Kaufmann/-frau im Einzelhandel in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

Beim Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Einzelhandel handelt es sich in der Regel um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten im Handel und im Handwerk angeboten. Er verfügt über eine Reihe von Wahlqualifikationseinheiten wie "Beratung und Verkauf", "Beschaffungsorientierte Warenwirtschaft" und "Marketing".

Abschluss: Kaufmann im Einzelhandel/ Kauffrau im Einzelhandel

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Sie verkaufen Konsumgüter wie z.B. Bekleidung, Spielwaren, Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik oder Einrichtungsgegenstände. Kaufleute im Einzelhandel führen Beratungsgespräche mit Kunden, verkaufen Waren und bearbeiten ggf. Reklamationen. Außerdem planen sie den Einkauf, bestellen Waren, nehmen Lieferungen entgegen, prüfen deren Qualität und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie zeichnen die Waren aus und helfen beim Auffüllen der Regale sowie bei der Gestaltung der Verkaufsräume. Auch bei der Planung und Umsetzung von werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Sie beobachten den Markt, die Konkurrenz sowie den Warenfluss im eigenen Geschäft und beeinflussen die Sortimentsgestaltung entsprechend.

Quelle: Berufe.net




Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist teilweise vergleichbar mit den polnischen Berufen:

  • Verkäufer (poln. sprzedawca), Ausbildungsart – dreijährige Berufsgrundschule (poln. zasadnicza szkoła zawodowa).
  • Techniker – Kaufmann im Handel (poln. technik handlowiec), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum” zu finden.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Duale Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Kaufleute im Einzelhandel mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Quelle: Berufe.net

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung der Ausbildung:

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Ausbildungsinhalte

Während des 1. und 2. Ausbildungsjahres lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

  • wie man sich einen Überblick über das Warensortiment des Ausbildungsbetriebes verschafft
  • was bei der persönlichen Kundenberatung, bei Beratungs- und Verkaufsgesprächen, beim Umgang mit Konflikten und bei Umtausch und Reklamationen zu beachten ist
  • wie man im Kassenbereich serviceorientiert auftritt, verschiedene Zahlungsmittel entgegennimmt und die Kassenabrechnung durchführt
  • wie Kunden über aktuelle Werbemaßnahmen und Serviceleistungen informiert sowie Waren verkaufsfördernd platziert und ausgezeichnet werden
  • was bei der Erfassung von Warenflüssen zu beachten ist, wie man Bestellungen durchführt, Warenlieferungen annimmt und kontrolliert, Waren lagert und Inventuren durchführt
  • mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge erfasst und Kalkulationen erstellt

Im 2. Ausbildungsjahr erwerben die Auszubildenden zudem Kenntnisse über eine der folgenden Wahlqualifikationseinheiten:

  • Warenannahme und -lagerung: Bestandssteuerung, Warenannahme und -kontrolle, Warenlagerung
  • Beratung und Verkauf: Beratungs- und Verkaufsgespräche, Umtausch, Beschwerde und Reklamation, Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen
  • Kasse: Service an der Kasse, Kassensystem und Kassieren, Umtausch, Beschwerde und Reklamation
  • Marketingmaßnahmen: Werbung, Visuelle Verkaufsförderung, Kundenbindung, Kundenservice

Im 3. Ausbildungsjahr stehen neben dem Pflichtbaustein Einzelhandelsprozesse drei der folgenden Wahlqualifikationseinheiten zur Auswahl:

  • Beratung, Ware, Verkauf: Die Auszubildenden erwerben vertiefte Kenntnisse über die Kommunikation mit Kunden und Konfliktlösungsstrategien sowie zusätzliche Warenkenntnisse.
  • Beschaffungsorientierte Warenwirtschaft: Hier lernen die Auszubildenden u.a., was man über die Sortimentsgestaltung, die Bestandskontrolle, das Bestellwesen, den Zahlungsverkehr und die Rechtsgrundlagen im Vertragswesen wissen muss.
  • Warenwirtschaftliche Analyse: Vermittelt wird z.B., wie man mit Umsatzstatistiken und Leistungskennziffern umgeht, Dokumente zu Produktlebenszyklen der Waren erstellt, Lagerstatistiken prüft und auswertet sowie Inventuren organisiert.
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle: Auf dem Programm stehen Kosten- und Leistungsrechnung als Informations- und Kontrollsystem, Steuerung mittels Kennziffern, Preisbildung und betriebliche Erfolgsrechnung.
  • Marketing: Inhalte dieses Bausteins sind u.a. die Durchführung und Auswertung verkaufsfördernder Aktivitäten, das Standortmarketing und die Konkurrenzbeobachtung sowie Maßnahmen des Zielgruppenmarketings.
  • IT-Anwendungen: Die Auszubildenden machen sich vertraut mit der handelsspezifischen Datenverarbeitung, mit E-Commerce und E-Business, mit der Datenaufbereitung und -auswertung, mit Möglichkeiten zur Optimierung des Warenwirtschaftssystems und mit der Erstellung und Pflege von Datenbanken.
  • Personal: Vermittelt wird u.a., was bei der Mitarbeiterführung zu beachten ist, Selbst- und Zeitmanagement, Konfliktlösungsstrategien, Arbeits- und Sozialrecht sowie Ziele und Methoden der Personalplanung.
  • Grundlagen unternehmerischer Selbstständigkeit: Hier werden Voraussetzungen und Kenntnisse vermittelt, die die Auszubildenden brauchen, um sich später mit einem Einzelhandelsbetrieb selbstständig zu machen.

Quelle: Berufe.net

Stundenpensum (Theorie)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf

 

  1. Das Einzelhandelsunternehmen repräsentieren: 80 h
  2. Verkaufsgespräche kundenorientiert führen: 80 h
  3. Kunden im Servicebereich Kasse betreuen: 80 h
  4. Waren präsentieren: 40 h
  5. Werben und den Verkauf fördern: 40 h
  6. Waren beschaffen: 60 h
  7. Waren annehmen, lagern und pflegen: 60 h
  8. Geschäftsprozesse erfassen und kontrollieren: 60
  9. Preispolitische Maßnahmen vorbereiten und durchführen: 40 h
  10. Besondere Verkaufssituationen bewältigen: 60 h
  11. Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern: 80 h
  12. Mit Marketingkonzepten Kunden gewinnen und binden: 60 h
  13. Personaleinsatz planen und Mitarbeiter führen: 60 h
  14. Ein Einzelhandelsunternehmen leiten und entwickeln: 80 h

 

Gesamtstunden: 880Stunden

Stundenpensum (Praxis)

In der Regel arbeitet der Auszubildende an drei bis vier Tagen in der Woche im Betrieb, wo er die praktischen Fähigkeiten seines Ausbildungsberufes erlernt.

Kosten der Ausbildung

Duale Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist abhängig vom Ausbildungsbereich (z.B. Industrie und Handel, Handwerk) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet. Auch der räumliche Geltungsbereich des entsprechenden Tarifvertrages kann Einfluss auf die Höhe der Ausbildungsvergütung haben. Frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen sind möglich, wenn z.B. der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 594 bis € 665
  • 2. Ausbildungsjahr: € 665 bis € 742
  • 3. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 851

Quelle:

Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - Stand: Oktober 2012

Berufs- und Verdienstaussichten

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise 1.772 € bis 2.662 € im Monat betragen.

Quelle: Gemeinsames Tarifregister Berlin und Brandenburg

Tarifliche Regelungen

Zu den tariflichen Regelungen informiert das Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Qualifizierungslehrgänge:

  • Waren-, Produkt- und Verkaufskunde
  • Handel (Groß- und Einzelhandel)
  • Marketing, internationales Marketing – Handel
  • Vertrieb, Verkauf
  • Finanz- und Rechnungswesen, Kostenwesen und Kalkulation – Handel
  • Büro, Sekretariat, Verwaltung
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Kaufmännische Qualifizierung – Handel
  • Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Logistik, Versand
  • EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich
  • Handels- und Gesellschaftsrecht

Aufstiegsweiterbildungen:

 

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Geprüfter Handelsfachwirt/Geprüfte Handelsfachwirtin
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Handel
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Absatz/Marketing
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Möbelhandel
  • Fachkaufmann/Fachkauffrau für Vertrieb

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studium:

  • Handelsbetriebswirtschaft (Bachelor)
  • Internationale Wirtschaft (Bachelor)
  • Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (Bachelor)
  • Wirtschaftswissenschaften (Bachelor)
Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare finden Sie auch bei der IHK Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

http://www.handelswissen.de/data/index.php

Wissensportal für den deutschen Handel

http://www.logistiklexikon.de/

Nachschlagewerk für Logistik-Fachtermini

http://www.einzelhandel.de/

Handelsverband Deutschland – Der Handel alles fürs Leben

http://www.zbb.de/

Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V.

http://www.hbb-ev.de/

Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.handelsjobs.de/

Jobbörse für Karriere im Handel

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de

allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de

Große Jobbörse. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

EDEKA C+C Großmarkt MIOS Großhandel GmbH
Spitzkrugring 5
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: 0335 / 68 39 8-0
E-mail: info@mios.de
Homepage

Dirk Rossmann
Isernhägener Str. 16
30938 Burgwedel
Deutschland
Tel.: (0 800) 76 77 62 66
Tel.: +49 51 39 / 8 98-4999
E-mail: service@rossmann.de
Homepage

Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG
Philipp Bulinski
Rötelstraße 30
74166 Neckarsulm
Deutschland
E-mail: philipp.bulinski@lidl.de
Homepage

Hammer
Fachmärkte für Heim-Ausstattung GmbH & Co. KG
Am Gewerbepark 12
03051 Gallinchen
Deutschland
Tel.: +49355 / 535487
Tel.: +49355 / 535488
E-mail: cottbus@hammer-heimtex.de
Homepage

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle