Techniker für Orthopädietechnik in Polen

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Zwei mögliche Ausbildungsarten:

 

1. Technische Sekundarschule(polnische Bezeichnung: technikum) 

Im polnischen Berufsbildungssystem eine für Absolventen der Gymnasien bestimmte Schulart. Nach dem Beenden der technischen Sekundarschule erreichen die Schüler den mittleren Schulabschluss und haben die Möglichkeit, nach bestandener beruflicher Abschlussprüfung, die jeweilige Berufsbezeichnung zu erwerben. Bestandene Reifeprüfung (Abitur) ermöglicht eine Ausbildungsfortsetzung in Hochschulen und Universitäten.

 

2. Postsekundäre berufliche Schule (polnische Bezeichnung: szkoła policealna) 

In dem polnischen Berufsbildungssystem eine für Absolventen mit dem mittleren Bildungsabschluss (in Polen z.B. Lyzeen) bestimmte Schulart. Das Reifezeugnis (bestandene Abitur) wird von den Bewerbern nicht verlangt.

 

Berufsabschluss: Techniker für Orthopädietechnik (poln. technik ortopeda)

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Absolventen mit dem Berufsabschluss Techniker für Orthopädietechnik finden Arbeit in:

 

  • ambulanten Einrichtungen für Chirurgie und Rehabilitation,
  • Krankenhäusern (Abteilungen für chirurgische Orthopädie),
  • orthopädischen Werkstätten,
  • Produktionsbetrieben, die orthopädische und medizinische Hilfsmittel sowie Teile für den Bedarf orthopädischer Werkstätten herstellen,
  • Fachgeschäften für Orthopädie- und Rehabilitationstechnik.

Zu den wichtigsten beruflichen Aufgaben der Techniker für Orthopädietechnik gehört es u.a.:

  • Produkte der Orthopädie- und Rehabilitationstechnik zu entwerfen, herzustellen und zu verkaufen,
  • individuelle Bestellungen für orthopädische Hilfsmittel zu realisieren,
  • orthopädische Hilfsmittel an Bedürfnisse des Patienten anzupassen,
  • Patienten in die Handhabung von orthopädischen Hilfsmitteln einzuweisen,
  • orthopädische Hilfsmittel auseinander- und zusammenzubauen sowie fertig zu bearbeiten,
  • entsprechende Methoden zur Ver- und Bearbeitung von Rohstoffen und Materialien, die in der Orthopädietechnik eingesetzt werden, auszuwählen und anzuwenden,
  • Maße zu nehmen, Positivmodelle aus Gips herzustellen, entsprechende Bauteile und -gruppen für die Herstellung von orthopädischen und medizinischen Hilfsmitteln auszuwählen,
  • orthopädische Hilfsmittel regelmäßig zu warten und zu reparieren.

    Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

    Der polnische Beruf Techniker für Orthopädietechnik (poln. technik ortopeda) ist vergleichbar mit dem deutschen Beruf:

    • Orthopädietechnik-Mechaniker/-in, Ausbildungsart – bundesweit geregelte dreijährige Berufsausbildung im dualen System.

    Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte“ und „Stundenpensum“ zu finden.

    Ausbildungsstätten

    Technische Sekundarschulen:

    Im polnischen Teil der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober gibt es zurzeit keine Ausbildungsstätten, die eine Ausbildung im Beruf Techniker für Orthopädietechnik auf dem Niveau einer technischen Sekundarschule anbieten. Entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten gibt es z.B. in den Wojewodschaften Zachodniopomorskie und Opolskie:

    1. TEB Edukacja,ul. Wojska Polskiego 128, 70-491, Szczecin, www.technika.teb.pl
    2. Zespół Szkół Medycznych w Świnoujściu, ul. Grodzka 3, 72-600 Świnoujście, www.medyk.uznam.net.pl
    3. Zespół Szkół im. Janusza Korczaka, ul. Piastowska 26, 48-200 Prudnik, www.zskorczak-prudnik..pl

    Postsekundäre berufliche Schulen:

    Im polnischen Teil der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober gibt es zurzeit eine Ausbildungsstätte, die eine Ausbildung im Beruf Techniker für Orthopädietechnik auf dem Niveau einer postsekundären beruflichen Schule anbietet:

    1. AP Edukacja, ul.  Pocztowa 3/7, 66-400 Gorzów Wlkp., www.apedukacja.pl

    Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

    Personen, die eine Ausbildung zum Techniker für Orthopädietechnik aufnehmen möchten, müssen folgende Aufnahmevoraussetzungen erfüllen:

    1. Technische Sekundarschule:

    • Gymnasiumsabschluss,
    • positive Zeugnisnoten in ausgewählten Schulfächern,
    • andere Erfolge (z.B. Wettbewerbe, Facholympiaden).

    Erforderliche Unterlagen:

    • Bewerbungsschreiben,
    • Gymnasiumsabschlusszeugnis,
    • Bescheinigung über ausführliche Ergebnisse der Gymnasiumsabschlussprüfung, 
    • ärztliches Attest mit Bescheinigung, dass keine Gegenindikationen für die Ausbildung  in dem gegebenen Beruf vorliegen,
    • 3 Ausweisfotos.

    2. Postsekundäre berufliche Schule: mittlerer Bildungsabschluss (Abitur nicht notwendig).

    Erforderliche Unterlagen:

    • Bewerbungsschreiben und/oder Bewerbungsfragebogen (in Schulsekretariaten oder auf den Internetseiten erhältlich).
    • Schulabschlusszeugnis,
    • ärztliches Attest mit Bescheinigung, dass keine Gegenindikationen für die Ausbildung in dem gegebenen Beruf vorliegen,
    • 3 oder 4 Lichtbilder (45x35 mm).

    Ausbildungsdauer

    Technische Sekundarschule: Ausbildungsdauer 4 Jahre (8 Semester)

    Postsekundäre berufliche Schule: Ausbildungsdauer 2 Jahre (4 Semester)

    Ausbildungsinhalte

    Mindestpensum an Stunden der Berufsausbildung (in postsekundären beruflichen Schulen)*:

     

    Das minimale Stundenpensum der Berufsausbildung wurde in der Lehrprogrammgrundlage für den Beruf Techniker für Orthopädietechnik festgelegt und beträgt für einzelne Ausbildungseffekte bzw. -inhalte:

     

    1. Ausbildungseffekte, die eine Grundlage für die Ausbildung im gegebenen Beruf oder in der gegebenen Berufsgruppe darstellen (berufsübergreifende Ausbildungseffekte und Ausbildungseffekte, die für Berufe aus dem Ausbildungsbereich Medizin und Soziales gemeinsam sind) – 430 Stunden
    2. Erstellung und individuelle Auswahl von orthopädischen und medizinischen Hilfsmitteln – 800 Stunden

    Prüfung zum Abschluss der Qualifikation „Erstellung und individuelle Auswahl von orthopädischen und medizinischen Hilfsmitteln” findet gegen Ende des zweiten Schuljahres statt.

    *) Das Stundenpensum der Berufsausbildung wird in der gegebenen Schule an das in den Vorschriften über Rahmenlehrpläne in den öffentlichen Schulen bestimmte Stundenpensum unter Beibehaltung der in den Tabellen festgelegten, für alle Berufe und für Berufe des gegebenen Ausbildungsbereiches gemeinsamen Ausbildungseffekte, die eine Ausbildungsgrundlage in dem gegebenen Beruf darstellen, entsprechend zu den für den gegebenen Beruf erforderlichen Qualifikationen angepasst.  

    Stundenpensum (Theorie)

    Gemäß der Verordnung des Bildungsministers vom 7. Februar 2012 über Rahmenlehrpläne in öffentlichen Schulen beträgt das minimale Stundenpensum für die Berufsausbildung in postsekundären beruflichen Schulen mit zweijähriger Ausbildungsdauer 1600 Stunden, wovon 800 Stunden für die theoretische Berufsausbildung vorgesehen sind.

    Fächer in der theoretischen Berufsausbildung mit Stundenpensum (für postsekundäre berufliche Schulen):

    1. Wirtschaftliche Tätigkeit im Gesundheitswesen – 48 Std.
    2. EDV-Unterstützung im Gesundheitswesen – 32 Std.
    3. Fachliche Fremdsprache in der Orthopädie – 64 Std.
    4. Grundriss der Psychologie und Ethik – 48 Std.
    5. Gebärdensprache – 48 Std.
    6. Grundriss der Anatomie, Physiologie und Pathologie mit Erste-Hilfe-Elementen – 144 Std.
    7. Orthopädische Biomechanik – 96 Std.
    8. Technologie der Materialbearbeitung – 64 Std.
    9. Orthopädische und medizinische Hilfsmittel – 224 Std.
    10. Grundriss der Kinesiotherapie – 32 Std.

    Stundenpensum (Praxis)

    Gemäß der Verordnung des Bildungsministers vom 7. Februar 2012 über Rahmenlehrpläne in öffentlichen Schulen beträgt das minimale Stundenpensum für die Berufsausbildung in postsekundären beruflichen Schulen mit zweijähriger Ausbildungsdauer 1600 Stunden, wovon mindestens 800 Stunden für die praktische Berufsausbildung vorgesehen sind.

     

    Fächer in der praktischen Berufsausbildung mit Stundenpensum (für postsekundäre berufliche Schulen)*:

    1. Orthopädietechnik – 640 Std.
    2. Berufspraktika – 160 Std.

    *) Praktische Berufsausbildung findet in schulischen Fachunterrichtsräumen, in Einrichtungen der praktischen Bildung und in Unternehmen, die als potentielle Arbeitgeber für den jeweiligen Beruf in Frage kommen, statt.

    Kosten der Ausbildung

    Öffentliche Schulen – kostenfrei

    Privatschulen – Informationen sind telefonisch in Schulsekretariaten zu erfragen oder auf Internetseiten zu finden.

    Ausbildungsvergütung und -förderungen

    Im Unterschied zu dem in Deutschland am meisten verbreiteten dualen System, erhalten Schüler der Berufsschulen in Polen keine gesetzlich geregelte Ausbildungsvergütung.

    Informationen über eventuelle Vergütungen für die Berufspraktika in Arbeitsbetrieben und Stipendienmöglichkeiten sind direkt bei den Arbeitgebern bzw. Schulen zu erfragen.

    Berufs- und Verdienstaussichten

    Infolge der steigenden Zahl von Erkrankungen, die zu Amputationen der Gliedmaßen führen können (Diabetes, Atheromatose), und anderen, Dysfunktionen des Bewegungsapparats verursachenden Krankheiten sowie der zunehmenden Zahl von Unfällen mit Behinderungsfolgen, wächst der Markt der Leistungen im Bereich der Orthopädietechnik trotz Fortschritte in der Medizin ständig.

    Durch eine Analyse der im Internet ausgeschriebenen Stellenangebote (www.praca.trovit.pl, www.pracamedycyna.pl) lässt sich auf dem polnischen und internationalen Arbeitsmarkt ein großer Bedarf für Fachkräfte mit dem Berufsabschluss Techniker für Orthopädietechnik feststellen. Es soll dabei bemerkt werden, dass der Bedarf, auch im Zusammenhang mit den in einzelnen Wojewodschaften oder landesweit realisierten Programmen zur beruflichen Aktivierung von Menschen mit Behinderung, weiterhin zunehmen wird.

    Das Einkommen der Techniker für Orthopädietechnik beträgt durchschnittlich ca.2.000-3.000 Zloty bruttoim Monat.

    Genaue Informationen über Verdienstmöglichkeiten sind direkt bei den Arbeitgebern zu erfragen.

    Tarifliche Regelungen

    Genauere Informationen über eventuell geltende betriebliche oder überbetriebliche Tarifverträge sind bei den Gewerkschaftsorganisationen einzelner Betriebe zu erfragen.

    Weiterbildungsmöglichkeiten

    Techniker für Orthopädietechnik, Absolventen einer vierjährigen technischen Sekundarschule oder einer zweijährigen postsekundären beruflichen Schule, mit bestandener Reifeprüfung (Hochschulzugangsberechtigung) haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung in Hochschulen und Universitäten fortzusetzen. Naheliegend ist es dabei, sich für einen der verwandten Studiengänge, z.B. Biomedizinische Technik oder Gesundheitswissenschaften, zu entscheiden.

    Hochschulen im polnischen Teil und in der Nachbarschaft der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober, die entsprechende Möglichkeiten der Ausbildungsfortsetzung anbieten:

     

    1. Uniwersytet Zielonogórski, Wydział Mechaniczny [Universität in Zielona Góra, Mechanische Fakultät], ul. Prof. Z. Szafrana 4, 65-516 Zielona Góra, www.wm.uz.zgora.pl

    Studiengang: Biomedizinische Technik

    2. Lubuska Wyższa Szkoła Zdrowia Publicznego w Zielonej Górze [Hochschule für öffentliche Gesundheit in Zielona Góra],ul. Sulechowska 18a, 65-119 Zielona Góra, www.studiujzprzyszloscia.pl

    Studiengang:Öffentliche Gesundheit 

    3. Politechnika Poznańska, Wydział Budowy Maszyn i Zarządzania [Technische Universität in Poznań, Fakultät für Maschinenbau und Management], Pl. Marii Skłodowskiej-Curie 5, 60-965 Poznań, www.put.poznan.pl

    Studiengang: Biomedizinische Technik

    4. Uniwersytet Medyczny im. Karola Marcinkowskiego w Poznaniu, Collegium Maius [Karol-Marcinkowski-Universität für Medizin in Poznań], ul. Fredry 10, 61 -701 Poznań, www.usoms.poznan.pl

    Fakultät: Gesundheitswissenschaften

    5. Pomorski Uniwersytet Medyczny w Szczecinie [Pommersche Medizinische Universität in Szczecin], ul. Rybacka 1, 70 -204 Szczecin, www.pum.edu.pl

    Fakultät: Gesundheitswissenschaften

    Interessante Links

    In Polnisch:

    Lehrprogrammgrundlage für den Beruf Techniker für Orthopädietechnik:

    http://www.koweziu.edu.pl/pp_zawod.php?nr_zawodu=321403

    Internetseite der Polnischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (Polskie Towarzysztwo Ortopedyczne i Traumatologiczne):

    http://www.ptoitr.pl/

    Internetseite des Vereins der Orthopädie- und Rahabilitationstechnik für Unfallopfer (Stowarzyszenie Protetyki Ortopedycznej i Rehabilitacyjnej Ofiar Wypadków):

    http://www.pomocprotezy.pl/

    Internetforen:

    http://index.forum.gazeta.pl/szukaj/forum/technik+ortopeda

    http://www.ortopeda.com.pl/

    Job- und Bewerberdatenbanken

    In Polnisch:

    Stellenangebote im Beruf Techniker für Orthopädietechnik:

    http://praca.trovit.pl/praca-technik-ortopeda

    Allgemeine Internet-Jobbörsen:

    www.telepraca.org.pl

    www.eures.praca.gov.pl

    Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

    Eine Liste von Gewerkschaftsorganisationen in Polen isthierzu finden. Nachfolgend einige Kontaktadressen aus der Region:

     


    NSZZ „Solidarność” ZR Gorzów Wlkp.
    [związek zawodowy / Gewerkschaft]
    ul. E. Borowskiego 31
    66-400 Gorzów Wlkp.
    [Polska / Polen]
    Homepage

    NSZZ „Solidarność” ZR Zielona Góra
    [związek zawodowy / Gewerkschaft]
    ul. Lisowskiego 5
    65-072 Zielona Góra
    [Polska / Polen]
    Homepage

    OPZZ Rada Województwa Lubuskiego
    [centrala związkowa / Gewerkschaftszentrale]
    ul. Wyspiańskiego 130
    65-036 Zielona Góra
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)


    Organizacja Pracodawców Ziemi Lubuskiej
    [organizacja pracodawców / Arbeitgeberorganisation]
    ul. Reja 6
    65-076 Zielona Góra
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Zachodnia Izba Przemysłowo-Handlowa
    [regionalna izba gospodarcza / regionale Industrie- und Handelskammer]
    ul. Kazimierza Wielkiego 1
    66-400 Gorzów Wlkp.
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Izba Rzemiosła i Przedsiębiorców w Gorzowie Wlkp.
    [regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
    ul. Obotrycka 8
    66-400 Gorzów Wlkp.
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Izba Rzemieślnicza i Przedsiębiorczości w Zielonej Górze
    [regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
    ul. Reja 9
    65-076 Zielona Góra
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Arbeitsvermittler

    Powiatowy Urząd Pracy w Gorzowie Wlkp.
    [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
    ul. Walczaka 110
    66-400 Gorzów Wlkp
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Powiatowy Urząd Pracy w Międzyrzeczu
    [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
    Pl. Powstańców Wlkp. 1
    66-300 Międzyrzecz
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Powiatowy Urząd Pracy w Słubicach
    [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
    ul. Mickiewicza 3
    69-100 Słubice
    [Polska / Polen]
    Homepage

    Powiatowy Urząd Pracy w Strzelcach Kraj.
    [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
    Al. Wolności 39
    66-500 Strzelce Krajeńskie
    [Polska / Polen]
    E-mail: https://strzelcekrajenskie.praca.gov.pl/
    Homepage

    Powiatowy Urząd Pracy w Sulęcinie
    [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
    ul. Lipowa 18 b
    69-200 Sulęcin
    [Polska / Polen]
    E-mail: https://sulecin.praca.gov.pl/
    Homepage