Hotelfachmann,-frau in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)


Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag und in Österreich, der Schweiz und Südtirol ein Lehrvertrag mit einem Betrieb. Die zu besuchende Berufsschule ist abhängig vom Ort bzw. von der regionalen Zugehörigkeit des Betriebes. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule.


Abschluss: Hotelfachmann, -frau

 

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Hotelfachleute können in allen Abteilungen eines Hotels mitarbeiten.

Sie schenken Getränke aus, bedienen im Restaurant, richten Zimmer her oder bereiten Veranstaltungen vor. Auch in der Verwaltung werden sie eingesetzt. Dort kümmern sie sich z.B. um die Buchhaltung, die Lagerhaltung oder das Personalwesen. Hotelfachleute planen und organisieren die wesentlichen Arbeitsabläufe im Hotel. Sie werden insbesondere im Empfang, in Werbung und Verkaufsförderung sowie im Wirtschaftsdienst eingesetzt.

Die Zufriedenheit der Hotelgäste sicherzustellen ist die Hauptaufgabe von Hotelfachleuten. Sie betreuen ihre Gäste von der Reservierung bis zu etwaigen Reklamationen und bemühen sich, alle Probleme zu lösen. Dabei legen sie in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an - sie richten die Gästezimmer her und kontrollieren sie, bedienen im Restaurant, schenken Getränke aus und arbeiten in der Küche mit. Sie organisieren Veranstaltungen wie z.B. Jubiläumsfeiern, vergeben die Zimmer und erstellen Reservierungspläne. Hotelfachleute stellen Rechnungen aus, planen Arbeitsabläufe und überwachen beispielsweise das Küchenhilfspersonal. Auch für die Buchhaltung und die Lagerhaltung sind sie zuständig. Sie verhandeln mit Reiseveranstaltern und sind in großen Hotels an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen beteiligt.

Eine umfangreiche Beschreibung von Tätigkeiten und Arbeitsumfeld zeigt das Video.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET



Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe und Schulen im BerufHotelfachmann, -frauaus.

Es gibt zahlreiche Ausbildungsbetriebe in Brandenburg, über diesen Link des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg e. V. (DEHOGA Brandenburg) finden sie alle Unternehmen der Branche in Ihrer Nähe.

Konrad-Wachsmann Oberstufenzentrum
Campus für berufliche Bildung
Potsdamer Straße 4
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 606970
Tel.: +49 (0)335 6069719
E-mail: kwosz@schulen-ff.de
Homepage
Konrad-Wachsmann Oberstufenzentrum

Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland
Wriezener Straße 28
15344 Strausberg
Deutschland
Tel.: +49 (0)3341 34550
Tel.: +49 (0)3341 345544
E-mail: info@oberstufenzentrum-mol.de
Homepage
Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland

DAA Bildungsstätte
Strausberg (weitere Standorte Fürstenwalde, Eberswalde, Frankfurt/Oder)
Spittelgasse 2
15344 Strausberg
Deutschland
Tel.: +49 (0)3341 35999-0
Tel.: +49 (0)3341 35999-18
E-mail: Jacqueline.Krueger@daa.de
Homepage
DAA Bildungsstätte

OSZ Gastgewerbe
Brillant-Savarin-Schule
Buschallee 23 A
13088 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30 962 485 0
Tel.: +49 (0) 30 962 485 20
E-mail: 1813102@schulen.verwalt-berlin.de
Homepage
OSZ Gastgewerbe

Oberstufenzentrum II Barnim
Alexander-von-Humboldt-Straße 40
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 (0) 33 34 63 97 0
Tel.: +49 (0) 33 34 63 97 19
E-mail: osz2-sekretariat(at)barnim.de
Homepage
Oberstufenzentrum II Barnim

Oberstufenzentrum Uckermark
Brüssower Allee 97
17291 Prenzlau
Deutschland
Tel.: +49 (0)3984 8656310
Tel.: +49 (0)3984 8656318
E-mail: osz-um@t-online.de
Homepage
Oberstufenzentrum Uckermark

Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald
Brückenstr. 40
15711 Königs Wusterhausen
Deutschland
Tel.: +49 (0)3375 262860
Tel.: +49 (0)3375 262865
E-mail: osz-lds-kwh1@t-online.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend angehende Fachkräfte im Gastgewerbe mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Die Anforderungen an das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln nach dem Infektionsschutzgesetz müssen erfüllt sein.
Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ). Informationen dazu finden Sie hier.

Persönliche Voraussetzungen sind:
- Kontaktfreude und Einfühlungsvermögen
- freundliches Auftreten und gute Umgangsformen
- Handgeschick
- körperliche Belastbarkeit und Flexibilität

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und erfolgt an den beiden Lernorten Betrieb und Berufsschule.

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

- wie man sich als Gastgeber den Gästen gegenüber verhält, diese empfängt, betreut und angemessen über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten informiert,
- wie man Geräte, Maschinen und Gebrauchsgüter wirtschaftlich einsetzt, reinigt und prüft,
- wie man Desinfektions- und Reinigungsmittel einsetzt,
- wie man Produkte des Küchenbereichs auf ihre Beschaffenheit prüft und sie ihren Verwendungsmöglichkeiten zuordnet,
- wie man einfache Speisen unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit zubereitet und sie anrichtet,
- worauf man bei der Zubereitung von Aufguss- und Heißgetränken achten muss und wie man Getränke ausschenkt,
- wie man Speisen und Getränke serviert,
- welche Arbeiten im Büro anfallen, z.B. die Führung von Karteien,
- wie man Warenlieferungen in Empfang nimmt, sie auf Gewicht, Menge und sichtbare Schäden prüft und weitere betriebsübliche Maßnahmen einleitet,
- wie Waren zu lagern sind und Lagerbestände kontrolliert werden.

Während des 2. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

- wie Gäste unter Berücksichtigung ihrer Wünsche beraten werden und wie man Beratungs- und Verkaufsgespräche fachkundig führt,
- wie man Reklamationen bearbeitet und Lösungen aufzeigt,
- was bei der Wartung von Geräten und Maschinen zu beachten ist,
- wie man Bestellungen einleitet und Zahlungsvorgänge bearbeitet,
- wodurch sich Werbemittel und Werbeträger unterscheiden,
- wie man Gasträume reinigt, pflegt und herrichtet.

Im 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden:

- wie Gäste unter Berücksichtigung ihrer Wünsche beraten werden und wie man Beratungs- und Verkaufsgespräche fachkundig führt,
- welche Arbeiten am Empfang anfallen, z.B. Zimmerbelegungen festlegen, Korrespondenzführung, Leistungsbuchung, Rechnungserstellung und Rechnungsabrechnung, Führen der Hotelkasse, Erteilen von Auskünften,
- wie man sinnvolle Werbeaktionen und Marketingmaßnahmen entwickelt und durchführt,
- worauf bei der bereichsbezogenen Personaleinsatzplanung zu achten ist.

Während der gesamten Ausbildung wird den Auszubildenden vermittelt:

- welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen,
- wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Einkauf, Verkauf, Dienstleistung und Verwaltung funktionieren,
- wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden,
- wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET

Stundenpensum (Theorie)

Der theoretische Unterricht umfasst die folgenden Lernfelder:

Im 1. Ausbildungsjahr:
- Arbeiten in der Küche (140)
- Arbeiten im Service (120)
- Arbeiten im Magazin (60)

Im 2. Ausbildungsjahr:
- Beratung und Verkauf im Restaurant (100)
- Marketing (80)
- Wirtschaftsdienst (40)

Im 3. Ausbildungsjahr:
- Arbeiten im Empfangsbereich (100)
- Arbeiten im Verkauf (80)
- Arbeiten im Marketingbereich (60)
- Führungsaufgaben im Wirtschaftsdienst (40)

Insgesamt: 880 Stunden

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan

Stundenpensum (Praxis)

In der Regel wird der Schulbesuch in Unterrichtsblöcken organisiert. Dabei wechseln sich in etwa zwei Wochen praktische Ausbildung in den Ausbildungsbetrieben mit einer Schulwoche in der Berufsschule ab.

Bei einem Richtwert von 85 Arbeitswochen während der Ausbildung kann von einem Praxispensum von etwa 3.300 Stunden ausgegangen werden.

In den ausbildenden Hotels sind die Auszubildenden am Empfang, im Restaurant, in der Küche oder auf der Etage tätig. Von Anfang an arbeiten sie kräftig mit, tragen schwere Tabletts, machen Betten oder erstellen Preislisten am Computer. An ständig wechselnde Aufgaben müssen sie sich gewöhnen, denn sie sollen nach der Ausbildung in allen Abteilungen eines Hotels Hand anlegen können. Auch im Büro arbeiten sie - dort erlernen sie kaufmännische Tätigkeiten. Insbesondere, wenn viel Betrieb herrscht, müssen die Auszubildenden unter Zeitdruck rasch auf Wünsche der Gäste eingehen und diese erfüllen. Im direkten Kontakt mit den Gästen müssen sie sich daran gewöhnen, stets gute Umgangsformen einzuhalten. Bereits in der Ausbildung werden sie gelegentlich mit schwierigen Gästen konfrontiert - Talent im Umgang mit Menschen ist also nötig. Die angehenden Hotelfachleute sind oft lange auf den Beinen, denn im Gastgewerbe herrscht dann am meisten Betrieb, wenn andere Menschen frei haben. Deshalb müssen sie schon in der Ausbildung auch an Wochenenden und bis spät in den Abend arbeiten - soweit es das Jugendarbeitsschutzgesetz zulässt: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen in der Gastronomie bis 20 Uhr, Jugendliche über 16 Jahren bis 22.00 Uhr arbeiten. Wegen dieser Arbeitszeiten ist es vorteilhaft, nicht zu weit von der Ausbildungsstätte entfernt zu wohnen.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für den Auszubildenden kostenfrei.

Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen. Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit.

Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Berufsausbildungsbeihilfe-Rechner (BAB).

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden. Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: 375 bis 517 €
2. Ausbildungsjahr: 466 bis 589 €
3. Ausbildungsjahr: 543 bis 660 €

Berufs- und Verdienstaussichten

Hauptsächlich arbeiten Hotelfachleute in Hotels, Gasthöfen und Pensionen. Darüber hinaus finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Restaurants und Cafés, in Diskotheken sowie in Kaufhäusern und Verbrauchermärkten mit Tagescafés oder in den gastronomischen Einrichtungen von Freizeit- und Erlebnisparks.

Nach ihrer Ausbildung müssen sich Hotelfachleute meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von Einkauf und Beschaffung über Büro und Verwaltung bis hin zu Marketing und Werbung.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf. Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise 1.800 bis 2.250 € im Monat betragen.

Hilfreiche Anhaltspunkte bietet Ihnen auch das Portal http://www.lohnspiegel.de/main/LohnundGehaltsCheck 

Tarifliche Regelungen

Die Manteltarifverträge für das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe werden von den Einzelgewerkschaften der Länder geschlossen und variieren bezüglich der Tariflöhne teils beträchtlich.

In Bayern sieht der Tarifvertrag keine Gehaltsuntergrenzen bzw. Mindestlöhne vor. Für das Bedienungspersonal im Gastgewerbe wird in der Regel nach einer Umsatzbeteiligung verrgütet, die von 12 bis 15,5% gestaffelt ist. Für die Tätigkeit als Servierer/-in, Kellner/-in oder Hotelsekretär/-in ist die Tarifgruppe 4 04 bzw. 4 05 vorgesehen, welcher ab 1.1.2012 eine Bruttoentlohnung von monatlich 1.906 bis 2.095 € entspricht. Als Hausdame/-mann bzw. Direktionsassistent sind die Tarifgruppen 3 05 und 3 06 Referenzgrößen, die Entlohnung liegt hier bei 2.095 bis 2.301 €. Als Empfangschef/-in erhält man laut Tarifgruppe 3 09 bzw. 3 10 eine Bruttogrundvergütung von 2.694 bis 2.904 €.

Für die neuen Bundesländer wird der Tarifvertrag für Sachsen als Referenz herangezogen. Die Tätigkeit als Hausdame/-mann wird beispielsweise nach der Tarifgruppe 5.1 bzw. 5.2 mit monatlich 1.418 bis 1.508 € brutto vergütet. Der Tarifgruppe 9 (Tätigkeit als Empfangschef/-in) entspricht einer tariflichen Grundvergütung von 1.880 bis 1.919 € oder nach freier Vereinbarung.

Über Tariflöhne informiert das WSI-Tarifarchiv.

Informationen zu aktuellen Tarifverhandlungen für das Hotel- und Gaststättengewerbe u.a. in Brandenburg finden Sie hier.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen kontinuierlich zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen. Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht vom Hotel- und Gaststättenwesen über Marketing und Kundengewinnung bis zu EDV-Anwendungen. Auch wenn sich Hotelfachleute auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Restaurantservice, Reservierung und Rezeption entsprechende Angebote.

Wer internationale Erfahrungen sammeln und im Ausland arbeiten möchte, kann seine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen und internationale Qualifikationen erwerben.

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Dies kann eine Weiterbildung als Hotelmeister/in oder staatlich geprüfte/r Gastronom/in (Restaurantmeister/-in, Barmeister/-in) sein; ebenso ist eine Weiterbildung als Betriebswirt/in im Hotel- und Gaststättengewerbe möglich.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine Übersicht über Weiterbildungsangebote.

Interessante Links

Branchenfokus - Tourismus und Gastgewerbe
Eine Information des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI).

DSFT Wissensportal Tourismus
Internet-Plattform mit News, Artikeln, Publikationen und Studien aus der Tourismusbranche sowie Informationen zur Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich; gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Fachillustrierte für das Hotel-Management

Job- und Bewerberdatenbanken

www.hogastjob.com
Tourismus-Gastro-Jobportal für Deutschland, Österreich und Südtirol

www.ahgzjobs.de
AHGZ Jobs - Stellenmarkt für Hotel und Gastronomie

www.ycg.de
Your Career Group - Internet Jobbörse für die Bereiche Hotellerie, Gastronomie und Touristik

www.rollingpin.de/
Stellenmarkt des Karriere- und Erfolgsmagazins für Hotellerie, Gastronomie und Kreuzfahrt


http://www.hoteljob-deutschland.de
http://www.hoteljob-international.de
Internationaler Online Stellenmarkt

http://www.job-hotel.eu
Job- & Karriereportal für Hotellerie, Gastronomie, Tourismus & Kreuzfahrt
 
http://www.dehoga-bayern.de/ausbildung-und-karriere.html
Karriereportal des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes


http://www.careerjet.de

Job-Suchmaschine mit Unterteilung in Branchen und Regionen

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
NGG
Gotzkowskystraße 8
10555 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 3999150
E-mail: hauptverwaltung@ngg.net
Homepage

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Ramada Hotel Frankfurt (Oder)
Turmstraße 1
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5565-0
Tel.: +49 335 5565-100
E-mail: frankfurt-oder@ramada.de
Homepage

Hotel Zur Alten Oder
Fischerstraße 32
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335-556220
Tel.: +49335-5562228
E-mail: info@zuraltenoder.de
Homepage

Hotel & Apartmenthaus Berlin
Beeskower Straße 114
15890 Eisenhüttenstadt
Deutschland
Tel.: +4933644260
E-mail: info@lathotel.de
Homepage

Klosterhotel Neuzelle
Hotel und Restaurant
Bahnhofstraße 18
15898 Neuzelle
Deutschland
Tel.: +4933652823991
E-mail: anfrage@hotel-neuzelle.de
Homepage

Landhaushotel 'Prinz Albrecht'
Hotel und Restaurant
Frankfurter Straße 34
15898 Neuzelle
Deutschland
Tel.: +493365281322
Tel.: +493365281325
E-mail: hotel-prinz-albrecht@t-online.de
Homepage

Gut Klostermühle
natur resort & medical spa
Mühlenstraße 11
15518 Madlitz-Wilmersdorf
Deutschland
Tel.: +493360759290
Tel.: +49336075929150
E-mail: info(at)gutklostermuehle.com
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe und Schulen im BerufHotelfachmann, -frauaus.

Es gibt zahlreiche Ausbildungsbetriebe in Brandenburg, über diesen Link des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg e. V. (DEHOGA Brandenburg) finden sie alle Unternehmen der Branche in Ihrer Nähe.