Kaufmann/-frau für Verkehrsservice in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag mit einem Betrieb.

Abschluss: Kaufmann für Verkehrsservice/ Kauffrau für Verkehrsservice

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Im Schwerpunkt Verkauf und Service informieren Kaufleute für Verkehrsservice die Kunden über Reiseverbindungen und verkaufen Tickets, informieren über Anschlussverbindungen und kontrollieren die Fahrkarten. Sie sind auch als Sachbearbeiter/-innen tätig und bearbeiten zum Beispiel Reklamationen, kümmern sich um den Materialeinkauf und wirken bei Werbemaßnahmen mit.

Im Schwerpunkt Sicherheit und Service ist die Sicherheit der Fahrgäste ihr Aufgabenfeld. Sie informieren Kunden über angebotene Sicherheitsleistungen, ergreifen vorbeugende Maßnahmen zur Einhaltung der Sicherheit und führen besondere Maßnahmen durch, um bestimmte Personengruppen (z.B. Prominente) oder Gefahrguttransporte zu schützen. Außerdem bedienen und prüfen sie technische Sicherheits- und Serviceeinrichtungen wie Aufzüge, Videoüberwachungsanlagen oder Brandschutzeinrichtungen. Wenn sie Sicherheitslücken entdecken, schlagen sie Maßnahmen zu deren Beseitigung vor.

Quelle: Berufe.net




Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Kaufmann/-frau für Verkehrsservice ist teilweise vergleichbar mit den polnischen Berufen:

  • Techniker – Kaufmann für Bahnverkehr (poln. technik transportu kolejowego), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).
  • Techniker – Kaufmann für Tourismus (poln. technik obsługi turystycznej), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum” zu finden.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Duale Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Fachkräfte mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung der Ausbildung:

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr werden den Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb u.a. folgende Kenntnisse vermittelt:

  • wie man Gespräche situations- und zielgruppenorientiert führt
  • wie man fremdsprachige Begriffe anwendet
  • wie man Zahlungsvorgänge bearbeitet
  • wie man vorbereitende Aufgaben für die Buchführung durchführt
  • was bei der Beschaffung und Verwaltung von Betriebsmitteln und Verbrauchsstoffen zu beachten ist
  • wie man Informations- und Kommunikationssysteme aufgabenorientiert einsetzt
  • was bei der Kundenbetreuung wichtig ist
  • wie man Verkehrswege, Verkehrsmittel und Verkehrsverbindungen ermittelt

Im 2. Ausbildungsjahr lernt man beispielsweise:

  • wie man Kundenerwartungen ermittelt und mit dem Angebot des Ausbildungsbetriebs vergleicht
  • wie man fremdsprachige Standardtexte situationsgerecht einsetzt
  • wie man Rückzahlungen bearbeitet
  • wie man Kunden über Leistungsstörungen informiert und Lösungsalternativen aufzeigt
  • wie man Maßnahmen zur Verhütung von Notfällen durchführt
  • wie man die Funktionsfähigkeit der Serviceeinrichtungen an und im Fahrzeug prüft, wie man Schäden und Mängel feststellt und Maßnahmen ergreift, diese zu beseitigen
  • wie man Produkte und Leistungen anbietet und verkauft und dabei vertragliche Rechte und Pflichten beachtet
  • wie man besondere Personengruppen vor, während und nach der Reise betreut

Im 3. Ausbildungsjahr wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:

  • wie man zur Vermeidung von Kommunikationsstörungen beiträgt
  • wie man Marketinginstrumente betriebsbezogen anwendet
  • wie man Kunden über Sicherheitsleistungen berät
  • welche Maßnahmen bei Zahlungsverzug einzuleiten sind
  • wie man die im Vertrieb anfallenden Steuern ermittelt
  • wie man Kosten und Erträge von erbrachten Verkehrs- und Serviceleistungen darstellt
  • welche Bedeutung Statistiken im Betrieb haben, welche Anwendungsmöglichkeiten es dafür gibt und welches die Aufgaben des kaufmännischen Berichtswesens sind

Quelle: Berufe.net

Stundenpensum (Theorie)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf:

 

  1. das eigene Handeln in den strukturellen und rechtlichen Bezugsrahmen eines Verkehrsbetriebes stellen (40 h)
  2. die Bedeutung der Verkehrswirtschaft in der Gesamtwirtschaft einschätzen (60 h)
  3. Kunden über Produkte und Leistungen im Personenverkehr informieren (100 h)
  4. Kunden über gesetzliche und vertragliche Grundlagen im Personenverkehr informieren (40 h)
  5. die eigene Berufsausbildung aktiv und zielgerichtet mitgestalten (20 h)
  6. die angestrebte Arbeitnehmerrolle vorbereiten und zielgerichtet mitgestalten (60 h)
  7. mit Kunden umgehen (40 h)
  8. mit fremdsprachigen Kunden (in betriebsüblichen Standardsituationen) kommunizieren (80 h)
  9. Bücher führen (60 h)
  10. an der Überwachung und Steuerung von Kosten und Leistungen mitwirken (100 h)
  11. Zusatzleistungen (Waren und Dienstleistungen außerhalb des Kerngeschäfts) beschaffen (60 h)
  12. Zahlungsvorgänge bearbeiten (80 h)
  13. an verkaufsfördernden Maßnahmen mitwirken (60 h)
  14. sicherheitsrelevantes Handeln an einem rechtlichen Bezugsrahmen ausrichten (40 h)
Gesamtstunden: 840Stunden

Stundenpensum (Praxis)

In der Regel arbeitet der Auszubildende an drei bis vier Tagen in der Woche im Betrieb, wo er die praktischen Fähigkeiten seines Ausbildungsberufes erlernt.

Kosten der Ausbildung

Duale Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist abhängig vom Ausbildungsbereich (z.B. Industrie und Handel, Handwerk) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet. Auch der räumliche Geltungsbereich des entsprechenden Tarifvertrages kann Einfluss auf die Höhe der Ausbildungsvergütung haben. Frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen sind möglich, wenn z.B. der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 633 bis € 636
  • 2. Ausbildungsjahr: € 688 bis € 698
  • 3. Ausbildungsjahr: € 741 bis € 758

Quelle:

Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) -  Stand: Oktober 2012

Berufs- und Verdienstaussichten

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 1.941 bis € 2.116 im Monat betragen.

Quelle: Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik – WSI-Tarifarchiv 2013

Tarifliche Regelungen

Zu den tariflichen Regelungen informiert das Statistische Taschbuch der Tarifpolitik 2013.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Qualifizierungslehrgänge:

  • Transport, Verkehr
  • Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Logistik, Versand
  • Marketing, Vertrieb, Verkauf, Werbung, Public Relations, Messe- und Veranstaltungswesen
  • Finanz- und Rechnungswesen, Buchführung und Bilanz, Controlling und Revision
  • Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Außenwirtschaft, Export/Import, Zollabwicklung, Leben, Arbeiten und Lernen im Ausland
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Kaufmännisches Grundwissen/Kaufmännische Qualifizierungen
  • Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz
  • EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich
  • Wirtschaftsrecht, Transportrecht

Aufstiegsweiterbildungen:

 

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Personenverkehr und Mobilität
  • Geprüfter Verkehrsfachwirt/Geprüfte Verkehrsfachwirtin
  • Fachwirt/Fachwirtin für den Bahnbetrieb
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Verkehr
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Touristik/Reiseverkehr

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Betriebsleiter/Betriebsleiterin für Eisenbahnen (Weiterbildung)
  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studium:

  • Verkehrsbetriebswirtschaft (Bachelor)
  • Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (Bachelor)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare finden Sie auch bei der IHK Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

http://www.logistiklexikon.de/

Nachschlagewerk für Logistik-Fachtermini

 

http://www.logistiknetz-bb.de/startseite.html

LogitikNetz Berlin-Brandenburg

 

http://www.berlinbrandenburglogistik.de/

Die Logistik-Datenbank der Region im Internet

 

http://www.hallo-ausbildung.de/

Deine Zukunft in der Logistik

 

http://www.vbb.de/

Verkehrsbund Berlin-Brandenburg

 

http://www.svf-ffo.de

Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder)

 

http://berufswelt-logistik.de

Das Karriereportal für kluge Köpfe

 

http://www.vsbberlin.de/

Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V.

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.logistik-jobs.de/

Jobbörse für Logistikbranche

www.deutschebahn.com/karriere

Karriere bei der Deutschen Bahn

http://www.planet-beruf.de/Job-inside-Kaufmann.15894.0.html?&type=102

Job inside: Kaufmann/-frau für Verkehrsservice

Logistik- Karriere

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de

allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de

Große Jobbörse. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Stadtverkehrsgesellschaft mbH
Böttnerstraße 1
15232 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: (0335) 56 48 60
Tel.: (0335) 5 64 86 69
E-mail: svf.mbh@svf-ffo.de
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle