilitation nehmen Altenpfleger/-innen auch therapeutische und medizinisch-pflegerische Aufgaben wahr, z.B. wechseln sie Verbände, führen Spülungen durch und verabreichen Medikamente nach ärztlicher Verordnung. Sie beobachten die Betreuten genau auf etwaige Veränderungen ihres gesundheitlichen und psychischen Zustandes, informieren die behandelnden Ärzte bzw. Ärztinnen und sprechen mit diesen geeignete Maßnahmen ab. Zudem helfen sie bei Notfällen und in lebensbedrohlichen Situationen, begleiten Sterbende und versorgen Verstorbene. Darüber hinaus führen sie organisatorische und verwaltende Tätigkeiten aus, z.B. fassen sie Pflegeberichte ab und verwalten Patientendaten.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit,www.berufenet.arbeitsagentur.de




Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Altenpfleger/-in ist teilweise vergleichbar mit polnischen Berufen:

  • Altenpfleger (poln. opiekun osoby starszej), Ausbildungsniveau – zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna).
  • Betreuer in stationären Sozialeinrichtungen (poln. opiekun w domu pomocy społecznej), Ausbildungsniveau – zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

Medizinische Schule der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH
Frau Mitzscherlich
Thiemstraße 111
03048 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355 46-2614
Tel.: +49355 46-2644
E-mail: Med.Schule@ctk.de
Homepage
Medizinische Schule der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH

SOWI Altenpflegeschule und Schule für Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister
Gregor Weiß
Arthur-Becker-Straße
15344 Strausberg
Deutschland
Tel.: +49 (0) 3341 335 350
Tel.: +49 (0) 3341 335 351
E-mail: sowi-strausberg@gmx.de
Homepage
SOWI Altenpflegeschule und Schule für Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister

BAZ e. V. Selbelang
Dr. Maria Buchbach
Dorfstraße 8 – 10
14641 Paulinenaue OT Selbelang
Deutschland
Tel.: +4933237 88227
Tel.: +4933237 89005
E-mail: BAZeV@t-online.de
Homepage
BAZ e. V. Selbelang

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Diakonisches Bildungszentrum
Christine Bode
Bonhoefferweg 1
16321 Bernau
Deutschland
Tel.: +4933 38 66241
Tel.: +4933 38 66 261
E-mail: c.bode@lobetal.de
Homepage
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung ist ein Realschulabschluss oder ein anderer als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert.

Alternativ kann ein Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss, sofern eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens 2-jährige Berufsausbildung oder die Erlaubnis als Altenpflegehelfer/-in oder Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in nachgewiesen wird, die Voraussetzung erfüllen.

Weiterhin ist die gesundheitliche Eignung Voraussetzung zur Ausübung des Berufs.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Vollzeitform drei Jahre. Sie kann auch in der Teilzeitform durchgeführt werden und dann bis zu fünf Jahre dauern.

Einschlägige berufliche Abschlüsse können auf Antrag zu einer Verkürzung der Ausbildungsdauer führen:

  • Für Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen  mit dreijähriger Ausbildung ist eine Verkürzung um bis zu zwei Jahren möglich.
  • Für Altenpflegehelfer/-innen, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-innen und Heilerziehungspflegehelfer/-innen ist eine Verkürzung um bis zu einem Jahr möglich.
  • Beim Nachweis einer anderen abgeschlossenen Berufsausbildung kann entsprechend dem Umfang der fachlichen Gleichwertigkeit die Ausbildung um bis zu zwei Jahre verkürzt werden.

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts an der Altenpflegeschule lernt man beispielsweise:

  • wie man den Gesundheitszustand eines Patienten richtig einschätzt, welche Schritte in Notfällen einzuleiten sind und wie man erste Hilfe leistet
  • welche altersbedingten Krankheitsbilder es gibt und wie man dabei Hilfe leistet
  • welche Medikamente unter welchen Voraussetzungen verabreicht werden können
  • welche Möglichkeiten und Grenzen die Pflegeplanung hat und wie man den Pflegeprozess plant, durchführt, beurteilt und dokumentiert
  • was bei der Ernährung alter Menschen zu beachten ist
  • welche unterschiedlichen Pflegemodelle (z.B. ambulante Pflege oder Heimunterbringung) und Wohnformen (z.B. betreutes Wohnen) es gibt
  • wie man auf die persönliche soziale Umgebung der alten Menschen eingeht (Wohnumgebung, Familienbeziehungen, Sexualität, Gesundheit), wie man sie entsprechend situations- und personenbezogen pflegt und ggf. bei der Selbstpflege unterstützt und betreut
  • welche Möglichkeiten und Verfahren es zur psychischen Unterstützung Leidender gibt
  • welche Techniken der verbalen und nonverbalen Kommunikation in Pflegesituationen bestehen
  • wie man situationsgerechte, gesundheitsförderliche und sichere Wohneinheiten schafft
  • wie man alte Menschen bei der Wohnungsgestaltung und -ausstattung unterstützt und welche Hilfsmittel und Wohnraumanpassungen es gibt (z.B. Treppenlifte)
  • wie man die Zusammenarbeit zwischen Angehörigen und Bezugspersonen alter Menschen sowie Pflegepersonal koordiniert
  • wie man alten Menschen bei der Tagesgestaltung hilft und wie man musische, kulturelle und handwerkliche Beschäftigungs- und Bildungsangebote für alte Menschen konzipiert
  • was bei der Pflege von alten Menschen mit bestimmten Erkrankungen (z.B. mit akuten, chronischen oder psychischen Erkrankungen) zu beachten ist
  • welche Rahmenbedingungen und rechtliche Grundlagen der Zusammenarbeit mit ärztlichem Personal und für die Ausbildung und den Beruf in der Altenpflege bestehen
  • welche Berufsverbände und Organisationen der Altenpflege es gibt und welche Träger, Dienste und Einrichtungen bestehen
  • wie man einen hohen Qualitätsstandard in der Altenpflege sicherstellt
  • welche Rolle die Altenpflege in unserer Gesellschaft spielt, welche Bedeutung Familienbeziehungen und soziale Bindungen haben und wie sich gesellschaftlicher, individueller und beruflicher Umgang mit dem Tod unterscheiden
  • welche berufstypischen Konflikte im Alltag entstehen können

Während der praktischen Ausbildung in Einrichtungen der Altenpflege werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse vertieft und in den verschiedenen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenpflege angewendet. Die Schüler/-innen erwerben praktische Erfahrung z.B. in folgenden Gebieten:

  • Pflege alter Menschen in häuslicher Umgebung
  • Pflegen alter Menschen in stationären Einrichtungen der Altenhilfe
  • Beratung und Unterstützung Pflegebedürftiger und ihrer Bezugspersonen
  • Unterstützung und Pflege bei altersbedingten psychischen Veränderungen und Erkrankungen
  • Begleitung Sterbender
  • pflegeunterstützende Maßnahmen der Gesundheitsförderung
  • Pflegeplanung, Pflegedokumentation, EDV
  • Stressprävention und Belastungsvermeidung
  • Tagesstrukturierung und Alltagsgestaltung
Bundesagentur für Arbeit,www.berufenet.arbeitsagentur.de

    Stundenpensum (Theorie)

    Der theoretische und praktische Unterricht hat einen Umfang von 2.100 Stunden.

    1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

     

    1.1. Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen (80 h)

    • Alter, Gesundheit, Krankheit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit
    • Konzepte, Modelle und Theorien der Pflege
    • Handlungsrelevanz von Konzepten und Modellen der Pflege anhand konkreter Pflegesituationen
    • Pflegeforschung und Umsetzung von Forschungsergebnissen
    • Gesundheitsförderung und Prävention
    • Rehabilitation
    • Biographiearbeit
    • Pflegerelevante Grundlagen der Ethik

    1.2. Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren (120 h)

    • Wahrnehmung und Beobachtung
    • Pflegeprozess
    • Pflegediagnostik
    • Planung, Durchführung und Evaluation der Pflege
    • Grenzen der Pflegeplanung
    • Pflegedokumentation, EDV

    1.3. Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen (720 h)

    • Pflegerelevante Grundlagen, insbesondere der Anatomie, Physiologie, Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Psychologie, Arzneimittelkunde, Hygiene und Ernährungslehre
    • Unterstützung alter Menschen bei der Selbstpflege
    • Unterstützung alter Menschen bei präventiven und rehabilitativen Maßnahmen
    • Mitwirkung bei geriatrischen und gerontopsychiatrischen Rehabilitationskonzepten
    • Umgang mit Hilfsmitteln und Prothesen
    • Pflege alter Menschen mit eingeschränkter Funktion von Sinnesorganen
    • Pflege alter Menschen mit Behinderungen
    • Pflege alter Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen
    • Pflege infektionskranker alter Menschen
    • Pflege multimorbider alter Menschen
    • Pflege alter Menschen mit chronischen Schmerzen
    • Pflege alter Menschen in existentiellen Krisensituationen
    • Pflege dementer und gerontopsychiatrisch veränderter alter Menschen
    • Pflege alter Menschen mit Suchterkrankungen
    • Pflege schwerstkranker alter Menschen
    • Pflege sterbender alter Menschen
    • Handeln in Notfällen, Erste Hilfe
    • Überleitungspflege, Casemanagement

    1.4. Anleiten, beraten und Gespräche führen (80 h)

    • Kommunikation und Gesprächsführung
    • Beratung und Anleitung alter Menschen
    • Beratung und Anleitung von Angehörigen und Bezugspersonen
    • Anleitung von Pflegenden, die nicht Pflegefachkräfte sind

    1.5. Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken (200 h)

    • Durchführung ärztlicher Verordnungen
    • Rechtliche Grundlagen
    • Rahmenbedingungen
    • Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Mitwirkung im therapeutischen Team
    • Mitwirkung an Rehabilitationskonzepten

    2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung

     

    2.1. Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim

    altenpflegerischen Handeln berücksichtigen (120 h)

    • Altern als Veränderungsprozess
    • Demographische Entwicklungen
    • Ethniespezifische und interkulturelle Aspekte
    • Glaubens- und Lebensfragen
    • Alltag und Wohnen im Alter
    • Familienbeziehungen und soziale Netzwerke alter Menschen
    • Sexualität im Alter
    • Menschen mit Behinderung im Alter

    2.2. Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung

    unterstützen (60 h)

    • Ernährung, Haushalt
    • Schaffung eines förderlichen und sicheren Wohnraums und Wohnumfelds
    • Wohnformen im Alter
    • Hilfsmittel und Wohnraumanpassung

    2.3. Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten

    Aktivitäten unterstützen (120 h)

    • Tagesstrukturierende Maßnahmen
    • Musische, kulturelle und handwerkliche Beschäftigungs- und Bildungsangebote
    • Feste und Veranstaltungsangebote
    • Medienangebote
    • Freiwilliges Engagement alter Menschen
    • Selbsthilfegruppen
    • Seniorenvertretungen, Seniorenbeiräte

    3. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer

    Arbeit

    3.1. Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen

    Handeln berücksichtigen (120 h)

    • Systeme der sozialen Sicherung
    • Träger, Dienste und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
    • Vernetzung, Koordination und Kooperation im Gesundheits- und Sozialwesen
    • Pflegeüberleitung, Schnittstellenmanagement
    • Rechtliche Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit
    • Betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit

    3.2. An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken (40 h)

    • Rechtliche Grundlagen
    • Konzepte und Methoden der Qualitätsentwicklung
    • Fachaufsicht

    4. Altenpflege als Beruf

    4.1. Berufliches Selbstverständnis entwickeln (60 h)

    • Geschichte der Pflegeberufe
    • Berufsgesetze der Pflegeberufe
    • Professionalisierung der Altenpflege; Berufsbild und Arbeitsfelder
    • Berufsverbände und Organisationen der Altenpflege
    • Teamarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
    • Ethische Herausforderungen der Altenpflege
    • Reflexion der beruflichen Rolle und des eigenen Handelns

    4.2. Lernen lernen (40 h)

    • Lernen und Lerntechniken
    • Lernen mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
    • Arbeitsmethodik
    • Zeitmanagement

    4.3. Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen (80 h)

    • Berufstypische Konflikte und Befindlichkeiten
    • Spannungen in der Pflegebeziehung
    • Gewalt in der Pflege

    4.4. Die eigene Gesundheit erhalten und fördern (60 h)

    • Persönliche Gesundheitsförderung
    • Arbeitsschutz
    • Stressprävention und -bewältigung
    • Kollegiale Beratung und Supervision
    Zur freien Gestaltung des Unterrichts (200 h)

    Stundenpensum (Praxis)

    Die praktische Ausbildung hat einen Umfang von 2.500 Stunden.

    Praktische Ausbildung in der Altenpflege

    1. Kennenlernen des Praxisfeldes unter Berücksichtigung institutioneller und rechtlicher Rahmenbedingungen und fachlicher Konzepte. 
    2. Mitarbeiten bei der umfassenden und geplanten Pflege alter Menschen einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei ärztlicher Diagnostik und Therapie unter Anleitung.
    3. Übernehmen selbstständiger Teilaufgaben entsprechend dem Ausbildungsstand in der umfassenden und geplanten Pflege alter Menschen einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei ärztlicher Diagnostik und Therapie unter Aufsicht.
    4. Übernehmen selbstständiger Projektaufgaben, z. B. bei der Tagesgestaltung oder bei der Gestaltung der häuslichen Pflegesituation.
    5. Selbstständig planen, durchführen und reflektieren der Pflege alter Menschen einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei der ärztlichen Diagnostik und Therapie unter Aufsicht.

    Kosten der Ausbildung

    Ausbildungskosten

     

    Für die Ausbildung können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren bzw. Schulgeld (v. a. an privaten Bildungseinrichtungen) sowie Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Für den theoretischen Unterricht entstehen Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur). Für die praktische Ausbildung wird Berufskleidung benötigt. Auch Fahrtkosten und Kosten für die auswärtige Unterbringung können anfallen.

    Ausbildungsvergütung und -förderungen

    Auszubildende erhalten während der Ausbildung vom Träger der praktischen Ausbildung eine Vergütung.

    Die theoretische Ausbildung wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg finanziert. In Brandenburg richtet sich die Förderung ausschließlich an arbeitslose benachteiligte Personen, welche eine Vollzeitausbildung an einer staatlich anerkannten Altenpflegeschule des Landes Brandenburg teilnehmen.

    Berufs- und Verdienstaussichten

    Verdienst/Einkommen

    Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.

    Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

    Bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 7, Stufe 1 bis Stufe 6, erhalten Beschäftigte in medizinischen Berufen bei den Kommunen ein Monatsbruttoentgelt von € 2.115 bis € 2.767.

    Quelle: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

    Tarifliche Regelungen

    Für Beschäftigte in medizinischen Berufen bei den Kommunen oder dem Bund gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

    Weiterbildungsmöglichkeiten

    Aufbauend auf die Ausbildung eröffnen sich bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen verschiedene Studienmöglichkeiten und Weiterbildungen

    Aufstiegsweiterbildungen:

    • Fachwirt/Fachwirtin in der Alten- und Krankenpflege
    • Staatlich geprüfter Fachwirt/Staatlich geprüfte Fachwirtin für Organisation und Führung Schwerpunkt Sozialpädagogik
    • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen
    • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Sozialwesen
    • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen

    Sonstige:

    • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und Rehabilitation
    • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie
    • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Onkologie
    • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege
    • Staatlich anerkannter Stationsleiter/Staatlich anerkannte Stationsleiterin in der Krankenpflege/Altenpflege oder Kinderkrankenpflege
    • Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin (Fachschule)
    • Mentor/Mentorin - Pflegeberufe
    • Lehrkraft - Schulen im Gesundheitswesen (Fachschule)

    Studienfächer:

    • Gerontologie (Bachelor)
    • Medizin-, Pflegepädagogik (Bachelor)
    • Pflegemanagement, -wissenschaft (Bachelor)
    • Gesundheitsförderung, -pädagogik (Bachelor)
    • Soziale Arbeit (Bachelor)

    Interessante Links

    http://www.pflegemarkt.com

    Das Expertenportal in der Pflege

     

    http://www.altenpflege-online.net/

    Altenpflege - Vorsprung durch Wissen

     

    http://www.ppm-online.org

    PRO Pflege Management - Pflege braucht Wissen

     

    http://www.pflegeboard.de/

     

    http://forum-altenpflege-lb.de

    Altenpflegeberufe - Ausbildung in Berufen mit Zukunft

     

    http://www.altenpflegeausbildung.net/

    vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

     

    http://berufenet.Arbeitsagentur.de

    Job- und Bewerberdatenbanken

    http://www.stegmed.de

    Vermittlung und Überlassung von Profis aus Medizin und Pflege

    http://www.medi-jobs.de

    Stellenangebote im Gesundheitswesen

    http://jobboerse.arbeitsagentur.de
    JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

    http://www.jobpilot.de

    allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

    http://www.jobsuche.de
    allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

    http://www.jobrobot.de
    Unterteilung in Branchen und Regionen

    http://www.stepstone.de

    Große Jobbörse für Gesundheitsberufe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich.

    Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für EU- Bürger)

    Berufliche Ausbildung in Deutschland
    Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

    Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

    Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

    Studium in Deutschland
    Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
    Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

    Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
    - gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
    - Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
    - Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
    - erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
    - Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
    - Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
    - Passfotos für den Studentenausweis.

    Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

    Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

    Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

    Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für nicht-EU Bürger)

    Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

    Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
    Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

    Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
    - erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
    - kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

    Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

    Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

    Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für EU-Bürger)

    EU,EWR und Schweiz
    Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

    Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

    Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

    Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für nicht-EU Bürger)

    Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

    Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

    Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
    Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

    Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Bundesverband
    Bundesgeschäftsstelle
    Salzufer 6
    D-10587 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +49 (0)30 219157-0
    Tel.: +49 (0)30 219157-77
    E-mail: dbfk@dbfk.de
    Homepage
    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Bundesverband

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
    Bezirk Frankfurt/Oder
    Frank Ploß
    Zehmeplatz 11
    15230 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
    Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
    Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
    E-mail: BZ.ffo@verdi.de
    Homepage
    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

    DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
    Keithstraße 1/3
    10787 Berlin
    Deutschland
    Tel.: +4930 21 240 - 111
    Homepage

    Arbeitsvermittler

    EURES-Beratung
    Agentur für Arbeit
    Regina Gebhardt-Hille
    Bergerstr. 30
    16225 Eberswalde
    Deutschland
    Tel.: +49 3334 374615
    E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
    Homepage
    EURES-Beratung

    Attraktive Arbeitgeber aus der Region

    Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
    Müllroser Chaussee 7
    15236 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
    Tel.: +49 335 548- 0
    Tel.: +49 335 548-2003
    E-mail: gf@klinikumffo.de
    Homepage

    Seniorenzentrum Albert Hirsch
    Caritas Altenhilfe gGmbH
    Prager Straße 18a
    15234 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
    Tel.: +49335 6829-0
    Tel.: +49335 6829-500
    E-mail: ah@caritas-altenhilfe.de
    Homepage

    ASB Seniorenheim
    Caritas Altenhilfe gGmbH
    Gubener Straße 2
    15230 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
    Tel.: +49335 401289 0
    E-mail: liesegang@asb-frankfurt-o.de
    Homepage

    Carl-Thiem-Klinikum
    Thiemstr. 111
    03048 Cottbus
    Deutschland
    Tel.: +49355-460
    E-mail: ctk@ctk.de
    Homepage
    Carl-Thiem-Klinikum

    Sonstige wichtige Ansprechpartner

    IHK -Projektgesellschaft mbH
    Internationale Zusammenarbeit
    Puschkinstraße 12 b
    D-15236 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
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