Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft in Polen

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Zwei mögliche Ausbildungsarten:

1. Technische Sekundarschule(polnische Bezeichnung: technikum) 

Im polnischen Berufsbildungssystem eine für Absolventen der Gymnasien bestimmte Schulart. Nach dem Beenden der technischen Sekundarschule erreichen die Schüler den mittleren Schulabschluss und haben die Möglichkeit, nach bestandener beruflicher Abschlussprüfung, die jeweilige Berufsbezeichnung zu erwerben. Bestandene Reifeprüfung (Abitur) ermöglicht eine Ausbildungsfortsetzung in Hochschulen und Universitäten.

 

2. Postsekundäre berufliche Schule (polnische Bezeichnung:szkoła policealna) 

Im polnischen Berufsbildungssystem eine für Absolventen mit dem mittleren Bildungsabschluss (in Polen z.B. Lyzeen) bestimmte Schulart. Das Reifezeugnis (bestandene Abitur) wird von den Bewerbern nicht verlangt.

Berufsabschluss: Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft (poln. technik agrobiznesu)

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Absolventen mit dem Berufsabschluss Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaftfinden Arbeit:

  • in großen landwirtschaftlichen Betrieben,
  • in Unternehmen der lebensmittelverarbeitenden Industrie, 
  • in Handels-, Service- und Produktionsunternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft,
  • in der Tourismusbranche („Urlaub auf dem Bauernhof“),
  • im Marketing und in der Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln,
  • im Bereich technischer, finanzieller und Bankdienstleistungen für den Agrarmarkt,
  • bei Behörden der Agrarverwaltung und landwirtschaftlichen Beratungseinrichtungen.

 

Man kann auch eigenes Gewerbe anmelden und sich selbstständig machen (privater  Landwirtschaftsbetrieb, agrotouristischer Bauernhof, Verarbeitung und Vermarktung von Landwirtschaftlichen Produkten).

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der polnische Beruf Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft (poln. technik agrobiznesu) ist teilweise vergleichbar mit folgenden deutschen Berufen:

  • Landwirt/-in, Ausbildungsniveau – bundesweit geregelte dreijährige duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
  • Fachkraft Agrarservice, Ausbildungsniveau – bundesweit geregelte dreijährige duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). 
  • Staatlich geprüfte/-r Techniker/-in der Fachrichtung Agrartechnik, Ausbildungsniveau – landesrechtlich geregelte Weiterbildung an Fachschulen. Im Vollzeitunterricht dauert die Weiterbildung 2 Jahre. Je nach Bundesland kann die Abschlussbezeichnung unterschiedlich sein.
  • Agrarservicemeister/-in, Ausbildungsniveau – durch zuständige Stellen geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Agrarservicemeisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt. Bildungseinrichtungen der Landwirtschaftskammern sowie andere Bildungsträger bieten Vorbereitungskurse auf die Agrarservicemeisterprüfung an (zwei Blöcke zu jeweils ca. 3 Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Winterhalbjahren). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.
  • Landwirtschaftsmeister/-in, Ausbildungsniveau – berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Landwirtschaftsmeisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt. Bildungseinrichtungen von Landwirtschaftskammern sowie anderen Bildungsträgern bieten Vorbereitungskurse auf die Landwirtschaftsmeisterprüfung an (Blockunterricht bis zu 20 Monate). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.
  • Staatlich geprüfte/-r Agrarbetriebswirt/-in, Ausbildungsniveau – landesrechtlich geregelte schulische Weiterbildung an landwirtschaftlichen Fachschulen. Im Vollzeitunterricht dauert die Weiterbildung ca. 1 bis 2 Jahre, in Teilzeit 2 Jahre.
  • Fachagrarwirt/-in für landwirtschaftliche Direktvermarktung, Ausbildungsniveau – durch das zuständige Landesverwaltungsamt geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in der Regel berufsbegleitend in Teilzeit in zwei Abschnitten (jeweils von Oktober bis April) durchgeführt und dauern 2 Jahre. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang verpflichtend.

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

Ausbildungsstätten im polnischen Teilder Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober, die Ausbildung im Beruf Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft anbieten:

Technische Sekundarschulen:

  1. Zespół Szkół Centrum Kształcenia Ustawicznego,Aleja Wolności 7, 66-500 Strzelce krajeńskie, www.zsckustrzelce.neostrada.pl
  2. Zespół Szkół Ekonomiczno-Rolniczych, Al. Niepodległości 23, 69-100 Słubice, www.zser-slubice.pl
  3. Zespół Szkół Centrum Kształcenie Rolniczego w Kamieniu Małym, Kamień Mały 89, 66-460 Witnica, www.zsrkm.pl

Postsekundäre berufliche Schulen:

  1. Zespół Szkół Centrum Kształcenie Rolniczego w Kamieniu Małym, Kamień Mały 89, 66-460 Witnica, www.zsrkm.pl

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Personen, die eine Ausbildung zum Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft aufnehmen möchten, müssen folgende Aufnahmevoraussetzungen erfüllen:

1. Technische Sekundarschule:

  • Gymnasiumsabschluss,
  • positive Zeugnisnoten in ausgewählten Schulfächern,
  • andere Erfolge (z.B. Wettbewerbe, Facholympiaden).

Erforderliche Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben und/oder Bewerbungsfragebogen (in Schulsekretariaten oder auf den Internetseiten erhältlich),
  • Gymnasiumsabschlusszeugnis,
  • Bescheinigung über ausführliche Ergebnisse der Gymnasiumsabschlussprüfung, 
  • ärztliches Attest mit Bescheinigung, dass keine Gegenindikationen für die Ausbildung  in dem gegebenen Beruf vorliegen,
  • 3 oder 4 Lichtbilder (45x35 mm).

2. Postsekundäre berufliche Schule: mittlerer Bildungsabschluss (Abitur nicht notwendig).

Erforderliche Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben und/oder Bewerbungsfragebogen (in Schulsekretariaten oder auf den Internetseiten erhältlich),
  • Schulabschlusszeugnis,
  • ärztliches Attest mit Bescheinigung, dass keine Gegenindikationen für die Ausbildung in dem gegebenen Beruf vorliegen,
  • 3 oder 4 Lichtbilder (45x35 mm).

Ausbildungsdauer

Technische Sekundarschule: Ausbildungsdauer 4 Jahre

Postsekundäre berufliche Schule: Ausbildungsdauer 2 Jahre

Ausbildungsinhalte

Mindestpensum an Stunden der Berufsausbildung (am Beispiel einer technischen Sekundarschule)*:

Das minimale Stundenpensum der Berufsausbildung wurde in der Lehrprogrammgrundlage für den Beruf Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft festgelegt und beträgt für einzelne Ausbildungseffekte bzw. -inhalte:

  1. Ausbildungsinhalte, die eine Grundlage für die Ausbildung im gegebenen Beruf oder in der gegebenen Berufsgruppe darstellen (berufsübergreifende Ausbildungsinhalte und Ausbildungsinhalte, die für Berufe aus dem Ausbildungsbereich Land- und Forstwirtschaft mit Umweltschutz gemeinsam sind) – 340Stunden
  2. Landwirtschaftliche Produktion führen – 650 Stunden
  3. Unternehmen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft organisieren und führen – 360 Stunden

Prüfung zum Abschluss der ersten Qualifikation „Landwirtschaftliche Produktion betreiben” findet gegen Ende des dritten Schuljahres statt.

Prüfung zum Abschluss der zweiten Qualifikation „Unternehmen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft organisieren und führen” findet gegen Ende des ersten Semesters des vierten Schuljahres statt.

*) Das Stundenpensum der Berufsausbildung wird in der gegebenen Schule an das in den Vorschriften über Rahmenlehrpläne in den öffentlichen Schulen bestimmte Stundenpensum unter Beibehaltung der in den Tabellen festgelegten, für alle Berufe und für Berufe des gegebenen Ausbildungsbereiches gemeinsamen Ausbildungseffekte, die eine Ausbildungsgrundlage in dem gegebenen Beruf darstellen, entsprechend zu den für den gegebenen Beruf erforderlichen Qualifikationen angepasst.

Stundenpensum (Theorie)

(Am Beispiel einer technischen Sekundarschule)

Gemäß der Verordnung des Bildungsministers vom 7. Februar 2012 über Rahmenlehrpläne in öffentlichen Schulen beträgt das minimale Stundenpensum für die Berufsausbildung in technischen Sekundarschulen mit vierjähriger Ausbildungsdauer 1470 Stunden, wovon 735 Stunden für die theoretische Berufsausbildung vorgesehen sind.

Fächer in der theoretischen Berufsausbildung mit Stundenpensum:

  1. Arbeitsschutz und Arbeitshygiene in der Agrar- und Ernährungswirtschaft – 30 h
  2. Pflanzenproduktion – 150 h
  3. Tierproduktion – 120 h
  4. Technik in der Landwirtschaft  – 120 h
  5. Wirtschaftliche Tätigkeit in der Agrar- und Ernährungswirtschaft – 210 h
  6. Fachbezogene Fremdsprache in der Agrar- und Ernährungswirtschaft – 60 h
  7. Lebensmittelverarbeitung – 30 h
  8. Rechnungswesen und Steuerabrechnungen – 30 h

Theoriestunden insgesamt: 750

Stundenpensum (Praxis)

(Am Beispiel einer technischen Sekundarschule)

Gemäß der Verordnung des Bildungsministers vom 7. Februar 2012 über Rahmenlehrpläne in öffentlichen Schulen beträgt das minimale Stundenpensum für die Berufsausbildung in technischen Sekundarschulen mit vierjähriger Ausbildungsdauer 1470 Stunden, wovon 735 Stunden für die praktische Berufsausbildung vorgesehen sind.

Fächer in der praktischen Berufsausbildung mit Stundenpensum*:

  1. Landwirtschaftliche Produktion – 360 h
  2. Lebensmittelverarbeitung führen – 75 h
  3. Organisation eines agrar- und ernährungswirtschaftlichen Unternehmens – 315 h

Praxisstunden insgesamt: 750

*) Praktische Berufsausbildung findet in schulischen Fachunterrichtsräumen, in Einrichtungen der praktischen Bildung und in Unternehmen, die als potentielle Arbeitgeber für den jeweiligen Beruf in Frage kommen, statt.

Kosten der Ausbildung

Öffentliche Schulen – kostenfrei

Privatschulen – Informationen sind telefonisch in Schulsekretariaten zu erfragen oder auf Internetseiten zu finden.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Im Gegensatz zu dem in Deutschland am meisten verbreiteten dualen System, erhalten Schüler der Berufsschulen in Polen keine gesetzlich geregelte Ausbildungsvergütung.

Informationen über eventuelle Vergütungen für die Berufspraktika in Arbeitsbetrieben und Stipendienmöglichkeiten sind direkt bei den Arbeitgebern bzw. Schulen zu erfragen.

Berufs- und Verdienstaussichten

Eine auf Basis der auf Internet-Jobportalen ausgeschriebenen Stellenangebote durchgeführte Analyse hat gezeigt, dass der Bedarf des Arbeitsmarktes für Fachkräfte mit diesem Abschluss aktuell als gering zu bezeichnen ist.

Das Einkommen der Techniker – Kaufleute für Agrar- und Ernährungswirtschaft beträgt durchschnittlich ca.1.680 – 2.500 Zloty bruttoim Monat.

Genaue Informationen über Verdienstmöglichkeiten sind direkt bei den Arbeitgebern zu erfragen.

Tarifliche Regelungen

Genauere Informationen über eventuell geltende betriebliche oder überbetriebliche Tarifverträge sind bei den Gewerkschaftsorganisationen einzelner Betriebe zu erfragen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Techniker – Kaufleute für Agrar- und Ernährungswirtschaft, Absolventen einer vierjährigen technischen Sekundarschule oder einer zweijährigen postsekundären beruflichen Schule mit bestandener Reifeprüfung (Hochschulzugangsberechtigung) haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung in Hochschulen und Universitäten fortzusetzen. Naheliegend ist es dabei, sich für einen der verwandten Studiengänge, z.B. Agrar- und Ernährungswirtschaft oder Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Agrar- und Ernährungswirtschaft, zu entscheiden.

Im polnischen Teil der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober gibt es zurzeit keine Hochschulen, die verwandte Studiengänge anbieten.

Entsprechende Möglichkeiten gibt es z.B. in den Wojewodschaften Dolnośląskie und Zachodniopomorskie:

1. Uniwersytet Przyrodniczy we Wrocławiu, Wydział Przyrodniczo-Technologiczny [Naturwissenschaftliche Universität in Wrocław, Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie], Pl. Grunwaldzki 24A, 50-363 Wrocław, www.up.wroc.pl

Studiengang: Agrar- und Ernährungswirtschaft

2. Zachodniopomorski Uniwersytet Technologiczny w Szczecinie, Wydział Kształtowania Środowiska i Rolnictwa [Westpommersche Technologische Universität in Szczecin, Fakultät für Umweltgestaltung und Landwirtschaft],  ul. Słowackiego 17, 71-374 Szczecin, www.agro.zut.edu.pl

Studiengang: Landwirtschaft

Schwerpunkt: Agrar- und Ernährungswirtschaft

Interessante Links

In Polnisch:

Lehrprogrammgrundlage für den Beruf Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft:

http://www.koweziu.edu.pl/pp_zawod.php?nr_zawodu=331402

Lehrprogramm für den Beruf Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft:

http://www.koweziu.edu.pl/programy_nauczania/pliki/331402_P.doc

Beschreibung des Berufs Techniker – Kaufmann für Agrar- und Ernährungswirtschaft:

http://app.kuratorium.katowice.pl/zawodyDetails.aspx?zawod=0000000083

Internetseite mit Informationen über verwandte Studiengänge:

http://www.perspektywy.pl/portal/index.php?option=com_content&view=article&id=2&Itemid=113#top-wyszukiwarka

Job- und Bewerberdatenbanken

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

Eine Liste von Gewerkschaftsorganisationen in Polen ist zu hier finden. Darunter einige Kontaktadressen aus der Region: 

NSZZ „Solidarność” ZR Gorzów Wlkp.
[związek zawodowy / Gewerkschaft]
ul. E. Borowskiego 31
66-400 Gorzów Wlkp.
[Polska / Polen]
Homepage

NSZZ „Solidarność” ZR Zielona Góra
[związek zawodowy / Gewerkschaft]
ul. Lisowskiego 5
65-072 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

OPZZ Rada Województwa Lubuskiego
[centrala związkowa / Gewerkschaftszentrale]
ul. Wyspiańskiego 130
65-036 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Organizacja Pracodawców Ziemi Lubuskiej
[organizacja pracodawców / Arbeitgeberorganisation]
ul. Reja 6
65-076 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

Zachodnia Izba Przemysłowo-Handlowa
[regionalna izba gospodarcza / regionale Industrie- und Handelskammer]
ul. Kazimierza Wielkiego 1
66-400 Gorzów Wlkp.
[Polska / Polen]
Homepage

Izba Rzemiosła i Przedsiębiorców w Gorzowie Wlkp.
[regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
ul. Obotrycka 8
66-400 Gorzów Wlkp.
[Polska / Polen]
Homepage

Izba Rzemieślnicza i Przedsiębiorczości w Zielonej Górze
[regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
ul. Reja 9
65-076 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

Arbeitsvermittler

Powiatowy Urząd Pracy w Gorzowie Wlkp.
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Walczaka 110
66-400 Gorzów Wlkp
[Polska / Polen]
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Międzyrzeczu
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
Pl. Powstańców Wlkp. 1
66-300 Międzyrzecz
[Polska / Polen]
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Słubicach
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Mickiewicza 3
69-100 Słubice
[Polska / Polen]
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Strzelcach Kraj.
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
Al. Wolności 39
66-500 Strzelce Krajeńskie
[Polska / Polen]
E-mail: https://strzelcekrajenskie.praca.gov.pl/
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Sulęcinie
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Lipowa 18 b
69-200 Sulęcin
[Polska / Polen]
E-mail: https://sulecin.praca.gov.pl/
Homepage