Erzieher/-in in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Erzieher/-in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen, Berufsfachschulen, Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen.

Die Aus- bzw. Weiterbildung dauert 2 bis 4 1/2 Jahre. Dabei können auch Zusatzqualifikationen erworben werden.

Abschluss: Erzieher/ Erzieherin

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Erzieher/-innen beobachten das Verhalten und Befinden von Kindern und Jugendlichen, betreuen und fördern sie, analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen z.B. Entwicklungsstand, Motivation oder Sozialverhalten. Auf dieser Grundlage erstellen sie langfristige Erziehungspläne und bereiten Aktivitäten sowie pädagogische Maßnahmen vor, die z.B. das Sozialverhalten oder die individuelle Entwicklung unterstützen. Sie fördern die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, indem sie diese zu kreativer – z.B. musisch-künstlerischer – Betätigung sowie zu freiem oder gelenktem Spielen anregen. Weiterhin dokumentieren sie die Maßnahmen und deren Ergebnisse, führen Gespräche, unterstützen und beraten bei schulischen Aufgaben und privaten Problemen.

Darüber hinaus bereiten sie Speisen zu, behandeln leichte Erkrankungen und Verletzungen und leiten zu Körperpflege- und Hygienemaßnahmen an. Erzieher/-innen reflektieren die erzieherische Arbeit im Team, ggf. auch zusammen mit Vorgesetzten oder Fachleuten aus Medizin, Psychologie und Therapie, und arbeiten mit anderen sozialpädagogischen Fachkräften zusammen. Zu Eltern bzw. Erziehungsberechtigten halten sie engen Kontakt und stehen diesen informierend und beratend zur Seite.

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de




Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Beruf Erzieher/-in hat kein direktes Pendant unter den polnischen Ausbildungsberufen, ist aber teilweise vergleichbar mit einer Reihe von polnischen Pflege- bzw. Sozialberufen. Erzieherische bzw. pädagogische Qualifikationen erwirbt man in Polen auf dem Hochschulniveau.

Ausbildungsstätten

Konrad-Wachsmann Oberstufenzentrum
Campus für berufliche Bildung
Potsdamer Straße 4
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 606970
Tel.: +49 (0)335 6069719
E-mail: kwosz@schulen-ff.de
Homepage
Konrad-Wachsmann Oberstufenzentrum

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

An Fachschulen wird in der Regel die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Ausbildungsberuf vorausgesetzt, z.B. als Kinderpfleger/-in, Erziehungshelfer/-in, in der Alten-, Familien- oder Krankenpflege (einschließlich des Berufsschulabschlusses). Außerdem ist eine entsprechende Berufspraxis nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildungsdauer

Die Aus- bzw. Weiterbildung dauert in Voll- oder Teilzeit 2 bis 4 1/2 Jahre. Dabei kann ggf. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erworben werden.

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:

  • welche Erziehungsziele und Erziehungsmaßnahmen es gibt, wie man das eigene Verhalten reflektiert und eine berufliche Identität entwickelt
  • die Bedeutung der Erziehung für die Entwicklung der Persönlichkeit
  • wie man die Kompetenzen, Entwicklungsmöglichkeiten und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Altersgruppen erkennt
  • wie man entsprechende Angebote zur Erziehung, Bildung und Betreuung plant, durchführt, dokumentiert und auswertet
  • wie zwischenmenschliche Beziehungen entstehen und sich verändern, welche Gruppenprozesse dabei eine Rolle spielen und wie man bei Störungen und in Konfliktsituationen Unterstützung leistet
  • welche psychologischen Veränderungen in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auftreten und wie man darauf eingeht
  • auf welche Weise man die Entwicklung der personalen und gesellschaftlichen Identität von Kindern und Jugendlichen begleiten und sie in besonderen Lebenslagen unterstützen kann
  • welche Grundprobleme und Aufgabenbereiche der Heil-, Sonder- und Heimpädagogik es gibt
  • wie gesundheitliche Störungen und Schädigungen bei Kindern und Jugendlichen erkannt werden können
  • wie man die Eigenart und den Eigenwert von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung oder Behinderung und ihre Stellung in der Gesellschaft versteht
  • wie man Zielgruppen unterschiedlichen Alters naturwissenschaftliche Vorgänge vermittelt (z.B. durch Experimente) und sie zur Erhaltung der Umwelt und zu einer gesunden Lebensführung motiviert
  • wie die religiöse Vorstellungswelt von Kindern und Jugendlichen aussieht und welche Fragen sie dazu haben
  • wie Spiele, handwerkliche Arbeiten, Feste und Feiern in der Erziehungsarbeit eingesetzt werden können
  • welche Bedeutung traditionelle und neue (audiovisuelle) Medien für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben und wie sie zu einem vernünftigen Umgang mit verschiedenen Medien angeleitet werden
  • wie man die sprachliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördert und ihnen andere Sprachkulturen näherbringt
  • wie Musik, Bewegung und Tanz zur Unterstützung von Lernprozessen genutzt werden können
  • welche Bedeutung die Elternarbeit hat
  • wie die Zusammenarbeit mit einschlägigen Institutionen abläuft und welche rechtlichen Regelungen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu beachten sind (z.B. Aufsichtspflicht, Rechtsstellung von Minderjährigen)
  • welche Rolle Erzieher/-innen und sozialpädagogische Einrichtungen in der Gesellschaft spielen

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:

  • welche Erziehungsziele und Erziehungsmaßnahmen es gibt, wie man das eigene Verhalten reflektiert und eine berufliche Identität entwickelt
  • die Bedeutung der Erziehung für die Entwicklung der Persönlichkeit
  • wie man die Kompetenzen, Entwicklungsmöglichkeiten und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Altersgruppen erkennt
  • wie man entsprechende Angebote zur Erziehung, Bildung und Betreuung plant, durchführt, dokumentiert und auswertet
  • wie zwischenmenschliche Beziehungen entstehen und sich verändern, welche Gruppenprozesse dabei eine Rolle spielen und wie man bei Störungen und in Konfliktsituationen Unterstützung leistet
  • welche psychologischen Veränderungen in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auftreten und wie man darauf eingeht
  • auf welche Weise man die Entwicklung der personalen und gesellschaftlichen Identität von Kindern und Jugendlichen begleiten und sie in besonderen Lebenslagen unterstützen kann
  • welche Grundprobleme und Aufgabenbereiche der Heil-, Sonder- und Heimpädagogik es gibt
  • wie gesundheitliche Störungen und Schädigungen bei Kindern und Jugendlichen erkannt werden können
  • wie man die Eigenart und den Eigenwert von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung oder Behinderung und ihre Stellung in der Gesellschaft versteht
  • wie man Zielgruppen unterschiedlichen Alters naturwissenschaftliche Vorgänge vermittelt (z.B. durch Experimente) und sie zur Erhaltung der Umwelt und zu einer gesunden Lebensführung motiviert
  • wie die religiöse Vorstellungswelt von Kindern und Jugendlichen aussieht und welche Fragen sie dazu haben
  • wie Spiele, handwerkliche Arbeiten, Feste und Feiern in der Erziehungsarbeit eingesetzt werden können
  • welche Bedeutung traditionelle und neue (audiovisuelle) Medien für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben und wie sie zu einem vernünftigen Umgang mit verschiedenen Medien angeleitet werden
  • wie man die sprachliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördert und ihnen andere Sprachkulturen näherbringt
  • wie Musik, Bewegung und Tanz zur Unterstützung von Lernprozessen genutzt werden können
  • welche Bedeutung die Elternarbeit hat
  • wie die Zusammenarbeit mit einschlägigen Institutionen abläuft und welche rechtlichen Regelungen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu beachten sind (z.B. Aufsichtspflicht, Rechtsstellung von Minderjährigen)
  • welche Rolle Erzieher/-innen und sozialpädagogische Einrichtungen in der Gesellschaft spielen

Quelle: BERUFENET, http://berufenet.arbeitsagentur.de

Stundenpensum (Theorie)

Lernfelder:

  • LF  1: die berufliche Identität erwerben und professionelle Perspektiven entwickeln
  • LF 2: Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen aufbauen und gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • LF 3: Verhalten von Kindern und Jugendlichen beobachten und in das sozialpädagogische Handeln einbeziehen
  • LF 4: mit Kindern und Jugendlichen Lebenswelten strukturieren und mitgestalten
  • LF 5: Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsprozesse planen, durchführen und evaluieren (SP)
  • LF 6: musisch-kreative Prozesse gestalten und Medien pädagogisch anwenden (SP)
  • LF 7: Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenssituationen erziehen, bilden und betreuen (SP)
  • LF 8: sozialpädagogische Arbeit strukturieren, Teamarbeit gestalten und mit Familien kooperieren
  • LF 9: pädagogische Konzeptionen erstellen und Qualitätsentwicklung sichern
  • Praxisbegleitung/Praxisreflexion

Stundenpensum (Praxis)

Keine Angaben

Kosten der Ausbildung

Ausbildungskosten:

 

Für die Ausbildung können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren bzw. Schulgeld (v. a. an privaten Bildungseinrichtungen) sowie Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Für den theoretischen Unterricht entstehen Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur). Für die praktische Ausbildung wird Berufskleidung benötigt. Auch Fahrtkosten und Kosten für die auswärtige Unterbringung können anfallen.

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende erhalten während der Ausbildung vom Träger der praktischen Ausbildung eine Vergütung.

Die theoretische Ausbildung wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg finanziert. In Brandenburg richtet sich die Förderung ausschließlich an arbeitslose benachteiligte Personen, welche eine Vollzeitausbildung an einer staatlich anerkannten Altenpflegeschule des Landes Brandenburg teilnehmen.

Berufs- und Verdienstaussichten

Verdienst/Einkommen


Die Zuordnung zu den tariflichen Vergütungsgruppen hängt beispielsweise davon ab, welche Ausbildung vorliegt, ob Weiterbildungen absolviert wurden, wie komplex die Aufgaben sind, wie groß die Verantwortung ist und welche beruflichen Erfahrungen vorliegen. Auch regionale und branchenspezifische Faktoren spielen eine Rolle bei der Einkommenshöhe.


Die hier genannten beispielhaften Grundvergütungen sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.


Bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 7, Stufe 1 bis Stufe 6, erhalten Beschäftigte in medizinischen Berufen bei den Kommunen ein Monatsbruttoentgelt von € 2.115 bis € 2.767.


Quelle: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

Tarifliche Regelungen

Für Beschäftigte in medizinischen Berufen bei den Kommunen oder dem Bund gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Weiterbildungsmöglichkeiten

Aufbauend auf die Ausbildung eröffnen sich bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen verschiedene Studienmöglichkeiten und Weiterbildungen.

Aufstiegsweiterbildungen:

  • Fachwirt/Fachwirtin in der Alten- und Krankenpflege
  • Staatlich geprüfter Fachwirt/Staatlich geprüfte Fachwirtin für Organisation und Führung Schwerpunkt Sozialpädagogik
  • Geprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Sozialwesen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen

Sonstige:

  • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und Rehabilitation
  • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie
  • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Onkologie
  • Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege
  • Staatlich anerkannter Stationsleiter/Staatlich anerkannte Stationsleiterin in der Krankenpflege/Altenpflege oder Kinderkrankenpflege
  • Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin (Fachschule)
  • Mentor/Mentorin – Pflegeberufe
  • Lehrkraft – Schulen im Gesundheitswesen (Fachschule)

Studienfächer:

  • Gerontologie (Bachelor)
  • Medizin-, Pflegepädagogik (Bachelor)
  • Pflegemanagement, -wissenschaft (Bachelor)
  • Gesundheitsförderung, -pädagogik (Bachelor)
  • Soziale Arbeit (Bachelor)

Interessante Links

http://www.pflegemarkt.com

Das Expertenportal in der Pflege

http://www.altenpflege-online.net

Altenpflege – Vorsprung durch Wissen

http://www.ppm-online.org

PRO Pflege Management – Pflege braucht Wissen

http://www.pflegeboard.de

http://forum-altenpflege-lb.de

Altenpflegeberufe – Ausbildung in Berufen mit Zukunft

http://www.altenpflegeausbildung.net

vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

http://berufenet.Arbeitsagentur.de

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.stegmed.de

Vermittlung und Überlassung von Profis aus Medizin und Pflege

http://www.medi-jobs.de

Stellenangebote im Gesundheitswesen

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

http://www.jobpilot.de

allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert

http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion

http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen

http://www.stepstone.de

Große Jobbörse für Gesundheitsberufe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Sonstige wichtige Ansprechpartner

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle