Maschinenbau (B. Sc.) in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Bachelor-Studiengang

Das grundständige Studienfach Maschinenbau vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Ingenieurwissenschaften, Konstruktion, Berechnung und Fertigung.

Maschinenbau kann man auch im Rahmen von dualen Studiengängen, Lehramtsstudiengängen und Fernstudiengängen studieren.

Bereits im grundständigen Studienfach Maschinenbau kann – je nach Hochschule und Studiengang – eine Spezialisierung erfolgen, z.B. in Versorgungstechnik, Fahrzeugtechnik oder Automatisierungstechnik.

Alternative Studiengangsbezeichnungen:

  • Ingenieurwesen (Maschinenbau) (Bachelor)
  • International Engineering (Bachelor)
  • Maschinenbau (Bachelor)
  • Maschinenbau (Composite Technologien) (Bachelor)
  • Maschinenbau mit BWL (Bachelor)
  • Maschinentechnik (Bachelor)
  • Maschinenwesen (Bachelor)
  • Mechanical Engineering (Bachelor)
  • Präzisionsmaschinenbau (Bachelor)
  • Technik (Maschinenbau) (Bachelor)

Abschluss: Bachelor of Science (B. Sc.) Maschinenbau

Quellen:

http://berufenet.arbeitsagentur.de

www.b-tu.de

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

An der BTU Cottbus - Senftenberg erfolgt je nach Wahl der Vertiefungsrichtung im letzten Studienjahr eine berufsqualifizierende Spezialisierung auf Tätigkeiten in der Produktentwicklung oder -fertigung in den folgenden Bereichen:

  • Computergestützte Berechnung
  • Kraftfahrzeug- und Antriebstechnik
  • Flug- und Triebwerkstechnik
  • Produktionslogistik und -management, Automatisierungstechnik
  • Leichtbau, Technisches Design
  • Energieanlagenbau

Mögliche Tätigkeitsfelder:

  • Einkauf, Beschaffung
  • Gutachter-, Sachverständigentätigkeit
  • Lager-, Materialwirtschaft, Logistik
  • Management, Unternehmensführung
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Produktionsplanung, -steuerung
  • Qualitätssicherung, -management
  • Technisches Zeichnen, Konstruktion
  • Verfahrens-, Produktentwicklung
  • Vertrieb, Verkauf
  • Wartung, Instandhaltung, Kundendienst

Quellen:

http://berufenet.arbeitsagentur.de

www.b-tu.de

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.) Maschinenbau ist z.B. teilweise vergleichbar mit dem polnischen Abschluss:

  • Ingenieur im Bereich Mechanik und Maschinenbau (poln. inżynier w dziedzinie mechaniki i budowy maszyn), Ausbildungsniveau – grundständiger Studiengang (7 Semester).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

BTU Cottbus
Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus
Deutschland
E-mail: studium@b-tu.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird als Voraussetzung für das Studium

  • an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife;
  • an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreife;
  • oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis benötigt.

Zulassungsvoraussetzungen an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus - Senftenberg:

  • Allgemeine Hochschulreife oder
  • Fachhochschulreife
  • Ein Vorpraktikum/ Industriepraktikum von 8 Wochen, kann gegebenenfalls bis zum Ende des vierten Semesters nachgeholt werden.

Die Immatrikulierung ist jedes Jahr zum Wintersemester möglich.

Quellen:

www.b-tu.de

www.berufenet.arbeitsagentur.de  

Ausbildungsdauer

Regelstudiendauer: 6-8 Semester.

Durchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 7,7 Semester.

Die Regelstudienzeit an der BTU Cottbus - Senftenberg beträgt sechs Semester.

Quellen:

www.b-tu.de

www.berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildungsinhalte

Inhalte des Studiums:

- Pflichtmodule (beispielhaft):

  • Betriebswirtschaftslehre
  • CAD/Technisches Zeichnen
  • Datenverarbeitung
  • Elektrotechnik/Elektronik
  • Fertigungsverfahren
  • Fügeverfahren
  • Konstruktionselemente
  • Mathematik
  • Physik
  • Regelungs- und Steuerungstechnik
  • Strömungslehre
  • Technische Mechanik
  • Technisches Englisch
  • Thermodynamik
  • Werkstoffkunde

- Wahlpflichtmodule (beispielhaft):

  • Automatisierungstechnik
  • Erneuerbare Energien
  • Finite Elemente
  • Getriebetechnik
  • Konstruktionssystematik
  • Netzwerke und Netzwerkanwendungen
  • Produktionsplanung und -steuerung
  • Robotik
  • Schweißtechnik
  • Software-Engineering

Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. Industriepraktika in Maschinenbaubetrieben).

Quellen:

www.b-tu.de

www.berufenet.arbeitsagentur.de

Stundenpensum (Theorie)

Das Bachelor-Studium Maschinenbau gliedert sich in Grundstudium und Hauptstudium.

Das Grundstudium umfasst in der Regel die ersten vier Semester. Es werden die mathematischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen des Maschinenbaus vermittelt. In wesentlichen Teilen sind diese Grundlagen kompatibel mit den Bachelor- und Diplomstudienangeboten aller deutschen Technischen Universitäten und Hochschulen, so dass ein Hochschul- oder Studiengangs-wechsel mit nur geringem Aufwand möglich ist.

Das Hauptstudium umfasst das fünfte und sechste Semester und schließt mit der Bachelor-Arbeit ab. Im Hauptstudium ist eine der folgenden Studienrichtungen zu wählen:

  • Studienrichtung Verkehrstechnik,
  • Studienrichtung Produktionstechnik,
  • Studienrichtung Leichtbau und Design,
  • Studienrichtung Energieanlagenbau.

Stundenpensum (Praxis)

Ein Industriepraktikum bildet den praktischen Teil des Studiums. Die praktische Ausbildung in Industriebetrieben ist förderlich zum Verständnis der Vorlesungen und zur Mitarbeit in den Übungen des Studiums des Maschinenbaues. Im Verlauf des Studiums soll das Praktikum die Lehrinhalte ergänzen und erworbene theoretische Kenntnisse in ihrem Praxisbezug vertiefen. Die Praktikantinnen und Praktikanten haben im Industriefachpraktikum die Möglichkeit, einzelne der Fertigung vor- bzw. nachgeschaltete Bereiche kennen zu lernen und das im Studium erworbene Wissen beispielsweise durch Einbindung in Projektarbeiten umzusetzen. Ein wesentlicher Aspekt liegt im Erfassen der soziologischen Seite des Betriebsgeschehens und im Erlernen der für das Berufsleben nötigen „Softskills“, wie z.B. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit u. v. m.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Kosten der Ausbildung

Studienkosten:

  • Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studentenwerk, die verfasste Studentenschaft, ein Semesterticket des öffentlichen Nahverkehrs)
  • ggf. Studiengebühren
  • Gebühren für "Langzeit-Studierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens
  • Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Bücher, Kopien, Exkursionen
  • Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)

Quelle:

http://berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Ausbildungsvergütung:

 

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.

 

Förderungsmöglichkeiten:

 

Quellen:

http://berufenet.arbeitsagentur.de

www.b-tu.de

Berufs- und Verdienstaussichten

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Quelle: 

Tarifregister Berlin/ Brandenburg

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Regelungen informiert die Gewerkschaft Verdi  (http://www.verdi.de).

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Master of Science ist ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss. Ein Master-Studium dient der fachlichen Vertiefung und Spezialisierung oder dem Erwerb einer breiten Zusatzqualifikation. Studiengänge mit Master-Abschluss dauern in der Regel 4 Semester.

Nach dem Bachelor-Abschluss im Maschinenbau ist eine Spezialisierung zum Master in Maschinenbau (M. Sc.) oder Power Engineering (M. Sc.) an der BTU Cottbus - Senftenberg möglich.

Zu den möglichen weiterführenden Studienfächergehören auch:

  • Ingenieurwissenschaft (weiterführend)
  • Konstruktionstechnik (weiterführend)
  • Kybernetik (weiterführend)
  • Mechanik (weiterführend)
  • Mechatronik (weiterführend)
  • Patentingenieurwesen (weiterführend)
  • Produktionstechnik (weiterführend)
  • Verfahrenstechnik (weiterführend)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare: IHK-Projektgesellschaft mbH www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.absolventa.de

Die Jobbörse für Studenten, Absolventen und Young Professionals

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen

http://www.giz.de/de/html/jobs.html#

Jobs und Karriere bei der Deutschen Gesellschaft  für Internationale Zusammenarbeit GmbH

http://www.unep.org/vacancies

Jobs bei United Nations Environment Programme

http://www.jobpilot.de

allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de

Große Jobbörse. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

IG Metall Ostbrandenburg
Peter Ernsdorf
Zehmeplatz 11
D-15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335-554990
Tel.: +49 (0)335 - 5549734
E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
Homepage

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Heinrich-von-Stephan-Straße 2
15230 Fran Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 570 3333
E-mail: Frankfurt-Oder.Eures@arbeitsagentur.de
Homepage