Elektroniker,-in Fachrichtung: Informations- und Telekommunikationstechnik in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

 

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag und in Österreich, der Schweiz und Südtirol ein Lehrvertrag mit einem Betrieb.


Ausbildungsordnung für diesen Beruf

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Elektroniker/Elektronikerinnen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik sind in der Errichtung und im Service von elektrischen Anlagen der Energie-, Gebäude-, Infrastruktur-, Automatisierungs-, Informations- und Kommunikationstechnik tätig.

Sie installieren Systeme der Sicherheits- und Kommunikationstechnik wie z.B. Alarmanlagen, Telefonanlagen oder Überwachungssysteme und nehmen diese in Betrieb. Ferner konfigurieren sie elektronische Baugruppen oder Rechner, die für die Automatisierung und Fernsteuerung von gebäudetechnischen Anlagen (z.B. Zutrittskontrollanlagen) genutzt werden. Sie installieren Netzwerke und Softwarekomponenten, passen die Software an und führen Programmtests durch.

Ausbildungsstätten

Ausgewählte Arbeitgeber für die praktische Ausbildung sind hier aufgeführt. Die theoretische Ausbildung findet unter anderem an aufgelisteten Berufsschulen, Berufsfachschulen und außerbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen statt.

Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald
Brückenstr. 40
15711 Königs Wusterhausen
Deutschland
Tel.: +49 (0)3375 262860
Tel.: +49 (0)3375 262865
E-mail: osz-lds-kwh1@t-online.de
Homepage

Hein-Moeller-Schule Oberstufenzentrum (OSZ) Energietechnik II
Berufsschule, Fachoberschule, Berufsfachschule
Allee der Kosmonauten 18
10315 Berlin (Lichtenberg)
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 549 33 - 0
Tel.: +49 (0)30 549 33 - 37
E-mail: info@hein-moeller-schule.de
Homepage
Hein-Moeller-Schule Oberstufenzentrum (OSZ) Energietechnik II

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

 

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend angehende Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ).

Informationen zu den Qualifizierungsbausteinen für den Beruf Elektroniker/in der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik findet man unter: Qualifizierungsbausteine im Handwerk

 

Schulische Vorbildung – rechtlich

 

Nach dem Berufsbildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Schulische Vorbildung – praktiziert

 

Im Jahr 2008: 53 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss , 38 Prozent über den Hauptschulabschluss und 8 Prozent über die Hochschulreife, während 1 Prozent keinen Schulabschluss vorweisen konnte. Zwölf Prozent der Ausbildungsanfänger/innen hatten ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert, sechs Prozent hatten eine Berufsfachschule besucht.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

Verkürzungen sind möglich aufgrund eines schulischen Berufsgrundbildungsjahres, aufgrund des Besuchs einer zwei- oder einjährigen Berufsfachschule oder aufgrund allgemeiner oder beruflicher Vorbildung.

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden zum Beispiel:

 

in der beruflichen Grundbildung:

 

- wie Stromkreise und Schutzmaßnahmen festgelegt werden

- wie man Einschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen zusammenbaut

- wie man Betriebssysteme und ihre Komponenten auswählt, Hardwarevoraussetzungen beurteilt, Betriebssysteme installiert und konfiguriert

- wie elektrische Größen gemessen, bewertet und berechnet werden

- welche Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Betriebsmitteln zu beachten sind

- wie Wartungs- und Inspektionsmaßnahmen geplant, durchgeführt und dokumentiert werden

- was beim Aufstellen und Anschließen von Geräten wichtig ist

- wie die Arbeitsschritte festgelegt, die erforderlichen Abwicklungszeiten geschätzt und Arbeitsabläufe geplant werden

- wie Gespräche situationsgerecht geführt werden

während der gemeinsamen Fachbildung:

 

- wie man Baugruppen einstellt, anpasst und in Betrieb nimmt

- wie Geräte instand gesetzt werden

- wie Energie-, Kommunikations- und Hochfrequenzleitungen und -kabel ausgewählt und verlegt werden

- was bei der Prüfung von Sensoren und Aktoren beachtet werden muss

- wie Störungsmeldungen aufgenommen werden

- wie man eine Ferndiagnose und -wartung durchführt

- wie man die Einhaltung von Terminen verfolgt

- wann Kunden auf Gefahren durch die Stromversorgung hingewiesen und über Änderungen beraten werden sollten

- wie Dokumentationen in englischer und deutscher Sprache ausgewertet werden und wie man Systemdokumentationen und Bedienungsanleitungen zusammenstellt und modifiziert

- wie man Produkte und Dienstleistungen verkauft

- was bei der Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen zu beachten ist

in der fachrichtungsspezifischen Ausbildung in der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik:

 

- wie man die Datenübertragungs- und Datenverarbeitungsanlagen sowie die kommunikations- und sicherheitstechnische Ausstattung des Kunden sowie deren technische Schnittstellen und Standards ermittelt

- wie Gefahrenpotenziale, insbesondere für Personen und durch Einbruch und Brand, ermittelt werden und wie man Sicherheitskonzepte ausarbeitet

- wie man Telekommunikationsanlagen und Endgeräte installiert

- wie Netzwerkverteiler und deren Komponenten zusammengefügt, vernetzt und gekennzeichnet werden

- wie man Dienste und Leistungsmerkmale der Netzanbieter einstellt, prüft und dokumentiert

- was beim Konfigurieren von Gebäudeleiteinrichtungen und deren Bussystemen beachtet werden muss

- wie man Datenbanken einrichtet und verwaltet, die Benutzer- und Ressourcenverwaltung durchführt, Zugriffsschutzmethoden hard- und softwaremäßig realisiert sowie Zugangsberechtigungen festlegt

- wie die Funktionsfähigkeit von Systemen und Komponenten insbesondere der Telekommunikations-, Netzwerk-, Gebäudeleit- und Sicherheitstechnik geprüft wird

- wie Inspektionen und Wartung nach Hersteller-Vorschriften und technischen Regelwerken durchzuführen sind

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden z. B. vermittelt:

 

- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen

- wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren

- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden

In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:

 

-elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen

- elektrische Installationen planen und ausführen

- Steuerungen analysieren und anpassen

- informationstechnische Systeme bereitstellen

- Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten

- Anlagen und Geräte analysieren und prüfen

- Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren

- Systeme auswählen und integrieren

- Kommunikationssysteme planen und realisieren

- Gefahrenpotenziale ermitteln, Sicherheitssysteme realisieren

- vernetzte Systeme erweitern und administrieren

- informations- und telekommunikationstechnische Anlagen planen

- informations- und telekommunikationstechnische Anlagen instand halten und ändern

Quelle: Agentur für Arbeit, BERUFE.NET

Stundenpensum (Theorie)

Unterrichtsstunden bezogen auf die 3,5 jährige Berufsausbildung:

 

Berufsbezogene Lernbereiche

- Wirtschaftslehre und Betriebslehre (140)

- Installieren und Inbetriebnehmen elektrischer Anlage (240)

- Analysieren und Realisieren informationstechnischer Systeme (400)

- Planen, Errichten und Warten telekommunikationstechnischer Anlagen (380)

- Fremdsprache (120)

Berufsübergreifende Lernbereiche

- Deutsch/Kommunikation (100)

- Religionslehre (100)

- Sport (100)

- Politik/Gesellschaftslehre (100)

Stundenpensum (Praxis)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Elektroniker,-in Fachrichtung: Informations- und Telekommunikationstechnik:

 

- Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen (80)

- Elektrische Installationen planen und ausführen (80)

- Steuerungen analysieren und anpassen (80)

- Informationstechnische Systeme bereitstellen (80)

- Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten (80)

- Anlagen und Geräte analysieren und prüfen (60)

- Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren (80)

- IT Systeme auswählen und integrieren (60)

- IT Kommunikationssysteme planen und realisieren (80)

- IT Gefahrenpotenziale ermitteln, Sicherheitssysteme realisieren (100)

- IT Vernetzte Systeme erweitern und administrieren (100)

- IT Informations- und telekommunikations-technische Anlagen planen und realisieren (80)

- IT Informations- und telekommunikations-technische Anlagen in Stand halten und ändern (60)

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Förderungsmöglichkeiten

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.
Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 351 bis € 472

2. Ausbildungsjahr: € 400 bis € 519

3. Ausbildungsjahr: € 440 bis € 570

4. Ausbildungsjahr: € 477 bis € 615

Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Berufs- und Verdienstaussichten

Ein Beruf - viele Möglichkeiten

 

Beschäftigung finden Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik in Betrieben der Elektroinstallation, bei Betreibern von Kabelnetzen oder Herstellern von Büromaschinen und EDV-Anlagen.
Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte daher meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht vom Kundendienst bis zur Wartung.

Verdienst/Einkommen

 

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden. Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 1.925 bis € 2.486 im Monat betragen.

Quelle: Tariflöhne Eisen- und Stahlindustrie, Neue Bundesländer, IG Metall

Tarifliche Regelungen

Für Elektroniker/innen können verschiedene Tarifverträge gelten, ausschlaggebend ist die Branche, in der sie arbeiten. In Frage kommen beispielsweise die Tarifverträge der Kautschukindustrie oder der Metall- und Elektroindustrie.

Es gilt in der Regel der aktuelle Tarifvertrag, der zwischen den zuständigen Arbeitgeberverbänden und der IG Metall im jeweiligen deutschen Bundesland zeitlich befristet vereinbart wurde. Zur Tarifdatenbank.

Das WSI-Tarifarchiv bietet einen guten Überblick über die Entgeltgruppen in der Metall- und Elektroindustrie nach Bundesland. Bei einer abgeschlossenen dreijährigen Berufsausbildung ist in der Regel Entgeltgruppe 5 der Einstiegstarif.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Verschiedene Lehrgänge und Seminare:


z.B. Nachrichtentechnik, Kommunikationssysteme, Datenfernübertragung und Datenfernverarbeitung, Telekommunikation einschließlich Online-Dienste, Netzwerke, Netz-Administration, PC-Vernetzung einschließlich Netzwerkbetriebssysteme, Informationstechnik, Computertechnik, Elektroinstallationstechnik, Elektrische Messtechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Qualitätstechnik, -sicherung, -prüfung, -kontrolle in der Elektrotechnik/Elektronik, Mess- und Steuerungstechnik, VDE-Vorschriften und Sicherheitstechnik in der Elektrotechnik, Arbeitssicherheit - Elektrotechnik, Elektronik, Planung und Steuerung, Arbeitsvorbereitung - allgemein, REFA - allgemein, REFA - vorbereitende Qualifizierungsstufe, REFA-Grundschein, REFA-Prozessorganisator(in), REFA-Fachschein, EDV im Bereich Elektrotechnik, Elektronik

Außerdem ist ein Besuch der Meister- oder Technikerschule möglich. Bei entsprechender Qualifikation z.B. Hochschulstudium der Elektrotechnik.

Interessante Links

Planet-Beruf.de - Informationen zum Start in die Ausbildung mit Bewerbungstraining:

http://www.planet-beruf.de

Informationen über die Neuordnung der Elektroberufe:

http://www.bibb.de/dokumente/pdf/a43_elektroberufe_info-industrielle-elektroberufe.pdf
http://www.bibb.de/dokumente/pdf/a43_elektroberufe_info-handwerkliche-elektroberufe.pdf

Zentralverband der Elektrohandwerke:

http://www.zveh.de/ 

Kurzbeschreibungen und Informationen von der Arbeitsagentur zu allen Berufen:

http://berufenet.Arbeitsagentur.de

Job- und Bewerberdatenbanken

Allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert:

http://www.jobpilot.de 

Allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion:

http://www.jobsuche.de 

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.jobrobot.de 

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.mamas.de 

Unterteilung in Branchen und Regionen:

http://www.twi-gmbh.de 

Allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert:

http://www.stepstones.de 

Unterteilung in Regionen, Branchen und Art der Anstellung:

http://www.monster.de 

Jobbörse, auch für handwerkliche und technische Berufe:

http://www.deutsche-handwerkervermittlung.de 

In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die dhv auf ihren Seiten Stellen für qualifizierte Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen. Das Angebot kann nach regionalen und fachlichen Kriterien gefiltert werden:

http://www.jobs.de

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

IG Metall Ostbrandenburg
Peter Ernsdorf
Zehmeplatz 11
D-15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335-554990
Tel.: +49 (0)335 - 5549734
E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
Homepage
IG Metall Ostbrandenburg

Servicegesellschaft mbH für Mitglieder der IG Metall
Baseler Platz 2
D-60329 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-0
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-20
E-mail: info@igmservice.de
Homepage
Servicegesellschaft mbH für Mitglieder der IG Metall

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Strasse 18
D-60528 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 69 6603 0
Tel.: +49 69 6603-1511
E-mail: Kommunikation@vdma.org
Homepage
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Elektro-Jahn
Otto-Hahn-Straße 22
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 335 521867 - 0
E-mail: kontakt@elektro-jahn.de
Homepage

ELAS Elektroanlagenbau Eisenhüttenstadt GmbH
Fährstraße 18b
15890 Eisenhüttenstadt
Deutschland
Tel.: +49 (0) 3364 - 4071 - 0
E-mail: info@elas-ehst.de
Homepage

ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH
Werkstraße 1
15890 Eisenhüttenstadt
Deutschland
Tel.: +49 (0) 3364-37 3954
E-mail: info@arcelormittal-ehst.com
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Ausbildungsstätten

Ausgewählte Arbeitgeber für die praktische Ausbildung sind hier aufgeführt. Die theoretische Ausbildung findet unter anderem an aufgelisteten Berufsschulen, Berufsfachschulen und außerbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen statt.