Fotomedienfachmann/-frau in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)

 

Fotomedienfachmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel sowie im Handwerk angeboten.

Abschluss:Fotomedienfachmann/ Fotomedienfachfrau

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Sie beraten ihre Kunden zu Foto- und Videoprodukten und demonstrieren, welche Möglichkeiten die verschiedenen Geräte bieten. Fotomedienfachleute verkaufen sämtliche Waren und Dienstleistungen, die zum jeweiligen betrieblichen Sortiment gehören. Sie erledigen die Auftragsabwicklung und die Abrechnung. Ggf. schulen sie die Kunden auch darin, wie man beispielsweise digitale Kameras richtig bedient oder Bilddaten speichert und für den jeweiligen Verwendungszweck aufbereitet. Darüber hinaus erstellen Fotomedienfachleute auch selbst fotografische Aufnahmen und bearbeiten diese, wie auch Bilddaten ihrer Kunden, am Bildschirm. Damit sie ihre Kundschaft kompetent über die neuesten Produkte und ihre Anwendung informieren können, halten sich Fotomedienfachleute über alle relevanten Entwicklungen in der Foto- und Bildmedienbranche auf dem Laufenden.


Zudem beachten sie die einschlägigen rechtlichen Regelungen, führen kaufmännisch-organisatorische Aufgaben wie Kalkulationen, Controlling und Beschaffung durch und arbeiten in Vertrieb und Marketing mit.

Quelle: Berufe.net

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Fotomedienfachmann/-frau ist teilweise vergleichbar mit polnischen Berufen:

  • Verkäufer (poln. sprzedawca), Ausbildungsart – dreijährige Berufsgrundschule (polnische Bezeichnung: zasadnicza szkoła zawodowa).
  • Techniker – Kaufmann (poln. technik handlowiec), Ausbildungsart – vierjährige technische Sekundarschule (polnische Bezeichnung: technikum).
  • Fotograf (poln. fotograf), Ausbildungsniveau – dreijährige Berufsgrundschule (polnische Bezeichnung: zasadnicza szkoła zawodowa).
  • Fototechniker (poln. fototechnik), Ausbildungsniveau – vierjährige technische Sekundarschule (polnische Bezeichnung technikum).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

OSZ 1 Technik Potsdam
Jägerallee 23 a
14469 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49-(0)331-289 71 01
Tel.: +49-(0)331-289 71 02
E-mail: osz1.potsdam@t-online.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird – wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen – keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Fotomedienfachleute mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

Quelle: Berufe.net

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

  • wie man Kunden über betriebliche Produkte und Dienstleistungen informiert, Kaufmotive und Wünsche von Kunden ermittelt und im Verkaufsgespräch nutzt
  • wie man im Kundengespräch Kommunikationsformen berücksichtigt, Frage- und Gesprächsführungstechniken anwendet und auf Kundeneinwände und Kundenargumente reagiert
  • wie man Produkte und Dienstleistungen verkauft, Rechtsvorschriften und allgemeine Geschäftsbedingungen beachtet, Kaufbelege erstellt sowie Zahlungen, Umtausch und Reklamationen kassentechnisch abwickelt
  • wie man im elektronischen Geschäftsverkehr Daten eingibt, sichert und pflegt und dabei Sicherheitsanforderungen und den Datenschutz beachtet
  • wie man Lern- und Arbeitstechniken einsetzt und Fachinformationen nutzt

Während des 2. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

  • welche Faktoren das Sortiment bestimmen (z.B. Trends, Zielgruppen, Wettbewerbssituation), wie man diese erläutert und wie man Sortimentsänderungen begründet und durchführt
  • Trends und innovative Ansätze zu beobachten und diese für Beratung und Verkauf zu nutzen
  • wie man Bildkompositionen erarbeitet und festlegt und wie man Kunden bei der Bildgestaltung über entsprechende Hard- und Software berät
  • wie man bei der Bilderstellung fotografische Aufnahmedaten, insbesondere Belichtungszeit, Blende, Kontrastumfang und Farbtemperatur, ermittelt und ergebnisorientiert einsetzt
  • wie man die Ausgabegeräte zur Bildherstellung auswählt, einsetzt, pflegt und die Wartung sicherstellt
  • wie man Kunden über unterschiedliche Produktionstechniken für die Bildwiedergabe informiert und über Hard- und Software zur Bildherstellung und Bildpräsentation berät
  • wie man zur Kundenzufriedenheit und Kundenbindung beitragen und welche Serviceleistungen man dazu anbieten kann
  • wie man Umtausch, Beschwerden und Reklamationen entsprechend den rechtlichen Regelungen bearbeitet, die Interessen des Unternehmens vertritt und kundenorientiert handelt
  • wie man Kalkulationen erstellt, Kennziffern ermittelt und bewertet und was man über Warenwirtschaftssysteme wissen muss
  • wie man betriebliche Arbeits- und Organisationsmittel einsetzt und wie man Aufgaben im Team plant und bearbeitet
  • wie man Geräte und Ausstattung lagert, pflegt, wartet und dabei rechtliche Vorschriften beachtet
  • eine Fremdsprache bei Fachaufgaben anzuwenden, z.B. wie man Auskünfte in einer Fremdsprache erteilt

Im 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden:

  • wie man Kunden über technologische Entwicklungen informiert und wie man Kundenschulungen konzipiert und durchführt
  • welche Instrumente zur Kundengewinnung und Kundenbindung man einsetzt und wie man Werbemaßnahmen durchführt
  • wie man Informations- und Kommunikationssysteme in Geschäftsprozessen einsetzt, welche rechtlichen Anforderungen an den elektronischen Geschäftsverkehr zu beachten sind und wie man an der Konzeption eines Internetauftritts mitwirkt
  • wie man Bilder mit geeigneten Medien und Techniken bearbeitet und dabei Bild-, Urheber- und Nutzungsrechte berücksichtigt
  • wie man ein System kalibriert und Kunden über die Notwendigkeit der Kalibrierung von Aufnahme-, Verarbeitungs- und Wiedergabesystemen informiert
  • wie man Bild-, Video- und Textdienstleistungen erbringt und dazu entsprechende Medien auswählt, vernetzt und einsetzt
  • wie man qualitätssichernde Maßnahmen anwendet sowie Fehler und Störungen vorbeugt
  • wie man Methoden des Zeit- und Selbstmanagements sowie bei der Teamarbeit Möglichkeiten der Konfliktlösung nutzt

 

Quelle: Berufe.net

Stundenpensum (Theorie)

Unterrichtsstunden bezogen auf die 3-jährige Berufsausbildung:

 

  1. Das Einzelhandelsunternehmen repräsentieren: 80 h
  2. Verkaufsgespräche kundenorientiert führen: 80 h
  3. Kunden im Servicebereich Kasse betreuen: 80 h
  4. Waren präsentieren: 40 h
  5. Werben und den Verkauf fördern: 40 h
  6. Kunden über Kameratechnik und Zubehör beraten: 40 h
  7. Waren und Dienstleistungen beschaffen, Bestände überwachen und pflegen: 80 h
  8. Bilder erstellen und Aufnahmeprozesse in der Kundenberatung erläutern: 80 h
  9. Geschäftsprozesse erfassen und auswerten: 40 h
  10. Besondere Verkaufssituationen bewältigen: 40 h
  11. Bilder bearbeiten, sichern und archivieren: 80 h
  12. Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern: 80 h
  13. Märkte analysieren und Marketingkonzepte erstellen: 60 h
  14. Bilder wiedergeben und Ausgabeprozesse erläutern: 60 h

Gesamtstunden: 880 Stunden

Stundenpensum (Praxis)

Während einer dualen Ausbildung werden Fotomedienfachleute im Ausbildungsbetrieb praktisch und in der Berufsschule theoretisch ausgebildet.

Der praktische Teil der Ausbildung macht in der Regel ca. 80% der Gesamtausbildungszeit aus.

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist abhängig vom Ausbildungsbereich (z.B. Industrie und Handel, Handwerk) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet. Auch der räumliche Geltungsbereich des entsprechenden Tarifvertrages kann Einfluss auf die Höhe der Ausbildungsvergütung haben. Frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen sind möglich, wenn z.B. der Ausbildungsbetriebnicht tarifgebunden ist.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden im Einzelhandel können monatlich z.B. folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 549 bis € 679
  • 2. Ausbildungsjahr: € 594 bis € 765
  • 3. Ausbildungsjahr: € 706 bis € 862

 

Quelle:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Tarifauswertung – Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen – Stand: Januar 2013

Berufs- und Verdienstaussichten

Verdienst/Einkommen

Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.

Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 1.983 bis € 2.320 im Monat betragen.

Quelle:

Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Reglungen informiert die zuständige Gewerkschaft Ver.di.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Aufstiegsweiterbildungen:

- Techniker/innen:

  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Foto- und Medientechnik

- Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute:

  • Geprüfter Handelsfachwirt/Geprüfte Handelsfachwirtin
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Handel

- Sonstige Aufstiegsweiterbildungen:

  • Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte Ausbildungsberufe (Weiterbildung)

Studienfächer:

  • Handelsbetriebswirtschaft (Bachelor)
  • Fotografie (Bachelor)
  • Druck-, Medientechnik (Bachelor)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare: IHK-Projektgesellschaft mbH www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

http://www.print.de/

Begeisterung für Druck

http://offsetdrucker.net/

Das Offsetdruck Forum

http://www.mediencommunity.de/

Das Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche

http://www.heise.de/foto/

Heise Foto

http://www.fotoforum.de/

Fotografie und Präsentation

http://www.fotocommunity.de/

Fotocoummunity

http://www.dvf-fotografie.de/

Deutscher Verband für Fotografie e.V.

http://www.cvfoto.de/

Centralverband deutscher Berufsfotografen

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.dasauge.de/jobs/

Stellenangebote für Designer, Grafiker, Fotografen, Multimedia und Werbung

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.


http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert


http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion


http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen


http://www.stepstone.de
Große Jobbörse für Industrie und Gewerbe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Druckhaus Frankfurt GmbH
Gartenstraße 2
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 24618
Tel.: +49 335 24619
Homepage

Foto Schwenzer
Karl-Marx-Straße 189
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335-324561
Tel.: +49335-532770
E-mail: kontakt@foto-schwenzer.de
Homepage

Lausitzer VerlagsService GmbH
Straße der Jugend 54
03050 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355 481-555
E-mail: personal.recht@lr-online.de
E-mail: redaktion@lr-online.de
Homepage

Sonstige wichtige Ansprechpartner

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle