Forstwirtschaft (B. Sc.) in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Bachelor-Studiengang

 

Das grundständige Studienfach Forstwirtschaft vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Forstwissenschaft, Waldwirtschaft und Ressourcenmanagement.

Beispiele für alternativeStudiengangbezeichnungen:

  • Forstingenieurwesen (Bachelor)
  • Forstwissenschaft (Bachelor)
  • Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement (Bachelor)
  • Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement (Bachelor)
  • Forstwissenschaft und Waldökologie (Bachelor)
  • International Forest Ecosystem Management (Bachelor)
  • Waldwirtschaft und Umwelt (Bachelor)

An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde (FH) ersetzt der neue grundständige Bachelor-Studiengang Forstwirtschaft den gleichnamigen Diplomstudiengang.

Die Mission des Bachelor-Studienganges Forstwirtschaft ist es Forstmanager auszubilden, die den aktuellen ökonomischen, ökologischen und sozialen Ansprüchen der Waldbewirtschaftung gerecht werden können.

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) Forstwirtschaft

Quellen: BERUFENET und www.hnee.de

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Mit dem Abschluss des Studiums werden die Absolventen befähigt, eigenständig und eigenverantwortlich Forstbetriebe, forstliche Dienstleistungsbetriebe sowie Unternehmungen in verwandten Bereichen zu leiten. Die anwendungsorientierte Ausbildung mit rechtzeitiger Spezialisierung im Bereich der Forstökonomie, insbesondere der Unternehmensführung, wird im Rahmen eines komplexen und integrierten Studienablaufs sichergestellt.

Mögliche Tätigkeitsfelder:

 

Quellen: BERUFENET und www.hnee.de

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) Forstwirtschaft ist teilweise vergleichbar mit dem polnischen Abschluss:

  • Ingenieur für Forstwirtschaft (poln. inżynier leśnictwa), Ausbildungsniveau – grundständiger Studiengang (7 Semester).

Nützliche Informationen zu den Schwerpunkten der Ausbildung sind jeweils unter den Informationskategorien „Ausbildungsinhalte” und „Stundenpensum“ zu finden.

Ausbildungsstätten

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: 033 34/ 657-0
Tel.: 033 34/ 657-300
E-mail: studieren@hnee.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird als Voraussetzung für das Studium

  • an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife;
  • an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreife;
  • oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis benötigt.

An der HNE Eberswalde ist der Studiengang zulassungsbeschränkt (ca. 50 Studienplätze). Das Auswahlverfahren wird entsprechend der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen des Landes Brandenburg (Hochschulvergabeverordnung – HVVBbg) in der gültigen Fassung durchgeführt.

Der/die Bewerber/in hat zur Immatrikulation eine der folgenden Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Allgemeine Hochschulreife
  • Fachgebundene Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Bestandene fachrichtungsbezogene Eignungsprüfung lt. Brandenburgischem Hochschulgesetz
  • Gleichwertiger Abschluss an einer ausländischen Schule

Quellen: BERUFENET und www.hnee.de

Ausbildungsdauer

Das Studium dauert 6 Semester, davon 5 theoretische Studiensemester (jeweils ca. 23 SWS) und ein praktisches Studiensemester im In- oder Ausland.

Ausbildungsinhalte

Im Verlauf des Studiums werden folgende Qualifikationen vermittelt:

  • naturwissenschaftliche Grundlagen (Botanik, Zoologie, Bodenkunde, Standortkunde, Waldökologie)
  • technologische Kenntnisse (EDV, GIS, Statistik, Arbeitslehre, Forsttechnik, Waldinventur, Waldwachstum, Waldbau, Forstnutzung)
  • sozio-ökonomische Kompetenzen (Betriebswirtschaft, Marketing, Betriebsplanung und Controlling, Organisation, Unternehmensgründung und -führung, Recht, Politik, Naturschutz).

Darüber hinaus werden weitere Schlüsselqualifikationen vermittelt:

  • Problemlösungs- und Entscheidungskompetenzen
  • Teamfähigkeiten und soziale Kompetenzen
  • Prozess- und Projektmanagementkompetenzen
  • kommunikative und rhetorische Fähigkeiten
  • Fähigkeiten im Bereich der Informationsbeschaffung und -verarbeitung.

Quelle: www.hnee.de

Stundenpensum (Theorie)

Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Das Studium ist gegliedert in:

  • 1. und 2. Semester: Theoretisches Studiensemester (vornehmlich Vermittlung ökologisch-naturwissenschaftlicher und ökonomisch-technischer Grundlagen)
  • 3. und 4. Semester: Theoretisches Studiensemester (anwendungsbezogene Lehre, v.a. mit den Schwerpunkten Produktion, Dienstleistung und Absatz im Bereich Waldmanagement)
  • 5. Semester: Praktisches Studiensemester (mit starkem Berufsbezug)
  • 6. Semester: Theoretisches Studiensemester (projektorientierte Umsetzung von innovativen Betriebsführungsstrategien; wissenschaftliches Arbeiten (Bachelorarbeit))

Das gesamte Studium ist modularisiert und umfasst Pflicht- und Wahlpflichtmodule.

Für die Module werden nach erfolgreich absolvierten Prüfungsleistungen Leistungspunkte (Credits) entsprechend des European Credit Transfer Systems (ECTS) vergeben. Pro Semester müssen aus allen angebotenen Modulen (Pflicht und Wahlpflicht) in der Regel 30 Leistungspunkte erzielt werden. Die Mindestzahl der Leistungspunkte zur Erreichung des Bachelorgrades beträgt 180 ECTS Credits.

Das komplette Curriculum mit Modulbeschreibungen finden sie hier: http://www.hnee.de/de/Studium/Infos-zum-Studium/Studien-Pruefungsordnungen/Forstwirtschaft-B.Sc./Forstwirtschaft-E1773.htm

Stundenpensum (Praxis)

In das Studium ist ein praktisches Studiensemester integriert, das in Kooperation mit einem Praxispartner absolviert werden soll und auf die Bachelorarbeit vorbereitet.

Kosten der Ausbildung

Studienkosten:

  • Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studentenwerk, die verfasste Studentenschaft, ein Semesterticket des öffentlichen Nahverkehrs)
  • ggf. Studiengebühren
  • Gebühren für "Langzeit-Studierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens
  • Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Bücher, Kopien, Exkursionen
  • Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)

Quelle: BERUFENET

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Ausbildungsvergütung

 

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.

Für Praxisphasen – beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen – kann eine Entlohnung vereinbart werden.

 

Förderungsmöglichkeiten

 

Quelle: BERUFENET

Berufs- und Verdienstaussichten

Einstieg ins Berufsleben ist, z.B.:

  • in der freien Wirtschaft in den Tätigkeitsfeldern Forst- und Jagdwirtschaft, Landschaftspflege, Verfahrens-, Produktentwicklung
  • Gutachter-, Sachverständigentätigkeit
  • als selbstständige/r Forstbetriebsleiter/in möglich

 

Verdienst/Einkommen:

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Als Revierforster/in mit wenig Berufserfahrung in KMU verdient man im Durchschnitt € 22.428 brutto, als Angestellte/r in der Wissenschaftlichen Einrichtungen sind das € 36.528 brutto im Jahr.

Quelle:www.lohnspiegel.de

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Regelungen informiert die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt (http://www.igbau.de/).

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung kann dazu dienen, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen.

Mögliche weiterführende Studienfächer:

  • Bioökonomie (weiterführend)
  • Forstwissenschaft, -wirtschaft (weiterführend)
  • Holzwirtschaft (weiterführend)
  • Landschaftsökologie, Naturschutz (weiterführend)

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare: IHK-Projektgesellschaft mbH www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

Berufsfilm Forstwissenschaften

http://www.berufe.tv/studienberufe/agrar-und-forstwissenschaften/forstwissenschaften/

Das Portal für Förster, Forstunternehmer und Waldbesitzer

http://www.forstpraxis.de/

Studium Forstwirtschaft (B.Sc.) bei HNE Eberswalde

http://www.hnee.de/de/Studium/Bachelor-Studiengaenge/Forstwirtschaft/Forstwirtschaft-K1916.htm

Forstmaschinen-Profi – Das Fachmagazin für Forsttechnik und Holztransport

http://www.forstmaschinen-profi.de/

Ein Informationsangebot des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. - DFWR.

http://www.forstwirtschaft-in-deutschland.de/

Portal des Organs für die Forst- und Holzwirtschaft

http://www.holz-zentralblatt.com/

Job- und Bewerberdatenbanken

http://gruenejobs.de/

Der grüne Stellenmarkt

http://www.gruener-stellenmarkt.de/

Das Jobportal für die grüne Branche

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen


http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert


http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion


http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen


http://www.stepstone.de

Große Jobbörse für Industrie und Gewerbe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
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