Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag mit einem Betrieb.

Abschluss: Servicekaufmann im Luftverkehr/ Servicekauffrau im Luftverkehr

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Die Hauptaufgabe der Servicekaufleute im Luftverkehr ist der Service am Kunden: Sie betreuen und beraten Fluggäste sowohl vor als auch während des Fluges. Am Abfertigungsschalter checken sie die Passagiere ein und nehmen ihr Gepäck entgegen. Im Flugzeug kümmern sie sich um ihr Wohl und ihre Sicherheit, informieren sie über die Sicherheitseinrichtungen und leiten in Notfallsituationen die nötigen Maßnahmen ein. Neben der Annahme und Ausgabe von Gepäck koordinieren sie auch Vorgänge bei der Abfertigung von Flugzeugen, wie etwa die Beladung, den Einstieg der Passagiere oder das Briefing der Crew. Daneben stellen sie z.B. Tickets aus oder führen Mietwagenbuchungen durch. Zusätzlich erledigen sie kaufmännische Aufgaben. Beispielsweise arbeiten sie bei der Konzeption und Umsetzung von Marketingmaßnahmen mit oder bearbeiten Zahlungsvorgänge und Reklamationen.

Quelle: Berufe.net

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr hat kein direktes Pendant unter den polnischen Ausbildungsberufen ist aber teilweise vergleichbar mit dem polnischen Beruf:

  • Techniker – Kaufmann für Tourismus (poln. technik obsługi turystycznej), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (poln. technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum” zu finden.

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Duale Ausbildung

Grundsätzlich wird – wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen – keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Servicekaufleute im Luftverkehr mit Hochschulreife ein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung der Ausbildung:

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

  • wie man Kunden über Dienstleistungen des Ausbildungsbetriebes unter Berücksichtigung luftverkehrsgeografischer Gegebenheiten berät
  • wie man individuelle Kundenerwartungen ermittelt und die Serviceleistungen entsprechend ausrichtet
  • welche Sicherheitseinrichtungen es gibt, wie man Kunden darüber informiert und sie ihnen erklärt
  • wie Flugdokumente als Informationsquelle genutzt werden können

Während des 2. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

  • welches die Abläufe der Flugzeugabfertigung sind und wie man die benötigten Unterlagen dafür zusammenstellt
  • wie man Ladeanweisungen erstellt und einsetzt sowie Load- und Trimsheet unter Beachtung der verschiedenen Flugzeugtypen erstellt
  • wie man Passagier-, Check-in- und Gate-Abfertigungen durchführt sowie besondere Personengruppen betreut
  • welche Notfallmaßnahmen in Gefahrensituationen eingeleitet werden müssen
  • wie man Gepäck annimmt, ausgibt und die Gepäckermittlung durchführt

Im 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden:

  • wie flugplan- und servicerelevante Informationen zusammengestellt sowie die Tagesplanung des Mitteleinsatzes und Dienst- und Schichtpläne erstellt werden
  • wie man Serviceleistungen disponiert und Verfahrensalternativen bei Leistungsstörungen aufzeigt
  • wie man die Aufwendungen und Erträge von erbrachten Serviceleistungen darstellt und bewertet
  • was bei der Produktgestaltung zu beachten ist und wie man bei Betriebsvergleichen mitwirkt
  • wie Kassenabrechnungen durchgeführt, Zahlungsvorgänge unter Berücksichtigung von Fremdwährungen und Erstattungen bearbeitet werden
  • wie Fremdsprachen bei Fachaufgaben angewandt werden

Quelle: Berufe.net

Stundenpensum (Theorie)

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf:

  1. Die eigene Berufsausbildung mitgestalten: 60 h
  2. Wesentliche Elemente der Arbeitnehmerrolle beherrschen: 80 h
  3. Informieren über die Organisation des Luftverkehrs sowie von Flughäfen und Fluglinien: 40 h
  4. Über Arbeitsschutz- und Sicherheitsbestimmungen und -einrichtungen informieren und diese anwenden: 20 h
  5. Aufklären über geographische und meteorologische Sachverhalte: 80 h
  6. Im Luftverkehr wesentliche Elemente des Marketing-Mix anwenden: 40 h
  7. An der vertraglichen Abwicklung des Passagierluftverkehrs mitwirken: 80 h
  8. Über Aspekte vor dem Abflug und nach der Landung informieren: 20 h
  9. Besonderen Kundenerwartungen angemessen entsprechen: 40 h
  10. Leistungsstörungen feststellen und beheben: 60 h
  11. Bei der Flugzeugabfertigung mitwirken: 80 h
  12. Zahlungsvorgänge in verschiedenen Währungen und Zahlungsformen abwickeln: 40 h
  13. Gastronomische Grundsätze des Luftverkehrs anwenden: 40 h
  14. Gesundheitliche Präventionsmaßnahmen anwenden und Hilfsmaßnahmen einleiten: 60 h
  15. Planungs- und Steuerungsinstrumente einsetzen: 80 h
  16. Externe Einflußfaktoren auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen im Luftverkehr erklären: 60 h

Gesamtstunden: 880 Stunden

Stundenpensum (Praxis)

In der Regel arbeitet der Auszubildende an drei bis vier Tagen in der Woche im Betrieb, wo er die praktischen Fähigkeiten seines Ausbildungsberufes erlernt.

Kosten der Ausbildung

Duale Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist abhängig vom Ausbildungsbereich (z.B. Industrie und Handel, Handwerk) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet. Auch der räumliche Geltungsbereich des entsprechenden Tarifvertrages kann Einfluss auf die Höhe der Ausbildungsvergütung haben. Frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen sind möglich, wenn z.B. der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 724
  • 2. Ausbildungsjahr: € 773
  • 3. Ausbildungsjahr: € 823

Quelle:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Tarifauswertung - Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen - Stand: Januar 2013

Berufs- und Verdienstaussichten

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.113 bis € 2.668 im Monat betragen.

Quelle:

Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-Tarifarchiv 2013

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Regelungen informiert das WSI- Tarifarchiv.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Qualifizierungslehrgänge:

  • Luftverkehr
  • Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Logistik, Versand
  • Marketing, Vertrieb, Verkauf, Werbung, Public Relations, Messe- und Veranstaltungswesen
  • Finanz- und Rechnungswesen, Buchführung und Bilanz, Controlling und Revision Touristik, Fremdenverkehr - Fachfortbildung
  • Reisevermittlung, Reiseveranstaltung Betriebswirtschaftslehre
  • Kaufmännisches Grundwissen/Kaufmännische Qualifizierungen
  • Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz
  • EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich
  • Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Außenwirtschaft, Export/Import, Zollabwicklung, Leben, Arbeiten und Lernen im Ausland
  • Wirtschaftsrecht, Transportrecht

Aufstiegsweiterbildungen

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Geprüfter Tourismusfachwirt/Geprüfte Tourismusfachwirtin
  • Geprüfter Verkehrsfachwirt/Geprüfte Verkehrsfachwirtin
  • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Personenverkehr und Mobilität
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Verkehr
  • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Touristik/Reiseverkehr

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studienfächer:

  • Luftverkehrsmanagement (Bachelor)
  • Verkehrsbetriebswirtschaft (Bachelor)
  • Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (Bachelor)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare finden Sie auch bei der IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

http://www.abi.de/berufsleben/berufsreportagen/mvl/servicekauffrau-im-luftverkehr09546.htm

Servicekauffrau im Luftbereich- Ein Beruf der nie langweilig wird

http://www.logistiklexikon.de/

Nachschlagewerk für Logistik-Fachtermini

http://www.logistiknetz-bb.de/startseite.html

LogitikNetz Berlin-Brandenburg

http://www.berlinbrandenburglogistik.de/

Die Logistik-Datenbank der Region im Internet

http://www.hallo-ausbildung.de/

Deine Zukunft in der Logistik

http://www.vsbberlin.de/

Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V.

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.logistik-jobs.de/

Jobbörse für Logistikbranche

Logistik-Karriere

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de

allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de

Große Jobbörse. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft
EVG
Chausseestraße 84
10115 Berlin
Deutschland
Tel.: +493042439075
Tel.: +493042439071
Homepage
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Sonstige wichtige Ansprechpartner

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle