Medienkaufmann/-frau Digital und Print in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag mit einem Betrieb.

Abschluss: Medienkaufmann Digital und Print / Medienkauffrau Digital und Print

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

In den Bereichen Marketing und Vertrieb beraten sie Kunden über Medienprodukte und Dienstleistungen des Unternehmens und arbeiten bei der Entwicklung und Umsetzung von Marketingkonzepten mit. Medienkaufleute Digital und Print verkaufen bzw. erwerben Digital- und Printprodukte, Rechte und Lizenzen, beobachten die unterschiedlichen Medienmärkte und die gesellschaftlichen Trends und wirken bei der Produkt- und Programmplanung mit. Auch an der Gestaltung und Herstellung von Medienprodukten sind sie beteiligt. Sie berechnen Produktions- und Vertriebskosten, führen Kalkulationen durch und wenden betriebliche Controlling- Instrumente an.




Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Medienkaufmann/-frau Digital und Print ist teilweise vergleichbar mit polnischen Berufen:

  • Techniker – Kaufmann für Buchhandel (poln. technik księgarstwa), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).
  • Techniker – Kaufmann für digitale Grafikprozesse (poln. technik cyfrowych procesów graficznych), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).
  • Techniker – Kaufmann für Druckprozesse (poln. technik procesów drukowania), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

und im rein kaufmännischen Bereich:

  • Techniker – Kaufmann (poln. technik handlowiec), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum)*.

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum” zu finden.

*) Die Ausbildung im Beruf Techniker – Kaufmann wird in Polen ohne Spezialisierung nach Branchen bzw. Wirtschaftszweigen realisiert.

Ausbildungsstätten

Oberstufenzentrum II Potsdam
Wirtschaft und Verwaltung
Zum Jagenstein 26
14478 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49 (0) 331 2 89 72 00
Tel.: +49 (0) 331 2 89 72 01
E-mail: osz2.potsdam@t-online.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Medienkaufleute mit Hochschulreife ein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab.

Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

  • wie man Standardsoftware und betriebsspezifische Software anwendet
  • welche Gestaltungsgrundsätze für Digital- und Printprodukte es gibt
  • wie man Text-, Bild- und Grafikdaten digital bearbeitet und weiterleitet
  • wie man das Layout erstellt
  • auf welchem Wege sich Zielgruppen analysieren und bestimmen lassen
  • wie man Daten erfasst, auswertet, ordnet und pflegt
  • wie man Kontakte zu Kunden herstellt

Während des 2. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

 

  • welche Bestimmungen des nationalen und internationalen Medien- und Presserechts es gibt, wie man diese anwendet und welche Branchenrichtlinien man dabei beachten muss
  • wie man Herstellungsverfahren für Digital-, Print- und Nebenprodukte auswählt und dabei wirtschaftliche und ökologische Kriterien abwägt
  • wie man Angebote einholt, vergleicht und auswählt
  • wie man geeignete Verkaufsmaßnahmen entwickelt und Medienprodukte verkauft
  • welche Möglichkeiten es gibt, Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und Beratungs- und Verkaufsgespräche zu führen
  • wie man an Aktionen der Öffentlichkeits- und PR-Arbeit mitwirkt
  • welche Zahlungssysteme es gibt, wie man Zahlungsein- und -ausgänge überwacht und welche Maßnahmen bei Zahlungsverzug einzuleiten sind

Im 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden:

 

  • was beim Abschluss von Verlags- und Lizenzverträgen zu beachten ist
  • wie man Kalkulationen und Deckungsbeitragsrechnungen erstellt
  • wie man interne und externe Dienstleistungen produkt- und terminbezogen in den Produktionsprozess integriert
  • wie sich der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen organisieren und steuern lässt

Stundenpensum (Theorie)

Theoretische Ausbildung in der Berufsschule:

  1. Den Ausbildungsbetrieb präsentieren (80 h)
  2. Werteströme und Werte erfassen, dokumentieren und auswerten (80 h)
  3. Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (80 h)
  4. Märkte analysieren und bewerten (80 h)
  5. Herstellungs- und Produktionsprozesse von Digital- und Printmedien planen, steuern und kontrollieren (60 h)
  6. Medialeistungen bewerben und verkaufen (80 h)
  7. Gesamtwirtschaftliche Einflüsse auf Medienunternehmen analysieren (60 h)
  8. Den Jahresabschluss eines Medienunternehmens analysieren und bewerten (80 h)
  9. Medienprodukte und Dienstleistungen vertreiben (80 h)
  10. Arbeitsprozesse in Redaktion oder Lektorat unterstützen (40 h)
  11. Personalwirtschaftliche Aufgaben in Medienunternehmen wahrnehmen (80 h)
  12. Den wirtschaftlichen Erfolg eines Medienproduktes analysieren, beurteilen und steuern (80 h)

Gesamt: 880 h

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder befindet sich in der Verordnung über die Berufsausbildung: http://www.ihk-ostbrandenburg.de/file/4302-AVO.pdf

Stundenpensum (Praxis)

Während einer dualen Ausbildung werden Medienkaufleute im Ausbildungsbetrieb praktisch und in der Berufsschule theoretisch ausgebildet. Der praktische Teil der Ausbildung macht in der Regel ca. 80% der Gesamtausbildungszeit aus.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

 

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

 

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

 

  • 1. Ausbildungsjahr: € 750
  • 2. Ausbildungsjahr: € 822
  • 3. Ausbildungsjahr: € 897

 

Quelle:
Datenbank
Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Stand: Oktober 2012

Berufs- und Verdienstaussichten

Verdienstaussichten:

 

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.341 bis € 2.910 im Monat betragen.

 

Quelle:

Gemeinsames Tarifregister Berlin und Brandenburg

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Reglungen informiert die Gewerkschaft Ver.Di.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Qualifizierungslehrgänge:

  • Verlagswesen
  • Medien – allgemein
  • Medienrecht
  • Waren-, Produkt- und Verkaufskunde – Buchhandel, Verlagswesen
  • Werbung, Verkaufsförderung – Verlagswesen, Buchhandel
  • Marketing, internationales Marketing – Verlagswesen, Buchhandel
  • Vertrieb, Verkauf
  • Handel (Groß- und Einzelhandel)
  • EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich
  • Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Logistik, Versand
  • Finanz- und Rechnungswesen, Buchführung und Bilanz, Controlling und Revision

Aufstiegsweiterbildungen:

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Medien
  • Geprüfter Medienfachwirt Digital/Geprüfte Medienfachwirtin Digital
  • Geprüfter Medienfachwirt Print/Geprüfte Medienfachwirtin Print

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studienfächer:

  • Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (Bachelor)
  • Buchhandel, Verlagswirtschaft (Bachelor)
  • Marketing, Vertrieb (Bachelor)
  • Medienwirtschaft, -management (Bachelor)
  • Medienwissenschaft (Bachelor)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare: IHK-Projektgesellschaft mbH www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

http://berufenet.Arbeitsagentur.de

Kurzbeschreibungen und Informationen von der Arbeitsagentur zu allen Berufen

http://www.ihk-ostbrandenburg.de/html/13270-Medienkaufmann_-frau_Digital_und_Print

Informationen der IHK Ostbrandenburg über den Ausbildungsberuf

http://www.planet-beruf.de/Tagesablauf-Medienka.15676.0.html?&type=87

Der Tagesablauf von Medienkaufleuten Digital und Print

http://www.medienkaufleute.com/

Wissen für den Beruf

http://www.moz.de/

Märkische Oderzeitung

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.mediajobs.de/home.asp

4 Media People Only

http://www.medienjobs-aktuell.de/

Jobs in den Medien

http://www.jobmedien.de/

Jobangebote der deutschen Fernsehsender

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de
Große Jobbörse für Industrie und Gewerbe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Druckhaus Frankfurt GmbH
Gartenstraße 2
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 24618
Tel.: +49 335 24619
Homepage

Buchbinderei Spiegel
Bahnhofsstraße 14
15230 Frankfurt (Oder)
Deutzschland
Tel.: +49335 23602
E-mail: buchbinderei-spiegel@t-online.de
Homepage

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Masurenallee 8 – 14
14057 Berlin
Deutschland
E-mail: ausbildung@rbb-online.de
Homepage

Lausitzer VerlagsService GmbH
Straße der Jugend 54
03050 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355 481-555
E-mail: personal.recht@lr-online.de
E-mail: redaktion@lr-online.de
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle