Die Chemie zwischen Deutschen und Polen stimmt!

Erste Begegnung fand im Juni 2019 in Stanowice und Hennickendorf statt

In einer ersten gemeinsamen Berufsorientierung konnten sich gut 60 junge Menschen in vier spannenden Arbeitsbereichen ausprobieren. Neben der Chemie war auch Kosmetologiesowie das Holz-und Malerhandwerk Teil des viertägigen Programms. In einem von dem Verein „Lubuska Siec Innowacji“ im Stanowicer Labor organisierten zweitägigen Workshop stellten sie Pflegeprodukte wie Cremes und Lipgloss her. Dabei arbeiten jeweils ein Junge und ein Mädchen aus Deutschland und Polen zusammen. An zwei anderen Tagen im Bildungszentrum der Handwerkskammer in Hennickendorf entstanden Brettchen aus Holz und selbstgemalte Schilder.

Die Kommunikation verlief problemlos bei den handwerklichen Arbeiten. Auch in der Freizeit wurde dank Sprachmittlerin gemeinsam gespielt, gelacht und gebadet. Am Ende entstand die eine oder andere Freundschaft, die durch die sozialen Medien weiter gepflegt wird. Ziel der Maßnahme war die Erprobung von bewährten und innovativen Methoden im Rahmen der Berufsorientierung. 27 Schüler der 8. Klasse kamen aus Fredersdorf, 16 Schüler aus Bogdaniecund 16 Schüler aus Lubiszyn.

Alle Mitarbeiter und Schüler waren sehr zufrieden mit der ersten Begegnung im Projekt „Grenzenlos“ wie die Ergebnisse der Umfragen zeigten. Die einzelnen Arbeitsbereiche wurden sowohl von den Jungen als auch den Mädchen sehr geschätzt. Über die Hälfte würde gern noch einmal in den vorgestellten Berufen arbeiten. Für zukünftige Workshops könnten sich die Teilnehmer u.a. Robotik und Mechanik vorstellen. Im November geht die Kooperation in die nächste Runde; neue Schulen aus beiden Ländern können dann an den viertägigen Workshops teilnehmen.

 

 

 

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