Zerspanungsmechaniker,-in in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag und in Österreich, der Schweiz und Südtirol ein Lehrvertrag mit einem Betrieb. Die zu besuchende Berufsschule ist abhängig vom Ort bzw. von der regionalen Zugehörigkeit des Betriebes. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. Grundlage für die betriebliche Ausbildung ist die jeweilige Ausbildungsordnung des Berufes.

Abschluss: Zerspanungsmechaniker,-in

Vereinzelt existiert diese Ausbildung auch als reine Fachschulausbildung bzw. Umschulung/Weiterbildung. Siehe dazu u.a. die Rubrik "Ausbildungsstätten".

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Zerspanungsmechaniker/-innen fertigen mittels spanender Verfahren metallene Präzisionsbauteile für technische Produkte aller Art.

Dies können etwa Radnaben, Zahnräder, Gewinde oder Getriebe-, Motoren- und Turbinenteile sein.
Zerspanungsmechaniker/-innen richten Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen ein und schreiben oder modifizieren hierfür CNC-Maschinenprogramme. Dann spannen sie die Metallteile und Werkzeuge in die Maschinen ein, richten sie genau aufeinander aus und setzen den Arbeitsprozess in Gang. Immer wieder prüfen sie, ob Maße und Oberflächenqualität der gefertigten Werkstücke den Vorgaben entsprechen. Treten Störungen auf, stellen sie deren Ursachen mit Hilfe geeigneter Prüfverfahren und Prüfmittel fest und sorgen umgehend für Abhilfe. Sie übernehmen außerdem Wartungs- und Inspektionsaufgaben an den Maschinen und überprüfen dabei vor allem mechanische Bauteile.

Zerspanungsmechaniker/innen arbeiten äußerst präzise. Mit einer Genauigkeit von wenigen hundertstel Millimetern fertigen sie Zahnräder, Gewinde und andere Präzisionsteile. Häufiges Nachmessen von Werkstücken und das Kontrollieren des Produktionsablaufs gehören zu ihrem Alltag. Sie arbeiten konzentriert und vorausschauend, denn mögliche Abweichungen von den Vorgaben müssen frühzeitig erkannt werden. Denn sind erst einmal einige Tausend Stücke fehlerhaft produziert, ist der materielle Schaden groß. Sie sind stets wachsam, denn bei der Arbeit mit schnell rotierenden Werkzeugen bzw. -stücken besteht bei unsachgemäßem Umgang Verletzungsgefahr. Die Arbeit ist üblicherweise in Schichten organisiert.

Eine umfangreiche Beschreibung von Tätigkeiten und Arbeitsumfeld liefert das Portal BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET



Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Zerspanungsmechaniker,-in ist vergleichbar mit zwei polnischen Berufen:

  • Maschinenführer für zerspanende Werkzeugmaschinen (poln. operator obrabiarek skrawających), Ausbildungsniveau – Berufsgrundschule (poln. zasadnicza szkoła zawodowa),
  • Techniker - Mechaniker, Fachgebiet: CNC-Maschinen(poln. technik mechanik, specjalizacja: obrabiarki sterowane numerycznie), Ausbildungsniveau – technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

Ausbildungsstätten für den Beruf Zerspanungsmechaniker/-in sind u.a. die aufgelisteten Betriebe der Metallindustrie.

Weitere Angebote zu einer rein schulischen Aus- bzw. Weiterbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker, -in finden Sie in der Datenbank KURSNET.

Ferrostaal Maintenance Eisenhüttenstadt GmbH
Straße 22 (Industriepark ArcelorMittal)
15890 Eisenhüttenstadt
Deutschland
Tel.: +49 3364 428 100
Tel.: +49 3364 428 102
E-mail: info-fsme@dsd-ehs.com
Homepage
Ferrostaal Maintenance Eisenhüttenstadt GmbH

QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH Eisenhüttenstadt
Frank Röder
Straße 9 (EKO-Industriepark)
15890 Eisenhüttenstadt
Deutschland
Tel.: +49 (0) 3364-37-5679
Tel.: +49 (0) 3364 37-5677
E-mail: info@qcw.de
Homepage
QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH Eisenhüttenstadt

Oberstufenzentrum Elbe-Elster
Feldstr. 7a
04910 Elsterwerda
Deutschland
Tel.: +49 (0)3533 488169- 0
Tel.: +49 (0)3533 488169- 30
E-mail: schulleitung@oszee.de
Homepage
Oberstufenzentrum Elbe-Elster

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Zerspanungsmechaniker/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.
Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ). Informationen dazu finden Sie hier.

Persönliche Voraussetzungen sind:
- Neigung zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen
- Vorliebe für Umgang mit dem Werkstoff Metall
- Neigung zu Präzisionsarbeit
- Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit
- Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit
- Gut durchschnittliches rechnerisches Denken
- Gut durchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).

Ausbildungsinhalte

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

- Drehautomatensysteme
- Drehmaschinensysteme
- Fräsmaschinensysteme
- Schleifmaschinensysteme.

Das Einsatzgebiet wird vom Ausbildungsbetrieb festgelegt.
Die Ausbildung gliedert sich in Kernqualifikationen, die allen industriellen Metallberufen gemeinsam sind, und die jeweiligen Fachqualifikationen. Die Kernqualifikationen werden über den gesamten Ausbildungszeitraum zusammen mit den jeweiligen berufsspezifischen Fachqualifikationen integriert vermittelt. An gemeinsamen Kernqualifikationen lernen die Auszubildenden in dem jeweiligen Einsatzgebiet beispielsweise:

- Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen zu beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auszuwählen und handzuhaben,
- die Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen sicherzustellen und Werkstücke und Bauteile herzustellen,
- Betriebsmittel zu inspizieren, zu pflegen, zu warten und die Durchführung zu dokumentieren,
- steuerungstechnische Unterlagen auszuwerten und Steuerungstechnik anzuwenden,
- Transportgut abzusetzen, zu lagern und zu sichern,
- auftragsspezifische Anforderungen und Informationen zu beschaffen, zu prüfen und umzusetzen
- Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben zu planen und durchzuführen.

Die berufsspezifischen Fachqualifikationen beinhalten beispielsweise:

- wie man Fertigungsaufträge analysiert und deren technische Umsetzbarkeit beurteilt,
- wie man Programme für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen oder Fertigungssysteme eingibt, testet, ändert und wie man sie optimieren kann,
- wie man Fertigungsparameter einstellt, wie man sie eingibt und wie man Testläufe durchführt,
- wie man Werkstücke aus verschiedenen Werkstoffen mit spanabhebenden Fertigungsverfahren nach technischen Unterlagen fertigt,
- wie Qualität und Quantität durch Optimieren der Prozessdaten gelenkt werden können und wie Sicherheitseinrichtungen kontrolliert und deren Funktion sichergestellt werden,
- wie betriebliche Qualitätssicherungssysteme angewendet werden und wie die Ursachen von Qualitätsmängeln systematisch gesucht, beseitigt und dokumentiert werden.

Quelle: Agentur für Arbeit,BERUFE.NET

Stundenpensum (Theorie)

Der theoretische Unterricht umfasst die folgenden Lernfelder (Zeitrichtwert in Stunden):

Im 1. Ausbildungsjahr:
- Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen (80)
- Fertigen von Bauelementen mit Maschinen (80) 
- Herstellen von einfachen Baugruppen (80)
- Warten technischer Systeme (80)

Im 2. Ausbildungsjahr:
- Herstellen von Bauelementen durch spanende Fertigungsverfahren (100)
- Warten und Inspizieren von Werkzeugmaschinen (40)
- Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme (60)
- Programmieren und Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen (80)

Im 3. Ausbildungsjahr:
- Herstellen von Bauelementen durch Feinbearbeitungsverfahren (80)
- Optimieren des Fertigungsprozesses (100)
- Planen und Organisieren rechnergestützter Fertigung (100)

Im 4. Ausbildungsjahr :
- Vorbereiten und Durchführen eines Einzelfertigungsauftrages (60)
- Organisieren und Überwachen von Fertigungsprozessen in der Serienfertigung (80)

Insgesamt: 1020 Stunden

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan.

Stundenpensum (Praxis)

Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Metall be- und verarbeitenden Industriebetrieben, z.B. in Drehereien, in Betrieben für Maschinen- und Anlagen- und Apparatebau, im Fahrzeug- und Werkzeugbau, in Betrieben für die Herstellung von Metallerzeugnissen, aber auch in größeren Fertigungsbetrieben der Elektroindustrie. Meist sind sie in Maschinen- und Fertigungshallen, Werkstätten und Werkhallen tätig.

Da einige Betriebe nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln können, verlagern sie Teile der Ausbildung in andere Betriebe oder auch in überbetriebliche Ausbildungsstätten.

Tüchtig mitarbeiten müssen die Auszubildenden von Anfang an: Sie holen Material aus dem Lager oder betätigen computergesteuerte Maschinen. An Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Beim Herstellen von Bauteilen mit spanenden Verfahren sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur geschickte Hände gefragt, sondern auch Sorgfalt und Konzentration gefordert sind.

Bei einem Richtwert von 110 Arbeitswochen während der Ausbildung kann von einem Praxispensum von etwa 4.000 Stunden ausgegangen werden.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für den Auszubildenden kostenfrei.

Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen. Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit.

Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Berufsausbildungsbeihilfe-Rechner (BAB).

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.
Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

1. Ausbildungsjahr: 761 bis 785 €
2. Ausbildungsjahr: 811 bis 828 €
3. Ausbildungsjahr: 868 bis 889 €
4. Ausbildungsjahr: 911 bis 944 €

Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Berufs- und Verdienstaussichten

Beschäftigung finden Zerspanungsmechaniker/innen in metallverarbeitenden Betrieben, in denen durch spanende Verfahren Bauteile gefertigt werden, z.B. im Maschinen-, Stahl- oder Leichtmetallbau, in Gießereien oder im Fahrzeugbau.

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von der Maschineneinrichtung bis zur Qualitätssicherung.

Die Vorteile des Berufes sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Verbindung von computergesteuerter und handwerklicher Arbeit. Daher sind Zerspanungsmechaniker am Arbeitsmarkt gesucht. Obwohl sich zunehmend mehr junge Leute für diesen Beruf entscheiden, gibt es immer noch zu wenig Fachkräfte.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise 2.130 bis 2.626 € im Monat betragen.

Tarifliche Regelungen

Es gilt in der Regel der aktuelle Tarifvertrag, der zwischen den zuständigen Arbeitgeberverbänden und der IG Metall im jeweiligen deutschen Bundesland zeitlich befristet vereinbart wurde.

Zur Tarifdatenbank.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterentwicklungen in der Maschinen- und Werkzeugtechnik, Veränderungen in der elektronischen Steuerungstechnik sind Herausforderungen, denen sich Zerspanungsmechaniker/innen immer wieder neu stellen müssen.

Für ausgebildete Fachkräftewerden unterschiedliche Kurse und Fortbildungen angeboten, sodass sie sich beruflich sehr gut weiterentwickeln können. Dies können unter anderem Lehrgänge für Fertigungstechnik, EDV-Anwendungen im Maschinenbereich oder Elektrotechnik sein. Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Betriebsmittel- und Werkzeugbau bis zur Instandhaltung und Wartung. Auch wenn sich Zerspanungsmechaniker/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie spanende Metallverformung und Qualitätsmanagement entsprechende Angebote.

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall abzulegen oder eine Schulung zum Ausbilder durchzuführen. Zerspanungsmechaniker/innen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Maschinenbau erwerben.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine Übersicht über Weiterbildungsangebote.

Interessante Links

http://www.fdpw.de
Fachverband deutscher Präzisions-Werkzeugschleifer

http://www.zerspanungsmechaniker.de
Umfassende Informationen für Ausbildungssuchende aus der Berufspraxis

http://www.planet-beruf.de
Übersichtliches Portal für junge Ausbildungssuchende, das viele Informationen bündelt und durch praxisnahe Aufmachung, Bilder, Videos etc. Einblick in den jeweiligen Beruf verschafft

Karriere im Maschinenbau
Das VDMA-Internetportal zu Ausbildung, Studium und Praktika im Maschinenbau

metallhandwerk.de
herausgegeben vom Bundesverband Metall - Vereinigung Deutscher Metallhandwerke

http://www.metall-infocenter.de
Das Portal für spanende Fertigung

metalwebguide
Informationen aus dem Bereich spanende Metallbearbeitung

http://www.zerspanungstechnik.de
Große deutsche Plattform mit Trends, Foren, Auftrags- und Stellenmarkt

http://www.zerspanungstechnik.at
Österreichische Plattform

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.icjobs.de
Umfangreiches Angebot, speziell für technische Berufe

http://www.backinjob.de
Stellenangebote und Ausbildungsbörse mit großer Branchenuntergliederung

http://www.aktuelle-jobs.de
Großer Stellenmarkt für Fachpersonal und Hilfskräfte aus Industrie, Handwerk und dem kaufmännischen Bereich. Die Inserenten sind vorwiegend Personaldienstleister.

http://www.stepstone.de
Große Jobbörse für Industrie und Gewerbe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

http://www.fertigung-online.de

Jobbörse für Stellen in industrieller Fertigung und Handwerk. Ein Klick auf ein Inserat in der angebotenen Linkliste öffnet jeweils ein kleines Fenster mit ausführlichen Informationen zum Job

http://www.cad.de
Internet-Stellenmarkt für CAD-/CAM-Spezialisten, Technische Zeichner, Servicetechniker, Vertriebskräfte, aber auch Verwaltungspersonal aus dem technischen Bereich. Übersichtliche Suchfunktion, umfangreiche Informationen zu den Stellen

deutsche handwerker vermittlung
In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die dhv auf ihren Seiten Stellen für qualifizierte Handwerker aus sehr vielen verschiedenen Branchen. Das Angebot kann nach regionalen und fachlichen Kriterien gefiltert werden

Huss Personal
Stellenbörse einer privaten Personalvermittlung für Fachkräfte aus den Bereichen Maschinenbau, Feinwerktechnik und Werkzeugbau, in erster Linie Techniker und Ingenieure. Die Angebote beziehen sich vornehmlich auf den südwestdeutschen Raum.

http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

AusbildungsOffensive-Bayern
Lehrstellenbörse der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie mit Ausbildungsplätzen aus der gesamten Branche

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

IG Metall Ostbrandenburg
Peter Ernsdorf
Zehmeplatz 11
D-15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335-554990
Tel.: +49 (0)335 - 5549734
E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
Homepage
IG Metall Ostbrandenburg

Servicegesellschaft mbH für Mitglieder der IG Metall
Baseler Platz 2
D-60329 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-0
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-20
E-mail: info@igmservice.de
Homepage
Servicegesellschaft mbH für Mitglieder der IG Metall

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Strasse 18
D-60528 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 69 6603 0
Tel.: +49 69 6603-1511
E-mail: Kommunikation@vdma.org
Homepage
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Handwerkskammer Frankfurt (Oder)
Region Ostbrandenburg
Bahnhofstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (3 35) 56 19 0
Tel.: +49 (3 35) 53 50 11
E-mail: info@hwk-ff.de
Homepage
Handwerkskammer Frankfurt (Oder)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

RMM RailwayMechanicsMetal GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 20
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 335 400 0010
Tel.: +49 (0) 335 433 5530
E-mail: info@rm-metal.com
Homepage
RMM RailwayMechanicsMetal GmbH

VOSS & Co. Werkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH
Finnische Straße 1
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 335 401 243 0
Tel.: +49 (0) 335 401 243 29
E-mail: info@voss-co.de
Homepage
VOSS & Co. Werkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH

Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH
Personalmanagement
Marcus Lemke
Karl-Marx-Straße 195
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 335 55 33 215
E-mail: Marcus.Lemke@stadtwerke-ffo.de
E-mail: Marcus.Lemke@stadtwerke-ffo.de
Homepage
Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH

BIOTRONIK SE & Co.KG
Woermannkehre 1
12359 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0) 30 68905 0
Tel.: +49 (0) 30 68440 60
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Ausbildungsstätten

Ausbildungsstätten für den Beruf Zerspanungsmechaniker/-in sind u.a. die aufgelisteten Betriebe der Metallindustrie.

Weitere Angebote zu einer rein schulischen Aus- bzw. Weiterbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker, -in finden Sie in der Datenbank KURSNET.