Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe in Polen

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Branchenschule 2. Grades (polnische Bezeichnung: szkoła branżowa II stopnia)

 

Berufsabschluss: Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe(poln. technik przeróbki kopalin stałych)

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe, Absolventen einer zweijährigen Branchenschule 2. Grades finden Beschäftigung:

  • Bergbaubetrieben, die Braun- und Steinkohle, Metallerze, Gestein- oder chemische Rohstoffe fördern,
  • Betrieben, die mineralische Rohstoffe für Bauchemie, Straßenbau und Betonproduktion herstellen.

Zu den wichtigsten Aufgabengebieten im Beruf Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffegehört es u.a.:

 

  • Sortier-, Zerkleinerungs- und Anreicherungsprozesse von festen bergbaulich geförderten Rohstoffen zu organisieren und durchzuführen,
  • Prozesse der Reinigung vom Zirkulationswasser, Verdichtung und Entwässerung von Schlämmen, Trocknung und Verarbeitung von Sedimenten durchzuführen sowie Wasser- und  Schlammwirtschaft im Aufbereitungsbetrieb zu organisieren,
  • Transport-, Lagerungs- und Umschlagsprozesse von Produkten der Aufbereitung der festen bergbaulich geförderten Rohstoffe zu organisieren und durchzuführen.
  • Instandhaltung der Maschinen, Anlagen und Bauwerken im Aufbereitungsbetrieb zu organisieren.

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der polnische Beruf Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe(poln. technik przeróbki kopalin stałych) ist teilweise vergleichbar z.B. mit folgendem deutschem Beruf:

  • Aufbereitungsmechaniker/-in, Ausbildungsniveau – dreijährige Berufsausbildung im dualen System mit fünf Fachrichtungen: Braunkohle, feuerfeste und keramische Rohstoffe, Naturstein, Sand und Kies, Steinkohle.

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter der Informationskategorie „Ausbildungsinhalte“ zu finden.

Ausbildungsstätten

Aktuelle Adressen der Ausbildungsstätten im polnischen Teil der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober, die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Beruf anbieten, sind auf der Internetseite des Schulkuratoriums in Gorzów Wlkp. zu finden:

http://informator.ko-gorzow.edu.pl/

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Bewerber, die eine Ausbildung zum Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe in einer zweijährigen Branchenschule 2. Grades anstreben, haben folgende Unterlagen vorzulegen:

  • Bewerbungsschreiben und/oder Bewerbungsfragebogen (in Schulsekretariaten oder auf den Internetseiten erhältlich),
  • Abschlusszeugnis einer dreijährigen Branchenschule 1. Grades mit entsprechendem Profil*,
  • ärztliches Attest mit Bescheinigung, dass keine Gegenindikationen für die Ausbildung  in dem gegebenen Beruf vorliegen,
  • 3 oder 4 Lichtbilder (45x35 mm).

*) Als Aufnahmevoraussetzung für die Branchenschule 2. Grades wurde bei dem Berufsabschluss Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe die frühere Erlangung der folgenden berufsspezifischen Qualifikation (Abschlusszeugnis einer Branchenschule 1. Grades mit entsprechendem Profil) festgelegt:

  1. „Maschinen und Anlagen zur mechanischen Aufbereitung bergbaulich geförderter Rohstoffe bedienen“ (Berufsabschluss: Maschinen- und Anlagenführer in der Rohstoffaufbereitung).

Ausbildungsdauer

2 Jahre (4 Semester)

Ausbildungsinhalte

Minimales Stundenpensum für Berufsausbildung im Rahmen der berufsspezifischen QualifikationAufbereitungsprozesse fester bergbaulich geförderter Rohstoffe organisieren (nach vorheriger Bestätigung der früher erlangten Qualifikation – „Maschinen und Anlagen zur mechanischen Aufbereitung bergbaulich geförderter Rohstoffe bedienen”):

  1. Arbeitssicherheit und -hygiene - 30 Std.
  2. Grundlagen der Organisation und des Managements, Grundlagen der Maschinenwirtschaft sowie der Instandhaltung und des Betriebs von Bauwerken in einem Aufbereitungsbetrieb - 60 Std.
  3. Sortier-, Zerkleinerungs- und Anreicherungsprozesse von festen bergbaulich geförderten Rohstoffen organisieren - 240 Std.
  4. Transport-, Lagerungs- und Umschlagsprozesse von Produkten organisieren - 120 Std.
  5. Wasser- und Schlammwirtschaft im Aufbereitungsbetrieb organisieren - 30 Std.
  6. Berufsbezogene Fremdsprache - 30 Std.

     Insgesamt: 540 Std.

Lehrprogrammgrundlage (in Polnisch) für die Ausbildung im Beruf Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe(ab Seite 1529):

http://prawo.sejm.gov.pl/isap.nsf/download.xsp/WDU20190000991/O/D20190991-03.pdf

Kosten der Ausbildung

Öffentliche Schulen – kostenfrei

Privatschulen – Informationen sind telefonisch in Schulsekretariaten zu erfragen oder auf Internetseiten zu finden.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Im Unterschied zu dem in Deutschland am meisten verbreiteten dualen System, erhalten Schüler der Berufsschulen in Polen keine gesetzlich geregelte Ausbildungsvergütung.

Informationen über eventuelle Vergütungen für die Berufspraktika in Arbeitsbetrieben und Stipendienmöglichkeiten sind direkt bei den Arbeitgebern bzw. Schulen zu erfragen.

Berufs- und Verdienstaussichten

Informationen über Berufs- und Verdienstaussichten in einzelnen Berufen sind auf spezialisierten Internetportalen zu finden. Nachfolgend einige nützliche Links:

„Zarobki” – ein Bereich des polnischen Portals Pracuj.pl, gewidmet den Verdienstmöglichkeiten in  verschiedenen Berufen:

https://zarobki.pracuj.pl/

„Berufe-Barometer” – eine polnischsprachige Webseite mit Informationen zu den Beschäftigungsmöglichkeiten und -perspektiven in einzelnen Berufen (regional strukturiert):

https://barometrzawodow.pl/

Statistische Angaben zu den Bruttolöhnen und -gehältern in Polen:

https://wynagrodzenia.pl/gus

Tarifliche Regelungen

Genauere Informationen über eventuell geltende betriebliche oder überbetriebliche Tarifverträge sind bei den Gewerkschaftsorganisationen einzelner Betriebe zu erfragen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Absolventen einer zweijährigen Branchenschule 2. Grades mit dem Berufsabschluss Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe erlangen den oberen beruflichen Sekundarabschluss und, nach bestandener Abiturprüfung, den oberen allgemeinen Sekundarabschluss (allgemeine Hochschulreife).

Techniker für Aufbereitung fester bergbaulich geförderter Rohstoffe mit bestandener Abiturprüfung (Hochschulzugangsberechtigung) haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung in Hochschulen und Universitäten fortzusetzen. Naheliegend ist es dabei, sich für einen der verwandten Studiengänge, z. B. Bergbau und Geologie, zu entscheiden.

Interessante Links

Karrierekarte (in Polnisch):

https://mapakarier.org/

Job- und Bewerberdatenbanken

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)


NSZZ „Solidarność” ZR Gorzów Wlkp.
[związek zawodowy / Gewerkschaft]
ul. E. Borowskiego 31
66-400 Gorzów Wlkp.
[Polska / Polen]
Homepage

NSZZ „Solidarność” ZR Zielona Góra
[związek zawodowy / Gewerkschaft]
ul. Lisowskiego 5
65-072 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

OPZZ Rada Województwa Lubuskiego
[centrala związkowa / Gewerkschaftszentrale]
ul. Wyspiańskiego 130
65-036 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)


Organizacja Pracodawców Ziemi Lubuskiej
[organizacja pracodawców / Arbeitgeberorganisation]
ul. Reja 6
65-076 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

Zachodnia Izba Przemysłowo-Handlowa
[regionalna izba gospodarcza / regionale Industrie- und Handelskammer]
ul. Kazimierza Wielkiego 1
66-400 Gorzów Wlkp.
[Polska / Polen]
Homepage

Izba Rzemiosła i Przedsiębiorców w Gorzowie Wlkp.
[regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
ul. Obotrycka 8
66-400 Gorzów Wlkp.
[Polska / Polen]
Homepage

Izba Rzemieślnicza i Przedsiębiorczości w Zielonej Górze
[regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
ul. Reja 9
65-076 Zielona Góra
[Polska / Polen]
Homepage

Lubuska Organizacja Pracodawców
[organizacja pracodawców / Arbeitgeberorganisation]
ul. Jagiellończyka 17
66-400 Gorzów Wlkp.
Polska / Polen
Homepage

Arbeitsvermittler

Powiatowy Urząd Pracy w Gorzowie Wlkp.
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Walczaka 110
66-400 Gorzów Wlkp
[Polska / Polen]
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Międzyrzeczu
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
Pl. Powstańców Wlkp. 1
66-300 Międzyrzecz
[Polska / Polen]
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Słubicach
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Mickiewicza 3
69-100 Słubice
[Polska / Polen]
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Strzelcach Kraj.
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
Al. Wolności 39
66-500 Strzelce Krajeńskie
[Polska / Polen]
E-mail: https://strzelcekrajenskie.praca.gov.pl/
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Powiatowy Urząd Pracy w Sulęcinie
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Lipowa 18 b
69-200 Sulęcin
[Polska / Polen]
E-mail: https://sulecin.praca.gov.pl/
Homepage

Powiatowy Urząd Pracy w Krośnie Odrzańskim
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Piastów 10 B
66-600 Krosno Odrzańskie
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Powiatowy Urząd Pracy w Nowej Soli
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Stanisława Staszica 1c
67-100 Nowa Sól
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Powiatowy Urząd Pracy w Świebodzinie
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Studencka 8
66-200 Świebodzin
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Powiatowy Urząd Pracy w Zielonej Górze
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Batorego 126a
65-735 Zielona Góra
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Powiatowy Urząd Pracy w Żaganiu
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Dworcowa 9
68-100 Żagań
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Powiatowy Urząd Pracy w Żarach
[powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
ul. Mieszka I 15
68-200 Żary
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