International Forest Ecosystem Management (B. Sc.) in Deutschland

Berufe vergleichen:

Ausbildungsart und Abschluss

Bachelor-Studiengang

Sechssemestriger Bachelor-Studiengang.

 

Der innovative Studiengang International Forest Ecosystem Management (IFEM) wurde bereits 1998 als einer der ersten seiner Art von der HNE Eberswalde (FH) eingeführt. Er wurde mit einem Gütesiegel des DAAD und der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz ausgezeichnet. Nach wie vor ist er weltweit einer der wenigen seiner Art (vergleichbare Studiengänge gibt es z.B.an der York University oder Iowa State University, USA sowie in New Brunswick, Kanada)

 

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) International Forest Ecosystem Management

 

Quelle: www.hnee.de

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Der Studiengang International Forest Ecosystem Management qualifiziert zur anwendungsorientierten Arbeit in nationalen und internationalen Organisationen des Naturressourcenmanagements. Die Absolventen erwerben die Fähigkeit (Wald)Ökosysteme nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit zu erhalten und zu bewirtschaften.

Sie sind befähigt ökologische und gesellschaftliche Systeme zu dokumentieren und analysieren. Durch den Erwerb von Fähigkeiten des strategischen und adaptiven Managements werden die Studierenden in die Lage sein, konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und zielorientiert umzusetzen. Die erlangten Kenntnisse und gewonnenen internationalen Erfahrungen befähigen zum weltweiten Einsatz in Wald- und Landnutzungs- sowie Naturschutzprojekten. Hieraus resultiert eine besondere Qualifikation für die Bewältigung der Herausforderungen in Entwicklungsländern.

Quelle: www.hnee.de

Ähnliche Berufe in Deutschland und Polen

Der deutsche Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) International Forest Ecosystem Management hat kein direktes Pendant unter den polnischen Hochschulabschlüssen.

Ausbildungsstätten

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: 033 34/ 657-0
Tel.: 033 34/ 657-300
E-mail: studieren@hnee.de
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird als Voraussetzung für das Studium

  • an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife;
  • an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreife;
  • oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis benötigt.

An der HNE Eberswalde ist der Studiengang zulassungsbeschränkt (50 Studienplätze). Das Auswahlverfahren wird entsprechend der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen des Landes Brandenburg (Hochschulvergabeverordnung - HVVBbg) in der gültigen Fassung durchgeführt. Bis zu 50 Prozent der Studienplätze können internationalen Bewerber/innen vorbehalten sein.

Der/die Bewerber/in hat zur Immatrikulation eine der folgenden Voraussetzungen zu erfüllen:

•        Allgemeine Hochschulreife

•        Fachgebundene Hochschulreife

•        Fachhochschulreife

•        Gleichwertiger Abschluss an einer ausländischen Schule

Zugelassen werden können außerdem beruflich qualifizierte Bewerber nach § 8 Abs. 2 und 3 BbgHG vom 18.12.2008. Alle Bewerber/innen müssen als sprachliche Zulassungsvoraussetzung gute Kenntnisse der englischen Sprache nachweisen, mindestens Stufe B2, oder vergleichbare Qualifikationen.

Quellen: BERUFENET und www.hnee.de

Ausbildungsdauer

Das Studium dauert 6 Semester, 5 theoretische und ein praktisches Studiensemester. 

Ausbildungsinhalte

Eine ökologische und waldbezogene Ausbildung wird durch Angebote aus den Bereichen Sozioökonomie, Naturschutz, Recht und Management ergänzt. Neben den naturwissenschaftlichen, sozialen und forstwirtschaftlichen Grundlagen werden auch wichtige Elemente des Ökosystemansatzes wie z.B. adaptive management gelehrt. Wichtige Themenkomplexe des Studiums umfassen:

  • Naturschutzmanagement
  • Biologische und ökologische Grundlagen des Wald- und Wildtiermanagements
  • Rechtliche, soziale und politische Grundlagen des Wald- und Naturressourcenmanagements
  • Waldmanagement im ökonomischen Zusammenhang
  • Waldnutzung und Waldschutz
  • Technische Aspekte der Waldbewirtschaftung (z.B. Vermessung, Inventur, Walderschließung)
  • Analyse und Interpretation von waldbezogenen Umweltdaten mittels Datenbanken, Statistik und Geographischen Informationssystemen (Fehlt in der englischen Übersetzung)

Darüber hinaus werden wichtige Schlüsselqualifikationen vermittelt:

  • Problemlösungs- und Entscheidungskompetenzen
  • Teamfähigkeiten und soziale Kompetenzen
  • Prozess- und Projektmanagementkompetenzen
  • Fremdsprachliche, kommunikative und rhetorische Fähigkeiten
  • Fähigkeiten im Bereich der Informationsbeschaffung und -verarbeitung (einschließlich Umweltinformationstechnologie, GIS, etc.).

Quelle: www.hnee.de

Stundenpensum (Theorie)

Sechssemestriger Bachelor-Studiengang ist folgendermaßen aufgebaut:

  • 1. und 2. Semester: Theoretisches Studiensemester (methodische und fachliche Grundlagen)
  • 3. und 4. Semester: Theoretisches Studiensemester (Nutzung und Erhaltung von Waldökosystemen)
  • 5. Semester: Praktisches Studiensemester (im Ausland zu absolvierendes Praktikum mit starkem Berufsbezug; ausländische Studierende können das praktische Studiensemester in Deutschland absolvieren)
  • 6 Semester: Theoretisches Studiensemester (Integrales Waldökosystem Management und Bachelor-Arbeit)

 

 

Für die Prüfungsleistungen werden Leistungspunkte (Credits) entsprechend des European Credit Transfer Systems (ECTS) vergeben.

Gesamtumfang:

180 ECTS Credits (30 Credits pro Semester)

Lehrveranstaltungen sind in englischer und deutscher Sprache.

Das komplette Curriculum sowie Modulhandbuch finden sie hier:

http://www.hnee.de/de/Studium/Bachelor-Studiengaenge/International-Forest-Ecosystem-Management/Studierende/Informationen-fuer-Studierende-K3260.htm

Quelle: www.hnee.de

Stundenpensum (Praxis)

In das Studium ist ein praktisches Studiensemester integriert, das in Kooperation mit einem Praxispartner im Ausland absolviert werden soll und auf die Bachelorarbeit vorbereitet.

Quelle: www.hnee.de

Kosten der Ausbildung

Studienkosten:

  • Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studentenwerk, die verfasste Studentenschaft, ein Semesterticket des öffentlichen Nahverkehrs)
  • ggf. Studiengebühren
  • Gebühren für "Langzeit-Studierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens
  • Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Bücher, Kopien, Exkursionen
  • Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)

Quelle: BERUFENET

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Ausbildungsvergütung

 

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.

Für Praxisphasen – beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen – kann eine Entlohnung vereinbart werden.

 

Förderungsmöglichkeiten

 

Quelle: BERUFENET

Berufs- und Verdienstaussichten

Verdienst/Einkommen

 

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt.

Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 15,78 in der Stunde betragen.

Quelle:

WSI – Tarifarchiv

http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/hbs/hs.xsl/wsi-tarifarchiv_4136.htm#h

Tarifliche Regelungen

Über tarifliche Regelungen informiert die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt (http://www.igbau.de/).

Weiterbildungsmöglichkeiten

Master of Science ist ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss.

Z.B. in den Studienfächern

  • Forest Information Technology M. Sc.
  • Global Change Management M. Sc.

Diverse Aufstiegsfortbildungen und Seminare: IHK-Projektgesellschaft mbH www.ihk-projekt.de.

Interessante Links

Berufsfilm Forstwissenschaften

http://www.berufe.tv/studienberufe/agrar-und-forstwissenschaften/forstwissenschaften

United Nations Environment Programme, Ecosystem Management

http://www.unep.org/ecosystemmanagement

Das Portal für Förster, Forstunternehmer und Waldbesitzer

http://www.forstpraxis.de

Studiengangbeschreibung International Forest Ecosystem Management (B.Sc.) bei HNE Eberswalde

http://www.hnee.de/de/Studium/Bachelor-Studiengaenge/International-Forest-Ecosystem-Management/International-Forest-Ecosystem-Management-B.Sc.-K1981.htm

Forstmaschinen-Profi – Das Fachmagazin für Forsttechnik und Holztransport

http://www.forstmaschinen-profi.de

Ein Informationsangebot des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. - DFWR.

http://www.forstwirtschaft-in-deutschland.de

Portal des Organs für die Forst- und Holzwirtschaft

http://www.holz-zentralblatt.com

Job- und Bewerberdatenbanken

http://www.giz.de/de/html/jobs.html#

Jobs und Karriere bei der Deutschen Gesellschaft  für Internationale Zusammenarbeit GmbH

http://www.unep.org/vacancies

Jobs bei United Nations Environment Programme

http://gruenejobs.de

Der grüne Stellenmarkt

http://www.gruener-stellenmarkt.de

Das Jobportal für die grüne Branche

http://jobboerse.arbeitsagentur.de
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Gegliedert nach Berufsfeldern und Regionen.

https://careers.un.org/lbw/Home.aspx, http://unjobs.org/organizations/unep

Karriere bei UNO


http://www.jobpilot.de
allgemeine Jobbörse, in Berufsfelder gegliedert


http://www.jobsuche.de
allgemeine Jobbörse, regionale Suchfunktion


http://www.jobrobot.de
Unterteilung in Branchen und Regionen


http://www.stepstone.de
Große Jobbörse für Industrie und Gewerbe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich

Arbeitsvermittler

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