Luftverkehrskaufmann/-frau in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag mit einem Betrieb.

Abschluss: Luftverkehrskaufmann/ Luftverkehrskauffrau

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Bei der Beförderung von Passagieren und Frachten sind Luftverkehrskaufleute für die Organisation, Planung und Kontrolle der Arbeitsabläufe verantwortlich. Im Schalter- und Stationsdienst beraten sie Fluggäste über Flugverbindungen und Tarife, berechnen Flugpreise und reservieren Plätze. Sie verkaufen Flugpassagen oder Frachtraum und fertigen Fluggäste und deren Gepäck ab. Bei Frachtsendungen planen sie die Frachtkapazitäten, erstellen Frachtpapiere und erledigen zollamtliche Formalitäten. Sie beschaffen Treibstoff und Ersatzteile, planen den Crew-Einsatz, stellen Streckenunterlagen zusammen und übernehmen organisatorische Aufgaben in der Flugzeugabfertigung. Darüber hinaus übernehmen Luftverkehrskaufleute Aufgaben im Finanz- und Rechnungswesen und entwickeln Marketingstrategien.

 

Luftverkehrskaufleute haben folgende Aufgaben:

 

• Kunden beraten und betreuen

  • Flugverbindungen heraussuchen und Flugpreise errechnen
  • Flugpassagen reservieren und verkaufen
  • Mietwagen und Hotelzimmer buchen
  • Sitzplätze reservieren
  • Fluggäste und deren Gepäck abfertigen, ggf. Visa-Bestimmungen überprüfen

 

• organisatorische Aufgaben in der Flugzeugabfertigung ausführen

  • Flugpläne und Streckenunterlagen zusammenstellen
  • Betankung organisieren
  • Wartungs- und Reinigungsarbeiten planen
  • Treibstoff und Ersatzteile beschaffen, Bordverpflegung organisieren (Einkauf)
  • die zur Be- und Entladung sowie Flugdurchführung notwendigen Dokumente ausfertigen, z.B. Import- und Exportdokumente kontrollieren

 

• Frachtraum verkaufen

  • Frachtkapazitäten und -kosten errechnen, Frachtraum reservieren und verkaufen
  • Frachtpapiere erstellen und Zollformalitäten erledigen
  • mit Kunden (z.B. Spediteuren) verhandeln

 

• organisatorische Aufgaben im Rahmen der Beförderung von Passagieren und Frachten ausführen

  • mit ausländischen Luftverkehrsgesellschaften über Streckenführung sowie über Start- und Landezeiten verhandeln
  • mit Kunden (z.B. Reiseveranstaltern oder -büros) verhandeln

 

• Tätigkeiten im Bereich Marketing ausführen

  • Konzeptionen für den Passage- und Frachtverkauf erarbeiten
  • anhand von Auslastungs- und Ertragszahlen die Wirtschaftlichkeit des Flugbetriebes überwachen
  • Marktbeobachtungen durchführen
  • Marketingstrategien entwickeln und durchführen

 

• Tätigkeiten im Personalwesen durchführen, z.B. den Crew-Einsatz planen

 

• Aufgaben des Finanz- und Rechnungswesens erledigen

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Luftverkehrskaufmann/-frau ist teilweise vergleichbar mit den polnischen Berufen:

  • Techniker – Kaufmann für Spedition (poln. technik spedytor), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).
  • Techniker – Kaufmann für Logistik (poln. technik logistyk), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).
  • Techniker – Kaufmann im Handel (poln. technik handlowiec), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).
  • Techniker – Kaufmann für Tourismus (poln. technik obsługi turystycznej), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum” zu finden.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Duale Ausbildung

Grundsätzlich wird – wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen – keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Reiseverkehrskaufleute mit Hochschulreife ein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung der Ausbildung

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Ausbildungsinhalte

Während ihrer Ausbildung im Betrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • welche kaufmännischen Aufgaben bei der Verkaufs- und Verkehrsabwicklung in den Bereichen Passage und Fracht bei einem Luftverkehrsunternehmen anfallen
  • wie Flugscheine ausgestellt und Flugpreiserstattungen durchgeführt werden
  • welche zollrechtlichen Bestimmungen es zu beachten gilt und wie die Zollabfertigung im Einzelnen vor sich geht
  • wie man Streckenunterlagen erstellt und Streckenberechnungen durchführt
  • wie die Fluggäste am Flughafen abgefertigt werden und wie man gegebenenfalls mit Gepäckunregelmäßigkeiten umgeht
  • wie die Materialwirtschaft organisiert ist und wie Materialdisposition, -beschaffung sowie -verwaltung durchgeführt werden
  • wie das Personalwesen funktioniert, wie zum Beispiel Stellenbesetzungs- und Auswahlverfahren durchgeführt werden
  • welche Aufgaben die einzelnen Bereiche des Rechnungswesens haben und wie unter anderem Rechnungsprüfungen durchgeführt, Zahlungsvorgänge bearbeitet oder Kosten- und Leistungsrechnungen erstellt werden
  • was im Umgang mit und bei der Beratung von Kunden zu berücksichtigen ist, wie Verkaufsgespräche zu führen sind
  • wie Privat- und Agentenbuchungen mithilfe der EDV abgewickelt werden
  • welche Arbeiten im Frachtbereich anfallen, zum Beispiel Frachtannahme, Frachtraumreservierung, Fracht- und Versandvorbereitung, Frachtabrechnung
  • was man über die Flugzeugabfertigung wissen muss, unter anderem wie Ladeanweisungen erstellt werden oder welche spezifischen Abfertigungsmerkmale für Großraumflugzeuge es gibt
  • welche Fachausdrücke (zum Teil in englischer Sprache), Maße und Gewichte verwendet werden

Außerdem wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:

  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
  • welche Umweltschutzmaßnahmen zu beachten sind

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule erwirbt man grundlegende Kenntnisse z.B. auf folgenden Gebieten:

  • Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre
  • Luftfracht (Import/Export), Passage
  • rechtliche und tarifliche Bestimmungen der Fluggastabfertigung
  • Wirtschaftsrechnen und Wirtschaftsstatistik, Rechnungswesen
  • geografische Grundlagen, Wirtschafts- und Verkehrsgeografie
  • Unternehmensführung und Organisation
  • Finanzwirtschaft und Steuern
  • Wirtschaftspolitik, Arbeits- und Sozialrecht, politische Bildung
  • EDV, Lerntechniken, Rhetorik, Entscheidungstechnik
  • Englisch, Spanisch
  • Grundlagen des Verkehrs und des Luftverkehrs, Verkehrsrecht
  • Luftverkehrsfachkunde

Quelle: BERUFENET

Stundenpensum (Theorie)

Lernfelder in der Berufsschule:

  • Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre
  • Luftfracht (Import/Export), Passage
  • rechtliche und tarifliche Bestimmungen der Fluggastabfertigung
  • Wirtschaftsrechnen und Wirtschaftsstatistik, Rechnungswesen
  • geografische Grundlagen, Wirtschafts- und Verkehrsgeografie
  • Unternehmensführung und Organisation
  • Finanzwirtschaft und Steuern
  • Wirtschaftspolitik, Arbeits- und Sozialrecht, politische Bildung
  • EDV, Schreibmaschinenkurs, Lerntechniken, Rhetorik, Entscheidungstechnik
  • Englisch, Spanisch, Französisch
  • Grundlagen des Verkehrs und des Luftverkehrs, Verkehrsrecht
  • Luftverkehrsfachkunde

Gesamtstunden: 880 Stunden

Stundenpensum (Praxis)

In der Regel arbeitet der Auszubildende an drei bis vier Tagen in der Woche im Betrieb, wo er die praktischen Fähigkeiten seines Ausbildungsberufes erlernt.

  • Einführung in das Luftverkehrsrecht; englische Fachsprache; Grundkenntnisse der Unfallverhütungsvorschriften
  • Nachrichtendienst im Luftverkehr einschließlich Bedienen des Fernschreibers
  • Einführung in die Flugzeugabfertigung und in die Behandlung von Beschwerden und Regressen
  • einfache Arbeiten in der Fluggastabfertigung sowie in der Luftpost- und Luftfrachtabfertigung
  • Schalterdienst und Akquisition; Buchen der Passage, Fracht und Post; Ausstellung und Behandlung von Beförderungsdokumenten; Grundkenntnisse der im Weltluftverkehr gebräuchlichen Flugzeugtypen, ihrer Klassifikation und ihrer Eigenschaften
  • Einführung in die Zusammenhänge des internationalen Luftverkehrs; berufsbezogene Geografie; Grundkenntnisse der für den Luftverkehr geltenden Tarife und ihrer Anwendung; Grundkenntnisse der Beförderungsbestimmungen; im Luftverkehr übliche Fachausdrücke, Maße und Gewichte
  • betriebliche Zusammenhänge, Gliederung und Aufgaben des Innen- und Außendienstes
  • Grundkenntnisse der einschlägigen Steuern, der Zollbestimmungen und des Zollverfahrens, der Versicherung und des Lohn- und Sozialversicherungswesens; Grundkenntnisse über die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen für die kaufmännische Praxis; Grundkenntnisse der Werbung
  • berufsbezogenes Rechnen; Grundkenntnisse des Einkaufs, der Lagerverwaltung und Kassenführung; Zahlungsverkehr; Buchführungstechnik einschließlich einfacher Abschlussarbeiten
  • Verwendung und Handhabung der üblichen Arbeitsmittel des Büros; Postein- und -ausgang; Registraturarbeiten; Ordnen und Verwalten laufender Vorgänge; Karteiführung und Terminüberwachung; einfacher Schriftverkehr; Anlage und Bearbeitung einfacher Statistiken

Kosten der Ausbildung

Duale Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Die Auszubildenden können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

Die Auszubildenden können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 724
  • 2. Ausbildungsjahr: € 773
  • 3. Ausbildungsjahr: € 823

Quelle:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Tarifauswertung - Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen – Stand: Januar 2013

Berufs- und Verdienstaussichten

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.082 bis € 2.629 im Monat betragen.

Quelle:

Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik – WSI-Tarifarchiv 2012

Tarifliche Regelungen

Als Orientierung kann der Tarifvertrag für das Lufthansa-Bodenpersonal dienen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Qualifizierungslehrgänge:

  • Luftverkehr
  • Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Logistik, Versand
  • Transport, Verkehr
  • Touristik, Fremdenverkehr - Fachfortbildung
  • Marketing, Vertrieb, Verkauf, Werbung, Public Relations, Messe- und Veranstaltungswesen
  • Finanz- und Rechnungswesen, Buchführung und Bilanz, Controlling und Revision
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Kaufmännisches Grundwissen/Kaufmännische Qualifizierungen
  • Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz
  • EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich
  • Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Außenwirtschaft, Export/Import, Zollabwicklung, Leben, Arbeiten und Lernen im Ausland
  • Wirtschaftsrecht, Transportrecht

Aufstiegsweiterbildungen:

• Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Geprüfter Verkehrsfachwirt/Geprüfte Verkehrsfachwirtin
  • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik
  • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Personenverkehr und Mobilität
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Logistik
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Verkehr
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Außenwirtschaft
  • Geprüfter Fachkaufmann/Geprüfte Fachkauffrau für Außenwirtschaft

• Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft
  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studienfächer:

  • Luftverkehrsmanagement (Bachelor)
  • Verkehrsbetriebswirtschaft (Bachelor)
  • Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (Bachelor)
  • Logistik, Supply-Chain-Management (Bachelor)

Interessante Links

http://blog.berlin-airport.de/

Der Blog des Flughafen Berlin/ Brandenburgs

http://preview.berlin-airport.de

Aus dem Alltag eines „LVK“

http://www.hallo-ausbildung.de

Deine Zukunft in der Logistik

http://www.bbal.de/

Bundesverband der Betriebe der allgemeinen Luftfahrt

Job- und Bewerberdatenbanken

Ausbildung am Flughafen Berlin/ Brandenburg

http://www.barig.org/

Jobbörse des BOARD OF AIRLINE REPRESENTATIVES IN GERMANY e.V.

http://www.hogastjob.com

Das Tourismus Job-Portal

http://www.hogapage.de/

Jobbörse für Hotel und Gastronomie

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de

allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de

Große Jobbörse für Hoga-Berufe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich.

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: bz.nob@verdi.de
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Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V.
DSLV
Weberstraße 77
53113 Bonn
Deutschland
Tel.: +49228914400
Tel.: +49228914499
E-mail: info@dslv.spediteure.de
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DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Kapweg 4
13405 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 0
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
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Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
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Heinrich-von-Stephan-Straße 2
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Tel.: +49 335 570 3333
E-mail: Frankfurt-Oder.Eures@arbeitsagentur.de
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