Industriemeister/-in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Weiterbildung Meister

Industriemeister/-in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Industriemeisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

Abschluss: Industriemeister der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk / Industriemeisterin der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Industriemeister/-innen der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk koordinieren, überwachen und optimieren die Produktionsabläufe in der Kunststoff- und Kautschukverarbeitung. Hergestellt werden dabei Produkte wie Motorradsitze, Gehäuse für Computer, Verpackungsfolien, Maschinenteile, Rohre, Fensterelemente oder Verbundstoffe zur Weiterverarbeitung. Industriemeister/-innen der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk planen und steuern den Einsatz von Arbeitskräften und von Betriebsmitteln wie Spitzgussmaschinen und CNC-gesteuerten Extruderanlagen. Auch für Einkauf und Bereitstellung von Ausgangsstoffen wie Kunststoffgranulaten und Farbstoffen sorgen sie. Sie kontrollieren die Qualität der Ausgangsmaterialien und der Endprodukte, veranlassen Instandhaltungsarbeiten an den Maschinen und Anlagen und dokumentieren Funktions- und Sicherheitsprüfungen.

Bei ihren Aufgaben berücksichtigen die Meister/-innen auch betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. So achten sie z.B. darauf, dass das vorgesehene Budget sowie die Mengen- und Terminvorgaben eingehalten werden. Sie setzen Maßnahmen zur Qualitätssicherung um, leiten Optimierungsprozesse ein und stellen die Einhaltung von Vorschriften z.B. zu Arbeitssicherheit und Umwelt- und Gesundheitsschutz im Betrieb sicher. Außerdem arbeiten sie Mitarbeiter/-innen in neue Verfahren ein und wirken bei der Aus- und Weiterbildung mit.

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Industriemeister/-in der FachrichtungKunststoff und Kautschuk hat kein direktes Pendant unter den polnischen Ausbildungsberufen, ist aber teilweise vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

  • Techniker für chemische Technologie (poln. technik technologii chemicznej), Ausbildungsniveau – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum“ zu finden.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung wird vorausgesetzt:

  • eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk zugeordnet werden kann

und

  • eine mindestens einjährige einschlägige Berufspraxis in der Kunststoff- und Kautschuktechnik, die wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Industriemeisters/einer Industriemeisterin der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk aufweisen soll

oder

  • eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf

und

  • eine mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis in der Kunststoff- und Kautschuktechnik, wobei das zweite Jahr wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Industriemeisters/einer Industriemeisterin der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk aufweisen soll

oder

  • falls keine abgeschlossene Ausbildung vorliegt, eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufspraxis in der Kunststoff- und Kautschuktechnik, wobei das fünfte Jahr wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Industriemeisters/einer Industriemeisterin der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk aufweisen soll

Beim Nachweis von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen, sind Ausnahmen von den geforderten Zulassungsvoraussetzungen möglich.

Berücksichtigung ausländischer Vorqualifikationen

Bei der Zulassung zur Prüfung können ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland berücksichtigt werden.

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildungsdauer

Bildungseinrichtungen von Industrie- und Handelskammern sowie anderen Bildungsträgern bieten Vorbereitungskurse auf die Industriemeisterprüfung an (Vollzeit ca. 6 Monate bzw. 2 mal 3 Monate, Teilzeit in der Regel ca. 1 1/2 bis 3 Jahre).

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildungsinhalte

Handlungsspezifische Qualifikationen:

- Handlungsbereich Technik:



- Qualifikationsschwerpunkte:

  • Betriebstechnik
  • Werkstoffe
  • Produktionsprozesse

- Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkte:

  • Bearbeitungstechnik
  • Verarbeitungstechnik
  • Kautschuktechnik
  • Faserverbundtechnik

- Handlungsbereich Organisation:

  • Betriebliches Kostenwesen
  • Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme
  • Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz

- Handlungsbereich Führung und Personal:

  • Personalführung
  • Personalentwicklung
  • Qualitätsmanagement

Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen:



- Rechtsbewusstes Handeln:

  • Arbeits- und Sozialrecht
  • arbeitsschutz- und arbeitssicherheitsrechtliche Vorschriften
  • Umweltschutzrecht
  • wirtschaftsrechtliche Vorschriften, insbesondere hinsichtlich der Produktverantwortung, der Produkthaftung sowie des Datenschutzes

- Betriebswirtschaftliches Handeln:

  • ökonomische Handlungsprinzipien unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und sozialer Wirkungen berücksichtigen
  • Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation berücksichtigen und Möglichkeiten der Organisationsentwicklung nutzen
  • Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen betrieblichen Verbesserung anwenden
  • Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnungen sowie Kalkulationsverfahren durchführen

- Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung:

  • Prozess- und Produktionsdaten mittels EDV-Systemen erfassen, analysieren und aufbereiten
  • Planungstechniken und Analysemethoden sowie deren Anwendungsmöglichkeiten bewerten
  • Präsentationstechniken anwenden
  • technische Unterlagen, Entwürfe, Statistiken, Tabellen und Diagramme erstellen
  • Projektmanagementmethoden sowie Informations- und Kommunikationsformen und -mittel auswählen und anwenden

- Zusammenarbeit im Betrieb:

  • die berufliche Entwicklung des Einzelnen im Betrieb unter Berücksichtigung persönlicher und sozialer Gegebenheiten beurteilen und fördern
  • die Einflüsse der Arbeitsorganisation sowie von Gruppenstrukturen auf das Gruppenverhalten und die Zusammenarbeit analysieren
  • sich mit eigenem und fremdem Führungsverhalten auseinandersetzen, Führungsgrundsätze umsetzen und Führungsmethoden anwenden
  • die Kommunikation und Kooperation fördern und Methoden zur Lösung betrieblicher Probleme und sozialer Konflikte anwenden

- Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten:

  • die Auswirkungen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten auf Materialien, Maschinen und Prozesse sowie auf Mensch und Umwelt berücksichtigen
  • unterschiedliche Energieformen im Betrieb verwenden sowie die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf Mensch und Umwelt berücksichtigen
  • betriebs- und fertigungstechnische Größen berechnen
  • statistische Verfahren anwenden

Berufs- und arbeitspädagogische Eignung:

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • Ausbildung durchführen
  • Ausbildung abschließen

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de


Stundenpensum (Theorie)

Vorbereitungslehrgänge/Prüfungsteile – Unterrichtsstunden:

  1. Handlungsspezifische Qualifikationen: 500 h
  2. Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: 340 h
  3. Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen (nach AEVO): 60 h

Gesamtstundenanzahl: 900 h

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Stundenpensum (Praxis)

-

Kosten der Ausbildung

Für den Besuch der Vorbereitungslehrgänge sind Lehrgangsgebühren zu entrichten, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für Arbeitsmaterialien, Fachliteratur und das Meisterprüfungsprojekt. Daneben fallen eventuell Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung an.

Die Höhe der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren kann unterschiedlich sein. Sie betragen ca. 5.000 €.

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Für die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen erhält man keine Vergütung.

Die Weiterbildung ist förderfähig gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz mit dem „Meister-BaföG“.

Berufs- und Verdienstaussichten

Verdienst/Einkommen

 

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die Bruttogrundvergütung beispielsweise 3.050 € brutto betragen.

Quelle: http://www.industriemeister.info/industriemeister-gehalt.php

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Regelungen informiert die Gewerkschaft IG Metall.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Studium:

  • Kunststofftechnik (Bachelor)
  • Verfahrenstechnik (Bachelor)
  • Chemieingenieurwesen (Bachelor)
  • Industriebetriebswirtschaft (Bachelor)

    Interessante Links

    Meisterschulen in Deutschland:

    http://www.meisterschulen.de

    Industriemeister Forum:

    http://www.industriemeister-2000.de

    BERUFENET:

    http://berufenet.arbeitsagentur.de

    Job- und Bewerberdatenbanken

    JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen:

    http://jobboerse.arbeitsagentur.de

    allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert:

    http://www.jobpilot.de


    allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion:

    http://www.jobsuche.de

    Unterteilung in Branchen und Regionen:

    http://www.jobrobot.de

    Große Jobbörse für verschiedene Branchen. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich:

    http://www.stepstone.de

    Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für EU- Bürger)

    Berufliche Ausbildung in Deutschland
    Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

    Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

    Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

    Studium in Deutschland
    Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
    Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

    Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
    - gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
    - Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
    - Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
    - erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
    - Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
    - Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
    - Passfotos für den Studentenausweis.

    Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

    Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

    Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

    Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für nicht-EU Bürger)

    Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

    Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
    Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

    Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
    - erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
    - kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

    Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

    Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

    Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für EU-Bürger)

    EU,EWR und Schweiz
    Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

    Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

    Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

    Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
    (für nicht-EU Bürger)

    Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

    Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

    Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
    Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

    Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

    IG Metall Ostbrandenburg
    Peter Ernsdorf
    Zehmeplatz 11
    D-15230 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
    Tel.: +49 (0)335-554990
    Tel.: +49 (0)335 - 5549734
    E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
    Homepage
    IG Metall Ostbrandenburg

    Arbeitsvermittler

    EURES-Beratung
    Agentur für Arbeit
    Regina Gebhardt-Hille
    Bergerstr. 30
    16225 Eberswalde
    Deutschland
    Tel.: +49 3334 374615
    E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
    Homepage
    EURES-Beratung

    Sonstige wichtige Ansprechpartner

    IHK -Projektgesellschaft mbH
    Internationale Zusammenarbeit
    Puschkinstraße 12 b
    D-15236 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
    Tel.: +49 (0)335 5621-2310
    Tel.: +49 (0)335 5621-2001
    E-mail: projekt@ihk-projekt.de
    Homepage
    IHK -Projektgesellschaft mbH

    Ansprechpartner für Anerkennung

    IQ Netzwerk Brandenburg
    Anerkennungsberatung
    Julia Lexow-Kapp
    Heinrich-Mann-Allee 103
    14473 Potsdam
    Deutschland
    Tel.: +49331866-5274
    E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
    Homepage
    Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
    IQ Netzwerk Brandenburg

    IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
    bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
    Potsdamer Straße 1-2
    15234 Frankfurt (Oder)
    Deutschland
    Tel.: +49 335 5569 322
    Tel.: +49 335 5569 403
    E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
    Homepage
    Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
    IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle