Kraftfahrzeugmechatroniker,-in Fachrichtung: Personenkraftwagentechnik in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)


Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag und in Österreich, der Schweiz und Südtirol ein Lehrvertrag mit einem Betrieb. Die zu besuchende Berufsschule ist abhängig vom Ort bzw. von der regionalen Zugehörigkeit des Betriebes. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule.

Grundlage für die betriebliche Ausbildung ist die jeweilige Ausbildungsordnung des Berufes.


Abschluss: Kraftfahrzeugmechatroniker, -in Fachrichtung Personenkraftwagentechnik

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik warten Pkws und setzen sie instand.
Da sich moderne Fahrzeuge durch komplexe mechatronische Systeme, wie z.B. Brems- und Lenkassistenten, Automatikgetriebesteuerungen, Abgasreinigungssysteme und Motormanagement auszeichnen, müssen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen in allen Bereichen der Fahrzeugtechnik zu Hause sein, sowohl auf dem Gebiet der "klassischen" Kfz-Mechanik als auch dem der Kfz-Elektronik.

Sie analysieren elektrische, elektronische und mechanische Systeme, stellen Fehler und Störungen fest und beheben deren Ursachen. Zur Fehlerdiagnose setzen sie computergestützte Mess- und Prüfsysteme ein. Nach Instandsetzungs- oder Umbauarbeiten prüfen sie die Funktionen der Fahrzeuge und Teilsysteme und kontrollieren, ob die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
Dazu führen sie Probefahrten durch oder nehmen Abgasmessungen vor. Nach Kundenwunsch rüsten sie die Pkws auch mit unterschiedlichen Zusatzausstattungen aus, wie z.B. mit Anhängerkupplungen, Klimaanlagen, Navigationssystemen oder ganz speziellen Hilfseinrichtungen für behinderte Fahrer/innen.

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/-in ist teilweise vergleichbar mit folgenden polnischen Berufen:

  • Kraftfahrzeug-Elektromechaniker (polnische Bezeichnung: elektromechanik pojazdów samochodowych), Ausbildungsniveau – dreijährige Ausbildung in Berufsgrundschulen (poln. zasadnicza szkoła zawodowa).
  • Kraftfahrzeugmechaniker (polnische Bezeichnung: mechanik pojazdów samochodowych), Ausbildungsniveau – dreijährige Ausbildung in Berufsgrundschulen (poln. zasadnicza szkoła zawodowa).
  • Kraftfahrzeugtechniker (polnische Bezeichnung: technik pojazdów samochodowych), Ausbildungsniveau – vierjährige Ausbildung in technischen Sekundarschulen (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum” zu finden.

Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe im Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker, -in Fachrichtung Personenkraftwagentechnik aus.

Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum
Berliner Str. 78
16761 Hennigsdorf
Deutschland
Tel.: +49 (0)3302 / 5469-0
Tel.: +49 (0)3302 / 5469-20
E-mail: leitung@emosz.de
Homepage

Oberstufenzentrum II Barnim
Alexander-von-Humboldt-Straße 40
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 (0) 33 34 63 97 0
Tel.: +49 (0) 33 34 63 97 19
E-mail: osz2-sekretariat(at)barnim.de
Homepage

Oberstufenzentrum Uckermark
Brüssower Allee 97
17291 Prenzlau
Deutschland
Tel.: +49 (0)3984 8656310
Tel.: +49 (0)3984 8656318
E-mail: osz-um@t-online.de
Homepage

Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald
Brückenstr. 40
15711 Königs Wusterhausen
Deutschland
Tel.: +49 (0)3375 262860
Tel.: +49 (0)3375 262865
E-mail: osz-lds-kwh1@t-online.de
Homepage

Oberstufenzentrum Elbe-Elster
Feldstr. 7a
04910 Elsterwerda
Deutschland
Tel.: +49 (0)3533 488169- 0
Tel.: +49 (0)3533 488169- 30
E-mail: schulleitung@oszee.de
Homepage

Oberstufenzentrum Teltow-Fläming
An der Stiege 1
14943 Luckenwalde
Deutschland
Tel.: +49 (0) 3371-40100
Tel.: +49 (0) 3371-401012
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Kraftfahrzeugmechatroniker/innen (alle Schwerpunkte) mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ).
Informationen dazu finden Sie hier.

Informationen zu den Qualifizierungsbausteinen für den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/in im Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik findet man unter: Qualifizierungsbausteine im Handwerk

Schulische Vorbildung - praktiziert
Im Jahr 2008: 49 Prozent mit mittlerem Bildungsabschluss, 43 Prozent hatten den Hauptschulabschluss. Über die Hochschulreife verfügten sechs Prozent, während zwei Prozent keinen Schulabschluss mitbrachten. Ein Berufsgrundbildungsjahr hatten vorab sechs Prozent, eine Berufsfachschule fünf Prozent absolviert.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

Verkürzung:
Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb lernen die angehenden Kraftfahrzeugmechatroniker/innen zum Beispiel:
- wie man Fahrzeuge und Systeme bedient
- wie Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen gewartet, geprüft und eingestellt werden
- wie Bauteile, Baugruppen und Systeme montiert, demontiert und instand gesetzt werden
- wie Oberflächen hergestellt, aufbereitet, geprüft und geschützt werden
- wie man Werkzeuge und Maschinen handhabt und Halbzeuge und Bauteile be- und verarbeitet
- was beim Planen und Steuern von Arbeitsabläufen zu beachten ist und wie man Arbeitsergebnisse kontrolliert und bewertet
- wie qualitätssichernde Maßnahmen durchgeführt werden

Im Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik wird darüber hinaus unter anderem vermittelt:
- wie man Diagnosesysteme für Antriebs-, Fahrwerks-, Komfort- und Sicherheitssysteme anwendet, Daten ausliest und interpretiert
- wie Brems-, Fahrwerks-, Federungs-, Dämpfungs- und Niveauregelungssysteme geprüft, diagnostiziert und eingestellt
werden, wie man Regelung und Steuerung prüft und Datenkommunikationsleitungen instand setzt
- wie Karosseriesysteme, Lenksysteme und Allradantriebssysteme geprüft und instand gesetzt werden

Außerdem erfahren die Auszubildenden:
- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
- wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren
- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
- wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden

In der Berufsschule stehen folgende Lernfelder auf dem Stundenplan:
- Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
- Durchführen von Demontage-, Instandsetzungs- und Montagearbeiten
- Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
- Prüfen und Instandsetzen der Motormechanik
- Diagnostizieren und Instandhalten von Motormanagementsystemen
- Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen
- Prüfen und Instandhalten von Energieversorgungs- und Startsystemen
- Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten an Abgassystemen

Im Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik darüber hinaus:
- Prüfen und Instandhalten von Kraftübertragungssystemen
- Prüfen und Instandhalten von Fahrwerks- und Bremssystemen
- Nachrüsten und Inbetriebnehmen von Zusatzsystemen
- Anwenden von Informations- und Diagnosetechnik zur Instandsetzung von vernetzten Systemen
- Diagnostizieren und Instandsetzen von Karosserie-, Komfort- und Sicherheitssysteme
- Durchführen von Servicearbeiten für eine gesetzliche Untersuchung

Stundenpensum (Theorie)

Unterrichtsstunden bezogen auf die 3,5 jährige Berufsausbildung:

Berufsbezogene Lernbereiche
Diagnose- und Systeminstandsetzungstechnik (580)
Kraftfahrzeug- und Instandhaltungstechnik (440)
Wahlpflichtbereich (120)

Berufsübergreifende Lernbereiche
Wirtschaft/Politik (280)
Kommunikation (100)
Englisch (80)
Sport (80)
Religionsgespräch (Nach den Bestimmungen der Rahmenstundentafel)

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan.

Stundenpensum (Praxis)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin:

Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen (100)
Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen (80)
Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme (80)
Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen (60)
Prüfen und Instandsetzen der Energieversorgungs- und Startsysteme (80)
Prüfen und Instandsetzen der Motormechanik (60)
Diagnostizieren und Instandsetzen von Motormanagementsystemen (100)
Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten an Abgassystemen (40)

Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik

Instandhalten von Kraftübertragungssystemen (60)
Instandhalten von Fahrwerks- und Bremssystemen (80)
Nachrüsten und Inbetriebnehmen von Zusatzsystemen (60)
Prüfen und Instandsetzen von vernetzten Systemen (80)
Diagnostizieren und Instandsetzen von Karosserie-, Komfort- und Sicherheitssystemen (80)
Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten für eine gesetzliche Untersuchung (60)

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei.

Allerdings können für den Berufsschulunterricht sowie für Lehrgänge in überbetrieblichen Ausbildungsstätten Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Ausbildungsvergütung
Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: € 412 bis € 627
2. Ausbildungsjahr: € 463 bis € 662
3. Ausbildungsjahr: € 514 bis € 732
4. Ausbildungsjahr: € 561 bis € 782

Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Berufs- und Verdienstaussichten

Ein Beruf - viele Möglichkeiten
Beschäftigung finden Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik in der Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, z.B. in Reparaturwerkstätten oder im Pannenhilfsdienst. Auch bei Herstellern von Kraftwagen, in Autohäusern oder bei Kfz-Ersatzteilhändlern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt sind sie tätig. Während in kleineren Handwerksbetrieben noch Generalisten gefragt sind, die alle anfallenden Arbeiten erledigen, ist in der Industrie meist eine Spezialisierung auf bestimmte Tätigkeiten erforderlich.
Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte daher meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von Instandhaltung, Um- und Ausrüstung oder die Unfallinstandsetzung von Fahrzeugen über die Rennmechanik und Herstellung mechatronischer Fahrzeugkomponenten bis zum Kunden- oder Pannendienst.

Verdienst/Einkommen
Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.
Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.169 bis € 2.316 im Monat betragen.

Tarifliche Regelungen

Es gilt der für allgemein verbindlich erklärte Tarifvertrag zwischen dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke und der IG Metall.

Zum Tarifvertrag.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Anpassungsweiterbildung/Qualifizierungsmöglichkeiten:
Mechatronische Systeme sind aus der Kraftfahrzeugtechnik nicht mehr wegzudenken und werden in Zukunft sogar noch zunehmen. Geplant sind unter anderem Systeme, die ein Fahrzeug "intelligenter" machen, die z.B. ein Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit verhindern oder für das Einhalten eines Mindestabstands zu vorausfahrenden Fahrzeugen sorgen. Um mit diesen Entwicklungen Schritt halten zu können, müssen Kraftfahrzeugmechatroniker/innen bereit sein, sich beruflich ständig weiterzubilden.
Durch Seminare und Lehrgänge zu Themen wie Kfz-Wartung, Kraftfahrzeugbau und -mechanik, Blechverarbeitung, Schweißtechnik, Qualitätstechnik oder Umweltschutz/Ökologie und Umwelttechnik in der Fahrzeugtechnik können sie ihre Kenntnisse immer aktuell halten.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Die Kraftfahrzeugtechnik entwickelt sich ständig weiter, beispielsweise erlangen Mikroelektronik und elektronische Baugruppen der Informations- und Kommunikationstechnik zunehmende Bedeutung im Fahrzeug. Kraftfahrzeugmechatroniker/innen müssen deshalb den eigenen Kenntnisstand immer wieder an die technologische Entwicklung anpassen.
Neben der Lektüre einschlägiger Fachzeitschriften können Kraftfahrzeugmechatroniker/innen durch Teilnahme an Kursen und Lehrgängen ihre Kenntnisse immer auf dem aktuellen Stand halten.
- Kfz-Wartung, -Pflege und -Reparatur
- Kraftfahrzeugbau und -mechanik - allgemein
- Blechverarbeitung, -bearbeitung
- Schweißtechnik im Kfz-Bereich und Karosseriebau
- Kunststofffüge- und -verbindungstechniken
- Thermische Schneidverfahren (z. B. Brennschneiden, Laserstrahlschneiden)
- Planung und Steuerung, Arbeitsvorbereitung - allgemein
- EDV im Fahrzeugbau/Kfz-Sachverständigenwesen
- EDV-Einsatz - Kfz-Handwerk
- Fahrzeugrestauration
- Kältetechnik
- Kältetechnik - Kfz-Industrie
- Qualitätstechnik, -sicherung, -prüfung, -kontrolle - Fahrzeugbau, Fahrzeugmechanik, Fahrzeugtechnik
- Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe
- Arbeitssicherheit - Kraftfahrzeugtechnik
- Umweltschutz/Ökologie, Umwelttechnik - Kfz-Technik
- Abwasser, Gewässerschutz - Kfz-Technik

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Kraftfahrzeugmechatronikern und -mechatronikerinnen mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik bietet sich eine Reihe von fachspezifischen Weiterbildungen an, die gleichzeitig als Grundlage für einen beruflichen Aufstieg anzusehen sind. Je nach angestrebter Qualifikation sind einige Jahre Berufserfahrung erforderlich, für ein Hochschulstudium die Hochschulzugangsberechtigung.
In einigen Bundesländern können besonders qualifizierte Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung auch ohne Hochschulzugangsberechtigung studieren. Die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen werden landesrechtlich geregelt.

Meister/innen
- Kraftfahrzeugtechnikermeister/in
- Industriemeister/in - Metall

Techniker/innen
- Techniker/in - Kraftfahrzeugtechnik
- Techniker/in - Karosserie- u. Fahrzeugbautechnik
- Techniker/in - Maschinentechnik (Fertigungstechnik)
- Techniker/in - Betriebswissenschaft
- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
- Technische/r Fachwirt/in

Hochschulbildungsgänge
- Dipl.-Ing. (FH) - Fahrzeugtechnik
- Dipl.-Ing. (FH) - Fahrzeugtechnik (Landfahrzeuge)
- Maschinenbau Transporttechnik

Interessante Links

http://www.planet-beruf.de
Planet-Berufe.de - Informationen zum Start in die Ausbildung mit Bewerbungstraining

http://www.ausbildungsoffensive-bayern.de
Informationen über Ausbildungen im Metall- und Elektrobereich

http://www.neue-ausbildungsberufe.de
Informationen und Tipps für die Ausbildung

http://www.bildungsserver.de
Sehr ausführliche Homepage, beantwortet alle Fragen rund um Aus- und Weiterbildung in Deutschland

http://infobub.arbeitsagentur.de
Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.autohaus.de
Stellenangebote für Jobs aus der Kraftfahrzeugbranche. Der Schwerpunkt liegt auf Verkauf und Betriebsleitung, doch werden unter anderem auch Stellen für Monteure und Kfz-Mechaniker geboten.

http://www.karrierefuehrer-automobile.de
Stellenangebote von Firmen aus dem Bereich Automobilherstellung. Vor allem Offerten für Ingenieure, Techniker, Meister und kaufmännisches Fachpersonal.

http://www.automotive-job.net
Stellenbörse für Führungskräfte der Automobilindustrie. Die Angebote können nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden.

http://www.deutsche-handwerkervermittlung.de
In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die dhv auf ihren Seiten Stellen für qualifizierte Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen. Das Angebot kann nach regionalen und fachlichen Kriterien gefiltert werden.

http://www.vdat.de
Die Stellenbörse des Verbands Deutscher Automobiltuner bietet Jobs u.a. im gewerblichen, kaufmännischen und Managementsektor des Automobilhandwerks. Die Stellenangebote sind in Listen nach thematischen Gruppen sortiert.

http://www.karosseriebauer.de
Auf den Seiten des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. gibt es eine kleine, spezialisierte Jobbörse für Lackierer und Berufe der Fahrzeug- und Karosseriebauerbranche.

http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.mamas.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.twi-gmbh.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstones.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.monster.de
Unterteilung in Regionen, Branchen und Art der Anstellung

http://www.jobs.de
Jobbörse, auch für handwerkliche und technische Berufe

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

IG Metall Ostbrandenburg
Peter Ernsdorf
Zehmeplatz 11
D-15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335-554990
Tel.: +49 (0)335 - 5549734
E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
Homepage

Servicegesellschaft mbH für Mitglieder der IG Metall
Baseler Platz 2
D-60329 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-0
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-20
E-mail: info@igmservice.de
Homepage

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Handwerkskammer Frankfurt (Oder)
Region Ostbrandenburg
Bahnhofstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (3 35) 56 19 0
Tel.: +49 (3 35) 53 50 11
E-mail: info@hwk-ff.de
Homepage

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

F/G/M Automobil GmbH
Vertragshändler für Mercedes-Benz
Goepelstrasse 89
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 6838345
Homepage

Bau-und Landtechnik GmbH Herzberg
Frankfurter Str. 6
04916 Herzberg (Elster)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 3535 / 4009 – 30
E-mail: info@blt-herzberg.de
Homepage

AUTO EASTSIDE CARSERVICE
Dany Miekeley
Georg-Richter-Straße 5
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 7437488
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch

Sonstige wichtige Ansprechpartner

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch

Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe im Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker, -in Fachrichtung Personenkraftwagentechnik aus.