Altenpflegehelfer/-in in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Altenpflegehelfer/-in ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen durchgeführt wird.

Das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung berechtigt zum Führen des gesetzlich geschützten Titels:

Abschluss: Altenpflegehelfer/ Altenpflegehelferin

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Altenpflegehelfer/innen unterstützen Altenpfleger/-innen bei allen Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer Menschen.

 

Altenpflegehelfer/-innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationskliniken. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, in Seniorenberatungsstellen und im ambulanten Dienst, z.B. bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst. Darüber hinaus sind ihre Dienste auch in privaten Haushalten, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Familienangehörigen, gefragt.

 

Quelle: Bundesagentur für Arbeit,www.berufenet.arbeitsagentur.de




Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Altenpflegehelfer/-in ist teilweise vergleichbar mit polnischen Berufen:

  • Altenpfleger (poln. opiekun osoby starszej), Ausbildungsniveau – zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna).
  • Betreuer in stationären Sozialeinrichtungen (poln. opiekun w domu pomocy społecznej), Ausbildungsniveau – zweijährige postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

SOWI Altenpflegeschule und Schule für Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister
Gregor Weiß
Arthur-Becker-Straße
15344 Strausberg
Deutschland
Tel.: +49 (0) 3341 335 350
Tel.: +49 (0) 3341 335 351
E-mail: sowi-strausberg@gmx.de
Homepage
SOWI Altenpflegeschule und Schule für Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister

BAZ e. V. Selbelang
Dr. Maria Buchbach
Dorfstraße 8 – 10
14641 Paulinenaue OT Selbelang
Deutschland
Tel.: +4933237 88227
Tel.: +4933237 89005
E-mail: BAZeV@t-online.de
Homepage
BAZ e. V. Selbelang

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Diakonisches Bildungszentrum
Christine Bode
Bonhoefferweg 1
16321 Bernau
Deutschland
Tel.: +4933 38 66241
Tel.: +4933 38 66 261
E-mail: c.bode@lobetal.de
Homepage
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung sind grundsätzlich:

  1. die gesundheitliche und persönliche Eignung der Bewerberin oder des Bewerbers zur Ausübung des Berufs sowie hierfür ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache und
  2. die Berufsbildungsreife oder ein der Berufsbildungsreife gleichgestellter Abschluss.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr (bei Vollzeitausbildung).

Verkürzung der Ausbildungszeit

Ausbildungsverkürzungen sind in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der Bundesländer geregelt.

In Brandenburg sieht es folgendermaßen aus:

  1. Auf Antrag kann die Dauer der Ausbildung im Umfang der fachlichen Gleichwertigkeit verkürzt werden, wenn eine andere einschlägige Ausbildung oder Teile einer einschlägigen Ausbildung nachgewiesen werden.
  2. Auf Antrag kann die Dauer der Ausbildung im Umfang der fachlichen Gleichwertigkeit auch verkürzt werden, wenn die antragstellende Person zertifizierte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Berufsfeld Altenpflege durchlaufen hat. In diesem Fall muss der Nachweis über Inhalt und Dauer der Fort- und Weiterbildungsmaßnahme über das Zertifikat erfolgen.
  3. Die Verkürzung darf das Erreichen des Ausbildungszieles nicht gefährden. Über die Verkürzungsmöglichkeiten entscheidet die Altenpflegeschule. Sie ist der zuständigen Behörde gegenüber berichtspflichtig.

Verlängerung der Ausbildungszeit

Teilweise kann in Ausnahmefällen die Ausbildungszeit um bis zu ein Jahr verlängert werden, wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Die Ausbildung kann auch in Teilzeitform durchgeführt werden und in diesem Fall bis zu drei Jahre dauern.

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:

  • welche körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen im Alter ablaufen
  • welche altersbedingten Krankheitsbilder (auch psychische Erkrankungen) es gibt, wie pflegerelevante Krankheitsbilder und ihre Symptome zu erkennen und wie sie zu behandeln sind, welche Medikamente unter welchen Voraussetzungen verabreicht werden
  • wie man alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegt, das heißt sie je nach Grad der Pflegebedürftigkeit nur in ihrer Lebensführung unterstützt bis hin zur Versorgung komplett pflegebedürftiger Menschen
  • wie der Pflegeprozess geplant und dokumentiert wird, vielfach mithilfe der EDV
  • wie gerontopsychiatrisch Erkrankte, alte Menschen mit Behinderung und insbesondere Schwerstkranke und Sterbende gepflegt und betreut werden
  • wie man bei der Behandlung und Rehabilitation kranker und alter Menschen mit Behinderung, einschließlich der Ausführung ärztlicher Verordnungen, mitwirkt
  • wie Notfallsituationen zu erkennen sind und gegebenenfalls Erste Hilfe geleistet wird
  • welche Wohnformen im Alter infrage kommen und was bei der Pflege alter Menschen in ihrer häuslichen Umgebung bzw. in stationären Einrichtungen der Altenhilfe zu beachten ist
  • welche Maßnahmen zu Gesundheitsvorsorge und -förderung (einschließlich der Ernährungsberatung) sowie Hygiene zu ergreifen sind
  • wie der Lebensalltag und die soziale Umgebung alter Menschen beim pflegerischen Handeln berücksichtigt wird, z.B. Familienbeziehungen und soziale Bindungen
  • wie man alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützt, welche Hilfsmittel dabei zum Einsatz kommen können
  • wie man alten Menschen bei der Haushaltsführung (Putzen, Textil- und Wäschepflege, Nahrungszubereitung) und den Verrichtungen des täglichen Lebens (z.B. Einkäufe tätigen, Bankgeschäfte erledigen) hilft bzw. wie man den Haushalt zeit- und kostensparend führt
  • wie man Nahrung zubereitet, eventuell unter Beachtung bestimmter Diätanforderungen (z.B. für Diabeteskranke)
  • wie der Alltag alter Menschen gestaltet werden kann, z.B. durch tagesstrukturierende Maßnahmen; musische, kulturelle, handwerkliche und sportliche Beschäftigungsangebote, Feste und Veranstaltungsangebote; wie Medien sinnvoll genutzt werden können (z.B. Internet und E-Mail)
  • wie man alte Menschen in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten betreut und berät und sie zu einer möglichst eigenständigen Lebensführung anregt, einschließlich der Förderung sozialer Kontakte
  • welche berufstypischen Problemsituationen (z.B. Pflege als Berufstätigkeit in der Privatsphäre Fremder, Umgang mit geistig verwirrten alten Menschen) auftreten können und wie man damit umgeht, welche Rolle Familienbeziehungen und soziale Bindungen spielen können
  • wie man situationsbezogen Gespräche führt, z.B. mit Angehörigen oder Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sozialer Einrichtungen oder von Behörden
  • welche rechtlichen Regelungen in der Altenpflegehilfe zu beachten sind
  • welche Träger, Dienste und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens für die Altenpflegehilfe von Bedeutung sind
  • wie qualitätssichernde Maßnahmen in der Altenpflege durchzuführen sind

Praktika

Während der praktischen Ausbildung werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse vertieft und in den verschiedenen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenpflege angewendet, z.B. in ambulanten Pflegediensten, Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Altentagesstätten der Altenclubs, Altenwohn- oder -pflegeheimen, Krankenhäusern oder gerontopsychiatrischen Einrichtungen.

Stundenpensum (Theorie)

Theoretischer und praktischer Unterricht (750 Stunden)

Lernbereich 1: Aufgaben und Konzepte in der Altenpflegehilfe

 

Lernfeld 1.1: Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

Lernfeld 1.2: Mithilfe bei der Planung, Durchführung, Dokumentation und Evaluation der Pflege alter Menschen

Lernfeld 1.3: Mithilfe bei der personen- und situationsbezogenen Pflege alter Menschen

Lernfeld 1.4: Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung

Lernfeld 1.5: Mithilfe bei der medizinischen Diagnostik und Therapie

Lernbereich 2: Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung

 

Lernfeld 2.1: Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen

Lernfeld 2.2: Mithilfe bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung und bei der Haushaltsführung

Lernfeld 2.3: Mithilfe bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten

Lernbereich 3 Rechtliche Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit kennen und berücksichtigen

Lernbereich 4: Berufe in der Altenpflege

Lernfeld 4.1: Berufliches Selbstverständnis entwickeln

Lernfeld 4.2: Lernen lernen

Lernfeld 4.3: Berufstypische Probleme erkennen und bewältigen

Lernfeld 4.4: Persönliche Gesundheitsförderung

Verfügungsstunden: 50

Stundenpensum (Praxis)

Praktische Ausbildung (900 Stunden)

Besteht ein Ausbildungsverhältnis mit einer stationären Pflegeeinrichtung, sind von den 900 Stunden der praktischen Ausbildung mindestens 700 in der stationären und bis zu 200 in der ambulanten Pflegeeinrichtung abzuleisten. Sofern ein Ausbildungsverhältnis mit einer ambulanten Pflegeeinrichtung im oben genannten Sinne besteht, sind von den 900 Stunden der praktischen Ausbildung mindestens 700 in der ambulanten und bis zu 200 in der stationären Pflegeeinrichtung abzuleisten.

Die praktische Ausbildung umfasst alle Lernbereiche und Lernfelder des theoretischen und praktischen Unterrichts. Die unter der Informationskategorie Stundenpensum (Theorie) für den theoretischen und praktischen Unterricht aufgeführten Inhalte und Ziele sind also auch in der praktischen Ausbildung zu berücksichtigen.

Kosten der Ausbildung

Ausbildungskosten

Für die Ausbildung können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren bzw. Schulgeld (v. a. an privaten Bildungseinrichtungen) sowie Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Für den theoretischen Unterricht entstehen Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur). Für die praktische Ausbildung wird Berufskleidung benötigt. Auch Fahrtkosten und Kosten für die auswärtige Unterbringung können anfallen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende erhalten während der Ausbildung vom Träger der praktischen Ausbildung eine Vergütung.

Die theoretische Ausbildung wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg finanziert. In Brandenburg richtet sich die Förderung ausschließlich an arbeitslose benachteiligte Personen, welche eine Vollzeitausbildung an einer staatlich anerkannten Altenpflegeschule des Landes Brandenburg teilnehmen.

Berufs- und Verdienstaussichten

Verdienst/Einkommen

Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.

Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6, Stufe 1 bis Stufe 6, erhalten Beschäftigte in medizinischen Berufen bei den Kommunen ein Monatsbruttoentgelt von € 2.022 bis € 2.599.

Quelle: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

Tarifliche Regelungen

Für Beschäftigte in medizinischen Hilfeberufen bei den Kommunen oder dem Bund gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Weiterbildungsmöglichkeiten

Aufbauend auf die Ausbildung eröffnen sich bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen verschiedene Studienmöglichkeiten und Weiterbildungen

 

Qualifizierung und Spezialisierung

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Altenarbeit über Themen der medizinischen Pflege bis hin zu Seniorensport und Freizeitgestaltung. Auch wenn sich Altenpflegehelfer/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Ambulante Altenhilfe, Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege sowie Pflege von alten Menschen mit Behinderung entsprechende Angebote.

Aufstieg

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Altenpfleger/in abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Fachwirt/in in der Alten- und Krankenpflege.

Studium

Altenpflegehelfer/innen mit Hochschulzugangsberechtigung können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gerontologie erwerben.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Existenzgründung

Wer sich selbstständig machen möchte, kann z.B. als freiberufliche Pflegekraft tätig werden.

Qualifizierungslehrgänge:

  • Altenhilfe, Altenarbeit
  • Pflege - allgemein
  • Ambulante Pflege, Sozialstation, Haus- und Familienpflege
  • Erste Hilfe - Fachfortbildung
  • Sport- und Spielarten
  • Gerontotherapie
  • Ernährung, Ernährungsberatung
  • Kommunikation, Gesprächsführung im Sozialwesen

Anpassungsweiterbildungen - Fortsetzung der Ausbildung:

  • Altenpfleger/Altenpflegerin

Aufstiegsweiterbildungen:


- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Fachwirt/Fachwirtin in der Alten- und Krankenpflege
  • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Staatlich geprüfter Fachwirt/Staatlich geprüfte Fachwirtin für Organisation und Führung Schwerpunkt Sozialpädagogik

Studienfächer:

  • Gerontologie (Bachelor)
  • Medizin-, Pflegepädagogik (Bachelor)
  • Pflegemanagement, -wissenschaft (Bachelor)
  • Soziale Arbeit (Bachelor)

Interessante Links

http://www.pflegemarkt.com

Das Expertenportal in der Pflege

http://www.altenpflege-online.net/

Altenpflege- Vorsprung durch Wissen

http://www.ppm-online.org

PRO Pflege Management – Pflege braucht Wissen

http://www.pflegeboard.de/

http://forum-altenpflege-lb.de

Altenpflegeberufe – Ausbildung in Berufen mit Zukunft

http://www.altenpflegeausbildung.net/

vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

http://berufenet.Arbeitsagentur.de

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.stegmed.de

Vermittlung und Überlassung von Profis aus Medizin und Pflege

http://www.medi-jobs.de

Stellenangebote im Gesundheitswesen

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de

allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de

Große Jobbörse für Gesundheitsberufe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Bundesverband
Bundesgeschäftsstelle
Salzufer 6
D-10587 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 219157-0
Tel.: +49 (0)30 219157-77
E-mail: dbfk@dbfk.de
Homepage
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Bundesverband

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 548- 0
Tel.: +49 335 548-2003
E-mail: gf@klinikumffo.de
Homepage

Seniorenzentrum Albert Hirsch
Caritas Altenhilfe gGmbH
Prager Straße 18a
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 6829-0
Tel.: +49335 6829-500
E-mail: ah@caritas-altenhilfe.de
Homepage

ASB Seniorenheim
Caritas Altenhilfe gGmbH
Gubener Straße 2
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 401289 0
E-mail: liesegang@asb-frankfurt-o.de
Homepage

Carl-Thiem-Klinikum
Thiemstr. 111
03048 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355-460
E-mail: ctk@ctk.de
Homepage
Carl-Thiem-Klinikum

Sonstige wichtige Ansprechpartner

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle