Elektroanlagenmonteur,-in in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)


Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag und in Österreich, der Schweiz und Südtirol ein Lehrvertrag mit einem Betrieb.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Worum geht es?

Elektroanlagenmonteure und Elektroanlagenmonteurinnen montieren, installieren, warten und reparieren Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Steuerungs- und Regelungstechnik, der elektronischen Meldetechnik, der Sicherheitstechnik und der Beleuchtungstechnik.


Arbeitsabläufe planen

Die Arbeit an Generatoren, Transformatoren, Verteileranlagen, Notruf- und Sprechfunk-, Beleuchtungs- und anderen technischen Anlagen muss gut vorbereitet sein. Zuerst helfen Elektroanlagenmonteure/-monteurinnen an externen Einsatzorten oft dabei, die Montagebaustelle einzurichten. Sie machen sich mit den Stücklisten, Installations-, Montage- und Schaltplänen für die Montage der Straßenbahn-Oberleitungen, Antennenanlagen oder Brandsensoren vertraut und planen die Arbeitsabläufe. Welches Material benötigen sie? Wie viele Klemmen und Schellen sind erforderlich? Wie lange wird die Montage dauern? Müssen sie vorgefertigte Teile ablängen oder biegen, damit sie in die Baugruppen oder Geräte passen? Dann bringen sie z.B. Bleche, Metall- oder Kunststoffprofile mit Biege- und Stemmwerkzeugen in Form, bringen mit der Bohrmaschine Bohrungen an oder verbinden Werkstücke mithilfe eines Schweißgeräts.


Bus-Systeme für die Datenautobahn

Elektroanlagenmonteure und -monteurinnen setzen aus Einzelteilen oder Baugruppen elektromechanische, elektrische und elektronische Bauteile, Geräte und Teilanlagen zusammen. Erst dann schließen sie Brandsensoren an der Decke an, montieren eine Beleuchtungs- oder Notrufanlage oder Transformatoren und Verteilertafeln und bauen Schalter, Verteiler, Stellglieder und Bus-Systeme ein. Auch die Installation von Steckdosen oder das Verschalten von Relais erfolgt erst, wenn die Einzelteile bereits zusammengesetzt sind. Dabei sind Elektroanlagenmonteure und -monteurinnen in der Regel allein tätig. Wenn jedoch beispielsweise schwere Starkstromkabel verlegt werden, packen die Kollegen bzw. Kolleginnen mit an.


Gründlich inspizieren

Funktioniert die Beleuchtung des Supermarktparkplatzes? Reagieren die Brandsensoren empfindlich genug? Fließt Strom durch die Straßenbahn-Oberleitungen? Nach der Installation oder bei Wartungsarbeiten prüfen Elektroanlagenmonteure/-monteurinnen die Funktion eines Geräts bzw. einer Anlage sorgfältig. Dazu benutzen sie z.B. digitale und analoge Mess- und Prüfgeräte, sehen in den Montage- und Schaltplänen nach und ziehen Berechnungstabellen zu Rate. Stellen sie Abweichungen fest, justieren sie Funktionen nach bzw. beheben die Ursachen. Dann nehmen sie die Anlagen in Betrieb.


Um in Betrieben die laufende Produktion möglichst wenig zu stören, arbeiten sie ggf. auch nachts oder am Wochenende. Im sicherheitsrelevanten Bereich, z.B. in der Elektrizitätsversorgung oder in großen Produktionsanlagen, leisten sie rund um die Uhr Bereitschaftsdienst.


Warten und instand halten

In der Werkstatt zerlegen Elektroanlagenmonteure und -monteurinnen die Anlagen, die gewartet oder instand gehalten werden müssen. Sie suchen nach Störungen, grenzen Fehler ein, wechseln Verschleißteile aus oder reparieren Bauteile und schmieren bewegliche Teile oder Lager ab. Hierbei arbeiten sie mit Handwerkzeugen wie Schraubendrehern oder mit handgeführten Geräten wie Lötkolben oder Bohrmaschinen. Ggf. reinigen sie die Werkstücke vorsichtig mit sanften Reinigungsmitteln. Haben sie die Anlagen wieder zusammengebaut, führen sie Probeläufe durch und dokumentieren die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.

Quelle: Agentur für Arbeit, BERUFE.NET

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Elektroanlagenmonteur,-in ist vergleichbar mit den polnischen Berufen Elektriker (poln. Elektryk) und Techniker – Elektriker (poln. Technik elektryk).

 

Zusatzinformationen – Polen:

 

  • Ausbildungsinhalte für den Beruf, die eine Grundlage für die Ausbildung im gegebenen Beruf oder in der gegebenen Berufsgruppe darstellen (berufsübergreifende) – 400 Stunden
  • Einbau und Wartung von elektrischen Maschinen und Geräten – 450 Stunden
  • Einbau und Wartung von elektrischen Leitungsanlagen– 350 Stunden
  • Betreiben von elektrischen Maschinen, Geräten und Leitungsanlagen – 200 Stunden.

 

Zusatzinformationen – Deutschland:

  • Ausbildungsschwerpunkte sind das kennenlernen und verarbeiten der vielfältigen Elektromaterialien und Kabel, das anschließen und verdrahten der unterschiedlichen technischen- und Messgeräte, aber auch die mechanische Bearbeitung von Metallen und die Installation elektrischer Anlagen und Maschinen.

Ausbildungsstätten

Ausgewählte Arbeitgeber für die praktische Ausbildung sind hier aufgeführt. Die theoretische Ausbildung findet unter anderem an aufgelisteten Berufsschulen, Berufsfachschulen und außerbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen statt.

bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V.
Mehrere Standorte in Berlin und Brandenburg
Am Schillertheater 2
10625 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 31005-0
Tel.: +49 (0)30 31005-120
E-mail: info@bbw-berlin.de
Homepage
bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V.

Oberstufenzentrum II Barnim
Alexander-von-Humboldt-Straße 40
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 (0) 33 34 63 97 0
Tel.: +49 (0) 33 34 63 97 19
E-mail: osz2-sekretariat(at)barnim.de
Homepage
Oberstufenzentrum II Barnim

Oberstufenzentrum Elbe-Elster
Feldstr. 7a
04910 Elsterwerda
Deutschland
Tel.: +49 (0)3533 488169- 0
Tel.: +49 (0)3533 488169- 30
E-mail: schulleitung@oszee.de
Homepage
Oberstufenzentrum Elbe-Elster

Hein-Moeller-Schule Oberstufenzentrum (OSZ) Energietechnik II
Berufsschule, Fachoberschule, Berufsfachschule
Allee der Kosmonauten 18
10315 Berlin (Lichtenberg)
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 549 33 - 0
Tel.: +49 (0)30 549 33 - 37
E-mail: info@hein-moeller-schule.de
Homepage
Hein-Moeller-Schule Oberstufenzentrum (OSZ) Energietechnik II

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend angehende Elektroanlagenmonteure und -monteurinnen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden beispielsweise:

- welche Kabel und Leitungen für welche Verlegungsart und welchen Verwendungszweck die richtigen sind

- wie Hart- und Weichlötverbindungen hergestellt werden

- wie man Einschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen zusammenbaut

- wie Beleuchtungsanlagen installiert werden

- wie Schaltungsunterlagen von Baugruppen und Geräten, wie z.B. Stromlaufpläne, Geräteverdrahtungspläne oder Anschlusspläne, gelesen und angewendet werden

- wie man Bleche und Profile aus Metall und Kunststoff zuschneidet, locht, biegt und richtet

- wie man Arbeitsabläufe nach Terminvorgaben plant

- wie man Kabel und Leitungen verlegt und befestigt


Im 2. und 3. Ausbildungsjahr wird den Auszubildenden unter anderem vermittelt:

- welche Arten von Leitungen es gibt, z.B. ein- und mehradrige oder geschirmte und ungeschirmte, und mit welchen unterschiedlichen Verbindungstechniken sie angeschlossen werden

- wie man mechanische Teile verbindet, etwa wie Bleche und Profile aus Metall geschweißt oder Klebeverbindungen zwischen Werkstoffen hergestellt werden

- wie Schaltgeräte, z.B. Last- und Leistungsschalter oder Sicherungen, eingebaut und verdrahtet werden

- wie man Baugruppen und Schaltschränke zusammenbaut und verdrahtet

- wie man elektrische Anlagen installiert und montiert

- wie eine Montagestelle eingerichtet, gesichert und wieder abgeräumt wird

- wie Fehler und Störungen in einem Anlagenteil festgestellt, eingegrenzt, behoben und dokumentiert werden

- welche Sicherheitsvorschriften bei Inbetriebnahme eines Anlagenteils beachtet werden müssen

Stundenpensum (Theorie)

Übersicht über die Lerngebiete und Lernfelder mit Zeitrichtwerten

Berufsfeldbreite in Grundbildung 1. Ausbildungsjahr:

1.1 Einführung in die Elektrotechnik (90)
1.2 Einführung in die Steuerungs- und Digitaltechnik (40)
1.3 Einführung in die Elektronik (50)
1.4 Einführung in Schutzmaßnahmen (30)
1.5 Einführung in die Meßtechnik (50)
1.6 Einführen in das technische Zeichnen (30)
1.7 Einführung in die Werkstoffe, Werkstoffbearbeitung und Leitungsarten (30)

Der praktische Unterricht beginnt mit dem zweiten Ausbildungsjahr.

Für weitere Details siehe bitte:

Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroanlagenmonteur / zur Elektroanlagenmonteurin

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Elektroanlagenmonteur /

Elektroanlagenmonteurin

Stundenpensum (Praxis)

Übersicht über die Lerngebiete und Lernfelder mit Zeitrichtwerten

Fachbildung 2. Ausbildungsjahr:

1. Aufträge bearbeiten (80)
2. Elektrische Energie erzeugen und anpassen (60)
3.1 Elektrische Energie übertragen und verteilen (60)
4.1 Arbeiten an gebäudetechnischen Anlagen (80)

Fachbildung 3. Ausbildungsjahr:
3.2 Elektrische Energie übertragen und verteilen (60)
4.2 Arbeiten an gebäudetechnischen Anlagen (80)
5. Arbeiten an Anlagen mit elektrischen Antrieben (60)
6. Arbeiten in Anlagen mit Automatisierungseinrichtungen (80)

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für den Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.


Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Berufsausbildungsbeihilfe-Rechner (BAB).

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.
Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:


1. Ausbildungsjahr: € 735 bis € 818

2. Ausbildungsjahr: € 800 bis € 843

3. Ausbildungsjahr: € 861 bis € 917


Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Berufs- und Verdienstaussichten

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.


Siehe hierzu: www.LohnSpiegel.de

Tarifliche Regelungen

Es gilt in der Regel der aktuelle Tarifvertrag, der zwischen den zuständigen Arbeitgeberverbänden und der IG Metall im jeweiligen deutschen Bundesland zeitlich befristet und branchenspezifisch vereinbart wurde. Zur Tarifdatenbank.


Auch das WSI-Tarifarchiv bietet einen guten Überblick über die Entgeltgruppen in der Metall- und Elektroindustrie nach Bundesland. Bei einer abgeschlossenen dreijährigen Berufsausbildung ist in der Regel Entgeltgruppe 5 der Einstiegstarif.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Perspektiven

Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen durch Weiterbildung kontinuierlich zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.


Wer internationale Erfahrungen sammeln und im Ausland arbeiten möchte, kann seine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen und internationale Qualifikationen erwerben.


Qualifizierung und Spezialisierung

Weiterentwicklungen in der elektrischen Energietechnik und die zunehmende Bedeutung der Mikroelektronik und Informations- und Kommunikationstechnik in diesem Bereich sind Herausforderungen, denen sich Elektroanlagenmonteure und Elektroanlagenmonteurinnen immer wieder neu stellen müssen.


Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Elektroinstallationstechnik über Unfallverhütungsmaßnahmen bis hin zu EDV-Anwendungen. Auch wenn sich Elektroanlagenmonteure und Elektroanlagenmonteurinnen spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Energieversorgungstechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Geräteinstandhaltung entsprechende Angebote.


Aufstieg und Studium

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Elektrotechnik abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik.

Teilweise werden Vorbereitungslehrgänge auf Weiterbildungsprüfungen auch in Form von E-Learning/Blended Learning angeboten. Hier lernen die Teilnehmer/innen jedoch nicht ausschließlich alleine am Computer. Während des Lehrgangs stehen sie in der Regel in Kontakt mit einem Dozenten, der für inhaltliche und technische Fragen zur Verfügung steht.


Elektroanlagenmonteure und Elektroanlagenmonteurinnen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Elektrotechnik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.


Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern


Hinweis zu Fördermöglichkeiten

Für besonders begabte junge Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten und bei Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen sowie bei einem Studium gefördert zu werden.


Weitere Informationen: Begabtenförderung berufliche Bildung


Auswahl an Aufstiegsweiterbildungen:

Meister/innen:
- Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Elektrotechnik

- Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin

- Meister/Meisterin für Veranstaltungstechnik

- Kraftwerksmeister/Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Produktion Elektrotechnik/Leittechnik


Techniker/innen:

- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik (ohne Schwerpunkt)

- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Energietechnik

- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik

- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Mechatronik

- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Windenergietechnik

Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

- Technischer Fachwirt/Technische Fachwirtin


Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

- Geprüfter Prozessmanager/Geprüfte Prozessmanagerin - Elektrotechnik

- Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe


Informationen zu Weiterbildungen:

www.ihk-projekt.de

Interessante Links

Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit:

http://infobub.arbeitsagentur.de

Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung:

www.aubi-plus.de

Aktuelle Lehrstellen in Ostbrandenburg:

www.ihk-lehrstellenboerse.de

Webseite über Elektronik, Computertechnik, Kommunikationstechnik und Netzwerktechnik für Schüler, Azubis und Studenten:

www.elektronik-kompendium.de

Interview mit einem Elektroanlagenmonteur:

www.planet-berufe.de

VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.:

www.vdma.org

Job- und Bewerberdatenbanken

Jobbörse Stepstone: Jobs und Stellenangebote in Deutschland und Europa:

www.stepstone.de

Großes internationales Jobportal:

www.monster.de

Großes deutsches Jobportal:

www.stellenanzeigen.de

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

IG Metall Ostbrandenburg
Peter Ernsdorf
Zehmeplatz 11
D-15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335-554990
Tel.: +49 (0)335 - 5549734
E-mail: ostbrandenburg@igmetall.de
Homepage
IG Metall Ostbrandenburg

Servicegesellschaft mbH für Mitglieder der IG Metall
Baseler Platz 2
D-60329 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-0
Tel.: +49 (0)69 - 9002 176-20
E-mail: info@igmservice.de
Homepage
Servicegesellschaft mbH für Mitglieder der IG Metall

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Strasse 18
D-60528 Frankfurt (Main)
Deutschland
Tel.: +49 69 6603 0
Tel.: +49 69 6603-1511
E-mail: Kommunikation@vdma.org
Homepage
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Elektrotechnische Anlagen Bollfras
Damaschkeweg 6
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 335 4333424
Tel.: +49 (0) 335 4001452
E-mail: info@elektro-bollfras.de
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Ausbildungsstätten

Ausgewählte Arbeitgeber für die praktische Ausbildung sind hier aufgeführt. Die theoretische Ausbildung findet unter anderem an aufgelisteten Berufsschulen, Berufsfachschulen und außerbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen statt.