Pharmazeutisch-kaufmännische,-r Angestellte,-r in Deutschland

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Ausbildungsart und Abschluss

Lehre (Duales System)


Unter der dualen Ausbildung versteht man die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag und in Österreich, der Schweiz und Südtirol ein Lehrvertrag mit einem Betrieb. Die zu besuchende Berufsschule ist abhängig vom Ort bzw. von der regionalen Zugehörigkeit des Betriebes. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule.

Abschluss: Pharmazeutisch-kaumännische,-r Angestellte,-r


Ausbildungsordnung für diesen Beruf  

Einsatzgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte

Der Großteil der Pharmazeutisch-kaumännischen Angestellten (PKA) ist in öffentlichen Apotheken beschäftigt. Hier arbeitet der/die PKA unter Anleitung und Verantwortung des Apothekers und unterstützt diesen bei der Erfüllung seiner Aufgaben, besonders im kaufmännisch-organisatorischen Bereich. Er/Sie überprüft den Arzneimittelbestand, gibt Bestellungen beim Großhandel oder direkt beim Hersteller auf, achtet auf ordnungsgemäße Lagerung der Arzneimittel und bearbeitet Rechnungen und Lieferscheine. Außerdem ist er/sie für die Präsentation der Waren im Verkaufsraum zuständig und darf apothekenübliche Waren, wie Körper- und Säuglingspflegemittel, Diätetika und Pflanzenschutzmittel, an die Kunden abgeben. Zur Abgabe von Arzneimitteln ist sie nicht befugt.

Außerhalb der öffentlichen Apotheke
finden die PKA Berufsmöglichkeiten:

- in Krankenhausapotheken
- in der pharmazeutischen Industrie
- in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens
- im pharmazeutischen Großhandel
- in Drogerien




Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe und Schulen im Beruf Pharmazeutisch-kaumännische,-r Angestellte,-r aus.

Oberstufenzentrum Johanna Just Potsdam
Monika Landvoigt
Berliner Straße 114 – 115
14467 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331 - 289 73 00
Tel.: +49331 - 289 73 47
E-mail: info@osz-j-just.de
Homepage
Oberstufenzentrum Johanna Just Potsdam

Oberstufenzentrum 2 des Landkreises Spree-Neiße
Makarenkostr. 8/9
03050 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355 86694-0
Tel.: +49355 86694-34090
Homepage

Schulische und sonstige Aufnahmevoraussetzungen

Schulische Voraussetzungen:

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben. In der Praxis stellen die Betriebe überwiegend angehende Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte mit einem mittleren Bildungsabschluss ein: Im Jahr 2009 begannen 1.917 zukünftige Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte ihre Ausbildung. 64 Prozent von ihnen verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 21 Prozent über den Hauptschulabschluss. Die Hochschulreife besaßen zwölf Prozent, ein Prozent konnte keinen Schulabschluss vorweisen. 


Sonstige Voraussetzungen:

-ärztliches Attest über Erstuntersuchung

Weitere Informationen für die Aufnahme der Ausbildung finden Sie auf den Seiten der Landesapothekenkammer und hier.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildungszeit:
Eine Verkürzung kann beantragt werden, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).

Die Landesregierungen können über die Anrechnung von Bildungsgängen berufsbildender Schulen oder einer Berufsausbildung in sonstigen Einrichtungen bestimmen. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden an die zuständige Stelle.  Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate. In Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle die Ausbildungszeit auch verlängern, wenn dies erforderlich ist.

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte beispielsweise:


- welche Rechtsvorschriften für den Apothekenbetrieb gelten
- wie Preise für Arzneimittel gebildet werden
- was apothekenspezifische Fachbegriffe bedeuten und welche Bezeichnungen es für Stoffe, Drogen (im Sinne von getrockneten Pflanzenteilen zu verstehen) und Zubereitungen gibt
- wie man bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln hilft, sie umfüllt, abpackt, kennzeichnet und zur Abgabe vorbereitet

- wie man Registratur- und Dokumentationsarbeiten durchführt
- wie man Waren annimmt, prüft und Wareneingänge erfasst
- welche Bezugsquellen und Bestellverfahren für die Beschaffung der Waren genutzt werden und wie Bestellungen vorzubereiten und durchzuführen sind
- wie Datenverarbeitungssysteme im Apothekenbetrieb funktionieren
- wie man Waren sachgerecht lagert
- was beim Posteingang und -ausgang sowie bei der Postverteilung zu beachten ist
- was zur Verkaufsvorbereitung gehört (beispielsweise Auszeichnen der Waren)
- welche Maßnahmen zur Werbung und Verkaufsförderung eingesetzt werden
- welche Arzneiformen gebräuchlich sind und wie sie angewendet werden
- auf welche Vorschriften beim Umgang mit Arzneimitteln zu achten ist
- wie man Arbeitsgeräte bedient, pflegt und instand hält
- worauf bei der Rezeptabrechnung zu achten ist
- wie man bei Inventuren mitwirkt
- wie man Verpackungen, Arzneimittel und andere Waren ordnungsgemäß entsorgt
- wie man bei Beratung und Verkauf von apothekenüblicher Ware vorgeht, z.B. Verkaufsangebote unterbreitet oder Kunden über Waren informiert und anschließend den Zahlungsvorgang abwickelt

 
Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden vermittelt:


- welche Stellung die Apotheke im System der gesundheitlichen Versorgung und in der Wirtschaft hat
- wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist
- was bei den Themen Arbeitssicherheit, Umweltschutz sowie rationeller Energie- und Materialverwendung zu beachten ist

Zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres wird in einer schriftlichen Zwischenprüfung der Ausbildungsstand der PKA-Schüler ermittelt in den Fächern:

- Apothekenbetrieb und spezifische Rechtsvorschriften
- Wareneingang und -lagerung
- Arzneimittel
- Apothekenspezifische Fachsprache
- Wirtschafts- und Sozialkunde

Vor der Apothekerkammer muss am Ende der Ausbildungszeit eine Abschlussprüfung abgelegt werden.


Schriftlich werden geprüft:

- Apothekenbetriebslehre

- Warensortimente und Verkauf

- Wirtschafts- und Sozialkunde

 
Mündlich werden geprüft:

- Warenbewirtschaftung

- Tätigkeiten nach der Apothekenbetriebsordnung

Stundenpensum (Theorie)

Der Berufsschulunterricht findet ein- bis zweimal pro Woche oder als Blockunterricht statt. Hier wird der Unterrichtsstoff eines Jahres in Blöcken von beispielsweise drei oder vier Wochen vermittelt.

 
Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule erwirbt man grundlegende Kenntnisse in der allgemeinen und speziellen Wirtschaftslehre, Apothekenwarenkunde, dem Rechnungswesen mit Datenverarbeitung, der Informationsverarbeitung, der Daten- und Textverarbeitung.

Eine Übersicht über die Inhalte einzelner Lernfelder findet sich im Rahmenlehrplan.

Stundenpensum (Praxis)

Die praktische Ausbildung findet an den übrigen Wochentagen im Lehrbetrieb statt.

Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Apotheken oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens. Die Auszubildenden arbeiten dabei überwiegend in Verkaufs- und Lagerräumen sowie Büros. Dementsprechend werden Kenntnisse unter anderem zur Warenwirtschaft, z. B. Bestellung der Arzneimittel, Bevorratung und Preisbildung, sowie zur Bearbeitung von Rechnungen und Umgang mit der EDV vermittelt.

Darüber fallen Zuarbeiten zur Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln in den Aufgabenbereich der Lehrlinge. Auch über die Besonderheiten des Arbeitsplatzes Apotheke und dessen Stellung im Gesundheitssystem sowie über die für sie relevanten rechtlichen Bestimmungen wird eingehend informiert.

Kosten der Ausbildung

Ausbildungskosten
Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht sowie für Lehrgänge in überbetrieblichen Ausbildungsstätten Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen.

Förderungsmöglichkeiten
Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner: Berufsausbildungsbeihilfe-Rechner (BAB)

Ausbildungsvergütung und -förderungen

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.


Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.


Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:


1. Ausbildungsjahr: € 523
2. Ausbildungsjahr: € 592
3. Ausbildungsjahr: € 651


Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) 

Stand: Oktober 2011

Berufs- und Verdienstaussichten

Die Berufsaussichten für PKA sind eng mit der Situation der Apotheken verknüpft. Im Moment sind die langfristigen Auswirkungen der anstehenden Gesundheitsreformen, in deren Ergebnissen mit einem Stellenabbau im Apothekenbereich zu rechnen ist, noch nicht abzuschätzen. Nichtsdestotrotz ist die PKA aufgrund ihrer Qualifizierzung ein unverzichtbarer Bestandteil des Apothekenteams. Der Frauenanteil ist im PKA-Beruf sehr hoch. Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit machen den Beruf gerade für Mütter interessant. 

Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 1.661 bis € 1.973 im Monat betragen.

 
Das Einkommen ist wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung und Verantwortlichkeit berücksichtigt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf.

Quelle: Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Tarifliche Regelungen

Der Bundesrahmentarifvertrag für pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte wurde im Januar 2011 erneuert und ist hier als pdf oder direkt bei der Apothekengewerkschaft ADEXA (www.adexa-online.de) erhältlich.


Bei weiteren Fragen können Ihnen auch die Landesapothekenkammern weiterhelfen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Möglichkeiten für Aufstiegsweiterbildungen sind u.a. zu:

- Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Handel

- Geprüfter Handelsfachwirt/Geprüfte Handelsfachwirtin

- Geprüfter Pharmareferent/Geprüfte Pharmareferentin


Weiter gibt es auch interessante Hochschulbildungswege, z.B.:

- Apotheker/Pharmazeut / Apothekerin/Pharmazeutin

- Ingenieur/Ingenieurin für Pharmatechnik

- Ökotrophologe/Ökotrophologin

 
Verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie auch auf dem Portal KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.


Hinweis zu Fördermöglichkeiten

Für besonders begabte junge Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten und bei Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen sowie bei einem Studium gefördert zu werden.

Weitere Informationen: Weiterbildungsstipendium

Interessante Links

Bundesinstitut für Berufsbildung:
http://www.bibb.de 

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie:
http://www.bmwi.de 

BERUFENET - Bundesagentur für Arbeit:
http://infobub.arbeitsagentur.de 

Ausbildungsoffensive Bayern:
http://www.ausbildungsoffensive-bayern.de

Job- und Bewerberdatenbanken

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU- Bürger)

Berufliche Ausbildung in Deutschland
Im Bereich der dualen Ausbildung (die in einem Unternehmen und einer Berufsschule stattfindet) existieren für die Bürger aus der EU, der EWR und EFTA Mitgliedsstaaten keine Einschränkungen. Sie können sich direkt bei einem Unternehmen bewerben.

Für die BürgerInnen aus Bulgarien und Rumänien gelten bis 31.12.2013 andere Regelungen, da der Lehrvertrag einen Arbeitsvertrag darstellt und somit eingeschränkt ist. Falls ein Arbeitgeber in Deutschland einen Lehrling aus den genannten Ländern einstellen möchte, muss dieser sich einer Arbeitsmarktprüfung bei der zuständigen Arbeitsagentur unterziehen.

Alle staatlichen und privaten Schulen (z.B. Fachschulen und Berufsfachschulen) können ohne weiteres von allen EU-27 und EFTA Bürgern besucht werden.

Studium in Deutschland
Personen aus den EU-27 und EWR Staaten haben die gleichen Rechte wie Einheimische in allen Angelegenheiten rund ums Studium und sie müssen insbesondere keine höheren Studiengebühren bezahlen.
Wer den Abschluss eines ordentlichen Studiums anstrebt, muss sich um die Zulassung bei der gewählten Universität oder Hochschule, bei "Hochschulstart" oder auch bei "uni-assist" bewerben. Genaue Informationen und Entscheidungshilfen finden Sie hier.

Hierfür müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
- gültiges Reisedokument (Reisepass) oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
- Antragsformular (zu erhalten auf der Homepage der jeweiligen Universität oder Hochschule oder vor Ort im Studierendenbüro)
- Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung, wie beispielsweise ein High School Diploma, Gaokao, Matura, A-Levels, Bachillerato (Original oder beglaubigte Kopie, bei ausländischen Dokumenten versehen mit einer beglaubigten Übersetzung). Ob Ihr Schulbesuch dem deutschen gleichgestellt ist erfahren Sie beim DAAD oder bei ANABIN.
- erforderlichenfalls Nachweis der besonderen Eignung (z.B. Zulassungsprüfung). Dies gilt insbesondere bei einem Studium in den Bereichen Architektur, Zahnmedizin, Medizin, Pharmazie, etc.
- Nachweis darüber, dass Sie über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen (bei internationalen Studiengängen auch über die geforderten anderen Sprachen)
- Nachweis über eine Krankenversicherung (ohne Krankenversicherung kein Studium)
- Passfotos für den Studentenausweis.

Aufgrund der Eigenständigkeit der deutschen Universitäten und Hochschulen kann es zu zusätzlichen Aufnahmeanforderungen und Aufnahmeprüfungen kommen (erwähnt seien hier beispielsweise besondere Motivationsschreiben oder Nachweise über besondere künstlerische Begabungen).

Nach der Einreise (ein Visum ist nicht mehr nötig) melden Sie sich bitte beim zuständigen Einwohnermeldeamt und lassen sich registrieren.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Ausbildungsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen in aller Regel ein Visum zur Einreise nach Deutschland, für den Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken und für die Arbeitsaufname eine Arbeitserlaubnis. Ob dies auch für Sie gilt, erfahren Sie hier oder bei den deutschen Botschaften und Konsulaten in Ihrem Land.

Personen aus Drittstaaten oder staatenlose Personen erkundigen sich bitte beim International Office, im Studierendensekretariat der jeweiligen Hochschule oder Universität oder bei uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, ob ihre Hochschulzugangsberechtigung der deutschen gleichwertig ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen sie eine Feststellungsprüfung ablegen.
Ausländer, die an einer Hochschule (gemeint sind nicht die Universitäten, sondern die ehemaligen Fachhochschulen) in Baden-Württemberg studieren wollen, wenden sich bitte an das ASK zur Klärung ihrer Hochschulberechtigung.

Vor der Einreise kümmern Sie sich bitte um Folgendes:
- erbringen Sie Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um sich ein Studium und das Leben in Deutschland auch finanzieren zu können (im Moment sind es 643 Euro für jeden Monat des Ausbildungszeitraumes, die nachgewiesen werden müssen; zusätzliche Informationen erhalten Sie hier)
- kümmern Sie sich um eine Krankenversicherung.

Ansonsten gelten zusätzlich die gleichen Anforderungen wie für Personen der EU-17 oder EWR Staaten.

Weitere Informationen bezüglich eines Studiums in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage des German Academic Exchange Service.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für EU-Bürger)

EU,EWR und Schweiz
Personen aus den EU Staaten, EWR und der Schweiz können in Deutschland grundsätzlich leben und arbeiten. Eventuell ist für die Berufsausübung in Deutschland eine staatliche Zulassung erforderlich. Bitte informieren Sie sich hier über die Anerkennungsverfahren in Brandenburg.

Personen aus Rumänien und Bulgarien unterliegen in Deutschland noch bis zum 31.12.2013 der Arbeitsgenehmigungspflicht. Eine Arbeitsaufnahme ist nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt.

Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Kommission.

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme für Personen aus dem Ausland
(für nicht-EU Bürger)

Nicht-EU Staatsangehörige benötigen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland einen Aufenthaltstitel, der dieses Recht auch gewährt. Denn zu beachten gibt es hier, dass es verschiedene Aufenthaltstitel in Deutschland gibt. Bis auf Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen Bürger aller anderen Drittstaaten vor der Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.

Vereinfachte Aufenthaltsregelungen gelten seit Mai 2012 für Nicht-EU-Staatsbürger mit einem Hochschulabschluss (oder vergleichbarer Qualifikation) durch die sog. „Blaue Karte EU“. (Diesen Aufenthaltstitel erhalten Personen mit einem Arbeitsverhältnis über mindestens 44.800 Euro brutto. Nach 3 Jahren mit Arbeitsverhältnis wird eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt.)

Weitere Informationen zum Aufenthalt in Deutschland finden Sie beim Auswärtigen Amt unter Einreisebestimmungen für Deutschland, Visa.
Informationen zur Arbeitsmarktzulassung in Deutschland finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften, Berufsverbände)

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Frankfurt/Oder
Frank Ploß
Zehmeplatz 11
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0) 0335/60677-0
Tel.: +49 (0) 0335/60677-77
E-mail: BZ.ffo@verdi.de
Homepage
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Adexa
Die Apothekengewerkschaft
Hudtwalckerstraße 10
22299 Hamburg
Deutschland
E-mail: info@adexa-online.de
Homepage
Adexa

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin
Deutschland
Tel.: +4930 21 240 - 111
Homepage

Arbeitgebervertreter (Kammern, Wirtschaftsverbände)

Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.
Zusammenschluss von Spitzen- und Landesverbänden der Krankenhausträger.
Wegelystraße 3
10623 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 39801-0
Tel.: +49 (0)30 39801-3000
E-mail: dkgmail@dkgev.de
Homepage
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.

IHK Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 5621-1111
Tel.: +49335 5621-1119
E-mail: info@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
IHK Ostbrandenburg

Arbeitsvermittler

EURES-Beratung
Agentur für Arbeit
Regina Gebhardt-Hille
Bergerstr. 30
16225 Eberswalde
Deutschland
Tel.: +49 3334 374615
E-mail: regina.gebhardt-hille@arbeitsagentur.de
Homepage
EURES-Beratung

Attraktive Arbeitgeber aus der Region

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 548- 0
Tel.: +49 335 548-2003
E-mail: gf@klinikumffo.de
Homepage

Carl-Thiem-Klinikum
Thiemstr. 111
03048 Cottbus
Deutschland
Tel.: +49355-460
E-mail: ctk@ctk.de
Homepage
Carl-Thiem-Klinikum

Ansprechpartner in Ausbildungsfragen

Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
Aus- und Weiterbildung
Holger Müller
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5621-1524
Tel.: +49 335 5621-1196
E-mail: mueller@ihk-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch
Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg

Sonstige wichtige Ansprechpartner

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
D-53107 Bonn
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 713 13 13
Tel.: +49 (0)228 713 270 1111
E-mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de
Homepage
Bundesagentur für Arbeit

IHK -Projektgesellschaft mbH
Internationale Zusammenarbeit
Puschkinstraße 12 b
D-15236 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 (0)335 5621-2310
Tel.: +49 (0)335 5621-2001
E-mail: projekt@ihk-projekt.de
Homepage
IHK -Projektgesellschaft mbH

Ansprechpartner für Anerkennung

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung
Julia Lexow-Kapp
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49331866-5274
E-mail: julia.lexow-kapp[at]masf.brandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, russisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ Netzwerk Brandenburg
Anerkennungsberatung in Ostbrandenburg
Logenstraße 12
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49335 55345922
Tel.: +49335 55345903
E-mail: integra@kowa-ffo.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, polnisch, englisch
IQ Netzwerk Brandenburg

IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle
bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH
Potsdamer Straße 1-2
15234 Frankfurt (Oder)
Deutschland
Tel.: +49 335 5569 322
Tel.: +49 335 5569 403
E-mail: joanna.rynkiewicz@bbw-ostbrandenburg.de
Homepage
Beherrscht folgende Sprachen: deutsch, englisch, polnisch
IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Ausbildungsstätten

In der Region bilden unter anderem die aufgelisteten Betriebe und Schulen im Beruf Pharmazeutisch-kaumännische,-r Angestellte,-r aus.