Techniker für Feuerwehrtechnik in Polen

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Eine Ausbildungsart:

Postsekundäre berufliche Schule (polnische Bezeichnung: szkoła policealna)

 

Im polnischen Berufsbildungssystem eine für Absolventen mit dem mittleren Bildungsabschluss (in Polen z.B. Lyzeen) bestimmte Schulart. Das Reifezeugnis (bestandene Abiturprüfung) wird von den Bewerbern nicht verlangt.

Berufsabschluss: Techniker für Feuerwehrtechnik (poln. technik pożarnictwa)

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Absolventen mit diesem Berufsabschluss arbeiten:

  • in Einheiten der Staatlichen Feuerwehr (Państwowa Straż Pożarna),
  • in betrieblichen Werksfeuerwehren,
  • bei Herstellern der Feuerwehrtechnik,
  • in Unternehmen verschiedener Wirtschaftszweige als Brandschutzbeauftragte.

Wichtigste berufliche Aufgaben im Beruf Techniker für Feuerwehrtechnik:

  • Gefahren, die innerhalb des Einsatzgebietes der Feuerwehreinheit auftreten, zu erkunden,
  • Rettungs- und Löschtechnik, die zur Verfügung der Feuerwehreinheit steht, bereit zu halten und zu bedienen,
  • Einsatzstelle zu erkunden,
  • Rettungsmaßnahmen in Anlehnung an Taktik, Dienstvorschriften und Regeln bezüglich der Vorgehensweise bei Brandbekämpfung, Natur-, Verkehrs- und Baukatastrophen, Unfällen, Havarien sowie Kontaminierung mit toxischen und radioaktiven Stoffen durchzuführen, 
  • Methoden der Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten anzuwenden,
  • Einsatzstelle abzusichern,
  • Computer- sowie Funk- und Fernmeldetechnik anzuwenden,
  • vorärztliche medizinische Hilfe und psychologische Betreuung für Opfer zu leisten,
  • Dienstablauf innerhalb der Feuerwehreinheit zu organisieren,
  • notwendige Dokumentation im Bereich operativer, administrativer und bildungsbezogener Tätigkeiten zu führen,
  • Berufsausbildung, Schulungen und Fortbildungen zu organisieren,
  • Rettungskräfte und -mittel zu disponieren sowie Gefahren, die während der Rettungseinsätze auftreten, zu analysieren,
  • Informationsarbeit und Bildungsmaßnahmen zu realisieren, um die Bevölkerung über ein angemessenes Verhalten in Gefahrsituationen zu unterrichten,
  • Rettungsmaßnahmen zu leiten,
  • Zusammenarbeit mit Brandschutzeinheiten, Diensten des Nationalen Rettungs- und Brandschutzsystems sowie anderen Rettungsdiensten aufzunehmen,
  • Einhaltung von Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheitsvorschriften zu überwachen,
  • Befolgung von Dienstvorschriften und Dienstinstruktionen zu kontrollieren,
  • Bereitschaft der Feuerwehreinheiten zur Durchführung von Rettungsaufgaben zu kontrollieren.

    Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

    Polski zawód technik pożarnictwajest częściowo porównywalny z następującymi zawodami niemieckimi:

    • Pracownik państwowych służb pożarniczych średniego szczebla (niem. Beamter/Beamtin im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst), poziom kształcenia – kształcenie regulowane rozporządzeniami na poziomie federalnym lub poszczególnych krajów związkowych. Trwający od roku do 2 lat staż przygotowujący jest oferowany służby krajów związkowych i Bundeswehrę. Warunkiem dopuszczenia do służby na stażu przygotowującym jest z reguły wcześniejsze ukończenie nauki zawodu.
    • Strażak zakładowych straży pożarnych (niem. Werkfeuerwehrmann/-frau), poziom kształcenia – trzyletnia nauka zawodu w systemie dualnym wg zasad ujednoliconych na terenie całych Niemiec przepisami Ustawy o kształceniu zawodowym (niem. Berufsbildungsgesetz).
    • Wykwalifikowany pracownik ochrony przeciwpożarowej (niem. Brandschutzfachkraft), poziom kształcenia – zawodowe kształcenie ustawiczne regulowane przepisami izb przemysłowo-handlowych. Ponadto oferowane są formy kształcenia regulowane wewnętrznymi przepisami jednostek realizujących kursy. Czas trwania kursu może być różny w zależności od jednostki realizującej. Uczestnictwo w kursach nie jest jednak warunkiem koniecznym dopuszczenia do egzaminu końcowego.
    • Technik ze specjalnością technika zakładowych straży pożarnych z egzaminem wewnętrznym (niem. geprüfte/-r Werkfeuerwehrtechniker/-in), poziom kształcenia – zawodowe kształcenie ustawiczne regulowane przepisami izb przemysłowo-handlowych na podstawie Ustawy o kształceniu zawodowym (niem. Berufsbildungsgesetz). Kursy przygotowujące do egzaminu końcowego w systemie zajęć zblokowanych trwają z reguły 1 rok.

    Użyteczne informacje na temat priorytetów w nauce porównywanych zawodów można znaleźć w kategoriach informacji „Treść programu nauczania“ oraz „Wymiar godzin”.

    Ausbildungsstätten

    Im polnischen Teil der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober gibt es zurzeit keine Ausbildungsstätten, die Ausbildungsmöglichkeiten im Beruf Techniker für Feuerwehrtechnikanbieten.

    Entsprechende Angebote gibt es z.B. in den Wojewodschaften Wielkopolskie und Śląskie:

    1. Szkoła Aspirantów Państwowej Straży Pożarnej,ul. Czechosłowacka 27, 61-459 Poznań, www.sapsp.edu.pl
    2. Centralna Szkoła Państwowej Straży Pożarnej, ul. Sabinowska 62/64, 42-200 Częstochowa, www.cspsp.pl

    Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

    Personen, die Ausbildung zum Techniker für Feuerwehrtechnikin einer postsekundären beruflichen Schule aufnehmen möchten, müssen denmittleren Schulabschluss(nach polnischem System)besitzen. Abitur ist nicht notwendig.

    Erforderliche Unterlagen:

    • Bewerbungsschreiben und/oder Bewerbungsfragebogen (in Schulsekretariaten oder auf den Internetseiten erhältlich).
    • Schulabschlusszeugnis,
    • ärztliches Attest mit Bescheinigung, dass keine Gegenindikationen für die Ausbildung in dem gegebenen Beruf vorliegen,
    • 3 oder 4 Lichtbilder (45x35 mm).

      Ausbildungsdauer

      Postsekundäre berufliche Schule (poln. szkoła policealna) – Ausbildungsdauer: 2 Jahre

      Ausbildungsinhalte

      Mindestpensum an Stunden der Berufsausbildung*:

      Das minimale Stundenpensum der Berufsausbildung wurde in der Lehrprogrammgrundlage für den Beruf Techniker für Feuerwehrtechnikfestgelegt und beträgt für einzelne Ausbildungseffekte bzw. -inhalte:

      1. Ausbildungseffekte, die eine Grundlage für die Ausbildung im gegebenen Beruf oder in der gegebenen Berufsgruppe darstellen (berufsübergreifende Ausbildungseffekte und Ausbildungseffekte, die für Berufe aus dem Ausbildungsbereich Medizin und Soziales gemeinsam sind) – 310 Stunden
      2. Rettungsmaßnahmen durchführen – 450 Stunden
      3. Rettungsmaßnahmen leiten – 650 Stunden

      Prüfung zum Abschluss der ersten Qualifikation „Rettungsmaßnahmen durchführen” findet gegen Ende des ersten Ausbildungsjahres statt.

      Prüfung zum Abschluss der zweiten Qualifikation „Rettungsmaßnahmen leiten” findet gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt.

      *) Das Stundenpensum der Berufsausbildung wird in der gegebenen Schule an das in den Vorschriften über Rahmenlehrpläne in den öffentlichen Schulen bestimmte Stundenpensum unter Beibehaltung der in den Tabellen festgelegten, für alle Berufe und für Berufe des gegebenen Ausbildungsbereiches gemeinsamen Ausbildungseffekte, die eine Ausbildungsgrundlage in dem gegebenen Beruf darstellen, entsprechend zu den für den gegebenen Beruf erforderlichen Qualifikationen angepasst. 

      Stundenpensum (Theorie)

      Gemäß der Verordnung des Bildungsministers vom 7. Februar 2012 über Rahmenlehrpläne in öffentlichen Schulen beträgt das minimale Stundenpensum für die Berufsausbildung in postsekundären beruflichen Schulen mit zweijähriger Ausbildungsdauer 1600 Stunden, wovon 800 Stunden für die theoretische Berufsausbildung vorgesehen sind.

      Fächer in der theoretischen Berufsausbildung:

      1. Grundlagen der wirtschaftlichen Tätigkeit im Brandschutzbereich – 16 h
      2. Fachbezogene Fremdsprache im Brandschutzbereich – 64 h
      3. Dienst bei der Staatlichen Feuerwehr – 240 h
      4. Physikalische Chemie der Verbrennung und Löschmittel – 96 h
      5. Brandsicherheit von Gebäuden – 208 h
      6. Vorbeugung im Brandschutz – 96 h
      7. Medizinisches Rettungswesen – 80 h

      Theoriestunden insgesamt: 800

      Stundenpensum (Praxis)

      Gemäß der Verordnung des Bildungsministers vom 7. Februar 2012 über Rahmenlehrpläne in öffentlichen Schulen beträgt das minimale Stundenpensum für die Berufsausbildung in postsekundären beruflichen Schulen mit zweijähriger Ausbildungsdauer 1600 Stunden, wovon mindestens 800 Stunden für die praktische Berufsausbildung vorgesehen sind.

      Fächer in der praktischen Berufsausbildung*:

      1. Technische Mittel für Rettungs- und Löscheinsätze – 368 h
      2. Taktik der Brandbekämpfung – 208 h
      3. Taktik der Rettungsmaßnahmen – 224 h

      Praxisstunden insgesamt: 800

      *) Praktische Berufsausbildung findet in schulischen Fachunterrichtsräumen, in Einrichtungen der praktischen Bildung und bei Unternehmen, die als potentielle Arbeitgeber für den jeweiligen Beruf in Frage kommen, statt.

      Kosten der Ausbildung

      Öffentliche Schulen – kostenfrei

      Privatschulen – Informationen sind telefonisch in Schulsekretariaten zu erfragen oder auf Internetseiten zu finden.

      Ausbildungsvergütung und -förderungen

      Im Gegensatz zu dem in Deutschland am meisten verbreiteten dualen System, erhalten Schüler der Berufsschulen in Polen keine gesetzlich geregelte Ausbildungsvergütung.

      Informationen über eventuelle Vergütungen für die Berufspraktika in Arbeitsbetrieben und Stipendienmöglichkeiten sind direkt bei den Arbeitgebern bzw. Schulen zu erfragen.

      Berufs- und Verdienstaussichten

      Eine auf Basis der auf Internet-Jobportalen ausgeschriebenen Stellenangebote durchgeführte Analyse hat gezeigt, dass der Bedarf des Arbeitsmarktes für Fachkräfte mit diesem Abschluss aktuell als gering zu bezeichnen ist.

      Das Einkommen der Techniker für Feuerwehrtechnik beträgt durchschnittlich ca.1.680 – 2.800 Zloty bruttoim Monat.

      Genaue Informationen über Verdienstmöglichkeiten sind direkt bei den Arbeitgebern zu erfragen.

      Tarifliche Regelungen

      Genauere Informationen über eventuell geltende betriebliche oder überbetriebliche Tarifverträge sind bei den Gewerkschaftsorganisationen einzelner Betriebe zu erfragen.

      Weiterbildungsmöglichkeiten

      Techniker für Feuerwehrtechnik, Absolventen einer zweijährigen postsekundären beruflichen Schule mit bestandener Reifeprüfung (Hochschulzugangsberechtigung) haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung in Hochschulen und Universitäten fortzusetzen. Naheliegend ist es dabei, sich für einen der verwandten Studiengänge, z.B. Sicherheitsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Brandschutzingenieurwesen, zu entscheiden.

      Im polnischen Teil der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober gibt es keine Hochschulen, die verwandte Studiengänge anbieten.

      Entsprechende Möglichkeiten gibt es in:

      1. Szkoła Główna Służby Pożarniczej, Wydział Inżynierii Bezpieczeństwa Pożarowego [Haupthochschule für Feuerwehrdienst, Fakultät für Sicherheitsingenieurwesen], ul. Słowackiego 52/54, 01-629 Warszawa, www.sgsp.edu.pl

      Studiengang: Sicherheitsingenieurwesen

      Schwerpunkt: Brandschutzingenieurwesen

      Interessante Links

      In Polnisch:

      Lehrprogrammgrundlage für den Beruf Techniker für Feuerwehrtechnik:

      http://www.koweziu.edu.pl/pp_zawod.php?nr_zawodu=311919

      Lehrprogramm für den Beruf Techniker für Feuerwehrtechnik:

      http://www.koweziu.edu.pl/programy_nauczania/pliki/311919_P.doc

      Beschreibung des Berufs Techniker für Feuerwehrtechnik:

      http://zielonalinia.gov.pl/default.aspx?docId=2071&dictword=1012

      Internetseite mit Informationen über verwandte Studiengänge:

      http://www.perspektywy.pl/portal/index.php?option=com_content&view=article&id=2&Itemid=113#top-wyszukiwarka

      Job- und Bewerberdatenbanken

      Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

      Eine Liste von Gewerkschaftsorganisationen in Polen ist hier zu finden. Darunter einige Kontaktadressen aus der Region:

      NSZZ „Solidarność” ZR Gorzów Wlkp.
      [związek zawodowy / Gewerkschaft]
      ul. E. Borowskiego 31
      66-400 Gorzów Wlkp.
      [Polska / Polen]
      Homepage

      NSZZ „Solidarność” ZR Zielona Góra
      [związek zawodowy / Gewerkschaft]
      ul. Lisowskiego 5
      65-072 Zielona Góra
      [Polska / Polen]
      Homepage

      OPZZ Rada Województwa Lubuskiego
      [centrala związkowa / Gewerkschaftszentrale]
      ul. Wyspiańskiego 130
      65-036 Zielona Góra
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

      Organizacja Pracodawców Ziemi Lubuskiej
      [organizacja pracodawców / Arbeitgeberorganisation]
      ul. Reja 6
      65-076 Zielona Góra
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Zachodnia Izba Przemysłowo-Handlowa
      [regionalna izba gospodarcza / regionale Industrie- und Handelskammer]
      ul. Kazimierza Wielkiego 1
      66-400 Gorzów Wlkp.
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Izba Rzemiosła i Przedsiębiorców w Gorzowie Wlkp.
      [regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
      ul. Obotrycka 8
      66-400 Gorzów Wlkp.
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Izba Rzemieślnicza i Przedsiębiorczości w Zielonej Górze
      [regionalna izba rzemiosła i przedsiębiorczości / regionale Handwerks- und Unternehmerskammer]
      ul. Reja 9
      65-076 Zielona Góra
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Arbeitsvermittler

      Powiatowy Urząd Pracy w Gorzowie Wlkp.
      [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
      ul. Walczaka 110
      66-400 Gorzów Wlkp
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Powiatowy Urząd Pracy w Międzyrzeczu
      [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
      Pl. Powstańców Wlkp. 1
      66-300 Międzyrzecz
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Powiatowy Urząd Pracy w Słubicach
      [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
      ul. Mickiewicza 3
      69-100 Słubice
      [Polska / Polen]
      Homepage

      Powiatowy Urząd Pracy w Strzelcach Kraj.
      [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
      Al. Wolności 39
      66-500 Strzelce Krajeńskie
      [Polska / Polen]
      E-mail: https://strzelcekrajenskie.praca.gov.pl/
      Homepage

      Powiatowy Urząd Pracy w Sulęcinie
      [powiatowy urząd pracy / Kreisarbeitsamt]
      ul. Lipowa 18 b
      69-200 Sulęcin
      [Polska / Polen]
      E-mail: https://sulecin.praca.gov.pl/
      Homepage